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Reutlingen, 11. Mai 2012, Der High-Tech-Maschinenbauer Manz AG konnte im ersten Quartal dieses Jahres einen Umsatz in Höhe von 44,1 Mio. Euro erwirtschaften. Im Vorjahresquartal lag der Umsatz noch bei 62 Mio. Euro. Das entspricht einem Rückgang um 28,9 Prozent. Die Gesamtleistung liegt bei 46,6 Mio. Euro und ist somit um 28,7 Prozent geringer als im Vorjahr (Vorjahr: 65,4 Mio. Euro). Laut der Manz AG ist der verhaltene Start in das Jahr 2012 auf die hohen Umsätze bei gleichzeitig geringem Auftragseingang im Schlussquartal 2011 zurückzuführen. CEO Dieter Manz sieht die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr, trotz des negativen EBITs von -4,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro), dennoch positiv.

Manz AG

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz AG: „Erwartungsgemäß waren die im ersten Quartal erzielten Ergebnisse aufgrund der geringen Auslieferungen von Maschinen in den ersten beiden Monaten und des weiterhin schwierigen Marktumfelds in der Photovoltaik-Industrie negativ. Dank der hohen Auftragseingänge in den Bereichen FPD und Lithium-Ionen-Batterien im ersten Quartal sind unsere Produktionskapazitäten jedoch momentan sehr gut ausgelastet. Aufgrund des anhaltend guten Auftragseingangs und der positiven Wachstumsaussichten, speziell im Bereich der Touchpanels für Smartphones und Tablet Computer sowie bei Lithium-Ionen-Batterien für die Elektromobilität und stationäre Energiespeicherung, gehen wir davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2012 das Vorjahresniveau beim Umsatz erreichen. Abhängig von der Entwicklung im Solarbereich sind wir zuversichtlich, dieses Ziel sogar deutlich übertreffen zu können. Aufgrun  d der eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenreduzierung gehen wir von einem deutlich positiven Ergebnis für das Geschäftsjahr aus. Insbesondere der hohe Anteil von über 90 Prozent der „Nicht-Solar-Aufträge“ in unserem Auftragsbestand von über 104 Mio. EUR lässt uns sehr positiv auf die kommenden Monate blicken.“

Umsatztreiber im Berichtszeitraum war primär das Segment FPD; der Segmentumsatz stieg um 58,5 Prozent auf 21,4 Mio. Euro (Vorjahr: 13,5 Mio. Euro). Dabei ist es der Manz AG gelungen, Herstellungskapazitäten aus dem Photovoltaikbereich in der Produktion für die FPD-Industrie einzusetzen und somit die Auslastung zu stabilisieren. Im Geschäftsbereich Solar musste die Manz AG einen deutlichen Umsatzrückgang von 53,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnen. Der Umsatz belief sich auf 11,7 Mio. Euro (Vorjahr: 25,1 Mio. Euro).  

In den ersten drei Monaten 2012 verzeichnete die Gesellschaft ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -4,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro). Das Finanzergebnis lag mit -0,3 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert von -0,1 Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis (EBT) verringerte sich folglich auf -5,2 Mio. Euro nach 0,1 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Hieraus resultierte ein Konzernergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen von -5,4 Mio. Euro (Vorjahr: -0,7 Mio. Euro). Bei einer durchschnittlichen Anzahl von 4.480.054 ausstehenden Aktien entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von -1,20 Euro (Vorjahr: -0,16 Euro).

Dieter Manz: „Durch unser breites Technologieportfolio haben wir unsere Diversifikationsstrategie erfolgreich umsetzen und uns neue Wachstumsmärkte erschließen können. Dadurch ist unser Geschäftsmodell nun resistenter gegen zyklische Branchenschwankungen als zuvor. Das belegen die hohen Auftragseingänge sowie die positive Entwicklung bei Umsatz und EBIT in den Geschäftsbereichen FPD und New Business. Erste zählbare Erfolge werden wir in unseren Ergebnissen der kommenden Monate sehen. Außerdem gehen wir davon aus, dass wir die Talsohle in der Solarindustrie in den kommenden Monaten überstanden haben werden. Für das zweite Halbjahr 2012 rechnen wir auch hier wieder mit zusätzlichen Auftragseingängen.“

Quelle: Manz AG

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