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Augsburg, 22. März 2012, Vor drei Jahren investierte der Solarmodulhersteller SOLARWATT AG in eine neue, hoch automatisierte Fertigungslinie zur Herstellung kristalliner Solarmodule. Das Besondere an dieser Anlage ist, dass konsequent auf hochflexible Roboterlösungen gesetzt wurde und alle 28 Sekunden ein Solarmodul vom Band läuft. Zum Zeitpunkt des Anlagenstarts im Jahr 2010 war die neue Fertigungslinie bei SOLARWATT die weltweit höchstautomatisierte Solarmodulproduktion.

Der Augsburger Automationsspezialist KUKA Systems verstand es, die Anforderungen zu erkennen, entwickelte die Anlagenkonzepte in enger und konstruktiver Abstimmung mit SOLARWATT und lieferte den größten Teil des Produktionsequipment für die komplette Fertigungs-Prozesskette. In der Produktionslinie wurden die bewährten und vielfach auch patentierten KUKA Systems Automationslösungen wie z.B. ROBO STRING-Test, ROBO Trimm, ROBO Tape und ROBO Frame integriert.

Nach zwei Jahren Produktionsbetrieb auf der neuen Fertigungslinie will der Dresdner Solarmodul-Hersteller das Rahmendesign der Photovoltaik-Module erneuern. Ziele sind eine weitere Erhöhung der mechanischen Stabilität durch eine besonders innovative Konstruktion, aber auch die Senkung von Materialkosten. Die Änderungen am Rahmen haben ebenso Auswirkungen auf das Zellen-Layout. Somit gilt es einen großen Teil der Anlagentechnik anzupassen. Besonders betroffen ist der Rahmungsprozeß ROBO Frame, der in diesem Zusammenhang weiterentwickelt werden soll.

„Auf Grund der Änderungen in der Rahmengeometrie, müssen auch das String- und Matrix Layout sowie die Stapelanforderungen bei der Modulverpackung angepasst werden. Unsere flexiblen Produktionskonzepte erlauben die grundsätzliche Umstellung auf neue Modulausführungen.“, erklärt Markus Keese, Teamleiter Projektmanagement im Bereich Energy Solutions der KUKA Systems GmbH. Bei diesen Modifikationen müssen in einem sehr kurzen Umbauzeitraum insgesamt 20 Prozessstationen angepasst werden.

„Was die KUKA Produktionskonzepte bei der Solarmodulherstellung von Wettbewerbssystemen am Markt unterscheidet, ist die Fähigkeit, dass durch die eingesetzten Roboterlösungen hohe Qualitätsansprüche des Endproduktes sichergestellt werden und zugleich eine hohe Flexibilität gewährleistet wird “, erklärt Frank Klingemann, Vorsitzender Geschäftsführer der KUKA Systems GmbH.

„Durch die Investition in intelligente Roboterautomation wird die Solarmodulproduktion variabel. Im Gegensatz zu komplexen und starren Verfahrachsen lassen sich flexible Automatisierungslösungen mittels Industrierobotern deutlich leichter an beispielsweise Produktneuerungen anpassen", so Klingemann weiter. Damit ist auch SOLARWATT ausgerüstet, die Anforderungen des schnelllebigen Marktes an die eigenen Premium-Solarmodule bezogen auf Kosten und Qualität kurzfristig umzusetzen.

Quelle: KUKA Systems

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