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Essen, 12. Januar 2010 - Neuartige Batterien für Kraftfahrzeuge verlassen in diesen Monaten die Forschungslabors und werden zu Komponenten moderner Automobile. Die europäische Automobilindustrie schickt sich an, bei der Einführung von Lithium-Ionen- Batterien in Hybridautos weltweit die Führung zu übernehmen. Neue Mildhybridkonzepte erlauben signifikante CO2-Einsparungen bei perspektivisch sehr vorteilhaftem Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Plugin-Hybride und rein batterieelektrische Fahrzeuge werden zunehmend auch in Europa als interessante Möglichkeit gesehen, Rohöl als Primärenergiequelle für den Straßenverkehr zu substituieren und dabei auch die CO2-Emissionen zu reduzieren. Solche Elektromobilität bedeutet Herausforderungen für die Regelung des elektrischen Netzes, aber bietet auch die Chance, Millionen von Traktionsbatterien als Puffer zur Stabilisierung des Netzes zu nutzen, gerade auch bei weiter steigendem Anteil erneuerbarer und fluktuierender Stromerzeuger.

Seitens der Forschungspolitik werden die Aktivitäten mit nennenswerten und sichtbaren Programmen unterstützt. Aktuell fördern die Bundesregierung und viele Bundesländer die Entwicklung und die Einführung der Elektromobilität mit Schwerpunktprogrammen aus den normalen F&E-Haushalten und darüber hinaus mit 500 Millionen Euro im Rahmen des Konjunkturpakets II. Damit werden Grundlagenforschung, angewandte Forschung und Produktentwicklung in Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Industrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette unterstützt.

Vom 1. bis 5. Februar 2010 veranstaltet das Haus der Technik in Zusammenarbeit mit der international anerkannten "Advanced Automotive Battery Conference" (AABC) eine Tagungswoche rund um das Thema Batteriespeicher in Fahrzeugen. Dazu gehören nationale und internationale Konferenzen sowie Seminare, Tutorials und ein Symposium. Die Veranstaltungen geben einen umfassenden Einblick in den Stand der Technik und die aktuellen Entwicklungen im Bereich Batterien für die Elektromobilität.

Alle Veranstaltungen sind mit hochkarätigen Referenten und Seminarleitern aus Forschung, Lehre und Praxis besetzt. Die wissenschaftliche Leitung der Tagung Kraftwerk Batterie ? Lösungen für Automobil und Energieversorgung am 1. und 2. Februar liegt bei Prof. Dirk Uwe Sauer (RWTH Aachen), Prof. Martin Winter (Universität Münster) und Dr. Eckhard Karden (Ford Forschungszentrum Aachen). Die Advanced Automotive Battery Conference (AABC Europe) und das Large Lithium Ion Battery Technology and Application (LLIBTA) Symposium finden an den Folgetagen statt. Tagungsort ist Mainz.

Entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Batterietechnologie, Automobilelektrifizierung und Netzeinbindung diskutieren internationale Fachleute die technischen Innovationen und visionären Nutzungsmöglichkeiten neuartiger Batteriekonzepte in Fahrzeugen und anderen Anwendungen in den sich schnell entwickelnden Märkten. Die Veranstaltungssprache ist deutsch und englisch mit Simultanübersetzung. Die Tagungswoche mit Symposien, nationalen und internationalen Konferenzen, Seminaren und Tutorials wird einmal mehr die Erkenntnis Albert Einsteins bewahrheiten: ?Wissen ist der einzige Rohstoff, der sich durch Gebrauch vermehrt.?

Quelle: Haus der Technik e.V.

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