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Bonn/München, 20. Mai 2010 - Eine Großstadt oder eine ganze Region - vollständig versorgt mit Erneuerbaren Energien. Das ist keine Utopie mehr, sondern könnte nach gegenwärtigen Bedingungen bis 2020 Realität sein. Immer mehr Stadtwerke setzen auf eine regionale Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen und wollen durch eigene Stromerzeugung Unabhängigkeit von den großen Konzernen gewinnen. Wie Stadtwerke und Kommunen das Ziel einer regenerativen Energieversorgung für Privathaushalte und lokalen Unternehmen erreichen, ist Schwerpunkt der 4. EUROSOLAR-Konferenz "Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien", die am 26./27. Mai zusammen mit den Stadtwerken München (SWM) von EUROSOLAR e.V. im Alten Rathaus in München veranstaltet wird.

EUROSOLAR e.V.

"Stadtwerke, Kommunen und Bürgergemeinschaften sind Schlüsselakteure einer umweltfreundlichen und verbrauchernahen Energieversorgung. Eine große Chance für Stadtwerke liegt in der regionalen Energieerzeugung aus regenerativen Quellen", beschreibt der Vorsitzende der deutschen EUROSOLAR-Sektion, Dr. Axel Berg (München), das Ziel dieser Konferenz. "Eine dezentrale und von Importen unabhängige klimaschonende Energieversorgung stärkt die wirtschaftliche Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze und erhöht die Attraktivität der Region. Wir wollen erörtern und aufzeigen, wie das möglich ist. Anhand von Praxisbeispielen sollen bei der Münchner Stadtwerke-Konferenz notwendige Weichenstellungen erkennbar werden."

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Stadtwerke München, Dr. Kurt Mühlhäuser, erklärt: "Die SWM haben ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2025 wollen wir soviel Ökostrom in eigenen Anlagen erzeugen, dass wir damit den Gesamtbedarf Münchens decken könnten. Wir setzen auf ein möglichst breites Spektrum Erneuerbarer Energien. In und um München wollen wir das noch vorhandene Potenzial an Geothermie und Wasserkraft weiter ausschöpfen. Derzeit prüfen wir unter anderem den Bau weiterer Windräder und beteiligen uns an der Solarinitiative München. Doch das Potenzial Erneuerbarer Energien in München und Umgebung ist begrenzt und der Energiehunger der Millionenstadt mit rund 7,5 Milliarden Kilowattstunden groß. Die SWM engagieren sich deshalb nicht nur lokal und regional, sondern auch europaweit. So sind wir zum Beispiel beteiligt an einem Windpark in der Nordsee und einem Solarkraftwerk in Südspanien."

Quelle: Eurosolar e.V.

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