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Udo Möhrstedt von IBC Solar AG

Bad Staffelstein, 18. Januar 2010 - Das aktuelle EEG sieht jetzt bereits vor, dass die Vergütung dieses Jahr um 9 bzw. 11 Prozent sinkt, da die installierte Leistung in Deutschland im Vorjahr 1,5 GW überstiegen hat. Aus diesem Grund kam zu den gesetzlich vorgesehenen 8 bzw. 10 Prozent Degression eine zusätzliche Absenkung um 1 Prozentpunkt pro Kilowattstunde hinzu.

Eine Absenkung im zweistelligen Prozentbereich ist aus unserer Sicht kontraproduktiv. Bereits die reguläre Degression von durchschnittlich zehn Prozent bedeutet, dass Module um mehr als 10 Prozent billiger produziert werden müssen – schließlich gibt es bei der Herstellung der anderen Komponenten wie Wechselrichter oder Montagesysteme sowie bei den Arbeitskosten kaum Spielraum nach unten. Die derzeit diskutierte höhere Degression werden gerade Modulhersteller, die in Deutschland ansässig sind, nicht mittragen können.

Eine 16- bis 17-prozentige Absenkung würde unseres Erachtens zuallererst zu Lasten der deutschen Produzenten gehen und zu einer extremen Marktverzerrung führen. Sie torpediert außerdem die bisherigen Bemühungen, den Anteil Erneuerbarer Energien auszubauen – das wäre ein völlig falsches Signal.“

Kommentar von Udo Möhrdstedt

Quelle: IBC SOLAR AG

Kommentare   

#1 Tweets die Kommentar von IBC SOLAR zur geplanten Senkung der Einspeisevergütung erwähnt -- Topsy.com 2010-01-18 13:04
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Andreas Kuehl und Oskar Ohm, Michael Ziegler erwähnt. Michael Ziegler sagte: Kommentar von IBC SOLAR zur geplanten Senkung der Einspeisevergütung http://bit.ly/6kPd5T [...]

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