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Berlin, 17. Dezember 2009 - Der umweltpolitische Sprecher des Parteivorstandes der LINKEN, Wolfgang Methling, erklärt zur Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Merkel kurz vor ihrem Abflug nach Kopenhagen zum Klimagipfel:

Es ist entschieden zu wenig, in Kopenhagen die Verpflichtung auf das Zwei-Grad-Ziel bei der Klimaerwärmung zu erreichen, vor allem dann, wenn damit nicht ambitionierte CO2-Minderungsziele festgeschrieben werden.

Ich bleibe dabei: Die Industrieländer des Nordens sind in der Pflicht Vorreiter, zu sein. Die Entwicklungs- und Schwellenländer erkennen genau, ob die markigen Sprüche der EU-Länder mehr sind als Lippenbekenntnisse. Die Losung "Nur wenn alle mitmachen, werden wir auch etwas tun", kommt einer Blockade des Prozesses gleich. Und auch gegenüber den USA hilft nur den Anforderungen entsprechendes Vorangehen. Wenn Kopenhagen scheitert, werden die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels die armen Länder – wie bereits heute – zu erwarten haben.

Aber es ist ein Trugschluss, wenn die Industrieländer glauben, davon verschont zu werden. Die Kosten für die Begrenzung der katastrophalen Folgen werden mit Sicherheit um ein Vielfaches höher sein, als die Finanzierung von Anstrengungen zur Begrenzung der Klimaerwärmung heute.

Quelle: Die Linke

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