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Berlin, 11. Mai 2011, Anlässlich des Berichts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie "zu den Veränderungen der Import- und Exportsituation und der Preisentwicklung auf dem Strommarkt sowie zu den Auslastungen der heimischen Kraftwerke vor dem Hintergrund der möglichen Stilllegung älterer Atomkraftwerke in Deutschland" im heutigen Wirtschaftsausschuss erklärt Ingrid Nestle, Sprecherin für Energiewirtschaft:

An der Strombörse sind keine außergewöhnlichen Preiseffekte durch die Abschaltung von aktuell elf Atomkraftwerken erkennbar.

Der Atomausstieg an sich ist nicht der Preistreiber an der Börse. Andere Effekte wie fehlender Wettbewerb oder Manipulation kommen die Verbraucher sehr viel teurer zu stehen.

Ein Experte der Strombörse Leipzig im Wirtschaftsausschuss erklärte, der Spotmarkt habe so gut wie gar nicht auf das Atommoratorium reagiert. Auch die leichte Preissteigerung am Terminmarkt sei "nicht außergewöhnlich". Auch zu anderen Anlässen habe es ähnliche Preisschwankungen an der Börse gegeben.

Hintergrundinformation: Heute vor zwei Jahren (11.05.2009) lag der Börsenpreis für das Kalenderjahr 2012 bei 63 Euro, heute liegt er für 2012 nur bei 59 Euro. Der Preisanstieg an den Terminmärkten nach dem Moratorium geht also im allgemeinen Rauschen der Preisschwankungen an der Börse unter.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen

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