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Wörrstadt, 28. Juli 2010 - juwi unternimmt einen weiteren großen Schritt in Richtung 100 Prozent erneuerbare Energien. Künftig wird der Projektentwickler aus Rheinhessen nicht nur Solar-, Wind- und Bioenergie-Anlagen realisieren, sondern auch Häuser und Gebäude energetisch und ökologisch optimiert bauen, bzw. sanieren. juwi hat dazu die ISP Ingenieurgesellschaft mbH Strunk + Partner mit Sitz in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) und Langenbach (Rheinland-Pfalz) mit ihren 20 Mitarbeitern in die Firmengruppe integriert und damit einen neuen Geschäftsbereich gestartet: „Nachhaltiges Bauen“.

Eines der ersten Projekte der juwi-Gruppe im neuen Geschäftsbereich „Nachhaltiges Bauen“ wird der Bau einer Niederlassung in Brandis bei Leipzig sein. Dort errichten juwi und Griffner noch in diesem Jahr ein ökologisch hochwertiges Bürogebäude in Holzbauweise für bis zu 100 Mitarbeiter.

ISP ist in diesem Markt als Fachplanungsbüro für technische Gebäudeausstattung und Brandschutz bereits seit 30 Jahren erfolgreich tätig. Im neuen Segment kooperiert die juwi-Gruppe zudem mit dem österreichischen Holzbauspezialisten GRIFFNER, der mit juwi bereits den Firmensitz des Projektentwicklers in Wörrstadt errichtet hat. Die juwi-Zentrale gilt als eines der energieeffizientesten Bürogebäude der Welt und wurde mit dem Deutschen Klimaschutzpreis 2008 ausgezeichnet.

„Erneuerbare Energien ausbauen und Energie sparen - das sind zwei Seiten derselben Medaille. Nur wenn wir diese beiden Maßnahmen intelligent miteinander kombinieren, lässt sich Energie wirklich effizient nutzen. Und je besser uns dies gelingt, desto schneller erreichen wir 100 Prozent erneuerbare Energien“, betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. „Gebäude energetisch optimiert zu bauen und zu sanieren – sowohl in punkto Verbrauch als auch Erzeugung - sehen wir daher als einen weiteren Schlüssel zur Verwirklichung unseres Ziels einer regenerativen Vollversorgung“, ergänzt Vorstand Fred Jung.

An der Spitze des neuen Geschäftsfeldes stehen Ralf Ratanski, der bei juwi derzei den Gesamtbereich Realisierung verantwortet, sowie der bisherige ISP-Chef Eberhard Strunk. „Wir bieten Projektierung, Errichtung und Betrieb nachhaltiger sowie energetisch optimierter Gebäude aus einer Hand – das ist absolut neu und ein Riesenmarkt“, betont Ralf Ratanski. „Wir freuen uns, gemeinsam mit juwi diesen Markt erschließen zu können; allein bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden wird das Gesamtpotenzial bundesweit auf mehr als 350 Milliarden Euro geschätzt“, ergänzt Eberhard Strunk.

Als Kunden sollen sowohl öffentliche Auftraggeber wie Städte oder Kommunen als auch gewerbliche Bauträger und Immobilieninvestoren gewonnen werden. Das Portfolio umfasst unter anderem die Planung und Neuerrichtung von Gebäuden sowie die Planung und Realisierung von Haustechnik und effizienter Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Ressourcen. Weitere Felder sind die thermische Sanierung von Bestandsgebäuden sowie Aufstockungen und Zubauten. Energy Contracting, also die Lieferung von Strom und Wärme, gehört ebenso zum Portfolio wie Energiemanagement, Anlagenwartung und die Erstellung von Energie- und CO2-Bilanzen.

Kooperationspartner ist der Holzbauspezialist GRIFFNER, der über umfassendes Know-how in Sachen energieeffizientes Bauen verfügt. „Bereits durch die Verwendung des natürlichen Baustoffs Holz wird drastisch Energie eingespart. Holz bindet Kohlendioxid, während die Zement- oder Stahlproduktion viel Energie verbraucht und große Mengen an Emissionen freisetzt“, betont GRIFFNERVorstand Thomas Lenzinger. juwi verantwortet Consultingleistungen im Bereich der Energiekompetenz, die technische Gebäudesanierung sowie die Lieferantenauswahl für die Energieversorgung. GRIFFNER wiederum ist schwerpunktmäßig für die Konstruktion, die individuelle Fertigung sowie, als Generalunternehmen, für die Montage der jeweiligen Gewerke zuständig.

Quelle: juwi-Gruppe

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