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Bozen/Rom, 15. Juni 2011, Nach der Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima hat sich die italienische Bevölkerung jetzt mit großer Mehrheit gegen den Wiedereinstieg in die Atomkraft ausgesprochen: Mehr als 90 Prozent stimmten im Rahmen einer Volksabstimmung gegen die Rückkehr zur Kernkraft. Das Referendum ist gültig, da sich nach ersten Hochrechnungen mehr als 57 Prozent der Wahlberechtigten an der Entscheidung beteiligt hatten. In Südtirol gingen sogar mehr als 66 Prozent der Wähler zu den Urnen.

Business Location Südtirol

Anbieter erneuerbarer Energien dürften von dieser Entwicklung profitieren. Bis 2020 muss Italien 17 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen decken – von dieser Marke ist das Land heute noch weit entfernt. Hinzu kommen hohe Strompreisen für Haushalts- und Industriekunden.

Besonders am Wirtschaftsstandort Südtirol treffen Spezialisten für erneuerbare Energien auf günstige Rahmenbedingungen, um den italienischen Markt für Energieeffizienztechnologien zu erschließen. „Südtirol bietet die niedrigsten Unternehmenssteuern Italiens“, so Ulrich Stofner, Direktor der Business Location Südtirol (BLS). „Hohe Unternehmensförderungen, zweisprachige Arbeitnehmer und ein gut ausgebautes Netzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft machen die Region zum idealen Ausgangspunkt für Investoren.“

Zunehmend interessant für Unternehmer ist das Thema Gebäudeenergieeffizienz: Der Mittelmeerstaat hat einen enormen Aufholbedarf bei der energetischen Sanierung von Außenwänden, Fenstern und Dächern. Das Spezialwissen deutscher Anbieter auf diesem Gebiet ist besonders gefragt.

Quelle: Business Location Südtirol – Alto Adige

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