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Berlin, 06. Februar 2012, In einem aktuellen Interview mit dem Tagesspiegel gibt Wirtschaftsminister Philipp Rösler u.a. seinen Standpunkt zur Energiewende wieder. Dabei antwortet er auf die Frage, wie denn die Energiewende mithilfe der erneuerbaren Energien zu schaffen sei, nachdem die Solarförderung gekürzt werden soll.

"Die Bundesregierung will nicht nur bis zum Jahr 2022 aus der Kernenergie aussteigen, sondern bis 2050 vier Fünftel des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen decken" so der Wirtschaftsminister gegenüber dem Tagesspiegel. Angeblich würde bei der jetzigen Vergütungshöhe, der Gesetzgeber für fast den gesamten Markt den Preis festsetzen. Im letzten Jahr seien immerhin über sechs Milliarden Euro in die Photovoltaik geflossen. Rösler weiter: "Das ist ungefähr die Hälfte der gesamten Förderung für erneuerbare Energien, aber die Photovoltaik macht nur drei Prozent der Stromproduktion aus."

"Da müssen wir ran", so Rösler der die Meinung vertritt, dass es bei der Förderung der erneuerbaren Energien verstärkt auf ökonomische Effizienz und Vernunft ankommt.

Die Frage des Tagesspiegels, ob Rösler denn gegen die Solarkraft wäre verneint dieser. Photovoltaik lohne sich nur in Ländern, in denen regelmäßig die Sonne scheint. Nur dort sei die Photovoltaik sehr sinnvoll. "Hier haben zum Beispiel die Mittelmeeranrainer deutliche Vorteile. In Deutschland müssen wir wieder stärker dahin kommen, dass Marktpreise darüber entscheiden, ob bestimmte Technologien sich durchsetzen."

Rösler zeigt sich zuversichtlich, denn auch das Bundesumweltministerium sei nun bereit, gemeinsam mit ihm die Solarförderung zu begrenzen.

Herr Rösler, bitte zum EEG...

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

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