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München, 11. Juni 2012, Die Intersolar Europe öffnet wieder vom 13. bis 15. Juni seine Pforten. Die weltweit größte Leitmesse für Solarenergie stellt die neuesten Trends und Technologien in den Bereichen Photovoltaik und Solarthermie vor. In diesem Jahr jedoch liegt der Fokus verstärkt auf dem Thema Elektromobilität.

Neue Sonderschau „PV und E-Mobility

Die neue Sonderschau „PV und E-Mobility“ auf der Intersolar informiert Besucher über mobile Speichertechnologien und präsentiert Kombinationen von Photovoltaik-Carports, Ladestationen und Elektrofahrzeugen. Zusätzlich zu den einzelnen Lösungen stellt die Fachmesse dabei auch die größeren Zusammenhänge her und zeigt, wie Stromspeicherung und Netzintegration mit der effektiven Nutzung des eigenen Solarstroms zusammenspielen. Besucher können auf dem Freigelände der Messe Probefahrten mit Elektrofahrzeugen so die Zukunft der Mobilität hautnah erleben.

Elektrofahrzeuge spielen eine wichtige Rolle für die Energieversorgung der Zukunft, denn ihre Batterien speichern Elektrizität und können damit das Stromnetz stabilisieren. Eine intelligente Steuerungstechnik lädt die Batterien, wenn genügend preiswerter Strom zur Verfügung steht. Zu Spitzenzeiten, wenn die Netzkunden viel Strom verbrauchen, kann der gespeicherte Strom dann kurzzeitig als Puffer genutzt werden. Da vor allem Privatfahrzeuge 90 Prozent der Zeit auf dem Parkplatz verbringen, eröffnen sich damit enorme Potenziale, um Lastspitzen auszugleichen.

Elektromobilität mit Solarstrom

Besonders effektiv und nachhaltig funktionieren solche intelligenten Systeme, wenn die Fahrzeuge mit Solarstrom "betankt" werden - beispielsweise mit der Energie von eigenen PV-Dachanlagen oder auch vom eigenen Carport. PV-Carports schützen Autos nicht nur vor Regen oder Schnee, sie können gleichzeitig die Energie für Elektrofahrzeuge liefern. Ein Teil des Solarstroms wird für das Laden der Fahrzeugbatterie genutzt, der Rest wird anderweitig verbraucht oder in das Stromnetz eingespeist. Spezielle Ladeboxen stimmen bei Solarcarports die Ladezeiten der Elektrofahrzeuge mit der Stromerzeugung der Photovoltaikanlage ab. Eine Anlage mit drei Kilowatt Leistung reicht so aus, um genügend Strom für eine Fahrleistung von 15.000 Kilometer pro Jahr zu liefern. Die Kombination macht Sinn, denn Elektromotoren haben einen deutlich höheren Wirkungsgrad als Verbrennungsmotoren und die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien ist wesentlich effizienter als be ispielsweise die Herstellung von Biotreibstoff.

Quelle: Intersolar

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