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Neckarsulm, 06. Juni 2012, Der Wechselrichterhersteller KACO new energy GmbH stellt auf der Intersolar unter dem Motto "Planet of Power"eine breite Produktpalette vor. Wie das Unternehmen mitteilt wird konsequent die Strategie verfolgt, die Projektkosten für Photovoltaikanlagen zu senken. Neben vielen verschiedenen Photovoltaik-Wechselrichtern stellt das Unternehmen eine Solaranlagen-Auslegungssoftware sowie ein Energiespeicher- und managementsystem vor.

KACO new energy GmbH

Basierend auf der Topologie des Powador 14.0 TL3, wartet der neue Powador 18.0 TL3 mit einer AC-Nennleistung von 15 kVA und einer entsprechend höheren Leistungsdichte auf. Mehr Leistung in Watt pro Kilogramm liefern auch die Powador 48.0 TL3 Park, 60.0 TL3 und 72.0 TL3 Park, die von der Plattform des Powador 39.0 TL3 abgeleitet sind. Darüber hinaus bietet KACO new energy zukünftig dreiphasige Geräte im Leistungsbereich unter 10 Kilowatt. Der nächste Schritt in der Weiterentwicklung der XP-Zentralwechselrichter sind outdoorfähige Geräte mit 500 und 550 kVA AC-Nennleistung.

Mit 15 kVA AC-Nennleistung öffnet der Powador 18.0 TL3 die Leistungsgrenze der trafolosen Drehstromwechselrichter Powador 10.0 TL3 bis 14.0 TL3 nach oben. Resultat: Eine außergewöhnliche Leistungsdichte von 375 Watt pro Kilogramm. Mit dem Powador 18.0 TL3 lassen sich PV-Anlagen bis zu mehreren hundert Kilowatt in kleinen, hocheffizienten Einheiten planen. Das kompakte Design mit einem Gewicht von nur 40 kg in Verbindung mit dem DC-Anschluss über Solarstecker machen die Installation sehr einfach und kostengünstig.

Das Gerät arbeitet mit zwei separaten MPP-Trackern, die sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch belastet werden können: Jeder Tracker für sich ist in der Lage, nahezu die gesamte AC-Leistung zu verarbeiten. Somit lassen sich alle typischen Anforderungen komplexerer Auslegungen erfüllen, wie zum Beispiel die volle Belegung eines Ost-West-Daches. Auch eine Parallelschaltung der MPP-Tracker ist einfach machbar. Der nominale Eingangsspannungsbereich reicht von 420 bis 800 V. Ab 250 V schaltet sich das Gerät aufs Netz und im Betrieb speist es sogar bei 200 V noch ein. Das Gerät kann also nicht nur die Solarerträge vergleichsweise kleiner Flächen wie Gauben oder Carports sichern, sondern arbeitet tagsüber auch länger.

Ähnlich aufgebaut wie der Powador 39.0 TL3, stoßen die neuen Geräte Powador 48.0 TL3 Park, 60.0 TL3 und 72.0 TL3 Park in höhere Leistungsklassen der TL3-Serie vor. Die beiden Park-Versionen mit 40 bzw. 60 kVA AC-Nennleistung eignen sich auf Grund ihrer Ausgangsspannung von 480 V besonders für den Anschluss an einen externen Transformator und dezentral aufgebaute Großanlagen. Der Powador 60.0 TL3 mit 49,9 kVA AC-Nennleistung bietet sich für den Einsatz im gewerblichen Bereich an, beispielsweise für Hallen und Fabrikdächer. Der Spitzenwirkungsgrad beträgt 98 Prozent. Beachtlich ist darüber hinaus der europäische Wirkungsgrad von 97,8 Prozent.

Eine optimale Anpassung erzielen die drei separaten MPP-Tracker

Jeder Tracker für sich ist in der Lage, 20 kW zu verarbeiten; 30 kW sind es beim Powador 72.0 TL3 Park. Somit lassen sich alle typischen Anforderungen komplexerer Auslegungen erfüllen, die ein inhomogener Aufbau des PV-Generators mit sich bringt. Drei MPP-Tracker sind auch ein Vorteil, um Mismatches zwischen den Modulen auszugleichen, wie sie zum Beispiel durch Temperaturunterschiede und ungleichmäßige Sonneneinstrahlung auftreten.

Zur Produktvorschau gehören außerdem die dreiphasigen Powador 6.0 TL3, 7.8 TL3 und 9.0 TL3, die entsprechenden AC-Nennleistungen betragen 5 kVA, 6,5 kVA und 7,5 kVA. Mit diesen Drehstromgeräten setzt KACO new energy also direkt oberhalb der Leistungsgrenze für die einphasige Einspeisung (4,6 Kilowatt) an und schließt zum 10 kW-Bereich auf.

Alle Geräte der TL3-Serie sind ausgestattet mit einem integrierten Datenlogger mit Webserver, einem Grafik-Display zur Anzeige der Betriebsdaten sowie einem USB-Anschluss um Firmware-Updates aufzuspielen. Die Ertragsdaten können sowohl per USB als auch über den Webserver abgerufen und ausgewertet werden. Der integrierte Datenlogger lässt sich zudem direkt mit dem Internetportal Powador-web zur professionellen Auswertung und Visualisierung der Wechselrichterdaten verbinden.

Die Zentralwechselrichter Powador XP500-HV TL outdoor und XP550-HV TL outdoor sind neue trafolose Geräte aus der XP-Serie. Durch die Schutzklasse IP54 können sie im Außenbereich eingesetzt werden und sind somit, je nach Projektanforderung, eine Alternative zu den bewährten Zentralwechselrichterstationen von KACO new energy. Die Geräte empfehlen sich für PV-Generatoren bis 600 kW bzw. 660 kW. Der Spitzenwirkungsgrad beträgt 98,5 Prozent. Durch einen konstant hohen Wirkungsgrad über den kompletten Leistungsbereich ist der europäische Wirkungsgrad mit 98,2 Prozent ebenfalls sehr hoch.

Der Powador-protect ist ein Mess- und Steuergerät, das sowohl den Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz) gemäß VDE-AR-N 4105 als auch die Leistungssteuerung nach dem EEG 2012 erfüllt. Im Sinne der VDE-AR-N 4105 misst der Powador-protect laufend alle relevanten Netzparameter. Wird eine Grenzwertverletzung erkannt, steuert der Powador-protect externe Kuppelschalter an und trennt dadurch die Anlage vom Netz. Diese Funktionalität ist mit Wechselrichtern beliebiger Hersteller gegeben. In Verbindung mit  Wechselrichtern der Serien TL3, TR3 und 00 von KACO new energy besteht die Möglichkeit, dass der Powador-protect die internen Kuppelschalter der Geräte ansteuert. Welche Firmware-Versionen dazu jeweils nötig sind, ist den entsprechenden Produktinformationen zu entnehmen.

Im Sinne des EEG bietet der Powador-protect zudem die kontrollierte, ferngesteuerte Abregelung von PV-Anlagen ab 30 kW DC-Leistung. Hierfür war bisher ein separates Gerät notwendig, das die entsprechenden Signale eines Rundsteuerempfängers als Steuerbefehl an den Wechselrichter weitergibt. Für Anlagen bis 30 kW nennt das EEG als Alternative zur Leistungsabregelung, die Wechselrichter standardmäßig auf 70 Prozent der installierten DC-Leistung zu begrenzen. Demgegenüber ist der Einsatz des Powador-protect vorzuziehen, um kostengünstig eine bedarfsgesteuerte Leistungsreduzierung zu implementieren.

Der Powador-gridsave ist ein Energiespeicher- und managementsystem. Es speichert Solarstrom am Tage und stellt ihn für die spätere Verwendung bereit. Die zeitliche Lücke zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch wird dadurch geschlossen. Das System vereint Batterie, Steuerungseinheit und Wechselrichter in einem kompakten System. Es lässt sich in neue wie auch bestehende Photovoltaikanlagen integrieren und natürlich auch bei Erweiterungen einsetzen. Bei Stromausfall schaltet die Steuerungseinheit (das Energy Management System) auf Inselbetrieb um und trennt das Hausnetz vom öffentlichen Stromnetz: Die Photovoltaikanlage und der Powador-gridsave dienen jetzt als Energiequelle, welche die Verbraucher direkt versorgt bzw. die Batterien lädt.

Das automatische Auslegungsprogramm Powador PV-pilot ist zur Intersolar Europe in der Vollversion verfügbar. Wertvolle Anregungen aus der Beta-Phase machen das Programm für jeden Anwender noch komfortabler in der Bedienung. Flächendeckende Geodaten liefern die genaueste standortgebundene Ertragsprognose aller auf dem Markt befindlichen Auslegungshilfen. Powador PV-pilot richtet sich gleichermaßen an Profis wie an Neulinge. Wer schnell seine mögliche Rendite erfahren möchte, erhält im Quick Mode mit zwei Eingaben – Standort sowie Art und Anzahl der Module – eine aussagekräftige Ertragsprognose. Eine Auslegung, die keine Wünsche offen lässt, bietet der Expert Mode. Hier kann die automatische Auslegung im Nachhinein an individuelle Anforderungen angepasst werden. Wer Wechselrichter und PV-Generator manuell verschalten möchte, steigt über den Classic Mode in das Programm ein. Die Moduldatenbank umfasst aktuell mehr als 7.000 Modultypen und ist jederzeit erweiterbar. Des Weiteren lassen sich mit dem Powador PV-pilot Eigenverbrauchsoptionen und der cos phi berücksichtigen.

Quelle: KACO new energy

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