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Köln, 12. Mai 2011, TÜV Rheinland präsentiert auf der Intersolar Europe 2011 in München neue Leistungen zur Kontrolle von Solarmodulen und Komponenten sowie für Investoren und im Kraftwerksbau: So informieren die weltweit führenden Experten für die Prüfung der Qualität und Sicherheit innerhalb der Solarbranche über ihre jüngste Entwicklung namens PV+Test, mit der Investoren die Antwort auf die Frage nach dem „guten“ Solarmodul bekommen können, das auch nach zwanzig Jahren noch die Leistung bringt.

Das komplexe Prüfsystem der 25 Einzelprüfungen, das gemeinsam mit der Solarpraxis AG und einem Industriebeirat über zwei Jahre entwickelt wurde, ist offen für alle Hersteller und wird ständig um neue Module erweitert.

Zu den weiteren Themen, über die TÜV Rheinland auf der Intersolar Europe 2011 informiert, gehören Brandschutz und Brandbeständigkeit von Modulen, ein neuer Langzeittest zur Simulation langfristiger Betriebsbedingungen für Solarmodule, erweiterte Akkreditierungen im europäischen und US-amerikanischen Markt sowie Beratungs- und Qualifizierungsprogramme für Investoren, Versicherungen oder Banken sowie Projektbeteiligten zur Bankability von PV-Großanlagen. Auch das neue Prüfzeichen „Power controlled“ von TÜV Rheinland wird in München vorgestellt: Dabei überwachen die Fachleute des unabhängigen Prüfdienstleisters, ob Hersteller die angegebene Leistung für Module in der Praxis einhalten.

Ebenfalls neu im Prüfprogramm von TÜV Rheinland sind Zertifizierungen für flexible Verbundfolien von Modulen sowie erweiterte Prüfeinrichtungen für die Belastung von Modulen bei salzhaltigem Klima und Ammoniak beispielsweise in landwirtschaftlichen Betrieben. Hier hat TÜV Rheinland erheblich investiert, denn die Nachfrage wächst stetig.

TÜV Rheinland hat 1995 im Labormaßstab mit der technischen Prüfung von Solarkomponenten begonnen. Das Expertennetzwerk von TÜV Rheinland für die Solarbranche umfasst knapp 200 Fachleute in derzeit sechs Laboratorien weltweit. Etwa 80 Prozent der Solarmodulhersteller lassen ihre Produkte bei TÜV Rheinland testen, um eine nationale oder internationale Zertifizierung zu erhalten. TÜV Rheinland betreibt dazu Testlabore u. a. in Bangalore (Indien), Köln (Deutschland), Shanghai (China), Taichung (Taiwan), Tempe Arizona (USA) und in Yokohama (Japan). Weltweit gehören rund 500 Hersteller von Photovoltaik-Modulen zu den Kunden des Prüfdienstleisters. Die Fachleute prüfen nicht nur Module und Komponenten, sondern entwickeln auch neue Testmethoden, arbeiten an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Nutzung von Sonnenenergie mit und begleiten international den Aufbau von Solarkraftwerken.

Quelle: TÜV Rheinland

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