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Essen/Gelsenkirchen, 22. März 2012, Nachdem Ende Februar der Solarmodulhersteller Scheuten Solar Insolvenz anmelden musste, gibt der Insolvenzverwalter des Unternehmens aktuell bekannt, dass die Produktion wieder angelaufen sei (Wir berichteten: Photovoltaik - Scheuten Solar meldet Insolvenz an).

Scheuten Solar

Bislang sei der Vertrieb, der Einkauf sowie weitere wesentliche Funktionen für einen laufenden Geschäftsbetrieb von den Niederlanden (Venlo) aus gesteuert worden. Jedoch hat die niederländische Muttergesellschaft selbst Insolvenzantrag gestellt und so musste die vorläufige Insolvenzverwaltung und die Belegschaft in den vergangenen Wochen in engagierten Gesprächen mit Kunden und Lieferanten, erst die Voraussetzungen für die weitere Produktion in Gelsenkirchen schaffen.

 

„Wir haben seit meiner Bestellung zum vorläufigen Insolvenzverwalter im Stile eines Start-Up Unternehmens Aufträge und Material akquiriert und nunmehr ein wirtschaftlich profitables Auftragsvolumen erreicht. Die Produktion der Photovoltaikmodule haben wir zunächst für eine Woche wieder aufgenommen“, erklärte Steffen Reusch, den das Amtsgericht Essen am 29. Februar 2012 zum vorläufigen Insolvenzverwalter der deutsche Scheuten Solar Gesellschaften bestellt hatte. „Mit dem Anfahren der Produktion wollen wir die Basis  für weitere Sanierungsschritte legen“, so Reusch. „Wir müssen den Markt nun kurzfristig davon überzeugen, dass Scheuten Solar in der gewohnten Qualität und Termintreue liefert. Dann können wir den Geschäftsbetrieb mittelfristig aufrecht erhalten und weiteres Investoreninteresse wecken.“
 
Quelle: dnp DEPPING GmbH & Co. KG

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