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Innovationen

Neben dem immer weiter in den Vordergrund rückenden ökologischen Aspekt, spielt natürlich auch der monetäre Faktor eine wichtige Rolle, wenn es um die Reduktion des Energieverbrauchs im eigenen Haus geht. Gerade für Hausbesitzer mit eigener Photovoltaikanlage auf dem Dach, die bereits umweltfreundlichen Solarstrom für die Energieversorgung in den eigenen vier Wänden nutzen, bietet sich durch die Stromersparnis von stromsparenden LEDs weiteres interessantes Einsparpotenzial, um einen positiven Einfluss auf die Umwelt und den eigenen Geldbeutel auszuüben.

Strom sparen mit den richtigen Leuchtmitteln

Für lange Zeit waren klassische Glühbirnen das Mittel der Wahl bei der Beleuchtung in Innen- und Außenbereichen. Seit der Erfindung der Glühbirne durch den US-amerikanischen Elektroingenieur Thomas Alva Edison im Jahr 1879 verrichteten die zuverlässigen Leuchtmittel für mehr als 100 Jahre ihren Dienst. Dabei haben Glühbirnen ein großes Manko Sie sind richtige Energieverschwender! Denn mit einem Wirkungsgrad von nur lediglich 5 Prozent, geht ein Großteil der zugeführten Energie als Abwärme verloren. Während also auch für 100 Watt zugeführte Energie in Form von Strom bezahlt werden muss, werden nur 5 Watt davon tatsächlich in Licht umgewandelt, während 95 Watt in der Umgebung verloren gehen.

Bessere Wirkungsgrade ließen sich später mit der Einführung von Energiesparlampen erreichen. Hier lag der Wirkungsgrad immerhin schon bei bis zu 25 Prozent. Allerdings ist das von Energiesparlampen erzeugte Licht nicht mit dem angenehmen Leuchten einer klassischen Glühbirne gleichzusetzen. Und auch weitere Nachteile wie Einschaltverzögerungen oder umweltschädliche Inhaltsstoffe sorgten dafür, dass Energiesparlampen nie wirklich eine hohe Beliebtheit erreichten.

Die Entwicklung von modernen LED Leuchtmitteln änderte alles. Heutzutage sind stromsparende LEDs online in einer Vielzahl an unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Die moderne Leuchtdioden Technik besticht nicht nur mit einem hervorragenden Wirkungsgrad von bis zu 40 Prozent, sondern vor allem auch mit ihrer unglaublichen Vielfalt von Modellen in unterschiedlichen Helligkeiten, Farbtemperaturen und Bauweisen.

Welche Kosten lassen sich durch LEDs einsparen?

Durch den Umstieg von herkömmlichen Glühbirnen auf moderne LEDs lassen sich auf einen Schlag in etwa 80 Prozent des Stromverbrauchs und somit auch der Energiekosten einsparen. Ein typischer Haushalt in Deutschland verbraucht im Laufe eines Jahres in etwa 300 kWh an Strom für die Beleuchtung. Gehen wir von einem Strompreis von 30 Cent pro kWh aus, dann kommen wir auf Gesamtkosten von 90 Euro. Mit einem Einsparpotenzial von 80 Prozent sind dies immerhin 72 Euro, die innerhalb eines Jahres eingespart werden können. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass LEDs in der erstmaligen Anschaffung etwas teurer sind als vergleichbare herkömmliche Leuchtmittel. Aufgrund des hohen Einsparpotenzials haben sich diese Kosten aber in der Regel innerhalb von kürzester Zeit amortisiert.

Was ist beim Umstieg auf LED Leuchtmittel zu beachten?

Prinzipiell ist der Umstieg von herkömmlichen Leuchtmitteln auf moderne LEDs ohne Probleme möglich. In der Regel muss lediglich das Leuchtmittel selbst ausgetauscht werden, die eigentliche Leuchte kann weiter verwendet werden. Damit Kompatibilität gewährleistet ist, muss allerdings auf den richtigen Sockel des Leuchtmittels geachtet werden. Bei klassischen Glühbirnen ist dies in den meisten Fällen ein E27 Schraubgewinde, während bei Halogenleuchte in erster Linie GU4 Stecksockel zum Einsatz kommen.

Da der Energieverbrauch von LEDs so gering ist, fällt auch die Wattzahl als Hauptindikator für die Helligkeit eines Leuchtmittels weg. Stattdessen sollte man sich beim Kauf einer LED an der Lichtstärke in Lumen orientieren. Eine 25 Watt Glühlampe kommt etwa auf 230 Lumen. Diese Lichtstärke lässt sich wiederum bereits mit einer LED im Bereich von 3 Watt erreichen. Darüber hinaus können LEDs auch unterschiedliche Farbtemperaturen haben. Diese reichen von warmweißer Beleuchtung im Bereich von 2700 Kelvin bis 3300 Kelvin über neutralweiße Beleuchtung im Bereich von 3300 Kelvin bis 5300 Kelvin bis hin zu kaltweißer Beleuchtung im Bereich von 5300 Kelvin bis 8000 Kelvin.

Schwimmender solarpark Weeze

Auf einem Baggersee in Vorselaer bei Weeze, betreibt die Weseler Kiesfirma Hülskens eine circa 7500 quadratmetergroße Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung, die schwimmt!

Mit dem erzeugten Strom, den die 1.872 Module liefern, werden in der Spitze 750 Kilowatt erzeugt. Das sind circa 637.000 Kilowattstunden im Jahr. Somit kann der Strombedarf des Sand- und Kieswerkes fast vollständig gedeckt werden; der für den Betrieb von Saugbaggern, Transportbändern und Siebmaschinen benötigt wird. Weil am Wochenende nicht gearbeitet wird, wird der erzeugte Ökostrom an diesen Tagen in das öffentliche Netz eingespeist.

Die Projektsteuerung, Installation und Netzanbindung der Solarinsel wurde von der Neusser Rheinland Solar übernommen. Die schwimmfähige Unterkonstruktion, die die 1872 Module trägt und aus 12 Meter langen Stahlelementen besteht, wurde von dem Betreiberunternehmen Hülskens in Eigenregie entwickelt und gebaut. Für den außergewöhnlichen Standort war ist es wichtig, dass die Plattform und die Module starkem Wind, Sturmböen und rauen Witterungsbedingungen standhalten kann.

Obwohl schwimmende Solaranlagen in Deutschland noch selten sind, es gibt sie bereits in anderen Ländern wie Japan und in den Niederlanden….und besitzen viele Vorteile. So werden keine großen Freiflächen für die Anlagenmodule benötigt. Die Stromerzeugung erfolgt höchst effizient, weil die Panels durch das umgebende Wasser ständig gekühlt und hinterlüftet werden. Auch ökologisch bietet eine Solarinsel Vorteile: Die Modulflächen verschatten an ihrem Standort die See und verlangsamen das Algenwachstum.

Die Solaranlage wurde im Juli in nur 4 Wochen montiert und im September 2020 ans Netz angeschlossen. Sie hat 800.000 Euro gekostet und soll sich bereits nach sechs Jahren amortisiert haben.

Die Firma Hülskens versteht das Thema „erneuerbare Energien“ als Chance und beabsichtigt in Zukunft noch viele weitere Kieswerke in Deutschland mit schwimmenden Solaranlagen zur Stromgewinnung auszustatten.

(Werbung) Immer mehr Marketing Manager vertrauen heute auf den Einfluss von Videoformaten im Marketing. Ganz gleich, ob man ein neues Produkt auf dem Markt einführen möchte oder ein bestehendes Logo einer eingesessenen Firma vermarkten möchte, man ist durch das Video-Format viel besser unterstützt worden als durch das gedruckte Medium. Die Erklärung dafür ist sehr einfach und in der menschlichen Natur begründet. Man sieht häufig, dass Menschen sich beim Ansehen eines Videos amüsieren können. Lautstark hört man Gelächter und genießt das Ansehen der Videos sichtlich auch in voller Länge. Allerdings ist man mit der Zeit zu der Erkenntnis gekommen, dass es dabei zwei entscheidende Nachteile gibt. Zum einen steigen die Kosten der Produktion des Videos mit steigender Länge und zum anderen sinkt die Aufmerksamkeit des Zusehers mit steigender Länge des Videos. Es handelt sich um zwei Faktoren die keineswegs zielführend im Marketing sind.

Unterschiedliche Aspekte bei der Wahl des Videoformats

Sie müssen neu überdacht werden, wenn man Marketing erfolgreich betreiben will. Ein wesentlicher Aspekt dieses Spektrums ist der Erklärfilm, der als Resultat dieser Entwicklung gesehen werden kann. Man muss sich bloß vor Augen halten, dass ein Video seinen Erklär Wert verstärken möchte, wenn man gezielt auf die Vorzüge eines neuen Produktes eingehen will. Dies ist zum Beispiel bei der Neueinführung eines Produktes auf dem Markt der Fall. In solchen Fällen ist ein langes Video eher ein Nachteil, um sein Zielpublikum zu erreichen. Es braucht ein kurzes und knackiges Video, welches sowohl informativ als auch unterhaltsam ist. Dass man damit kein leichtes Unterfangen schaffen kann und es sich durchaus auch um eine sehr aufwendige Produktion handeln kann, muss man durchwegs registrieren. Die Produktionskosten können steigen. Allerdings kommt die Werbebotschaft beim Konsumenten durch das kurze Format leichter an.

Da es sich nur um ein kurzes Video handelt, muss man in ein halb-minütiges Video Cartoon-Elemente einzubauen die lustig aber gleichsam informativ auf den Zuseher einwirken können.

Struktur des kurzen Videos

Wer ein solches Video wie oben beschrieben produzieren möchte, der muss klare Richtlinien einhalten. Vor allem muss es ein klar formuliertes Drehbuch geben, welches in vorgebender Art und Weise befolgt wird. Dadurch lässt sich auch das Budget besser steuern. Darum sind immer die Interessen abzuwägen.

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Ich freue mich für Sie bereits die 5., aktualisierte Auflage, des aus meiner Sicht besten Fachbuchs der Photovoltaik, vorstellen zu dürfen. Prof. Dr.-Ing. Konrad Mertens hat sein Fachbuch "Photovoltaik - Lehrbuch zu Grundlagen, Technologie und Praxis" komplett aktualisiert und um das Thema „Zusammenspiel zwischen Wind und Photovoltaik“ erweitert. Das Lehrbuch ist nicht nur für Profis ein unentbehrliches Werk sondern auch für Einsteiger sehr zu empfehlen. Dieses Lehrbuch unterscheidet sich zur vorhergehenden Auflage vor allem durch Aktualisierungen, da sich die Technologie und vor allem der Preis sehr schnell entwickeln.

Quelle: Konrad Mertens Photovoltaik Lehrbuch Preisentwicklung von Photovoltaikmodulen

Auf über 384 Seiten finden die Leser Antworten auf physikalische und elektrotechnische Fragen. Im Mittelpunkt des Buchs stehen die Systemtechnik mit ausführlichen Informationen zur Zellen- und Modulverschaltung sowie die Netzintegration von Solaranlagen. Zudem werden die aktuellsten Messmethoden für Solarmodule erläutert. Abgerundet werden die einzelnen Themen durch vielfältige Übungsaufgaben.

Quelle: Konrad Mertens Photovoltaik Lehrbuch Lernkurvenbetrachtung

Mertens ist Professor an der Fachhochschule Münster und für den Fachbereich Elektrotechnik und Informatik verantwortlich.

Fazit: Dieses Buch in all seinen Auflagen, hat mich durch meine gesamte Zeit in der Photovoltaikbranche unterstützt und begleitet. Es ist "Das Fachbuch der Photovoltaik"!

Das Fachbuch ist im HANSER-Verlag erschienen und über folgenden Link (Werbung/Affiliatelink) erhältlich: Photovoltaik-Lehrbuch

(Affiliatelink)

Solarmodul-Unterlegplatten schützen das Dach vor Ziegelbruch

Das heftige Winterwetter Anfang des Jahres sorgte in vielen Regionen Deutschlands für kräftigen Schneefall. Im Alpenraum wurden teilweise Neuschneemengen bis zu zwei Meter gemessen. In Sachsen fielen 60 Zentimeter Neuschnee innerhalb von nur 48 Stunden. Photovoltaikanlagenbesitzer blickten in dieser Zeit gespannt auf ihre Dächer. Wird die Konstruktion den gewaltigen Schneemassen Stand halten? Die Angst ist berechtigt, denn durch die hohe Schneelast auf den Solarmodulen können die darunter liegenden Dachziegel brechen und Schmelzwasser ins Dach eindringen.

In der Regel werden kleine Photovoltaik-Aufdachanlagen mit Dachhaken, die auf die Dachsparren geschraubt werden, befestigt. Ein leider oft gesehener Fehler: Schlecht montierte Dachhaken in der Unterkonstruktion. Die Haken dürfen nicht auf den Ziegeln aufliegen. Durch erhöhten Druck, wie zum Beispiel durch eine starke Schneelast oder heftige Stürme, können Spannungen im Ziegel erzeugt werden, die ihn zerbersten lassen. Das übliche Flexen und Ausschlagen der Ziegel, um die Dachhaken zur Verankerung der Photovoltaikanlage zu montieren, begünstigt die Instabilität der einzelnen Ziegel. Durch die manuelle Bearbeitung werden sie geschwächt und porös. Es können sich innerliche, nicht sichtbare Haarrisse bilden. Die Folge: Bei erhöhtem Druck bricht der Ziegel. Schnee- und Regenwasser läuft ungehindert ins Dach, Schmutzwasser sickert in Wände und Decken. Kostenintensive Schäden von mehreren Hundert Euro sind zu erwarten.

Wichtig zu wissen: Dachziegelhersteller übernehmen auf die Bruchlast und Regeneintragssicherheit nachträglich bearbeiteter Tondachziegel keine Gewährleistung!

Die Firma Marzari aus Leutkirch hat eine Lösung für dieses Problem entwickelt: Metalldachplatten für Ziegeldächer, mit denen sich Dachschäden dieser Art vermeiden lassen. Ein spezieller Modulträger beugt dem Ziegelbruch vor und schützt das Haus effektiv vor Regen- und Tauwasser.

Das Trägersystem, das in 30 verschiedenen Ausführungen erhältlich ist, lässt sich schnell auf allen gängigen Bedachungen anbringen. Der Dachhaken bildet das Fundament für die Modul-Halterung. Er ist mit den Unterkonstruktionen aller gängigen Photovoltaik-Anlagenhersteller kompatibel und benötigt keine speziellen Adapter. Die aus feuerverzinktem Stahlblech hergestellten Unterlegplatten sorgen mit einem Schaumstoffkeil für eine geschlossene Dachhaut, die das Gebäude vor Witterungseinflüssen schützt.

Nähere Informationen über die professionelle Befestigung von Solarmodulen auf Ziegeldächern finden Sie unter: www.marzari-technik.de