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Innovationen

Die SMA Solar Technology AG ist beim Monitoring und Energiemanagement für Hausdachanlagen weltweit führend. Dies hat nun eine Studie des amerikanischen Analysehauses Navigant Research bestätigt. Für den Report „Residential Solar Monitoring and HEMS“ hat Navigant die Strategie und Umsetzung der 15 führenden Anbieter von Monitoring- und Energiemanagementlösungen untersucht. SMA setzte sich dabei gegen die Wettbewerber durch.

„Ohne ein intelligentes Energiemanagement kann das enorme Potenzial der Photovoltaik nicht ausgeschöpft werden. SMA hat frühzeitig in Softwareentwicklungen investiert und weltweit bereits mehr als eine Viertel Million Photovoltaikanlagen mit unserem Sunny Portal verknüpft“, erklärt SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. „Mit unserem Sunny Home Manager 2.0 können private Betreiber von kleinen bis mittelgroßen Solarstromanlagen bereits heute ihr System optimieren und noch mehr Sonnenstrom für den eigenen Verbrauch nutzen. Mit unserer neuen Energiemanagement-Plattform ennexOS werden wir Ende des Jahres gewerblichen Kunden die Möglichkeit anbieten, die Solarstromanlagen mit zum Beispiel Klimatisierungstechnik und Speichern zu verknüpfen, um so möglichst viel Sonnenstrom direkt am Ort der Produktion zu nutzen. In diesem Zusammenhang freut uns natürlich, dass die Leistungsfähigkeit unserer Energiemanagement-Lösungen auch von Navigant Research in der aktuellen Studie anerkannt wird.“

Quelle: SMA Solar Technology AG

Die deutsche Photovoltaik-Forschung gehört weiterhin zur Weltspitze. Das belegen die Ergebnisse der insgesamt 13 Forschungsverbünde der Initiative „F&E für Photovoltaik“. Dazu zählten unter anderem ein Weltrekord beim Wirkungsgrad von hocheffizienten PERC-Solarzellen, die Entwicklung neuartiger Siliziumkarbid-Halbleiter, verbesserte Topologie für Wechselrichter, innovative Verfahren in der Zellherstellung sowie intelligente Systemlösungen für die effiziente Nutzung von Solarstrom in kleineren Einheiten wie Wohngebäuden oder Gewerbebetrieben bis hin zu Großstrukturen, zum Beispiel regionale Elektrizitätssysteme mit großen Solarstromanteilen.

Wie diese Forschungserfolge und das vorhandene Know-how in Unternehmen, Instituten und Hochschulen auch in Zukunft Werte schöpfen und Arbeitsplätze in Deutschland schaffen kann, war eine der Leitfragen des Kolloquiums. Vor allem bewegte die rund 60 Teilnehmer des Kolloquiums die Frage, wie sich die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstituten, Maschinenbauern und Photovoltaik-Industrie im Hinblick aufmaktuelle und kommende Herausforderungen einsetzen lässt und welche Rolle die Innovationsförderung durch die öffentliche Hand spielen kann und soll. Nach dem Impulsvortrag „F&E in der PV: Maschinenbau und Forschungsinstitute“ von Prof. Dr. Giso Hahn (Universität Konstanz) diskutierte ein Panel von Experten der Branche und der Wissenschaft die Fragestellung „PV-Industrie 4.0 – Wie können Maschinenbau und Systemtechnik von der vierten industriellen Revolution profitieren?“.

Mit dem noch laufenden 6. Energieforschungsprogramm hat die Bundesregierung die Forschungsförderung auf die Energiewende ausgerichtet. Im Rahmen der Initiative „F&E für Photovoltaik“ werden vor allem Projekte unterstützt, die Photovoltaiktechnologie noch günstiger machen, dabei die Lebensdauer der Komponenten weiter erhöhen und so im wachsenden Umfang eine förderunabhängige Solarstromproduktion ermöglichen. Zugleich soll mit intelligenter Systemtechnik und integriertem Energiemanagement der Anteil des vor Ort verbrauchten sauberen Solarstroms erhöht und Lösungen entwickelt werden für ein weitgehend auf Erneuerbaren Energien basierenden Elektrizitätssystem. Über allem steht dabei das Ziel, Geschäftsmodelle mit Wertschöpfungsketten am Standort Deutschland im Verbund von Industrie und industrienahen Dienstleistungen voranzutreiben.

Quelle: Solarstromforschung

Zeversolar zeigt auf der Intersolar 2017 sein komplett überarbeitetes Planungsportal ZeverPlan 2.0. Das Portal ist unter http://www.zeverplan.com in neun Sprachen verfügbar und in der Lage, Anlagen mit unterschiedlich ausgerichteten Modulfeldern auszulegen. Zusätzlich kann ZeverPlan 2.0 Eigenverbrauchsberechnungen ausführen und geeignete Wechselrichter für das gewählte Anlagendesign empfehlen.

ZeverPlan berücksichtigt einerseits Anlagendesigns mit multiplen Modulfeldern sowie unterschiedlichen Ausrichtungen und Neigungswinkeln, die an einen Wechselrichter mit zwei MPP-Trackern angeschlossen werden. Die „Polystring“-Funktion ermöglicht es zudem, zwei parallele Strings mit unterschiedlichen Neigungswinkeln und einen Wechselrichter mit einem MPP-Tracker zu kombinieren.

Registrierte Benutzer können auf eine monatlich aktualisierte Moduldatenbank sowie weltweite Wetterdaten zugreifen und haben darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Modulinformationen, Profile und spezifische Projektvorlagen einzugeben. Projektdateien können exportiert und mit anderen ZeverPlan-Nutzern ausgetauscht werden. Basierend auf vorgegebenen Lastprofilen kann die Software zudem berechnen, wieviel Strom beim gegebenen Anlagendesign selbst verbraucht beziehungsweise eingespeist werden würde.

„Durch die neuen Funktionen wird ZeverPlan zur vollwertigen, webbasierten Planungslösung für die häufigsten Solaranlagen-Designs. Da der gesamte Planungsprozess kostenfrei ist und keine Software auf dem eigenen PC oder Tablet installiert werden muss, können Anwender unser Portal ohne weitere Verpflichtungen oder Risiken ausgiebig testen“, so Andreas König, Sales Director Europe bei Zeversolar.

Quelle: Zeversolar

Der Wechselrichter- und Speicherhersteller SolarMax hat im Mai seine dreiphasige Stringwechselrichterserie HT um vier Geräte mit Nennleistungen von 20 und 25 Kilowatt erweitert. Mit den Neuentwicklungen vervollständigt SolarMax sein Produktportfolio, das bei den Stringwechselrichtern von 1,8 bis 32 Kilowatt reicht. Die Wechselrichter haben zwei beziehungsweise vier MPP-Tracker und eignen sich hervorragend für das Repowering gewerblicher Solarstromanlagen.
 
Betriebs- und Wartungskosten reduzieren
 
„Seit 2010 sind viele Wechselrichter mit zehn bis 20 Kilowatt Nennleistung vom Markt verschwunden, weshalb es für diese kaum noch Austauschgeräte oder Ersatzteile gibt“, erklärt Pierre Kraus, Geschäftsführer der SolarMax Sales and Service GmbH und ergänzt: „Werden ein oder zwei dieser Altgeräte durch unsere Neuentwicklungen ersetzt, lassen sich hohe Betriebs- und Wartungskosten einsparen.“ Außerdem haben die modernen SolarMax-Wechselrichter höhere Wirkungsgrade, sind mit umfangreichen Kommunikationsfeatures ausgestattet und enthalten einen integrierten Netz- und Anlagenschutz, der die Phasenspannung aufrechterhält. Dank ihrer zwei bzw. vier MPP-Tracker liefern sie auch bei komplexen Anlagenauslegungen oder Verschattungen hohe Erträge.
 
Inklusive: Energiemanagementsystem und Webportal
 
Bei der Bestellung eines Wechselrichters der HT-Serie erhalten Kunden den intelligenten Datenlogger MaxWeb XPN gratis dazu. Das Energiemanagementsystem zeichnet aktuelle Messwerte, Ertragsdaten und Ereignisse auf, regelt den Energiefluss und passt den Bedarf an die Verfügbarkeit an. Über das MaxWeb Portal können Anwender zudem zwei Jahre lang kostenlos die Leistungsdaten, den Eigenverbrauch und die Energieeinsparung visualisieren.
 
Quelle: SolarMax-Gruppe

Der Speicherhersteller TESVOLT präsentiert auf der Intersolar 2017 zum ersten Mal sein Hochvolt-Lithiumspeichersystem TS HV 70. Es verfügt über eine Batteriespannung von 575 bis 1.000 Volt und ist für den Betrieb mit 3-phasigen SMA Batteriewechselrichtern optimiert. Durch seine kalendarische Lebensdauer von bis zu 30 Jahren und den Einsatz besonders effizienter Leistungselektronik und Zelltechnologie ist die Wirtschaftlichkeit des neuen Speichers besonders hoch.

„Der TS HV 70 ist unser Angebot für besonders anspruchsvolle Einsätze bei Gewerbebetrieben mit einem Bedarf ab 30 Kilowattstunden Speicherbedarf“, so Simon Schandert, technischer Geschäftsführer bei TESVOLT. „Wir haben dieses Modell speziell auf Wirtschaftlichkeit getrimmt – stärkste Leistung, maximale Sicherheit und höchste Effizienz. Die durchgespeicherte Kilowattstunde kann mit diesem System unter 10 Eurocent je kWh fallen. Damit eröffnen wir unseren Kunden eine neue wirtschaftliche Perspektive, denn die System-Investitionskosten und der Preis für die gespeicherte Kilowattstunde sind besonders niedrig.“

Kostengünstiger Einsatz in Gewerbe und Industrie

Batteriespeicher von TESVOLT sind für den Einsatz in Gewerbe und Industrie optimiert, passen aber aufgrund ihrer flexibel konfigurierbaren Leistung und langfristigen Erweiterungsmöglichkeiten auch für viele andere Einsatzzwecke. Mit dem TS HV sind Anwendungen wie Lastspitzenkappung und Erhöhung des Eigenverbrauchs möglich. Aber auch unterschiedliche Netzsystemdienstleistungen sowie den Off-Grid-Betrieb bei Optimierung eines Dieselgenerators stellt der Hochvoltspeicher mit einer Laderate von 1 C zur Verfügung.

Maßgeblich dafür ist der Betrieb mit 3-phasigen SMA Sunny Tripower Storage

Batteriewechselrichtern, die mit dem TS HV System 60 kW bereitgestellt werden, und an die jeweils bis zu 268 kWh angeschlossen werden können. So lassen sich Speicherlösungen bis in den Megawattbereich realisieren. „Die Kombination aus dem TESVOLT-Speicher und dem Sunny Tripower Storage ist eine sehr schlanke und hocheffiziente Lösung für den Hochvolt-Bereich. So optimieren wir gemeinsam die Stromversorgung für Industrie- und Gewerbebetriebe“, so Volker Wachenfeld, Leiter der Business Unit Off-Grid & Storage bei SMA.

Lange Lebensdauer durch optimiertes Batteriemanagement

Die prismatischen Zellen, die TESVOLT von Samsung SDI bezieht, sind sehr langlebig und extrem sicher. In Kombination mit dem Active Battery Optimizer, der den Ladezustand jeder einzelnen Zelle individuell ausbalanciert, werden Fehler und Schäden im System vorgebeugt. Das resultiert in einer höheren Lebensdauer, die sich wiederum positiv auf die Wirtschaftlichkeit der Investition in einen TESVOLT-Speicher auswirkt.

Quelle: TESVOLT