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Bitterfeld-Wolfen, 26. Juli 2011, Die Q-Cells SE übergibt heute das Solarkraftwerk Finsterwalde II/III mit einer Leistung von insgesamt 40 Megawattpeak an die Blue Forrest Solar Holding - ein Joint-Venture der DIF Infrastructure II (DIF) und des NIBC European Infrastructure Fund (NIBC). Das Kraftwerk Finsterwalde II/III besteht aus zwei Teilflächen, die zusammen eine Gesamtkapazität von 40 MWp ergeben. Gemeinsam mit dem im Jahr 2010 veräußerten Teil Finsterwalde I hat der gesamte Solarpark Finsterwalde eine Kapazität von 82 MWp und ist damit der derzeit größte Photovoltaik-Park in Deutschland.

Q-Cells SE

Der südlich der Stadt Finsterwalde im Land Brandenburg errichtete Solarpark Finsterwalde II/III erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 95 Hektar. Das Solarkraftwerk besteht aus 171.888 kristallinen Solarmodulen. Die von Q-Cells bereitgestellten und installierten Module werden voraussichtlich Strom für etwa 10.000 Haushalte erzeugen und dadurch den jährlichen Ausstoß von CO2 um ca. 23.000 Tonnen jährlich reduzieren.

Das Solarkraftwerk Finsterwalde II/III ging bereits im September 2010 ans Netz und produziert seitdem planmäßig Strom. Q-Cells wurde langfristig mit dem fortlaufenden Betrieb und der Wartung des Kraftwerks beauftragt.

"Mit der Übergabe des Solarkraftwerks Finsterwalde II/III haben wir unsere Kompetenz im Systemgeschäft erneut unter Beweis gestellt", so Nedim Cen, Vorstandsvorsitzender der Q-Cells SE.                    

"Unsere langjährigen Erfahrungen als einer der weltweit führenden Systemintegratoren nutzen wir auch in Zukunft und bauen unser strategisches Geschäftsfeld mit kommerziellen Solaranlagen weiter aus. Dabei setzen wir auf qualitativ hochwertige und sichere Produkte sowie effiziente Prozesse über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, von der Entwicklung über den Bau und die Finanzierung bis hin zum zuverlässigen Betrieb und der Instandhaltung der unterschiedlichen Solaranwendungen."

Das Geschäft ist für die Infrastrukturpartner DIF und NIBC ein weiterer Meilenstein für den Bereich erneuerbare Energien in Europa. Beide Partner sind erfahrene Anleger in diesem Sektor. Finanziert wurde die Transaktion mit langfristigen Darlehen der KfW IPEX Bank sowie der Commerzbank. Über den Kaufpreis haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

"Das Photovoltaik-Projekt in Finsterwalde stützt sich auf unsere Erfahrung im Infrastruktursektor erneuerbare Energien" ergänzt Darren Kyte, Geschäftsführer der NIBCA Infrastructure Partners. "Es handelt sich um unsere vierte Übernahme einer im Betrieb befindlichen Infrastrukturanlage aus dem Bereich erneuerbare Energien in den letzten zwölf Monaten. Das Projekt erweitert unser Photovoltaik-Portfolio in Europa auf 86 MWp. Unser Gesamtengagement in Erneuerbare erhöht sich damit auf fast 200 MWp - verteilt auf Wind-, Solar- und Müllverbrennungsanlagen. Wir freuen uns auf unsere künftige Partnerschaft mit Q-Cells und DIF."

"Die DIF ist hocherfreut über den Abschluss dieser Transaktion, die ihr Portfolio französischer Photovoltaik-Projekte um eine bedeutende deutsche Photovoltaik-Anlage bereichert. Der Erwerb von 50 % des Solarkraftwerks Finsterwalde II/III liegt ganz auf einer Linie mit dem Ziel der Realisierung eines ausgewogenen Portfolios von Wind- und Solaranlagen - mit langfristiger vertraglicher Bindung und vielfältigen Energiequellen in den Zielmärkten für erneuerbare Energien", sagt Christopher Mansfield, Geschäftsführer der DIF Renewable Energy. 

Quelle: Q-Cells SE

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