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Hohenstein-Ernstthal/Neuchâtel, 06. Dezember 2011, Die Roth & Rau AG erreicht bei der Entwicklung ihrer Hocheffizienztechnologie einen Wirkungsgrad von über 21 Prozent bei einer Wafergröße von 156 mm. Die Solarzellen basieren auf der Heterojunction-Technologie (HJT). Die Technologie zeichnet sich durch hohe Wirkungsgrade aus und erreicht durch einen niedrigen Temperaturkoeffizienten einen höheren Energieertrag. Dabei soll die Technologie schon bei einem Wirkungsgrad von 20 Prozent, die Gestehungskosten von Solarstrom um ca. 15 Prozent gegenüber dem aktuellen Stand der Technik klassischer Solarzellen auf kristalliner Basis reduzieren.

Bereits anlässlich der 26. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EUPVSEC) Anfang September 2011 in Hamburg präsentierte Roth & Rau die weltweit ersten auf industriellen 156mm monokristallinen Wafern hergestellten Heterojunction-Solarzellen mit einer Effizienz von 20 Prozent. Diese Zellergebnisse wurden zwischenzeitlich durch das Fraunhofer ISE verifiziert und weitere Fortschritte in der Roth & Rau Forschungslinie in Neuchâtel in enger Zusammenarbeit mit dem dort ansässigen Forschungsinstitut EPFL/IMT erreicht. Der aktuelle Stand für 156mm Zellen liegt nunmehr bei herausragenden 21 Prozent.

„Mit den jetzigen Ergebnissen sind wir einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Grid-Parität vorangekommen. Es zeigt sich mittlerweile dass mit der Heterojunction-Technologie sehr hohe Zelleffizienzen erreichbar sind. Diese gilt es nunmehr zeitnah in die Massenproduktion zu überführen“, kommentiert Dr. Egbert Vetter, Vice President R&D der Roth & Rau AG, den aktuellen Fortschritt. Die Arbeiten zur Übertragung der Ergebnisse der Entwicklungsarbeiten zur Zelltechnologie in Neuchâtel auf Massenproduktionsanlagen werden im Technologiezentrum bei Roth & Rau in Hohenstein-Ernstthal vorangetrieben. Mit den Beschichtungsanlagen HELiA, die die Kernkomponenten einer Produktionslinie für Solarzellen auf der Basis der Heterojunction-Technologie bilden, werden aktuell bereits Zelleffizienzen von 20 Prozent erreicht.

Aufgrund der großen Fortschritte, die in den letzten Monaten erzielt wurden, ist Roth & Rau zuversichtlich, dass die vorliegenden Ergebnisse bereits in naher Zukunft für den Einsatz in der Massenproduktion verfügbar sein werden.

Quelle: Roth & Rau AG

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