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Hersteller

Noch immer nichts dazugelernt haben einige deutsche Solarmodulhersteller, die noch zu Beginn des Jahres um Kunden buhlen mussten, um den Absatz ihrer Photovoltaik-Module sicher zu stellen. So kristallisiert sich nun heraus, dass bei steigender Nachfrage nach Solarmodulen gegen Ende dieses Jahres, zugesicherte Modullieferungen an Kunden nicht mehr zur Auslieferung kommen.

Es häufen sich die Beschwerden von Händlern und Installateuren, dass diese trotz rechtzeitiger Bestellung und einer schriftlichen Lieferbestätigung Seitens der Hersteller, nun auf eine Modullieferung im nächsten Jahr vertröstet werden. Berichten von Händlern und Solarteuren zufolge, müssten Projekte neu geplant und der Endkunde bezüglich einer möglichen Moduländerung informiert werden. Ergebnis dieser Prozedur sind Stornierungen und verärgerte Endkunden.

Man sollte eigentlich meinen, die Solarbranche hätte aus der Vorgehensweise der Vorjahre gelernt und würde seine Stammkundschaft schätzen. Doch weit gefehlt. So bekommt derjenige Solarmodule der auch bereit ist, dafür einen höheren Preis zu bezahlen. Bestehende Bestellungen von weniger lukrativen Aufträgen werden von Modulherstellern eher storniert, als das Wort gehalten wird.

Demnach wandelt sich, überraschender Weise, der Käufermarkt zurück in einen Verkäufermarkt. Schon jetzt steigen die Modulpreise Cent für Cent und werden gegen Ende des Jahres ein neues Hoch erreichen. Haben Sie ähnliche Erfahrungen mit Solarmodulherstellern oder Zulieferern gemacht? Diskutieren Sie mit.

Quelle: Michael Ziegler, freier Berater

Der slowenische Großhändler Sonel präsentiert auf der größten slowenischen Messe vom 9. bis 16. September Produkte des Schweizer Photovoltaik-Wechselrichterherstellers Sputnik Engineering. Die beiden Unternehmen haben zwischen September 2008 und Juli 2009 bereits den ersten Zentralwechselrichter Sloweniens errichtet, das erste slowenische Solardorf gebaut und die höchste Solarstromanlage Sloweniens in Betrieb genommen.

Bei der größten, alljährlich stattfindenden Fachmesse Sloweniens präsentiert der Photovoltaikgroßhändler Sonel d.o.o. Produkte des Schweizer Wechselrichterherstellers Sputnik Engineering AG. Die internationale Fachmesse MOS findet in diesem Jahr vom 9. bis zum 16. September in Celje statt. Im vergangenen Jahr stellten hier mehr als 1.700 Aussteller aus 33 Ländern ihre Produkte aus, knapp 170.000 Besucher kamen zur Messe.

„Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit unserem wichtigen Partner Sonel an dieser beeindruckenden Fachmesse teilnehmen können”, sagt Daniel Freudiger, der bei Sputnik den internationalen Vertrieb leitet. Seit 2008 haben Sonel und Sputnik mehrere außergewöhnliche Projekte zusammen realisiert. Im September 2008 errichtete Sonel den ersten Zentralwechselrichter Sloweniens – ein Gerät vom Typ SolarMax 35 S der Sputnik Engineering AG mit einer Nennleistung von 35 Kilowatt.

Zwei Monate später nahm der Solar-Großhändler die höchste Solarstromanlage Sloweniens in Betrieb. Sie produziert 1.160 Meter über dem Meeresspiegel umweltfreundlichen Sonnenstrom. Je drei Strangwechselrichter vom Typ SolarMax 3000 S und vom Typ SolarMax 6000 S wandeln ihn in netzkonformen Wechselstrom um. Zwischen Mai und Juli dieses Jahres errichtete Sonel acht landwirtschaftliche Solarstromanlagen mit SolarMax-Wechselrichtern in Podgorje pri Slovenj Gradcu. Sie leisten insgesamt 129 Kilowatt. „Das Dorf wurde als erstes Solardorf Sloweniens bekannt“, sagt Andreja Knez von Sonel. „Aber das ist erst der Anfang – wir haben zahlreiche weitere Projekte in der Pipeline“, ergänzt sie.

„Unsere Firma wächst und wir freuen uns, dass wir mit einem so ausgezeichneten Partner wie der Sputnik Engineering AG wachsen können“, sagt Knez. „Wir wollen unseren Vertrieb weiter ausbauen, SolarMax-Produkte bei unseren Endkunden bekannt machen und auf dem slowenischen Solarmarkt ein wichtiger Key Player bleiben. Dabei setzen wir ausschließlich auf Produkte von höchster Qualität. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, SolarMax-Wechselrichter zu installieren.“

Quelle: Sputnik Engineering AG

Im Rahmen der Neustrukturierung der REIS Unternehmensgruppe sowie im Hinblick auf das starke Wachstum von REIS ROBOTICS in den vergangenen Jahren wird die Geschäftsführung der Reis GmbH & Co. KG Maschinenfabrik um zwei Neumitglieder erweitert.

Dipl. Ing. Paul Merz, bisheriger Leiter des Bereiches Anwendung und Engineering, übernimmt dabei das Ressort Vertrieb und Dr. Ing. Jens Elzenheimer, bisheriger Betriebsleiter, das Ressort Produktion. Gemeinsam mit den langjährigen Geschäftsführern Dr. Eberhard Kroth (Technik, Entwicklung) und Dr. Michael Wenzel (kaufmännische Abwicklung, Niederlassungen) werden Paul Merz und Dr. Jens Elzenheimer die bisherige Unternehmensstrategie kontinuierlich weiterführen. Mit diesem Schritt schafft REIS ROBOTICS die Grundlagen für die Weiterentwicklung des Unternehmens.

Im Zuge dieser Neustrukturierung zieht sich Walter Reis aus der operativen Geschäftsführung von REIS ROBOTICS zurück, die er über 50 Jahre inne hatte und übernimmt den Vorsitz im Verwaltungsrat der Unternehmensgruppe.

REIS ROBOTICS ist ein technologisch führendes Unternehmen der Robotertechnik und Systemintegration und liefert schlüsselfertige Anlagen für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Im Bereich der automatisierten Montageanlagen für Solarmodule gehört REIS ROBOTICS zu den weltweit führenden Anbietern.

Quelle: REIS ROBOTICS

Rund einen Monat vor der Bundestagswahl trafen die Direktkandidaten von CSU, SPD, FDP und den Grünen aus dem Wahlkreis Aschaffenburg bei den Alzenauer Solar-Dialogen aufeinander. Geladen hatten die beiden Unternehmen SCHOTT Solar und Applied Materials zu einer Podiumsdiskussion, die die Erneuerbaren Energien in ihrer Rolle als zukunftsweisende Energiequelle sowie als Jobmotor für die Region Unterfranken aus den verschiedenen Blickwinkeln beleuchtete. Intensiv wurde auch die Frage diskutiert, ob der deutsche Solarboom – gefördert durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) – hauptsächlich chinesischen Herstellern nütze.

Hier die Meinungen der Teilnehmer:

Michael Harre, Vorstand SCHOTT Solar AG:

"Die Solarenergie als Branche und SCHOTT Solar als Unternehmen blicken auf eine über fünfzigjährige Tradition zurück. Diese Erfahrung haben wir in eine konsequente Qualitätsstrategie umgesetzt und sehen dies als das zukunftsfähige Unterscheidungsmerkmal, das uns von chinesischen Herstellern abhebt. Dadurch leisten wir einen Beitrag, dass die deutsche Solartechnologie weltweit Spitze ist. Wir als Unternehmen investieren viel dafür, dass dies so bleibt. Dafür ist aber auch Unterstützung durch die Politik nötig.

Unsere Forderung lautet daher, mit dem EEG auch in Zukunft stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Außerdem muss in den verschiedenen Weltregionen Handel zu denselben fairen Bedingungen möglich sein. Nicht zuletzt sind Investitionen in die Forschung wichtig, um unseren technologischen Vorsprung behaupten zu können und auch in Zukunft die Führungsposition einzunehmen."

Dr. Winfried Hoffmann, Geschäftsführer Applied Materials GmbH:

"Wir müssen als Industriestandort in Deutschland und Europa zusammen mit der Politik daran arbeiten, dass unter allen Wirtschaftsregionen gleiche Bedingungen für Kapazitäten und Märkte geschaffen werden. Wir brauchen zum einen eine gleiche Berechnungsgrundlage, zum Beispiel Abschreibungsmodelle und steuerliche Aspekte und vieles mehr, für die Produktionskosten. Zum anderen werden gleiche Bedingungen für die Belieferung der regionalen Märkte benötigt. Es geht hier nicht um plumpen Protektionismus, sondern um freien Zugang zu allen Märkten.

Wenn bestimmte Regionen Einfuhrzölle und Forderungen nach hohem Wertschöpfungsanteil erheben, muss das in anderen Regionen entsprechend berücksichtigt werden. Es müssen adäquate Instrumente geschaffen werden, um die Industrie in Deutschland und Europa im Kampf gegen unfairen Wettbewerb zu schützen. Wir haben in Deutschland eine weltweit einzigartige Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie aufgebaut und sind daher technologisch an vorderster Stelle. Wir müssen nun dafür Sorge tragen, dass Volumenzuwächse für deutsche Unternehmen im fairen Wettbewerb ausgebaut werden können."

Norbert Geis, CSU:

"Die Förderung Erneuerbarer Energien ist politisches Programm und sollte gerade im Bereich der Solartechnik vorangetrieben werden. Die Atomenergie ist für mich in diesem Zusammenhang eine Übergangstechnologie, bis die erneuerbaren Quellen ausreichend ausgebaut sind. Unser energiepolitisches Ziel, 30 Prozent bis zum Jahr 2020 aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen, ist nur mit der Förderung des EEG, das ich in seiner jetzigen Form befürworte, zu realisieren.

Im Wettbewerb mit den Chinesen sollten wir unsere Anstrengungen auf die Forschung konzentrieren: Deutsche Modultechnik muss so vorangebracht werden, dass sie der chinesischen immer ein Stück weit überlegen ist und sich dadurch auf dem Markt durchsetzt. Diese Ingenieurleistung entsteht hier bei uns und ist eine Motivation für die gesamte Region, weshalb ich mich weiter für deren Förderung einsetzen werde."

Andreas Parr, SPD:

"Erneuerbare Energien sind unsere Zukunft. Das gilt sowohl für die Frage, woher wir künftig unsere Energie beziehen wollen, als auch im Hinblick auf Arbeitsplätze. Deutsche Qualitätsprodukte sollten nicht nur hier entwickelt, sondern auch produziert werden – genau dies ist auch die Intention des Deutschlandplans unseres Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier.

Auch in Zukunft brauchen wir daher Förderungsinstrumente wie das EEG. Sicherlich müssen wir auch darüber nachdenken, wie man die Solarindustrie vor chinesischen Modulen, die in Deutschland zu Dumping-Preisen angeboten werden, schützen kann. Hier bin ich dafür, eine Lösung auf EU-Ebene anzustreben. Durch höhere Standardvorschriften in der Produktion können wir den Vorsprung, den wir in Deutschland haben, weiter erhalten."

Christine Scheel, Die Grünen:

"Es ist richtig, dass wir das Anreizprogramm EEG für den Solarmarkt weiterhin benötigen. In seiner künftigen Entwicklung muss das EEG eng am Markt ausgerichtet und gemäß Angebot und Nachfrage austariert werden, bis die so genannte Netzparität erreicht ist. Hier handelt es sich schließlich nicht um Subventionen wie bei der Atomenergie, die schon rund 100 Milliarden Euro erhalten hat.

Dass chinesische Hersteller auch vom EEG profitieren, darf nicht im Umkehrschluss bedeuten, dass wir die Förderung durch das EEG eindämmen, denn dadurch würden wir das starke Wachstum der deutschen Solarbranche empfindlich stören. Um uns auf dem Weltmarkt zu behaupten, sollten wir viel eher mehr Geld in die Forschung investieren. Darüber hinaus müssen wir politisch auf die chinesische Regierung einwirken, um unlautere Marktmethoden wie Dumping einzudämmen."

Dr. Helmut Kaltenhauser, FDP:

"Energiemix ist ein wichtiges Stichwort bei der Überlegung, woher wir in Zukunft unsere Energie beziehen wollen. In diesem Zusammenhang werden die Erneuerbaren Energien und sicherlich auch die Solarenergie eine große Rolle spielen. Um dem Solarstrom zur Marktfähigkeit zu verhelfen, ist das EEG ein wichtiges Mittel. Sobald diese erreicht und die Solarbranche alleine lebensfähig ist, sollte die staatliche Unterstützung allerdings beendet werden.

In der Frage, wie wir unseren Vorsprung gegenüber China beibehalten, ist sicherlich viel Fingerspitzengefühl nötig. Wir dürfen unseren Markt nicht abschotten, allerdings wollen wir auch das, was wir erfolgreich aufgebaut haben, erhalten und ausbauen. Dazu sind auch Investitionen in Forschung und Bildung unabdingbar, denn die Qualität der Ausbildung wie der Produkte ist entscheidend für die Zukunft."

Quelle: SCHOTT Solar AG

Wenn im September die Tore der Solar-Fachmesse und Konferenz EU PVSEC öffnen, ist das neue Highlight des SCHOTT Solar-Produktportfolios dabei: InDaX 225, eine ästhetische neue Modulserie für die Dachintegration, die sich in alle gängigen Formationen einfügt. So wird aus dem klassischen Schutzdach ein Energiedach. Ab März 2010 werden die Module der neuen Serie in Deutschland, Frankreich und Italien erhältlich sein. Erleben kann man sie schon vorher in Halle B5, Stand 77 auf der EU PVSEC, deren 24. Auflage vom 21. bis 25. September 2009 in Hamburg stattfindet.

"Wer für seinen Neubau oder eine Dachsanierung eine Solaranlage plant, für den können Indach-Systeme wie das SCHOTT Solar InDaX eine lohnende Alternative sein", empfiehlt Vorstandsmitglied Michael Harre, Chief Sales Officer des Unternehmens. "Gegenüber Aufdachanlagen sind integrierte Systeme kostenneutral, bieten allerdings den Vorteil, dass für die Anlagenfläche kein Bedachungsmaterial mehr nötig ist und entsprechend weniger Kosten anfallen." Welche Art der Bedachung für die restliche Fläche geplant ist, spielt keine Rolle. Ob gewellte oder flache Dachpfannen, Schindeln oder Schieferplatten – mit jeder Dachbedeckung zusammen macht die neue InDaX-Serie eine gute Figur. Die Solarelemente werden mit der Dachlattung verschraubt und über ein Einblechsystem, wie man es von modernen Dachfenstern kennt, an das umliegende Bedachungsmaterial bzw. den Rand des Daches (First, Traufe oder Ortgang) angebunden.

Damit die Module und das Haus sehr lange Zeit vor Witterungseinflüssen wie Hagel, Schnee oder Wind geschützt sind, nutzt SCHOTT Solar über viele Jahre erarbeitete Forschungsergebnisse. So wird das Glas in einem speziellen Verfahren gehärtet, und für eine dauerhafte Verbindung zwischen Alurahmen und Laminat bedient sich das Unternehmen einer Technologie aus dem Flugzeugbau. Dass das InDaX-System zuverlässigen Schutz für ein Gebäude gewährt, bescheinigen die diversen Zertifizierungen, die das Modul gerade durchläuft. Dazu gehören zum Beispiel Prüfzeugnisse für Brandschutz, Regensicherheit oder erhöhte Flächenbelastung.

Bei Installateuren punkten die neuen Module zusätzlich durch ihre Eigenschaft als Leichtgewichte sowie die "Plug&Play"-Installation, da gegenüber anderen dachintegrierten Modulen wesentlich weniger Bauteile nötig sind. Die einzelne Modulhinterlüftung sorgt schließlich für eine optimale Ertragsausbeute.

Erhältlich sind die Module voraussichtlich in den Leistungsklassen 214 Wp und 225 Wp, und zwar ab März nächsten Jahres bei SCHOTT Solar-Partnern in Deutschland, Frankreich und Italien.

Quelle: SCHOTT Solar