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Hersteller

Die drei Werke der Solar-Fabrik produzieren derzeit unter Vollauslastung, um die starke Nachfrage nach hochwertigen Photovoltaik-Modulen "Made in Germany" bedienen zu können. Damit erweist sich die im Frühjahr gestartete Vertriebsoffensive als voller Erfolg.

Solar-Fabrik

Die als Reaktion auf die zurückhaltende Nachfrage im ersten Quartal gestartete Vertriebsoffensive steigerte die Nachfrage nach Produkten der Solar-Fabrik seit Jahresmitte überdurchschnittlich schnell auf ein konstant hohes Niveau. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt auch auf die Qualitätsaussage "Made in Germany" zurückzuführen. Damit einhergehend wurden über 100 neue Arbeitsplätze in der Produktion geschaffen, ein klares Zeichen für eine wettbewerbsfähige Fertigung in Deutschland.

Hauptpfeiler des Freiburger Fertigungsverbundes ist das neue, hochmoderne Werk 3, das seit Juli im 3-Schicht-Betrieb fertigt. Um die Produktionskapazitäten optimal auszunutzen, haben sich Geschäftsleitung und Betriebsrat der Solar-Fabrik auf eine Betriebsvereinbarung zur Jahresarbeitszeit geeinigt, die erlaubt, durch zusätzliche Wochenendschichten die Arbeitszeit flexibel an die Nachfrage anzupassen. Damit sind die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Solar-Fabrik gestellt.

Quelle: Solar-Fabrik

Der führende Kabelsystemanbieter für die Automobilbranche und weitere Industrien Leoni AG, rüstet die mit 53 MW weltweit zweitgrößte Solarpark in Lieberose (Brandenburg), mit Spezialleitungen aus. Diese transportieren den Strom von rund 700.000 Solarmodulen. Für weiteres Wachstum im Markt der erneuerbaren Energien baut Leoni seine Kapazitäten derzeit aus.

Das Unternehmen präsentiert in Kürze sein Portfolio auf der 24. EU PVSEC in Hamburg. Mit der Ausrüstung des Solarparks Lieberose ist Leoni an einem zukunftsweisenden Projekt beteiligt. Der letzte Abschnitt der Photovoltaik-Anlage, die auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Nähe von Cottbus entsteht, geht noch in diesem Jahr ans Netz.

Als leistungsfähigstes Solarkraftwerk Deutschlands und zweitgrößtes der Welt liefert es einen jährlichen Energieertrag von ca. 53 Mio. Kilowattstunden, was den Bedarf von über 15.000 Haushalten deckt. Das Solarkraftwerk wird von der juwi solar GmbH, einem der führenden Projektentwickler von Solar-, Wind- und Bioenergieanlagen, auf einer Fläche von 162 Hektar errichtet. Dies entspricht der Größe von mehr als 210 Fußballfeldern.

Leoni stattet das Solarkraftwerk mit Installationsleitungen aus, die den von etwa 700.000 Solarmodulen erzeugten Strom zu den Wechselrichtern der Anlage transportieren. Dafür werden insgesamt mehr als 1.000 Kilometer des hochentwickelten Kabels verbaut. „Es genügt den großen Anforderungen, die auch an die Solarmodule selbst gestellt werden“, erläutert Marc Ziegler, Einkaufskoordinator der juwi Solar GmbH: Die Leitung von Leoni ist extrem witterungsbeständig und hat eine zu erwartende Gebrauchsdauer von mindestens 150.000 Betriebsstunden, was eine Nutzung von mehr als 30 Jahren erlaubt.

Bei dem verwendeten BETAflam-Solarkabel handelt es sich um doppelt isolierte, halogenfreie Leitungen mit höchster Widerstandsfähigkeit: Sie sind flammwidrig, UV-, Ozon-, Hydrolyse- sowie und kälte- und hitzebeständig von –40 bis +120 °C. Es ist darüber hinaus das erste Kabel, das in Europa und Amerika universell zur Installation von Photovoltaik-Systemen einsetzbar ist, da es sowohl vom TÜV als auch von den amerikanischen UL (Underwriters Laboratories) zugelassen ist.

Um der steigenden Nachfrage in den beiden wichtigsten Photovoltaik-Märkten nachzukommen, weitet Leoni seine Produktionskapazitäten für Solarkabel aus. „Wir spüren einen wachsenden Bedarf an unseren Produkten und Services im Bereich regenerativer Energien. Gefragt sind insbesondere unser technologisches Wissen, die internationale Präsenz und die Fähigkeit, Leitungen und Kabelsysteme just-in-time liefern zu können“, erklärt Dr. Klaus Probst, Vorstandsvorsitzender der Leoni AG.

Quelle: Leoni AG

Die Nachführung von Solaranlagen ist für die Betreiber immer ein lohnendes Geschäft. Selbst bei sinkenden Modulpreisen und unabhängig von der Einsatzregion sind die sensorgesteuerten Nachführsysteme von DEGERenergie unterm Strich deutlich günstiger als starre Anlagen. DEGERenergie ist Weltmarktführer im Bereich von Nachführsystemen für Solaranlagen, mit einer aktuellen Berechnung.

In jüngster Zeit mehren sich die Einschätzungen in der Solarbranche, die sinkenden Preise für Solarmodule würden die Nachführung nicht mehr erforderlich oder gar unrentabel machen. Dies ist definitiv nicht korrekt, wie DEGERenergie in seinen aktuellen Investitions- und Kosten/Nutzen-Rechnungen belegt.

Nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) erreichen zweiachsige Nachführsysteme, die auf der Basis astronomischer Daten arbeiten, bis zu 27 Prozent mehr Ertrag als starr installierte Solarmodule. Noch deutlich höher liegt der Mehrertrag mit den sensorgesteuerten Nachführsystemen von DEGERenergie, die der Hersteller seinen aktuellen Berechnungen zugrunde gelegt hat. Sie gewinnen bis zu 45 Prozent mehr Sonnenenergie als starre Systeme, wie die langjährige Praxis belegt.   

In seine Berechnungen hat DEGERenergie sämtliche Kosten einbezogen, die beim Bau eines Solarparks anfallen: Modulkosten, Wechselrichterkosten, Kosten für Unterkonstruktionen und Fundamente, Anlagen bezogene Kosten, laufende Kosten und Sonstiges. Als Vorgabe wurde die Erzeugung von 1 GWh, also einer Million Kilowattstunden, Energie pro Jahr gesetzt. Auf dieser Basis wurden Berechnungen unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen angestellt:

  • Standort in Südeuropa / Standort in Mitteleuropa
  • einachsige / zweiachsige Nachführsysteme / starre Systeme
  • unterschiedliche Modulpreise (pro Wp zwischen 3,20 Euro und 1 Euro)
  • unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Module (165 Wp / 215 Wp / 240 Wp)

Die Ergebnisse lassen aufhorchen:

  • Die Einsatzregion hat keinen Einfluss auf die Kosten/Nutzenrechnung.

    Ungeachtet der Einsatzregion (Mittel- oder Südeuropa): die Investitionen, die erforderlich sind, um die vorgegebene Energiemenge von 1 GWh pro Jahr zu erreichen, liegen mit starren Systemen um bis zu 31 Prozent höher als beim Einsatz der nachgeführten Systeme von DEGERenergie.

  • DEGERtraker rechnen sich mit leistungsfähigeren Modulen besser.

    Die Investitionssumme für Anlagen mit starren Systemen liegt beim Einsatz hoch leistungsfähiger Module (240 Wp) und einem Modulpreis von 3,20 Euro pro Wp um bei 31 Prozent höher als mit den zweiachsig nachgeführten Systemen von DEGERenergie. Für Module mittlerer Leistungsfähigkeit (215 Wp) beträgt die Differenz 29 Prozent. Bei Modulen mit 165 Wp liegt der Mehrinvest für starre Systeme bei 20 Prozent.

  • Modulpreise wirken sich kaum auf die Kosten/Nutzenrechnung aus.

    Selbst wenn die Modulpreise, deren günstigste Varianten derzeit bei zwei Euro pro Wp liegen, auf einen Euro pro Wp sinken, sind die DEGERenergie- Systeme unterm Strich noch immer deutlich günstiger als starre: Der Mehrinvest für starre Anlagen ist beim Einsatz hoch leistungsfähiger Module (240 Wp) und einem Modulpreis von 3,20 Euro pro Wp um 31 Prozent höher. Bei einem Modulpreis von einem Euro müssen mit starren Anlagen noch immer 24 Prozent mehr investiert werden, um das identische Ergebnis zu erzielen.

  • Sensorgesteuerte Nachführung löst das Lastgang-Problem.

    Nachgeführte Anlagen, wie sie DEGERenergie liefert, bieten einen wesentlich ausgeglicheneren Lastgang als starre Anlagen, die um die Mittagszeit hohe Erträge liefern, morgens und abends dagegen vergleichsweise niedrigere. Dies löst übrigens nicht nur das Lastgang-Problem für die öffentlichen Netze, sondern senkt auch die Kosten für Wechselrichter.

Quelle: DEGERenergie

Den Vorsprung in der Systemtechnik weiter ausbauen, um die Anwenderfreundlichkeit kontinuierlich zu erhöhen: Das Motto des weltweit größten Wechselrichter-Herstellers SMA für die 24. Europäische Photovoltaik-Konferenz ist Programm. Über neueste SMA Technologien, die ganz im Zeichen des maximalen Kunden- und Anwendernutzens stehen, können sich Besucher am SMA Stand (Halle B4, Stand G74) in Hamburg vom 21. bis 24.09.2009  informieren.

Schlankes Gehäuse, einfaches Montagekonzept: der Sunny Boy 3000HF

Mit dem Sunny Boy 3000HF ergänzt SMA konsequent seine neue Wechselrichter-Generation für den Weltmarkt. Auf Basis neuester SMA Technik bieten die Wechselrichter die höchsten Erträge für galvanisch trennende Geräte der Leistungsklassen von 2000 W, 2500 W und 3000 W.

Zusätzlich wurde bei der Entwicklung des Designs der Fokus u. a. auf die speziellen Gebäudevoraussetzungen in den USA gelegt: Durch das steckbare Erdungsset beispielsweise kann der Wechselrichter einfach und sicher geerdet werden - ohne dass der Installateur den Deckel öffnen muss.

Einem ähnlichen Konzept folgt auch die steckbare Kommunikationsschnittstelle des voraussichtlich ab erstem Quartal 2010 erhältlichen neuen Solar-Wechselrichters: Die Standardeinheit wird mit jedem Gerät ausgeliefert, inklusive Bluetooth®, und kann bei Bedarf einfach ausgetauscht werden. Und der weite Eingangsspannungsbereich von 175 bis 700 Volt (bzw. bis 600 Volt in den USA) sorgt nicht zuletzt für eine außergewöhnlich flexible Anlagenauslegung.

"Mit der Entwicklung des Sunny Boy 3000HF haben wir unseren technologischen Vorsprung wieder ein Stück ausbauen können. Für unsere Kunden und die Anlagenbesitzer zahlt sich diese systematische Entwicklungsarbeit aus: durch die kontinuierliche Reduzierung der spezifischen Preise und einen sich ständig erhöhenden Installations- und Bedienkomfort", so Vorstandssprecher Günther Cramer.

Geringe Investitions- und Installationskosten - hohe Betriebs- und Ertragssicherheit: der Sunny Tripower

Ebenfalls vertreten: der voraussichtlich ab Ende 2009 erhältliche Sunny Tripower. Er bietet eine Vielzahl an integrierten Funktionen aus der PV-Systemtechnik. So verfügt das Gerät zum Beispiel über eine elektronische String-Sicherung, eine selbstlernende String-Ausfallerkennung und einen integrierbaren Überspannungsschutz. Alle Geräte sind zudem auf die Einspeisung von Blindleistung ausgelegt. Damit können sie sich gemäß BDEW-Richtlinie zuverlässig am Netzmanagement beteiligen.

Effizienter Betrieb verschatteter PV-Anlagen: das neue OptiTrac Global Peak

Die neue OptiTrac-Version wurde speziell für solche PV-Anlagen entwickelt, bei denen Teilverschattungen unvermeidlich sind. Das Problem: Werden einzelne Module eines Modul-Strings verschattet, entstehen auf der Leistungskennlinie des Strings plötzlich mehrere "lokale" MPPs (Maximum Power Point = Punkt maximaler Leistung).

Für den MPP-Tracker des Wechselrichters kommt es nun darauf an, möglichst immer den PV-Generator am tatsächlichen, "globalen" Punkt maximaler Leistung zu betreiben und sich nicht auf ein lokales Leistungsmaximum einzustellen. "Im Gegensatz zu den heutigen Standard-MPP-Trackingverfahren erreichen wir genau das mit der neu entwickelten OptiTrac-Version, die dem sicheren Auffinden des globalen Leistungsmaximums in verschatteten PV-Anlagen dient", erläutert Technologievorstand Roland Grebe.

Der ständige Betrieb im globalen Maximum erhöht wiederum den Energieertrag eines teilverschatteten Strings merkbar und sorgt so für einen optimalen Betrieb der teilverschatteten PV-Anlage. Ein gutes Beispiel dafür, dass sich neue Technologien für den Anwender buchstäblich auszahlen können.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Die aleo solar AG liefert 174 Solarmodule des Typs S_77 für ein Photovoltaikprojekt in der süd-westfranzösischen Region Languedoc-Roussillon. Die Anlage auf der Schule in Belcaire erzielt eine Gesamtleistung von 31 Kilowatt und wird vom aleo-Partner Terra Solaire installiert. Die aleo Module werden mit dem Montagesystem Solrif ausgeliefert.

"Bei diesem System werden die Solarmodule vollständig in die Dächer integriert", erklärt Bruno Bronquart von Terra Solaire. "Mit einem solchen Indachsystem profitieren die Betreiber in Frankreich von der höheren Einspeisevergütung für gebäudeintegrierte Photovoltaik".

Die Region Languedoc-Roussillon zeigt beispielhaft Frankreichs gute Voraussetzungen für die solare Stromerzeugung. Pro Kilowatt Nennleistung werden jährlich über 1.000 Kilowattstunden erzielt. Auf dem französischen Markt ist aleo solar bereits seit 2008 aktiv. "Frankreich ist für uns schon heute ein wichtiger Absatzmarkt", sagt Norbert Schlesiger, Gesamtvertriebsleiter bei aleo solar. "In der französischen Solarbranche werden insbesondere unsere qualitativ hochwertigen Module und unser Service für Installateure geschätzt."

Im Juli 2009 bestätigte der französische Minister für Ökologie und Energie, Jean-Louis Borloo, das ehrgeizige Ziel, Frankreich zum Weltmarktführer für Erneuerbare Energien zu machen. Photovoltaik spielt bei diesen Plänen eine Schlüsselrolle. Mit 32 bis 45 Cent je Kilowattstunde fördert die Regierung aktuell die Leistungen aus Freiflächen- und Aufdachanlagen. Gebäudeintegrierte Photovoltaik wird sogar mit 62 Cent pro Kilowattstunde unterstützt. Im Jahr 2008 betrug die installierte Photovoltaikleistung rund 105 Megawatt. Nach Berechnungen des europäischen Branchenverbandes EPIA soll sich diese Leistung schon bis 2013 auf bis zu 4.300 Megawatt vervielfachen.

Quelle: aleo solar AG