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Frank H. Asbeck, CEO der SolarWorld AG spricht sich für eine Senkung der Einspeisevergütung aus. "Man sollte vorhandene Spielräume nutzen, um die Vergütungen für den Solarstrom weiter zu reduzieren", so Asbeck gegenüber der Financial Times Deutschland.

Seine Forderung begründet er in den stark gefallenen Weltmarktpreisen für Solarmodule, weshalb eine so hohe Vergütung für Solarstromanlagen nicht mehr notwendig sei. Solaranlagen wären auch ohne eine solch hohe Vergütung noch immer attraktiv.

Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) garantiert Stromerzeugern mittels einer Solarstromanlage über die Dauer von 20 Jahren, eine Vergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde (kWh) ins öffentliche Stromnetz von bis zu 43 Cent. Das ist bis zu sieben Mal mehr, als der Preis an der Börse für herkömmlichen Strom.

Insofern sieht Asbeck eine höhere Kürzung der Einspeisevergütung vor, als der Gesetzgeber. "Laut EEG kann diese Degression pro Jahr je nur um einen Prozentpunkt steigen", sagte der Solarworld-Chef. "Angesichts des guten Marktwachstums glaube ich aber, dass man mehrere solche Schritte auf einmal machen kann.", so Asbeck weiter.

Die Conergy AG präsentiert auf der 24. EU PVSEC in Hamburg dem internationalen Fachpublikum die neue Conergy PowerPlus MC Serie. Die Module, erhältlich in den Leistungsklassen von 170 – 185 Watt, vereinen alle Qualitätseigenschaften der renommierten Conergy PowerPlus Module – sie sind aber deutlich kompakter ausgelegt.

Der Vorteil für den Installateur und Endkunden: Die neue Kompaktklasse füllt Reihen, in die Module regulärer Größe nicht mehr passen. Dachflächen lassen sich so noch flexibler planen und optimal ausnutzen, so dass bei gleicher Dachfläche bis zu 30% Mehrertrag erzielt werden kann.

Conergy PowerPlus MC Serie: Qualität auf kleinstem Raum komprimiert

Die neue Modulklasse vereint auf einer deutlich geringeren Fläche alle Leistungsmerkmale der Conergy PowerPlus Serie. So ist die Kompaktklasse – bei gleicher Modulbreite – mit einer Länge von 133,5 cm rund 30 cm kürzer als das Standardformat.

Statt 60 Zellen kommen bei der Kompaktklasse nur 48 Zellen zum Einsatz. Trotz geringerer Größe steht das Modul seinem „großen Bruder“ Conergy Power Plus aber in keinem Punkt nach. „Wir garantieren unseren Kunden auch mit der neuen Modulklasse wieder echte Conergy PowerPlus Qualität. Selbstverständlich gelten auch für unsere Kompaktmodule, die wir ebenfalls in Frankfurt (Oder) fertigen, die gleichen Qualitätsanforderungen“, so Andreas von Zitzewitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Conergy AG und unter anderem verantwortlich für die hauseigene Produktion. „Die sorgfältige Verarbeitung hochwertiger Komponenten sorgt auch bei den kleineren und flexibleren Modulen für hohe Sicherheit, Stabilität und Witterungsbeständigkeit – und somit für eine effiziente, langlebige und sichere Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kunden“, so von Zitzewitz weiter.

Auch die Kompaktklasse mit positiver Leistungstoleranz bis zu 2,5%

Auch die Qualität der kompakten Module ist bei Conergy garantiert: Wie bei allen anderen Modultypen der Conergy PowerPlus Serie garantiert das Solarunternehmen dem Kunden eine positive Leistungstoleranz bis zu 2,5 % über Nennleistung. Hinzu kommt eine umfangreiche Leistungsgarantie von 92 % der Nennleistung auf 12 und 80 % auf 25 Jahre. Bis zu zehn Jahre Produktgarantie runden das Angebot ab. Damit bieten auch die neuen Module dem Anlagenbetreiber eine langfristig zuverlässige Investition mit dauerhaft hohen Erträgen.

Am Conergy Stand (Stand 23, Halle B7) auf der PVSEC stellen die Hamburger Solarspezialisten die neue KompaktKlasse ab heute aus. Mit dem hauseigenen Anlagenplaner „Conergizer“ können sich Installateure und Endkunden dort auch gleich die optimierte Dachauslegung vorführen zu lassen.

Quelle: Conergy

Sovello kommt gut an. Das Unternehmen, das Ende letzten Jahres von EverQ GmbH in Sovello AG umfirmiert hat und seither den Vertrieb unter der eigenen Marke aufbaut, konnte in den drei Monaten seit dem ersten Messeauftritt auf der Intersolar in München die Zahl seiner Vertriebspartnerschaften auf nun mehr elf, fast verdoppeln.

Sovello

„Damit haben wir unser Ziel erreicht, in Deutschland ein flächendeckendes Partnernetzwerk zu etablieren, das auf eine langfristige Zusammenarbeit angelegt ist“, freut sich CSO Christian Langen. In Summe hat das Unternehmen nun Lieferverträge mit in Deutschland ansässigen, aber international agierenden Großhändlern und Projektentwicklern in einem Umfang von über 250 MWp bis zum Jahr 2011 abgeschlossen. Der Schwerpunkt für weiteres Absatzwachstum liegt fortan vor allem im europäischen Ausland.

Zu dieser positiven Entwicklung hat insbesondere beigetragen, dass Sovello sich mittlerweile als neue, eigenständige Marke etabliert hat. Immer mehr Kunden und Installateure fragen von sich aus nach den Qualitätsprodukten von Sovello, die von der Kristallzucht bis zum Modul in Deutschland hergestellt werden. Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass sich dieser Trend auch auf der PVSEC in Hamburg nächste Woche fortsetzen wird.

Die aktuell sehr positive Nachfrageentwicklung erlaubt es Sovello nun, die im Mai eingeführte Kurzarbeit auszusetzen. Alle der rund 1.200 Mitarbeiter kehren mit regulären Arbeitszeiten an ihren Arbeitsplatz zurück und lassen die Produktion in den kommenden Monaten auf Hochtouren laufen.

Die derzeitige Erfahrung von Sovello ist in den Augen des Managements ein Hoffnungsschimmer im Meer der Stimmen derjenigen, die Deutschland nur mehr als Absatzmarkt für die globale Solarbranche sehen, dem Entwicklungs- und Produktionsstandort Deutschland jedoch eine düstere Zukunft vorhersagen.

CEO Ted Scheidegger lässt an Sovellos Überzeugung, im Solar Valley (Sachsen-Anhalt) am richtigen Ort zu sein, keinen Zweifel: „Unsere Strategie ist und bleibt, mit der Rückendeckung des EEG von Deutschland aus ein Unternehmen aufzubauen, das die sich international zunehmend bietenden Chancen wahrnehmen wird.“

Quelle: Sovello AG

Auf der diesjährigen European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (24. EU PVSEC) in Hamburg präsentiert Solarpionier Sharp seine aktuellen Photovoltaiklösungen. Ein Messe-Highlight: Sharps neue Photovoltaik-Dünnschicht-Module, mit denen das Unternehmen sein Line-up weiter ausbaut und seine führende Position im Dünnschichtmarkt unterstreicht.

An fünf Konferenz- und vier Messetagen bietet die 24. EU PVSEC ab dem 21. September in Hamburg Vorträge und Produktpräsentationen zu Neuheiten  und technischen Entwicklungen in der Photovoltaik. Neben aktuellen kristallinen Modulen präsentiert Sharp in Halle B6 Stand 90 auch die neuesten Produkte im Dünnschichtsegment.

„Mit unserer 29-jährigen Forschungs- und Entwicklungsgeschichte sind wir ein Vorreiter in der Dünnschichttechnologie“, so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe (SESE). „Sharp ist einer der weltweit führenden Hersteller von Dünnschichtzellen und hat maßgeblich dazu beigetragen, diese Technologie neben den waferbasierten Zellen auf dem Markt zu etablieren.

Innerhalb von nur drei Jahren hat Sharp die Produktionskapazität für Dünnschichtmodule von 15 Megawatt auf 160 Megawatt ausgebaut. Mit der kontinuierlichen Erweiterung unseres Produktportfolios bieten wir Planern und Installateuren eine noch größere Auswahl an qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Produkten zu guten Preisen“, so Peter Thiele weiter.

Auf der EU PVSEC stellt Sharp erstmalig das aktuelle Dünnschicht-Modul der zweiten mikroamorphen Generation vor: Das 1,42 qm große NA-F135(G5) weist einen von 9 auf 9,5 Prozent gesteigerten Wirkungsgrad auf. Schon für nächstes Jahr strebt Sharp einen stabilisierten Modulwirkungsgrad von 10 Prozent für Dünnschichtmodule an.

Auch bei den kleinformatigen Dünnschichtprodukten erweitert Sharp sein Angebot: Die schwarz gerahmten Module von 1165 x 970 mm Größe haben einen bis zu 8,8 Prozent erhöhten Wirkungsgrad und eine Leistung von bis zu 100 Watt. Sie erlauben Systemspannungen bis 1.000 Volt und sind damit noch flexibler verschaltbar. Mit dem erweiterten Produktportfolio ermöglicht Sharp Anlagenplanern und Installateuren eine noch größere Flexibilität bei der Modulauswahl und bietet für jede Installationssituation das passende Modul.

Effiziente Produktionsprozesse, geringer Materialeinsatz und hohe Erträge auch bei nicht optimalen Einbausituationen sind nur einige Erfolgsfaktoren der Dünnschichttechnologie, die schon jetzt den Photovoltaikmarkt maßgeblich beeinflusst und großes Potenzial besitzt: Ihr Wachstum wird von momentan knapp 10 Prozent Marktanteil auf 40 Prozent in vier Jahren prognostiziert.

Bereits 2006 hat Sharp als erstes Unternehmen mikroamorphe Dünnschichtzellen mit Tandemstruktur in den Markt eingeführt und verbessert fortlaufend die Moduleigenschaften wie Effizienz und Leistung.

2010 nimmt Sharp die erste Gigawatt Solarzellenfabrik im japanischen Sakai in Betrieb und produziert hier neben LCD Panels der 10. Generation Dünnschichtzellen mit einer voraussichtlichen Anfangskapazität von 480 Megawatt. Dabei kann das Unternehmen Synergien im Herstellungsprozess nutzen: Das Beschichtungsverfahren für PV-Dünnschichtzellen ähnelt dem in der LCD-Panel-Produktion. Mit Sakai entsteht auch der ökologisch fortschrittlichste Industriekomplex der Welt.

Er wird mit insgesamt 28 Megawatt über die weltweit größte Solaranlage verfügen, bestehend aus einer 18 Megawatt großen Dachinstallation und einer zusätzlichen 10 Megawatt großen Freiflächenanlage auf dem Gelände des Sakai-Komplexes. Beleuchtet wird Sakai durch über 100.000 LED Lichter, die somit 17.750 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr einsparen. Damit ist diese Fabrik auch die größte LED Installation weltweit.

Sharp hat bereits ein halbes Jahrhundert Erfahrung in der Photovoltaik: Seit 1959 hat das Unternehmen wie kein zweites die Solartechnologie mit innovativen Produkten und Technologien vorangetrieben. Mit mono- und polykristallinen Modulen, Dünnschichtmodulen und Lichtkonzentratoren hat Sharp mehr Photovoltaiktechnologien im Portfolio als jeder andere Hersteller.

Sharps Umweltengagement

Sharp hat mit seiner globalen Umweltstrategie den Umweltschutz fest in der Unternehmenskultur verankert. Die so genannte Sharp Super Green Strategy umfasst die Herstellung von Energie sparenden und Energie erzeugenden Produkten in ökologisch fortschrittlichen Fabriken sowie ein verantwortungsbewusstes Recycling.

Ein wichtiges Ziel des Unternehmens auf dem Weg zur „Environmentally Advanced Company“ ist die deutliche Reduktion von direkten und indirekten CO²-Emissionen der Betriebsabläufe und der Produkte. Sharp hat weltweit geltende Umweltstandards für alle Fabriken und Produkte festgelegt, die kontinuierlich überarbeitet und dynamisch verbessert werden.

Quelle: Sharp

Scheuten Solar setzt durch zwei Neuerungen für die Solarmodule Multisol®, Maßstäbe im Bezug auf die Garantiebedingungen für Photovoltaikmodule.

Erstens, die Produktgarantie für alle Multisol®-Produkte wird von 5 Jahren auf 10 Jahre verlängert. Zweitens, Scheuten Solar verbessert bedeutend die Leistungsgarantie.

Die übliche, bisher auch von Scheuten Solar verwendete Leistungsgarantie, basiert auf einer garantierten Leistung von 90% während der ersten zehn Jahre und 80% Leistung bis zum 25 Jahr. Im Gegensatz zu diesen Standardbedingungen gewährleistet Scheuten Solar ab jetzt deutlich höhere Garantiewerte von nun 92% für 10 und 83% für 25 Jahre. In Kombination mit einer feineren Abstufung zwischen den Jahren führt dies zu durchschnittlich 6% mehr zugesagter Leistung.

Somit verringert sich die Lücke zwischen der garantierten und der erwarteten Leistung weitgehend. Im Ergebnis erhält der Kunde eine erweiterte Leistungszusage, die ungefähr 1,5 Jahren an Energieproduktion entspricht. “Die neuen Leistungsgarantiebedingungen belegen die Premium-Position der Scheuten Solar-Produkte im Bezug auf die tatsächliche Leistung – was das wesentliche Kriterium für unsere Kunden darstellt”, betont Evert Vlaswinkel, CCO von Scheuten Solar.

Quelle: Scheuten Solar