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Hersteller

SCHOTT Solar AG

Mainz/Köln/Ghana, 3. November 2009 – Sechs Kliniken im ländlichen Ghana haben von der SCHOTT Solar AG und ihren Partnern, Energiebau Solarstromsysteme GmbH und Energiebau Sunergy Ghana Ltd., Photovoltaik-Anlagen erhalten. Die Gesundheitsstationen haben damit die Möglichkeit, sich autark mit Strom zu versorgen, zum Beispiel für Licht, Kühlung und die Computersysteme der Einrichtungen.

Die PV-Anlagen und deren Installation sind eine Spende der deutschen Unternehmen und wurden am 14. Oktober 2009 in der Ortschaft Wapuli im Bezirk Yendi, im Norden von Ghana feierlich eingeweiht. Alle Beteiligten sehen darin einen ersten Schritt, um den Großteil der rund 800 sehr abgelegenen ländlichen Kliniken in Ghana mit Solarenergie auszustatten. Entsprechende Projekte sind bereits in Planung.

Das von Energiebau entwickelte "Solar-Light–Box"-System mit Dünnschicht-Solarmodulen von SCHOTT Solar versorgt nun die Klinik in Wapuli Village im Bezirk Yendi sowie die Krankenhäuser in Sambuli, Tatale, Chamba, Wenkyiki und Kuni. Insgesamt leben rund 300.000 Menschen im Umkreis der sechs Kliniken.

Das System liefert netzunabhängigen Strom für die Kühlung von Medikamenten, die Notfallbeleuchtung in den Kreißsälen sowie die Computer in der Klinikverwaltung. Davon profitieren nicht nur die stationär aufgenommenen Patienten, sondern auch bis zu 200 Patienten aus den umliegenden Gemeinden, die täglich zur Medikamentenausgabe und zur ärztlichen Versorgung in die Kliniken kommen.

In seiner Einweihungsrede bedankte sich der Vizeminister für regionale Koordination, B. Moses Mabengba, bei den Sponsoren für die Unterstützung. Auch die beiden örtlichen Kirchengemeinden, der evangelisch-presbyterianischen Kirche und der katholischen Diözese von Yendi, sind an dem Projekt beteiligt.

Die Kirchen betreiben die Kliniken und leisteten bei der Installation wertvolle logistische Hilfe. Es ist geplant, dass die Kliniken eine kleine monatliche Gebühr für die Benutzung abführen, um damit die Kosten der Wartung zu finanzieren. Eine der Optionen zur Ausweitung ist, das Personal für die Installation von solaren Lichtboxen für die sehr entlegenen Gebiete auszubilden.

Quelle: SCHOTT Solar AG

Der Markt für Solar-Anlagen soll gemäß einer aktuellen Studie von IMS Research bis 2013 um mindestens 30 Prozent pro Jahr wachsen, wobei davon ausgegangen wird, dass der Anteil mittlerer und großer Anlagen (Commercial und Power Plant Segment) überproportional steigt.

„Um diesen Wachstumsmarkt zu adressieren, erweitern wir unser bestehendes Produktangebot um die neue leistungsfähige PV-Wechselrichterreihe Sinvert PVM für Anlagen im Commercial Segment“, sagte Karlheinz Kaul, CEO der Siemens Business Unit Systems Engineering, anlässlich der Siemens-Fachpressekonferenz zur Messe EU PVSEC in Hamburg.

Das neue Siemens-Angebot richtet sich an den PV-Anlagenbauer sowie den PV-Endanwender aus dem gewerblichen Bereich, der typischerweise Wechselrichter für Aufdachanlagen von Scheunen, Schulen und Industriedächern oder auch Freiflächen nachfragt.

Die Sinvert PVM-Wechselrichter sind zunächst in den Leistungen 10, 13 und 17 Kilowatt (kW) verfügbar. Eine Erweiterung auf 20 kW ist in Vorbereitung. Die Wechselrichterfamilie zeichnet ein Spitzenwirkungsgrad von 98,0 Prozent aus, der über einen großen Leistungsbereich erzielt wird.

Der „europäische Wirkungsgrad“ liegt um die 97,5 Prozent. Der hohe Wirkungsgrad über den großen Leistungsbereich sichert dem Anwender hohe Anlagenerträge. Die Siemens-Produkte liefern ihre volle Leistung bis maximal 50 Grad Celsius Umgebungstemperatur.

Der Aufbau der neuen Wechselrichter ist robust und langlebig: Die Sinvert-PVM-Geräte, mit geringem Gewicht von nur circa 40 Kilogramm und kompaktem Aufbau, kommen ohne externe Lüfter aus und sind mit Schutzklasse IP65 für den Indoor- und Outdoor-Einsatz geeignet. Standardmäßig bietet Siemens in Deutschland fünf Jahre Gewährleistung. Aufgrund der leistungsmäßig gestaffelten Gerätefamilie sind beliebige Anlagengrößen realisierbar.

Die Geräte können in allen isoliert aufgebauten Solar-Feldern sowohl mit Kristallinen wie auch mit Dünnschicht-Solarmodulen eingesetzt werden. Sinvert PVM wird ab November 2009 in Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien und Tschechien verfügbar sein.

Die neue Wechselrichterfamilie ist in die Sinvert-Tool-Landschaft integriert: Der Sinvert Webmonitor wird zum weltweiten Abruf und zur Auswertung der Wechselrichter- und Anlagendaten eingesetzt. Integriert ist dabei auch die automatische Benachrichtigung per E-Mail bei einer Störung. Sinvert Select ermöglicht die optimale Auslegung der PV-Anlage über das gesamte Sinvert-Wechselrichterportfolio.

„Wir decken jetzt mit unseren PV-Wechselrichtern das gesamte professionelle Anlagenspektrum ab – vom Zehn-Kilowatt-Bereich bis in die Megawatt-Liga. Unsere leistungsfähigen Sinvert-Wechselrichter erzielen Spitzenwirkungsgrade. Dies gilt sowohl für unser bisheriges Sinvert-Angebot wie auch für die neue Sinvert-PVM-Familie. Für unsere Kunden sichert das höchste Anlagenerträge“, sagte Karlheinz Kaul.

Mit umfassender Betreuung und Serviceleistungen, entsprechender Logistik sowie Zusatztools und Ergänzungskomponenten stehe Siemens überall dort als Partner bereit, wo PV-Anlagen geplant und gebaut werden. Bisher traf dies vor allem auf das Power-Plant-Segment, also Anlagen größerer Leistung, zu. In diesem Segment mit einer PV-Wechselrichterleistung von weltweit insgesamt 2,3 Gigawatt in 2008 verfüge Siemens heute bereits über einen Marktanteil von 13 Prozent und gehöre damit zu den Top-Playern.

Mit der neuen PV-Wechselrichterfamilie Sinvert PVM biete Siemens nun ein komplettes Portfolio für mittlere und große PV-Anlagen im gewerblichen Bereich. Die neuen Sinvert-PVM-Wechselrichter sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von knapp 19 Mrd. EUR erwirtschaftete. Das entspricht rund einem Viertel des gesamten Konzernumsatzes und macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie.

Siemens will seine Marktanteile bei Photovoltaik- (PV-) Wechselrichtern deutlich ausbauen. Der Markt für PV-Anlagen soll gemäß einer aktuellen Studie von IMS Research bis 2013 um mindestens 30 Prozent pro Jahr wachsen, wobei davon ausgegangen wird, dass der Anteil mittlerer und großer Anlagen (Commercial und Power Plant Segment) überproportional steigt.

„Um diesen Wachstumsmarkt zu adressieren, erweitern wir unser bestehendes Produktangebot um die neue leistungsfähige PV-Wechselrichterreihe Sinvert PVM für Anlagen im Commercial Segment“, sagte Karlheinz Kaul, CEO der Siemens Business Unit Systems Engineering, anlässlich der Siemens-Fachpressekonferenz zur Messe EU PVSEC in Hamburg. Das neue Siemens-Angebot richtet sich an den PV-Anlagenbauer sowie den PV-Endanwender aus dem gewerblichen Bereich, der typischerweise Wechselrichter für Aufdachanlagen von Scheunen, Schulen und Industriedächern oder auch Freiflächen nachfragt.

Quelle: Siemens

Die Solarworld AG hat eine neue Offensive im schwer umkämpften Photovoltaikmarkt angekündigt. Wie das Unternehmen heute, Montag, bekannt gibt, sollen die Produktionskapazitäten am Standort Deutschland deutlich ausgebaut werden.

Bis Ende des kommenden Jahres will der Betrieb allein die Produktionskapazität in Freiberg auf 450 MW verdreifachen. Wie Solarworld auf Nachfrage von pressetext wissen lässt, ist der Ausbau eine Folge der starken Auslastung des Unternehmens.

Angesichts der hohen Nachfrage produziere das Unternehmen an der Kapazitätsgrenze. Gemeinsam mit der Waferfertigung, deren Ausbau auf 1.000 MW bereits begonnen wurde, schafft Solarworld eigenen Angaben zufolge allein in Freiberg über 500 neue Arbeitsplätze. Gleichzeitig plädiert CEO Frank Asbeck für geringere Solarsubventionen.

Angesichts des Modulpreisverfalls steht die Solarbranche vor einer deutlichen Auslese an Anbietern. Experten zufolge ist die Existenz europäischer und US-amerikanischer Hersteller besonders von dem steigenden Konkurrenzdruck aus China bedroht. Unternehmen wie Yingli Green Energy, Trina Solar oder Suntech Power drängen immer stärker mit Billigmodulen auf den Markt.

"Wir produzieren in Deutschland auf höchstem Qualitätsniveau. Auch in einem heißer umkämpften Solarmarkt ist Qualität Made in Germany Trumpf", meint Asbeck. Branchenkenner gehen davon aus, dass sich in den kommenden Jahren erst zeigen müsse, welche chinesischen Marktteilnehmer mit dem hohen europäischen Qualitätsniveau mithalten und im Markt bestehen können.

Angesichts der stark gefallenen Modulpreise schlägt Solarworld-Chef Asbeck eine Senkung der hohen Solarsubventionen in Deutschland vor. Vorhandene Spielräume sollten genutzt werden, um die Vergütungen für Solarstrom weiter zu reduzieren.

"Die Weltmarktpreise für Solaranlagen sind stark gefallen. Dem kann bei der Vergütung Rechnung getragen werden, um den Stromverbraucher nicht über Gebühr zu belasten", wird Asbeck von der Financial Times Deutschland zitiert. Allerdings ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz ohnehin eine jährliche Absenkung der Zuschüsse von acht bis zehn Prozent vorgesehen.

Asbeck zufolge sei aber eine noch stärkere Reduzierung möglich. Durch den Vorstoß geraten andere Hersteller in Erklärungsnot. Experten zufolge weise die Forderung auf die starke Aufstellung von Solarworld hin. Trotz wachsender Konkurrenz sei das Unternehmen gut positioniert, um an dem erwartet hohen Marktwachstum zu partizipieren.

Redakteur: Manuel Haglmüller

Quelle: Pressetext

Der weltgrößte Solarzellenhersteller Q-Cells will sich breiter aufstellen und künftig selbst Solarkraftwerke errichten. Aufgrund krisenbedingt schwächerer Nachfrage und Billigproduzenten aus Fernost vermuten Experten, dass Konzernchef Anton Milner damit die eigenen vollen Lager auf diese Weise abbauen will.

Die Wirtschaftskrise mache dringend strukturelle Veränderungen nötig, erklärte Milner in einem Interview mit der Financial Times Deutschland. Als Ziel peilt das Management an, dass die für die Planung und Errichtung von großen Solarfeldern zuständige Tochtergesellschaft Q-Cells International ihren Umsatz noch in diesem Jahr versechsfacht. 2008 hatte der Anteil gerade einmal acht Prozent betragen.

Der von langer Hand geplante Strategiewechsel sieht unter anderem den Bau einer der größten europäischen Solarparks bei Regensburg vor. Hier sollen all jene Anlagen verbaut werden, die momentan die Lager verstopfen. Branchenkenner begrüßen den Vorstoß von Q-Cells. Erfolgserlebnisse hat das Unternehmen bitter nötig. Gleich dreimal musste man die Erwartungen 2009 senken.

Zudem erwirtschafteten die Bitterfelder im zweiten Quartal immense Verluste. Mitte August teilte Milner mit, in Bitterfeld-Thalheim vier von sechs Produktionslinien zu schließen sowie 500 Stellen abzubauen. Am Bau eines Werkes in Malaysia wolle man aber weiter festhalten.

"Die Unternehmen der Solarbranche stellen derzeit ihre Geschäftsbereiche auf den Prüfstand. Die starke Konkurrenz aus Asien bedeutet vor allem preisbezogen eine Herausforderung", so Karsten von Blumenthal, Analyst bei SES Research, im Gespräch mit pressetext. Laut dem Fachmann profitieren viele Solarfirmen in Fernost vor allem von den kaum vorhandenen Umweltauflagen.

Außerdem seien Kreditvergaben in China günstig für die Hersteller. Für Q-Cells bedeutet dies, dass die Solarzellen-Massenproduktion in Deutschland unter Druck gerät. "Vom Prospekt über die Lohnkosten bis hin zum Bau von Anlagen ist in China vieles billiger", erläutert Bernd Schüßler vom Solar Verlag gegenüber pressetext.

Der Wettbewerbsverzerrung, die neben Diskussionen über Schutzzölle nun auch die Kürzung von Subventionen ausgelöst hat, will Milner mit Vorsprung bei Produktionstechnologien entgegentreten. In den letzten Monaten musste Q-Cells Produkte eigenen Angaben nach zeitweise sogar unter den Herstellungskosten verkaufen, um sich dem Preiswettbewerb aus China stellen zu können.

Milner plädiert daher ähnlich wie SolarWorld-Chef Frank H. Asbeck für politische Veränderungen, lehnt eine Verringerung der Förderung von Solaranlagen derzeit jedoch ab. Schließlich seien Großprojektfinanzierungen schwierig.

Redakteur: Florian Fügemann

 

Quelle: Pressetext

Kurz nachdem die ersol Solar Energy AG in Bosch Solar Energy AG umbenannt wurde, präsentiert sich das Unternehmen erstmals in Bosch-Optik auf einer großen Photovoltaik-Fachmesse mit seinen hocheffizienten kristallinen und Dünnschicht-Produkten.

„Nach der Umfirmierung und der Corporate Design-Umstellung Anfang September werden wir uns der Fachwelt auf der Europäischen Photovoltaik-Ausstellung das erste Mal als Bosch-Tochter mit dem entsprechenden Erscheinungsbild darstellen können“, sagte Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der Bosch Solar Energy AG, zum Messeauftritt. in Hamburg (21. bis 24 September).

Bosch wird auf der EU PVSEC (European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition) auch drei Prototypen neuer kristalliner und Dünnschicht-Module vorstellen. So soll das Dünnschicht-Produkt-Portfolio mittelfristig um ein mikromorphes Modell mit Rahmen erweitert werden.

Erstmals stellt das Unternehmen dieses Produkt vor, welches mit seinem thermisch vorgespannten Frontglas über eine mechanische Belastungsfähigkeit von 2 400 Pascal verfügt und mit lediglich 16 Kilogramm im Vergleich zu den bei Dünnschicht üblichen Glas-Glas-Laminaten (25 Kilogramm) ein erheblich niedrigeres Gewicht hat. Zudem kann es mit herkömmlichen, auf dem Markt etablierten Montagesystemen befestigt werden.

Darüber hinaus wird ein „Low-Voltage-Konzept“ vorbereitet, das aufgrund seiner niedrigen Spannung einen geringeren Verkabelungsaufwand für Installateure darstellt. „Wir reagieren damit auf aktuelle Kundenbedürfnisse und haben deshalb für dieses Modul mittelfristig die Serienreife geplant. Dieser Modultyp ist gerade wegen seiner besonderen Eigenschaften für stark geneigte und nicht optimal zur Sonne ausgerichtete Dächer prädestiniert“, sagte Peter Schneidewind, Vertriebsvorstand der Bosch Solar Energy AG.

Unter den neuen Modulprototypen ist auch der eines kristallinen Solarmoduls auf Basis schwarzer monokristalliner Silizium-Solarzellen. Mit einem schwarz eloxierten Rahmen und einer schwarzen Rückseitenfolie erscheint dieses Modul komplett in schwarzem Design und erfüllt die speziellen optischen Ansprüche in einer besonderen architektonischen Umgebung.

Demonstration eines MWT-Moduls

Bosch Solar Energy präsentiert zudem seine ersten mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg entwickelten monokristallinen „MWT-Rückseitenkontaktzellen“ (Metal-Wrap-Through-Solarzelle) in einem leistungsfähigen Panel. Bei diesem Zellkonzept werden die vorderseitigen Busbars auf die Rückseite verlegt, sodass auch noch die bisher durch breite Bahnen „verschattete“ Fläche der Solarzelle für die Umwandlung des Sonnenlichtes in elektrischen Strom genutzt wird, was den Wirkungsgrad der Solarzellen steigert.

„Auf diese erfolgreich verlaufende Projektarbeit sind wir schon ein wenig stolz, schließlich sind wir bisher die einzigen, die das MWT-Zellkonzept mit monokristallinen Wafern umsetzen konnten“, beschrieb Dr. Hans-Joachim Krokoszinski, Leiter des Bereiches Engineering Crystalline Cells, die ersten Entwicklungsergebnisse im Bereich der MWT-Rückseitenkontaktzelle. Die abschließende Projektphase zur Optimierung der Kontaktstruktur und der Prozessparameter hat jetzt begonnen.

Quelle: Bosch Solar Energy