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Hersteller

Wrexham, 5. März 2010 - Das Sharp Solarzentrum wurde mit dem Ziel entwickelt, um Interessierten Weiterbildung und Informationen zur Photovoltaik und ihrer zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten anzubieten und den Bekanntheitsgrad dieser Technologie noch weiter zu erhöhen.

Seitdem Sharp im Jahr 2004 mit der Produktion von Photovoltaikmodulen in Wrexham begonnen hat,  konnte das Unternehmen hier zahlreiche Besucher begrüßen. Die Eröffnung des Solarzentrums ist  ein entscheidender Beitrag zur Verdeutlichung des großen Potenzials der Photovoltaik.

Carwyn Jones, First Minister of Wales, sagte in seiner Festrede: „Zuerst möchte ich Sharp zum 25. Jubiläum seit Gründung der Fabrik in Wrexham gratulieren. Ich freue mich sehr, dieses neue Solarzentrum eröffnen zu dürfen. Es wird Besuchern aus Wales und darüber hinaus die Möglichkeit geben, mehr über die neuesten Entwicklungen in der Photovoltaik zu erfahren.  Der Bedarf an kontinuierlichen Fortschritten bei umweltfreundlichen Technologien ist entscheidend für die Förderung des Wachstums und die Ermutigung zu Innovation und Unternehmergeist.”

Mr Nobuyuki Sugano, Executive Managing Officer und Group General Manager der International Sales & Marketing Group der Sharp Corporation, Japan, schickte die folgende Botschaft: „Seit die Sharp Manufacturing Company of UK 1985 ihre Geschäftsaktivitäten in Wrexham aufgenommen hat, haben wir dort ein breites Spektrum an Produkten gefertigt. Seit 2004 sind Photovoltaik-Module das Hauptprodukt in Wrexham. Dank großartiger Unterstützung durch Wales, unter anderem durch die walisische Landesregierung, den Gemeinderat von Wrexham County und andere Behörden ist die Fabrik in Wrexham zu einem unserer führenden Produktionsstandorte herangewachsen. Nach meiner Erwartung wird das Solarzentrum, dessen Eröffnung wir heute feiern, dazu beitragen, die Wahrnehmung von Photovoltaik in Wales, Großbritannien und in ganz Europa zu steigern. Ihre anhaltende Unterstützung für Sharp wissen wir sehr zu schätzen.“

Noboru Igarashi, CEO der Sharp Manufacturing Company of UK, fügte hinzu: „Ich danke allen Würdenträgern und Gästen für die Unterstützung, die sie Sharp in den vergangenen 25 Jahren Fertigung in Llay, Wrexham, geleistet haben. Wir hoffen, dass viele Menschen dieses neue Zentrum besuchen und dort Photovoltaik als erneuerbare Energiequelle entdecken und eine hoch technisierte Produktionsstätte erleben werden.“ 

Die Sharp Corporation kann auf ein langjähriges Engagement in der Solarenergiebranche zurückblicken: Es begann mit Forschung und Entwicklung im Bereich Solarenergie 1959 und fand mit der Massenproduktion von Solarzellen 1963 seine Fortsetzung.

Sharp sieht in Großbritannien und Europa ein enormes Potenzial für die Anwendung von Photovoltaik im privaten, betrieblichen und öffentlichen Sektor. Dies ist einer der Gründe, warum Sharp bewusst Wrexham als Standort für seine europäische Produktion ausgewählt hat.

Quelle: Sharp

Bad Staffelstein/Niestetal, 04. März 2010 - Die SMA Solar Technology AG ist beim 25. Symposium Photovoltaische Solarenergie in Bad Staffelstein erneut mit dem Innovationspreis für das innovativste Solar-Produkt ausgezeichnet worden. Die fünf Weltneuheiten, die im SMA Wechselrichter Sunny Tripower stecken, überzeugten die Jury und bestätigen einmal mehr die Technologieführerschaft des Unternehmens.

SMA Solar Technology AG

Der neue, dreiphasige Multistring-Wechselrichter zeichnet sich einerseits durch Optiflex aus, ein völlig neues Konzept zur hochflexiblen Anlagenkonfiguration, und zum anderen durch das weltweit einzigartige Mehrfachsicherheitskonzept Optiprotect: Es beinhaltet eine String-Ausfallerkennung, eine elektronische String-Sicherung sowie eine integrierbare Blitzschutzfunktion und gewährleistet eine maximale Betriebssicherheit der PV-Anlage. Zudem vereinfacht das neue DC-Stecksystem SUNCLIX als fünfte Innovation die Installation des Wechselrichters noch einmal erheblich. SMA erhielt bereits in 2007 auf dem 22. Symposium Photovoltaische Solarenergie die Auszeichnung für das Sunny Backup-System, mit dem netzgekoppelte PV-Anlagen erstmals ohne großen Installationsaufwand zur Stromversorgung bei Netzausfall eingesetzt werden können.

Fünf Weltneuheiten in einem SMA Solar-Wechselrichter Mit dem neuen Sunny Tripower bietet SMA neben dreiphasiger Einspeisung und 98 Prozent Wirkungsgrad fünf technologische Weltneuheiten in einem Gerät. Sie machen den Wechselrichter noch anwenderfreundlicher, sicherer und reduzieren die Systemkosten.

Optiflex ist ein völlig neues Konzept zur flexiblen Konfiguration von hocheffizienten PV-Anlagen. SMA Senior Bereichsleiter Dr. Bernd Engel, der den Innovationspreis in Bad Staffelstein persönlich entgegen nahm, zum Hintergrund der Entwicklung: "Immer öfter ist bei der Konfiguration von Solar-Anlagen eine bestimmte Modulanzahl vorgegeben. Mit etablierten Konzepten ist die gewünschte Auslegung mit nur einem Wechselrichter aber oftmals unmöglich. Meist musste man hierfür auf ein zusätzliches Gerät für die ’übrig gebliebenen’ Module zurückgreifen, was mit Kosten, hohem Installationsaufwand und einem geringeren Systemwirkungsgrad verbunden ist." Dieses Problem löse Optiflex vollständig, so Engel. Zusätzlich könne die Generatorspannung ideal auf die Wirkungsgradkurve des Wechselrichters abgestimmt werden. Denn selbst bei einer exakt vorgegebenen Modulanzahl bietet Optiflex noch Variationsmöglichkeiten bei der String-Länge, sodass der Wechselrichter die meiste Zeit mit maximalem Wirkungsgrad arbeitet.

Der Name Optiflex steht für die Kombination eines extrem weiten Eingangsspannungsbereichs mit einem asymmetrisch dimensionierten Multistring-Eingang. Der "Haupteingang" ist dabei in der Lage, die komplette Nennleistung des Wechselrichters allein aufzunehmen, während der "Nebeneingang" auf einen einzigen, aufgrund des weiten Eingangsspannungsbereichs aber äußerst längenvariablen Modul-String ausgelegt ist. "Optiflex bietet sowohl für den Installateur als auch für den Anlagenbetreiber enorme Vorteile. Die Entwicklung steht für die erfolgreiche Umsetzung der SMA Strategie, durch technologische Innovationen die Effizienz und Leistungsfähigkeit des Wechselrichters zu erhöhen, die Konfiguration zu vereinfachen und zugleich die Systemkosten zu senken", so SMA Technologievorstand Roland Grebe. Zudem ist das Gerät dank zweier unabhängiger MPP-Tracker optimal geeignet für teilverschattete Generatoren.

Bei Optiprotect handelt es sich um ein erstmals im Sunny Tripower verwirklichtes Mehrfach-Sicherheitskonzept: Drei innovative Sicherheitseinrichtungen überwachen und sichern die Solar-Anlage und ihre Energieerträge umfassend ab.

Die elektronische String-Sicherung des Sunny Tripower verfolgt gegenüber herkömmlichen Schmelzsicherungen einen völlig neuartigen Ansatz: In jedem String-Eingang befindet sich ein Stromsensor, der neben der Stärke auch die Richtung des Stromflusses ermittelt. Wird nun ein Rückstrom ermittelt, schließt das System den Generator einfach kurz. Damit werden jegliche Rückströme zuverlässig unterbunden, die Entstehung von Lichtbögen physikalisch ausgeschlossen und eine maximale Betriebssicherheit gewährleistet. Zudem ist keine Dimensionierung erforderlich und die Lebensdauer erhöht sich gegenüber herkömmlichen Schmelzsicherungen dramatisch. Weitere Vorteile: Es entstehen weder Energieverluste noch Extrakosten.

Der Sunny Tripower bietet darüber hinaus erstmals die Möglichkeit, bei Bedarf einen Überspannungsschutz vom Typ II direkt in das Wechselrichter-Gehäuse zu integrieren. Damit kann der Wechselrichter sehr einfach in Blitzschutzkonzepte eingebunden werden, wie es für öffentliche Gebäude vorgeschrieben ist und zum Teil auch von Versicherungen verlangt wird. Die Integration in das Gehäuse des Wechselrichters vereinfacht dabei die Installation und vermeidet zusätzlichen Montageaufwand - die entsprechenden Module müssen lediglich in den vorbereiteten Steckplatz eingesetzt werden.

Auch die elektronische Stringstrom-Überwachung von SMA überzeugt durch ein intelligentes Konzept: "Der Ausfall eines Modul-Strings konnte bisher nur mit dezentralen Überwachungseinrichtungen identifiziert werden - speziell bei Dünnschichtanwendungen mit vielen parallel geschalteten Strings ein erheblicher Aufwand. Andererseits können unerkannte Ausfälle von Strings über längere Zeit zu gravierenden Ertragsverlusten führen. Die selbstlernende elektronische Stringstrom-Überwachung von SMA löst das Problem auf wirklich beeindruckende Weise: Nach rund zwei Wochen Einspeisebetrieb ist sie in der Lage, selbst den Ausfall eines von sechs Teil-Strings zuverlässig zu erkennen. Der Betreiber erhält somit eine zentrale Überwachung von bis zu 36 Teil-Strings direkt im Wechselrichter, ohne dass eine aufwändige und fehleranfällige Parametrierung nötig wäre", erläutert Engel das Prinzip.

Beim Thema "einfache Installation" kommt dann auch die fünfte Innovation zum Tragen: Mit dem im Sunny Tripower erstmals verbauten DC-Stecksystem SUNCLIX von Phoenix Contact benötigt der Installateur keine Adapter, keine Steckersortimente und keine Spezialwerkzeuge mehr. Die Montage des Steckers auf das abisolierte Kabel erfolgt in drei Schritten und dauert in der Regel keine 15 Sekunden. Die SUNCLIX-Feldstecker liegen jedem Sunny Tripower kostenlos bei. 

Der Sunny Tripower entspricht als erstes Gerät seiner Leistungsklasse vollständig den ab Mitte 2010 gestellten Anforderungen der BDEW-Mittelspannungsrichtlinie und wird in den Leistungsstufen 10, 12, 15 und 17 kVA erhältlich sein.

Quelle: SMA

München, 02. März 2010 - Yingli Green Energy, einer der größten vertikal integrierten Photovoltaik-Anbieter weltweit, hat einen Liefervertrag mit der US-amerikanischen SunDurance Energy über die Lieferung von Solarmodulen mit einer Gesamtkapazität von über 10 MW unterzeichnet.

“Mit dieser Vereinbarung wollen wir unsere Kooperation mit SunDurance Energy, die in den vergangenen zwei Jahren schon sehr erfolgreich war, fortsetzen. Wir möchten damit auch ein klares Signal für unser Engagement auf dem US-amerikanischen Solarmarkt setzen, das wir zukünftig noch ausbauen wollen“, erläutert Yingli-CEO Liansheng Miao.

Quelle: Yingli Green Energy

Kyoto/Neuss, 04. März 2010 - Der japanische Technologiekonzern Kyocera, einer der führenden Hersteller im Bereich der Photovoltaik, wird in Kalifornien Solarmodule herstellen, um die wachsende Nachfrage nach sauberer Energie in den USA zu decken. Durch diese Expansion wird ein Meilenstein in der Produktion von Solarmodulen erreicht. Weltweit strebt das Unternehmen eine Produktionskapazität von einem Gigawatt bis März 2013 an.

Die Fertigung von Solarmodulen wird während des ersten Halbjahres 2010 am Unternehmenssitz in San Diego beginnen. Der Standort wurde bewusst gewählt, um auf die wachsende Nachfrage des amerikanischen Marktes nach privaten, gewerblichen, sowie schlüsselfertigen Anlagen zur Solarstromerzeugung zu reagieren.

"Die USA erleben zur Zeit ein außergewöhnliches Wachstum bei der Umstellung auf Solarstrom", sagte Mitsuru Imanaka, Europachef von Kyocera. "Kyoceras Produktionsstätte in San Diego wird qualitativ hochwertige, hocheffiziente Solarmodule liefern, um diesen wachsenden Markt zu bedienen. Seit 35 Jahren engagiert sich Kyocera für die Bereitstellung sauberer Energie durch Solarmodule und erhöht nun die weltweite Kapazität um der globalen Nachfrage gerecht zu werden."

Neben dem künftigen Werk in San Diego, verfügt Kyocera über Produktionsstätten in Japan, China, Tschechien und Mexico. Kyocera Konzerngesellschaften beschäftigen derzeit mehr als 4.000 Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten. Als eines der wenigen Unternehmen am Markt, führt Kyocera alle Produktionsschritte selbst aus, von der Verarbeitung des Rohmaterials bis hin zur Modulmontage. Durch die lückenlose Kontrolle, den vollautomatisierten Fertigungsprozess und 35 Jahre Erfahrung im Solargeschäft erzielt Kyocera eine besonders hohe Qualität der Module. Davon profitieren weltweit sowohl Privatanwender als auch Betreiber von Solar-Großanlagen.

Quelle: KYOCERA FINECERAMICS GMBH

DEGERenergie

Horb a.N., 02. März 2010 - DEGERenergie bietet ab sofort einen „intelligenten“ Schneesensor für seine Nachführsysteme. Der Sensor sorgt dafür, dass die Systeme selbsttätig Schneelasten abwerfen und ihre Solarmodule wieder für die Produktion von Solarenergie frei machen.

Die gesamte technologische Entwicklung von DEGERenergie hat vor allem ein Ziel: die über die Tracking Systeme aus Horb nachgeführten Solarmodule sollen die höchst möglichen Energie-Erträge erwirtschaften. Diesem Ziel verpflichtet ist auch der neuartige Schneesensor von DEGERenergie. Denn er kombiniert zweierlei: den Schutz vor Schneebruch oder einem Systemausfall mit der raschen Wieder-Verfügbarkeit der Module für ihre eigentliche Arbeit – dem Erzeugen von Solarstrom.

„In vielen schneereichen Regionen der Erde wie etwa in Kanada gibt es sehr viele sonnenreiche Wintertage mit einer Einstrahlungsintensität wie in Spanien“, erklärt Artur Deger, Geschäftsführer von DEGERenergie. „Diese Energie wollen wir uns natürlich auch dann zunutze machen, wenn es beispielsweise nachts heftig geschneit hat. Deshalb haben wir unseren Schneesensor entwickelt, der genau dies leistet: Er sorgt dafür, dass unser System bei Schneelast die Solarmodule automatisch senkrecht stellt – und zwar nur so lange, bis der Schnee abgeworfen ist. Danach richtet unser Steuersensor DEGERconecter die Module sofort wieder nach der hellsten Stelle am Himmel aus – die Erzeugung von Solarstrom beginnt wieder.“

Der Schneesensor arbeitet selbstverständlich auch nachts. Ist der gefallene Schnee durch das Senkrechtstellen abgerutscht, werden die Module wieder in die Waagrechte geführt – die normale nächtliche Stellung. „Dieses Vorgehen hat zwei entscheidende Vorteile“, so Artur Deger. „Erstens: Die Module werden nur senkrecht gestellt, wenn dafür tatsächlich Bedarf besteht. Und zweitens: Die waagrechte Stellung, die automatisch wieder eingenommen wird, sichert die Systeme gegen Diebstahl ab.“

DEGERenergie liefert seine neuen Schneesensoren ab sofort als optionales Zubehör für alle zweiachsigen DEGERenergie-Nachführsysteme.

Quelle: DEGERenergie