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Hersteller

Wels, 01. Juli 2011, Mit 499 Mio. Euro Umsatz und knapp 600 neuen Mitarbeitern blickt die Fronius International GmbH auf eines der erfolgreichsten Geschäftsjahre der Unternehmensgeschichte zurück. Mit der Gründung weiterer Tochtergesellschaften hat das Technologieunternehmen auch international kräftig expandiert.

Der zentrale Produktions- und Logistikstandort von Fronius in Österreich

Das oberösterreichische Unternehmen für Batterieladesysteme, Schweißtechnik und Solarelektronik bilanziert im Geschäftsjahr 2010 (01.01.2010 bis 31.12.2010) mit 499 Mio. Euro Umsatz. Dies entspricht einem Umsatzplus von rund 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen ist mit  knapp 600 Neuzugängen im Jahr 2010 auf 3250 Mitarbeiter (per 31.12.2010) angewachsen. „Diese beachtliche Bilanz lässt sich unter anderem auf die weltweite Erholung der Automobilindustrie und das starke Wachstum vieler Solarmärkte zurückführen“, erklärt Otto Schuster, Geschäftsleitung Marketing und Vertrieb.

Weitere Internationalisierung

Die Exportquote des Unternehmens liegt bei 94,9 Prozent. Daher verfolgte Fronius auch im abgelaufenen Geschäftsjahr einen konsequenten Expansionskurs und hat weitere Vertriebstöchter in Australien, Großbritannien, der Türkei gegründet. Aktuell hat Fronius 17 internationale Gesellschaften sowie Vertriebspartner und Repräsentanten in mehr als 60 Ländern.

Das starke Wachstum erfordert die Erschließung neuer Flächen für sämtliche Geschäftsbereiche. Neben der baulichen Erweiterung des Produktions- und Logistikstandortes Sattledt und des Vertriebsstandortes in Wels, entsteht in Thalheim eines der größten heimischen Forschungs- und Entwicklungszentren. International wird in Frankreich an einer neuen Landeszentrale gebaut, der Produktionsstandort Krumau in Tschechien erweitert und in Kanada wurde eine Produktionsstätte  für Solarwechselrichter realisiert.

Forschung und Entwicklung als zentraler Erfolgsfaktor

Eine schlagkräftige Forschungs- und Entwicklungsabteilung ist wichtig um den Technologievorsprung von Fronius weiter auszubauen. Die Zahl der aktiven Patente liegt bei mittlerweile 737. Mit Ende des abgeschlossenen Geschäftsjahres arbeiten 392 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung – das sind knapp zehn Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.

Ausblick für 2011

„Der positive Trend wird sich 2011 weiter fortsetzen. Gerade der Aufschwung in der Automobilindustrie birgt große Chancen für die Sparte Schweißtechnik. In der Sparte Batterieladesysteme werden wir das Vertriebsnetz weiter ausbauen, um unsere Kernmärkte in der Intralogistik und im Werkstättenbereich noch besser betreuen zu können. Für die Sparte Solarelektronik erwarten wir ein starkes zweites Halbjahr, da in zentralen Märkten wie Deutschland und Italien neue Photovoltaik-Fördermodelle von den Regierungen verabschiedet wurden.“, sagt Otto Schuster. 

Quelle: Fronius International GmbH

Reilingen, 24. Juni 2011, Prozessleitsysteme liefern eine Vielzahl von Messdaten, welche die Beurteilung der Prozess- und Produktqualität der jeweiligen Fertigungsmaschinen und -anlagen ermöglichen. Je zeitnaher eventuelle Störungen identifiziert werden, desto niedriger ist der Ausschuss bzw. desto höher die Qualität. Beim Photovoltaikmodul-Hersteller AVANCIS werden die komplexen Fertigungsprozesse der hochmodernen und patentierten CIS-Solarmodule quasi in "Echtzeit" mit der Business Intelligence- und Performance Management-Lösung STAS CONTROL überwacht.

"Mit STAS CONTROL entstehen aus zahllosen Messdaten aussagekräftige Kennzahlen, die uns zeitnah einen umfassenden Überblick zum Status unserer Fertigungsanlagen bzw. -prozesse liefern. Sokönnen wir jederzeit kurzfristig eingreifen und damit für ein Maximum an Produktqualität sorgen", sagt Roger Kunig, IT-Leiter AVANCIS GmbH & Co. KG. "Durch den Einsatz von STAS CONTROL ist unsere Produktion noch stabiler geworden. Die Transparenz der Messwerte hat bei gleichzeitig höherer Leistung der Module für einen geringeren Ausschuss gesorgt."

"Dieser Einsatzbereich ist nicht gerade typisch für unsere BI-Lösung. Er zeigt aber deutlich, wie wichtig es ist, dass flexible Werkzeuge effiziente Auswertungen und Analysen unterstützen", ergänzt Uwe Schulze, Geschäftsführer der STAS. "Ob höhere Bettenauslastung in sozialen Einrichtungen, Fertigungsoptimierung durch Messdaten-Analyse oder die Umsatzsteigerung durch systematischere Vertriebsmaßnahmen: es kommt darauf an, aus Daten aussagekräftige Informationen zu gewinnen, um die unternehmensspezifischen Prozesse zu verbessern. Bei AVANCIS ist das eindrucksvoll gelungen."

Alle 15 Minuten wird bei AVANCIS das Data Warehouse mit Daten aus dem Prozessleitsystem SILOC aktualisiert. Aus Hunderten von verschiedenen Messwerten entstehen Kennzahlen wie z.B. Schichtdicke, Leerlaufspannung oder Kurzschlussstrom der Module. Diese geben den Fertigungsspezialisten bei AVANCIS Aufschluss darüber, wie hoch die Qualität der Produktion und damit die Leistungsfähigkeit der produzierten Solarmodule zum aktuellen Zeitpunkt ist.

Alle Informationen stehen über Web zur Verfügung bzw. werden per E-Mail an die Anwender verteilt. Stellt man fest, dass auf einer Anlage während der Produktion etwas nicht wie gewünscht läuft, wird mit der Detail-Analyse von STAS CONTROL auf die Rohdaten im Data Warehouse zugegriffen. Natürlich kann der gesamte Produktionsprozess vom Rohstoff bis zum fertigen Modul nicht nur überwacht, sondern auch rückverfolgt werden. Anhand der Modulseriennummer ist jederzeit nachvollziehbar, mit welchen Parametern auf welchen Anlagen ein Produkt hergestellt wurde. Das dient neben der konsequenten Fertigungsoptimierung auch für nachträgliche Analysen.

Obwohl das Nutzungsspektrum bei AVANCIS wenig mit den betriebswirtschaftlichen Standards in STAS CONTROL zu tun hat, waren die Anforderungen bereits nach 7 Wochen umgesetzt. Inzwischen wurden 20 weitere Berichte realisiert. Da STAS CONTROL einfach administrier- und erweiterbar ist, sieht man sich auch den ständig steigenden Anforderungen gewachsen. Auch die Anbindung der neuen Fabrikation in 2012 wird sich im Wesentlichen auf die Erweiterung der ETL-Prozesse für das neue PLS-System beschränken. Es ist also kein Wunder, dass man mit der Skalierbarkeit der Lösung äußerst zufrieden ist.

"STAS CONTROL bietet uns schon jetzt einen enormen Mehrwert bei der Analyse und laufenden Optimierung unserer Produktionsprozesse. Zudem sind wir optimal für das weitere Wachstum aufgestellt. Die strategische Partnerschaft mit STAS hat sich für uns als absolut richtig erwiesen", so das Resümee von Oliver Just, CFO von AVANCIS.

STAS GmbH

Ravensburg, 13. Juni 2011, Die MAGE SOLAR AG startete Anfang Juni 2011 mit der Herstellung der MAGE POWERTEC PLUS Module am Sitz der U.S.-amerikanischen Tochtergesellschaft in Dublin, Georgia/USA. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Test- und Zertifizierungsprozess werden auf der vollautomatischen Fertigungslinie mit einer Kapazität von 40 Megawatt monokristalline Module mit einer Nennleistung von 190 Watt und polykristalline Module mit einer Nennleistung von 230 Watt hergestellt. Die Nennleistung wird dank 5-Watt-Plustoleranzen in jedem Fall erreicht oder sogar überschritten. Die 10-jährige Produktgarantie geht weit über das gesetzliche Maß hinaus. Die Leistungsgarantie beträgt 30 Jahre – fünf Jahre mehr als der Branchendurchschnitt.

Die vollautomatische Fertigungslinie bei MAGE SOLAR in Dublin, Georgia/USA hat derzeit eine Kapazität von 40 Megawatt. Der weitere Ausbau ist bereits in Planung.

„Der Start der Fertigungslinie ist ein wichtiger Meilenstein. Die Module erfüllen die Anforderungen des American Recovery and Reinvestment Act, einem Konjunkturprogramm der US-Regierung. Unsere neuen „Buy America“ Produkte ermöglichen unseren Handwerkspartnern in den USA beste Chancen bei Projektausschreibungen der öffentlichen Hand“, so Dr. Markus Feil, CEO der MAGE SOLAR AG. "Und das Interesse ist groß – bereits einige Zeit vor Fertigungsstart war die Warteliste lang."

Im Juli 2010 eröffnete MAGE SOLAR den Standort in Dublin, Georgia, im Süden der USA. Mittlerweile arbeiten rund 50 Mitarbeiter am Standort. Im Januar 2011 öffnete die MAGE SOLAR ACADEMY am US-Standort ihre Pforten und qualifiziert Fachhandwerker aus ganz Amerika zu Photovoltaik-Profis.

Quelle: MAGE SOLAR AG

Rüsselsheim, 21. Juni 2011,  Als erster Automobilhersteller hat Opel mit derzeit 28 (Stand 20. Juni 2011) Anbietern von Strom aus erneuerbaren Energien eine Kooperation beschlossen. Sie hat das Ziel, die Nutzung nachhaltig gewonnener Elektrizität als Energiequelle für Elektrofahr¬zeuge in der alltäglichen Praxis voran zu treiben. Wenn Elektrofahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden, ist dies ein weiterer entscheidender Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und somit zum Klimaschutz. Das sogenannte „Opel Ampera-Vorteilspaket“ wird den Käufern des kurz vor der Markteinführung stehenden Elektroautos Ampera exklusiv angeboten.

Durch die Nutzung von Ökostrom (nach § 3 Nr. 3 des Erneuerbare- Energien-Gesetz, EEG) zum Antrieb des Ampera können Kunden den positiven Effekt der Elektromobilität auf den Klimaschutz noch verstärken. Darüber hinaus können Sie ihren gesamten Haus¬haltsverbrauch an Energie durch garantiert ökologisch nachhaltig produziertem Strom der Kooperationspartner abdecken - und dies immer mindestens fünf Prozent unter dem günstigsten Normaltarif des jeweiligen Anbieters.

Kostenfreier Vor-Ort-Check für Ampera-Fahrer

Im Vorteilspaket enthalten ist ein kostenloser Vor-Ort-Check der für die Aufladung des Ampera vorgesehenen 230-Volt-Steckdose. Optional kann der Kunde mit dem Strom¬anbieter ein Beratungsgespräch vereinbaren, um Möglichkeiten zu weiteren Energie¬einsparungen im Haushalt aufzuzeigen.

Quelle: Adam Opel AG

Freiburg i. Br., 10. Juni 2011, Die Solar-Fabrik AG, Premium-Hersteller von Solarmodulen "made in Germany", feiert 2011 das 15jährige Bestehen des Unternehmens. 1996 von dem Solarpionier Georg Salvamoser gegründet, produziert die Solar-Fabrik bis heute ausschließlich am Standort Freiburg. Das Unternehmen, das mit der europaweit ersten Nullemissionsfabrik für Solarstrommodule international bekannt wurde, hat 2010 das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte erlebt.

"Wir blicken auf eine 15-jährige Erfolgsgeschichte zurück und haben uns als deutscher Mittelständler mit einer klaren Qualitätspositionierung erfolgreich im internationalen Wettbewerb behauptet", sagt Günter Weinberger, Vorstands-vorsitzender der Solar-Fabrik AG. "Heute können wir auf 15 Jahre Erfahrung und Kompetenz in der Modulproduktion verweisen. Wir verfolgen unverändert den Anspruch, unseren Kunden höchste Qualität und Sicherheit zu bieten."

Erfolgreicher Mittelständler

Diese Strategie wird im bewegten Photovoltaik-Markt honoriert: 2010 war das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte mit einem Mengenwachstum der Solar-Fabrik von 100%. Begonnen hatte das Unternehmen als Pionier, der in den ersten Jahren zunächst den Beweis antreten musste, dass eine Modul-fertigung in Deutschland überhaupt wirtschaftlich zu führen ist. Heute hat die Solar-Fabrik 360 Mitarbeiter.

Als Stärken nennt CEO Günter Weinberger vor allem Flexibilität und Kundenorientierung. "Wir sind beweglich genug, um uns im volatilen PV-Markt schnell auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen zu können. Wir sind in Frankreich sehr gut etabliert und seit dem vergangenen Jahr verstärkt in Italien aktiv. Unser Vertriebsteam wird kontinuierlich ausgebaut und mit der Ausrichtung auf die neuen Regionalmärkte im Süden haben wir unsere Exportrate im vergangenen Jahr erheblich erhöht."

Weinberger sieht für die Photovoltaik - gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den Atomausstieg - viel Anlass zu Optimismus.

"Wir brauchen für die zukünftige Energieversorgung eine verstärkte Nutzung der Erneuerbaren Energien und insbesondere der Photovoltaik. Die Solar-Fabrik ist für die Zukunft hervorragend aufgestellt und wird sich im internationalen Wettbewerb auch weiterhin erfolgreich behaupten."

Qualitätsstrategie

Voraussetzung für die Premium-Qualität und die Langlebigkeit der Solar-Fabrik-Module ist ein ausgeprägtes Qualitäts-management. Dieses umfasst die Auswahl hochwertiger Materialien, modernste Fertigungstechnologie, sorgfältige Verarbeitung aller Komponenten sowie permanente Weiterentwicklung und Systemoptimierung. Regelmäßige Ertragsuntersuchungen der Solar-Fabrik-Anlagen durch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme belegen die außerordentlich hohen Erträge der Anlagen. Systeme, die vor über 10 Jahren installiert wurden, laufen bis heute kontinuierlich mit hohen Energieerträgen und unterstreichen die Langlebigkeit.

Um ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken, hat die Solar-Fabrik in 2010 weitreichende Maßnahmen zur Produktivitäts-steigerung eingeführt und vor wenigen Monaten alle Produktionsstandorte an einem Ort zusammengeführt. Modernste Fertigungstechnologie, eine permanente Weiterentwicklung der Qualitätsmanagementsysteme und zahlreiche weitere Maßnahmen sorgen für hohe Effizienz in der Produktion.

Quelle: Solar-Fabrik AG