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Hersteller

München, 24. August 2010 - Bei der mittlerweile sehr großen Auswahl an Solarmodulen ist es von großer Bedeutung, überzeugende Verkaufsargumente für einen Solarmodultypen anführen zu können. Was zählt da mehr als herausragende Erträge und damit verbunden sichere Einkünfte dank der gesetzlich zugesicherten Einspeisevergütung? REC hat zu diesem Zweck vor einem Jahr das Referenzprogramm ins Leben gerufen. Nun wurde erstmalig die Solaranlage mit der besten Datenbereitstellung ausgezeichnet.

Das REC-Referenzprogramm bietet Installateuren die Möglichkeit, sich einen überregionalen Überblick der Ertragsdaten der installierten REC-Solaranlagen zu verschaffen. Ziel des Programmes ist es, regelmässig Informationen von monatlichen Ertragsdaten zu sammeln und diese Daten mit den allgemeinen Durchschnittserträgen anderer Modultypen vergleichen zu können. Damit steht Installateuren ein wertvolles Verkaufsinstrumentarium zur Verfügung. Vor der Entwicklung des Programmes konnten Erträge und Testverfahren der REC Module ausschließlich mündlich bestätigt werden. Nach einjähriger Laufzeit zählt das Programm heute deutschlandweit bereits 30 angemeldete Installateure und 58 registrierte Anlagen.

Einmal jährlich wird die „REC-Solaranlage Deutschland“ nominiert. Diesjähriger Preisträger ist die Solaranlage SolarAreal der Gedea-Ingelheim in Murrhardt/Baden-Württemberg. "Wir freuen uns über  die erhaltene Auszeichnung REC Solaranlage des Jahres 2010. Als Anlagenbetreiber und Betriebsführer von PV-Solarstrom-Anlagen ist die kontinuierliche Überwachung der Anlagen und regelmäßige Ertragskontrolle für uns Tagesgeschäft. So sind wir stets informiert wie unsere Anlagen produzieren und freuen uns über die guten Ergebnisse unserer Anlagen mit REC-Modulen" erklärt Wilfried Haas, Geschäftsführer der GEDEA-Ingelheim.

Entscheidungskriterien für die Auszeichnung waren in erster Linie die regelmäßige Bereitstellung von Ertragsdaten an REC sowie sekundär die professionelle und optische Gestaltung der Anlage. Erstmalig fand diese Veranstaltung am Vorabend der Intersolar Europe 2010, in München statt. REC lud dazu alle Teilnehmer des Referenzkundenprogramms in die Münchner Allianz Arena ein.

Quelle: REC

Binsdorf, 11. August 2010 - Auf der 25th EU PVSEC in Valencia stellen wir Solar-Log™ WEB, das neue Solar-Log™ Monitoring-Portal der Solare Datensysteme GmbH, vor. Das speziell auf die Anforderungen der Photovoltaik-Anlagenüberwachung entwickelte webbasierte Auswertungs- und Überwachungsprogramm bietet in sechs verschiedenen Ausbaustufen den passenden Leistungsumfang für jeden Bedarf – für private Anlagenbetreiber ebenso wie für kommerzielle Betreiber, Installateure oder Großhändler, die mehrere Anlagen überwachen wollen.

Solar-Log™ WEB für Anlagenbetreiber

Im Solar-Log™ WEB hält Solare Datensysteme drei kostenlose Angebote sowie eine teilweise kostenlose Überwachungslösung für Anlagenbetreiber bereit. Die kostenlose Lösung Solar-Log™ WEB „Self Made“ für den privaten Anlagenbesitzer, der seine eigene Homepage erstellen und einrichten kann, bietet die wichtigsten wie ein übersichtliches Ereignisprotokoll, eine Übersicht der Erträge pro installiertem kWp oder die Berechnung und Darstellung des vermiedenen C02- Ausstoßes. Auch der Leistungsvergleich einzelner Wechselrichter und Strings sowie die Anbindung an Solar-Log™ MOBILE für iPhone ist möglich.

Für Betreiber bestehender Anlagen und Nutzer des bisherigen Solar-Log™ Internetangebots ist die bisherige Solar-Log™ „Home Edition“ in bekannter Form als Solar-Log™ WEB „Classic 1st Edition“ weiterhin nutzbar. Diese kostenlose Version enthält alle Funktionen, wie das Ereignisprotokoll, der tägliche Versand von Ertrags- und Störungsmeldungen per Email, eine Übersicht der Erträge pro installiertem kWp oder die Berechnung und Darstellung des vermiedenen C02-Ausstoßes.

Das neue Angebot Solar-Log™ WEB „Classic 2nd Edition“ für technisch versierte Betreiber von Anlagen mit weniger als 30 kWp bietet die Möglichkeit, Daten aus der „Classic 1st Edition“ und damit auch ältere Aufzeichnungen zu importieren. Wer seine Anlage selbst überwachen möchte, erhält hier alle Basisfunktionen für das Monitoring via Internet, einschließlich Ereignisprotokoll oder täglichem Email-Versand der Ertrags- und Störungsmeldungen

kostenlos an eine Email-Adresse.

Solar-Log™ WEB „Full Service“ ist die Lösung für private Anlagenbesitzer, die ihre Anlage mit professioneller Unterstützung durch einen Installateur überwachen und warten. Sie bietet neben den Basisfunktionen viele sinnvolle Erweiterungen. Dazu gehören beispielsweise die Fernkonfiguration des Solar-Log™ Gerätes, die zentrale Störungsmeldungsüberwachung mehrerer Anlagen in einer übersichtlichen Ampelansicht oder der SMS-Versand bei Störungen für 0,20 € pro SMS (innerhalb Deutschlands). In dieser Version lassen sich bis zu vier Email-Adressen für den Versand von Ertrags- und Störungsmeldungen einrichten. Dadurch ist Solar-Log™ WEB „Full Service“ die richtige Überwachungslösung bei Abschluss eines Wartungsvertrages, bei der der Anlagenbesitzer seine Anlage dennoch selbst überwachen kann. Der Support ist bei dieser Version kostenlos.

Die Anmeldung zu Solar-Log™ WEB „Full Service“ erfolgt ausschließlich durch den Installateur. Solar-Log™ WEB für Installateure und Großhändler. Das Solar-Log™ WEB bietet dem Installateur und dem Händler die Möglichkeit, alle installierten Anlagen auf einer Website zu überwachen und auszuwerten. Das spart nicht nur Zeit und Kosten. Die schnelle und einfache Erfassung von Störungen ermöglicht auch eine erhöhte Kundenbindung. Die Version Solar-Log™ WEB „Commercial“ richtet sich an Installateure, die mehr als 30 Anlagen pro Jahr installieren und zusätzliche Dienstleitungen anbieten.

Ihnen bietet diese professionelle Plattform unverzichtbare kommerzielle Zusatzfunktionen, wie ein Fakturierungsmodul, das die automatische Rechnungsstellung erlaubt, eine Anlagen-Projektverwaltung mit allen Daten zu Standort, Besitzer, Wechselrichter- und Modulart und –Leistung oder die Erstellung einer eigenen Überwachungs-Homepage im individuellen Corporate-Design. Eine To-do-Liste mit Terminierung und Logbuch, ein Konfigurations-Assistent zur Anlagendarstellung im CMS-Format und die Möglichkeit zur Zusammenführung mehrerer Solar-Logs machen Solar-Log™ WEB „Commercial“ zur perfekten Lösung für die effiziente Fehlersuche und professionellen Anlagenverwaltung.

Mit Solar-Log™ WEB „Server Edition“ hat Solare Datensysteme eine eigene Server-Lösung für professionelle Betreiber und Investoren, die mehr als 500 bis weit über 1000 Anlagen überwachen, entwickelt. Sie bietet den gleichen Funktionsumfang wie Solar-Log™ WEB „Commercial“, läuft aber auf einem eigenen Server und überzeugt daher durch eine enorme Leistungsfähigkeit.

Quelle: Solare Datensysteme

Niestetal, 10. August 2010 - Die SMA Solar Technology AG präsentiert vom 6. bis 10. September 2010 auf der 25. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Valencia ihre Produktneuheiten. Ob der neue Sunny Central 800CP, der Sunny Boy 3000HF, die Sunny WebBox mit Bluetooth® Wireless Technology oder das neue Sunny Backup-System – bei allen SMA Neuentwicklungen stehen vor allem zwei Aspekte im Vordergrund: noch mehr Anwenderkomfort und die weitere Senkung der Systemkosten.

SMA Solar Technology AG

Kompaktes Design und Leistungsstärke schließen sich nicht aus – das beweist z. B. der Sunny Central 800CP von SMA. Der Zentral-Wechselrichter ist nur eine der vielen Produktneuheiten, die die SMA Solar Technology AG vom 6. bis 10. September 2010 auf der 25. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Valencia präsentiert. Der neue Sunny Central 800CP kommt ohne Betonstation aus und bietet sowohl Spitzenleistung als auch Spitzenwirkungsgrade auf kleinstem Raum: Er ist der erste PV-Wechselrichter, der als Einzelgerät mit 800 kVA Nennleistung in Kombination mit 98,6 Prozent Wirkungsgrad punkten kann.

Durch die neu konstruierte, kompakte Innenausstattung, innovative Technologien sowie seinen Spitzenwirkungsgrad steht die Baureihe u. a. für stark reduzierte Systemkosten und eine vereinfachte Montage im Außenbereich. Dank des kompakten und wetterfesten Gehäuses lassen sich die Geräte problemlos verladen, einfach transportieren und nahezu überall aufstellen. Der neue Zentral-Wechselrichter wurde auf der diesjährigen Intersolar Europe bereits mit dem Intersolar Award in der Kategorie „Photovoltaik“ gewürdigt.

Sunny Boy 3000HF: flexibel, einfach, hoch effizient

Auch hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Der Sunny Boy 3000HF liefert dank seinem Wirkungsgrad von 96,3 Prozent und einer ganzen Reihe an technologischen Innovationen Bestwerte in dieser Leistungsklasse mit galvanischer Trennung. Mit dem geringen Gewicht von 17 kg, dem DC-Stecksystem SUNCLIX, der steckbaren Generatorerdung (optional) und dem schnell zugänglichen Konfigurationsbereich Quick Module wird die Installation für den Installateur noch einfacher. Und dank des weiten Eingangsspannungsbereiches von 175 bis 700 Volt kann die Großzahl der Module mit nur zwei Strings abgedeckt werden. Das spart Installationsaufwand und damit Kosten.

SUNNY WEBBOX mit Bluetooth Wireless Technology

Weniger ist hier deutlich mehr: Die Sunny WebBox mit Bluetooth Wireless Technology braucht keine Kabel, ist einfach konfiguriert und extrem anwenderfreundlich. Der Datenlogger empfängt und speichert aktuelle Messwerte und Daten von Solar-Wechselrichtern und Sunny SensorBox-Geräten. Über den internationalen Funkstandard Bluetooth hat die Sunny WebBox dabei Zugriff auf bis zu 50 Teilnehmer. Betreiber sind so rund um die Uhr über den Betrieb ihrer Solarstromanlage informiert. Fachhandwerker können zudem alle SMA Wechselrichter über die Weboberfläche der Sunny WebBox parametrieren. Die Sunny WebBox wird mit dem Sunny WebBox Assistant besonders einfach in nur wenigen Schritten in Betrieb genommen.

Sunny Backup jetzt weltweit einsetzbar

Eine weitere Neuheit: Das Sunny Backup-System von SMA ist jetzt dank eines innovativen Schutz- und Erdungskonzepts für alle gängigen Versorgungsnetze zugelassen. Was die wenigsten Anlagenbetreiber wissen: Bei einem Stromausfall müssen sich die Solaranlagen aus Sicherheitsgründen automatisch vom Netz trennen. In gewerblichen und landwirtschaftlichen Betrieben kann ein Stromausfall aber drastische wirtschaftliche Auswirkungen haben. Wenn etwa die Kühlung in Supermärkten versagt oder die Stalldurchlüftung und Wärmelampen ausfallen. Bei einem Stromausfall schließt das SMA Sunny Backup-System die Versorgungslücke mithilfe einer solargestützten Batteriestromversorgung: Der Batterie-Wechselrichter schaltet die PV-Anlage dann innerhalb von Millisekunden vom Netzbetrieb automatisch in den Inselstrombetrieb um.

Das Sunny Backup-System übernimmt dabei die Funktion des Netzbildners und sorgt für eine unterbrechungsfreie Energieversorgung. Solarstrom ist dadurch auch bei Netzausfall jederzeit verfügbar. Bisher gab es aufgrund unterschiedlicher Erdungs- und Schutzkonzepte keine Backup-Lösung für TT-Netze. Damit waren Länder mit hohem Solarstrom-Nutzungspotenzial wie Frankreich, Spanien, Italien, Portugal, die Türkei, der Süden Deutschlands sowie Teile Brasiliens und Afrikas von den Backup-Lösungen ausgeschlossen. Nun ermöglicht ein innovatives Erdungs- und Schutzkonzept erstmalig den weltweiten Einsatz dieses Systems. Lieferbar ist das neue Sunny Backup-System ab Oktober 2010.

SMA Multicluster-Technologie: modulare Inselsysteme bis 300 kW realisieren

Eine weitere Neuerung betrifft den Off Grid-Bereich: Mit der neuen integrierten Multicluster-Box 36 wird es zum ersten Mal möglich sein, modulare PV-Hybrid-Systeme in Größenordnungen bis 300 kW aufzubauen. Damit realisiert SMA einen weiteren großen Schritt in Richtung einer flächendeckenden Versorgung netzferner Gebiete auf Basis erneuerbarer Energien. Erstmalig können so auch große Inselsysteme ohne externe Experten mit geringem Installationsaufwand von geschulten Elektrofachkräften direkt vor Ort aufgebaut, konfiguriert und gewartet werden. Auf diese Weise senkt SMA nicht nur die Systemkosten und den Installationsaufwand, sondern leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität in netzfernen Regionen.

Premiere für den Windy Boy TL

Eine Premiere auf der 25. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition feiern der Windy Boy 3600TL und Windy Boy 5000TL, kommunikative, anwenderfreundliche und effiziente Windenergie-Wechselrichter von SMA. Mit einem Spitzenwirkungsgrad von 97 Prozent sorgen die trafolosen Geräte für optimale Erträge von kleinen Windenergieanlagen und können bei allen Turbinentypen eingesetzt werden.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Konstanz, 11. August 2010 - Das Gebäudeprojekt „home+“ der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart belegte den dritten Platz beim internationalen Architekturwettbewerb „Solar Decathlon Europe 2010“ in Madrid. In den Einzelwertungen „Innovation“ und „Konstruktion“ kam der Prototyp eines Wohnhauses der Zukunft auf den ersten Platz. Die Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) unterstützte das Projekt mit Knowhow in gebäudeintegrierter Photovoltaik, farbigen Solarzellen für die Gebäudehülle und Wechselrichtern. Zusätzliche Hilfe in den Bereichen Energieplanung und Gebäudeautomation erhielt das Hochschulteam von der Baumgartner GmbH, Kippenheim. Insgesamt 17 Hochschulen aus vielen Ländern traten in Madrid an. Neben Deutschland waren Spanien, Frankreich, Großbritannien, Finnland, China und die USA vertreten. Für die Ausstellung der aufgebauten Häuser interessierten sich 190.000 Besucher.

Sunways AG - Eine Antwort voraus.

Gebäude sind für ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich. Gerade hier muss daher ein entscheidender Beitrag zur Energieeinsparung und –effizienz geleistet werden. Die Teilnehmer des bereits mehrfach durchgeführten „Solar Decathlons“ müssen ein ausschließlich mit solarer Energie versorgtes Wohnhaus entwerfen und bauen. Zehn Kriterien werden bewertet, darunter Architektur, solare Energieversorgung, Idee/Konzept und Marktfähigkeit. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Bewusstein für energieeffizientes Bauen und die Nutzung regenerativer Energien in Fachkreisen und der Öffentlichkeit zu fördern. Gleichzeitig soll gezeigt werden, dass die Nutzung erneuerbarer Energien mit hohem Wohnkomfort und anspruchvoller Architektur vereinbar ist.

Wie sieht der Wohnungsbau der Zukunft aus? Diese Frage stellte sich das Team aus Studenten, Mitarbeitern und Professoren der HFT Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Cremers. Die Antwort heisst „home+“. Der Name steht für ein Wohnhaus, das als Plusenergiehaus mehr Energie produziert, als es verbraucht. Es zeichnet sich durch die Integration verschiedener energietechnischer Elemente aus. Die Gebäudehülle wird durch die integrierte Photovoltaik (PV) geprägt und erhält ihren besonderen Charakter durch den Einsatz farbiger Siliziumsolarzellen. Nachts erzeugt die Energiehülle kaltes Wasser. Die PV-Module auf dem Dach wurden auf der Rückseite mit Leitblechen und Rohrschlangen versehen. Durchgeleitetes Wasser kühlt sich gegen den Nachthimmel ab. Die Doppelnutzung der PV-Fläche ist ein vielversprechendes Konzept für heiße Regionen.

Für die PV-Fassade von „home+“ stellte Sunways multikristalline Solarzellen in den Farben Bronze und Gold zur Verfügung. In den speziellen Dachmodulen wurden schwarze monokristalline Solarzellen eingesetzt. Vervollständigt wurde das PV-System aus 3.700 Solarzellen mit fünf Wechselrichtern des Unternehmens. Damit werden vom gesamten System rund 10.600 Kilowattstunden an elektrischer Energie pro Jahr erzeugt.

Quelle: Sunways AG

Niestetal, 04. August 2010 - Als erster Hersteller von Solar-Wechselrichtern hat die SMA Solar Technology AG das Einheitenzertifikat gemäß der Technischen Richtlinie „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“ des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erhalten. Die Zertifizierung wurde vom Germanischen Lloyd für die SMA Zentral-Wechselrichter Sunny Central 400HE-11, Sunny Central 500HE-11 und Sunny Central 630HE-11 durchgeführt. Die Richtlinie fordert u. a. zum ersten Mal die Fähigkeit zur Blindleistungseinspeisung. SMA ist bislang der einzige Wechselrichter-Hersteller, der ein Zertifikat gemäß BDEW-Mittelspannungsrichtlinie erhalten hat.

SMA Solar Technology AG

Schneller als andere Marktteilnehmer konnte der führende Wechselrichter-Hersteller zertifizierte Geräte anbieten, die den Anforderungen der Mittelspannungsrichtlinie entsprechen. Mit den zertifizierten Wechselrichtern können sich PV-Anlagen jetzt sowohl an der Spannungshaltung als auch an der Netzstützung beteiligen. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass mehr Photovoltaikanlagen als bisher in das Verteilnetz integriert werden können. Das Einheitenzertifikat ist wiederum die Voraussetzung für die von der BDEW-Richtlinie geforderten Anlagenzertifikate für PV-Anlagen mit einer Leistung ab 1 MWac.

Nachdem erste Windenergieanlagen schon seit längerem in die Netzregelung eingebunden sind, gibt es seit Anfang 2009 auch entsprechende Gesetze und Richtlinien für größere PV-Anlagen. So schreibt das novellierte EEG für Anlagen mit mehr als 100 kW Leistung generell die Beteiligung am Einspeisemanagement vor: Sie müssen in der Lage sein, die eingespeiste Wirkleistung auf Vorgabe des Netzbetreibers auf definierte Prozentsätze ihrer Nennleistung zu begrenzen. Die Mittelspannungsrichtlinie des BDEW betrifft alle Erzeugungsanlagen, die auf Mittelspannungsebene einspeisen. Sie wurde im Sommer 2008 aktualisiert und stellt neben dem „Netzsicherheitsmanagement“ weit reichende Anforderungen an die Anlagen.

So werden beispielsweise wie in der Hoch- und Höchstspannung auch die in Mittelspannungsnetze einspeisenden Erzeugungsanlagen an der Netzregelung beteiligt. Sie müssen während des normalen Netzbetriebs über eine gewünschte Blindleistungseinspeisung ihren Beitrag zur Spannungshaltung im Mittelspannungsnetz leisten und dürfen sich auch im Fehlerfall nicht wie bisher sofort vom Netz trennen. Die technisch hoch komplexen Anforderungen sollen dazu dienen, die Stabilität der Netze auch bei Fehlern im Netz zu erhalten. Auch international gelten zunehmend ähnlich strenge Vorschriften. „International agierende Unternehmen wie SMA, die hier bereits Zertifikate vorweisen können, schaffen ein hohes Maß an Zukunftssicherheit für ihre Kunden“, so SMA Technologievorstand Roland Grebe.

Grebe sieht die Richtlinie insgesamt als eine wichtige Voraussetzung für den Ausbau der Photovoltaik: „Um das Ziel der EPIA (European Photovoltaic Industry Association) von zwölf Prozent Solarstromanteil im Jahr 2020 in Europa zu erreichen, ist ein umfassendes Netzmanagement unabdingbar. Deshalb hat sich SMA schon frühzeitig in diesem Bereich engagiert.“ Die Photovoltaik bietet dabei beste Voraussetzungen für die umfassende Netzintegration, da PV-Strom überwiegend zu Spitzenlastzeiten anfällt und meist dezentral eingespeist wird. Um die PV-Leistung in Deutschland entsprechend der EPIA-Vorgabe zu erreichen, müssten gemeinsam mit den Energieversorgungsunternehmen die geeigneten Richtlinien geschaffen werden, so Grebe.

„Dass die Photovoltaik zunehmend in das Netzmanagement einbezogen wird, ist dabei nur konsequent. Einerseits ist der Wechselrichter für diese Aufgaben optimal geeignet. Andererseits ist diese Beteiligung Voraussetzung für den weiteren Ausbau der Photovoltaik.“ Dafür seien einheitliche Anforderungen an Geräte und Schnittstelle entscheidend – nicht zuletzt, um den Anlagenbetreibern vor allem bei größeren PV-Anlagen einen günstigen Netzanschlusspunkt und damit reduzierte Anschlusskosten sowie Planungssicherheit für ihre Investitionen bieten zu können.

Quelle: SMA Solar Technology AG