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Hersteller

Niestetal, 16. September 2010, Der deutsche Solaranlagen-Ausrüster SMA Solar Technology http://sma-solar.de hat erneut seine Prognose erhöht und geht für 2010 von einem Umsatz zwischen 1,7 bis 1,9 Mrd. Euro aus. Wie der im hessischen Niestetal beheimatete Konzern heute, Mittwoch, mitgeteilt hat, soll sich auch die EBIT-Marge im Bereich von 26,5 bis 28,5 Prozent bewegen. An der Börse kommt das gut an. Die Aktie notiert um 13:30 Uhr mit 1,05 Prozent im Plus bei 89,45 Euro.

SMA Solar Technology AG

40 Prozent Weltmarktanteil

Die gute Stimmung an den Märkten kommt nicht von ungefähr. Statt wie bisher 14 Gigawatt für weltweit neu installierte Photovoltaikanlagen rechnet SMA für 2010 nun mit 17 Gigawatt. Den Managern nach bleibt die Bundesrepublik mit einem Anteil von rund acht Gigawatt nach wie vor der größte Photovoltaikmarkt. Laut SMA entwickeln sich zudem Südeuropa und die USA positiv. Für 2010 rechnet SMA mit einem Weltmarktanteil von mehr als 40 Prozent.

Die nunmehr zweite Prognosenerhöhung in diesem Jahr kommt für Branchenbeobachter alles andere als unerwartet. Schon Anfang Juli hatten die Hessen die Jahresprognose erstmals nach oben geschraubt. Daraufhin schoss die Aktie um rund 20 Prozent in die Höhe. Das Wachstum wurde aufgrund der Nachfrage nach Wechselrichtern, dem Herzstück jeder Solaranlage, nur durch Lieferanten gebremst.

Robuster Ausblick für 2011

Trotz der neuerlichen Prognosenerhöhung blickt das SMA-Management verhalten in das kommende Geschäftsjahr. Der Vorstand geht für 2011 von einem Umsatz zwischen 1,5 und 1,9 Mrd. Euro aus. Die EBIT-Marge soll 21 bis maximal 25 Prozent ausmachen. Die neu installierte Photovoltaikleistung werde 2011 bis zu 20 Prozent wachsen. Dennoch sei leichter Marktrückgang von bis zu zehn Prozent nicht auszuschließen.

"Die Solarförderungen in wichtigen europäischen Märkten wie Frankreich, Tschechien, Spanien und Italien werden mehr und mehr gedeckelt. Das hat zur Folge, dass sich auch SMA wieder verstärkt auf den Heimatmarkt Deutschland konzentrieren wird", unterstreicht ein Branchenkenner auf Nachfrage von pressetext. Die international marktbeherrschende Stellung, die SMA besitzt, werde dadurch jedoch nicht geschwächt.

Redakteur: Florian Fügemann

Quelle: pressetext

Freiburg, 15. September 2010, Vor Kurzem hat die produzierende Muttergesellschaft KOSTAL Industrie Elektrik GmbH in Schalksmühle ein weiteres Werk eröffnet. Mit diesem neuen zusätzlichen Standort reagiert das Unternehmen proaktiv auf die zunehmend steigende Nachfrage nach PIKO-Solarwechselrichtern. Auf einer Fläche von 5.000qm wurde ein hochmodernes Fertigungskonzept für alle PIKO-Produkte integriert. So ist die KOSTAL Solar Electric GmbH auch zukünftig bestens gerüstet, um Kunden und Partner mit der bewährten Qualität „Made by KOSTAL“ optimal bedienen zu können.

Neben der kompletten Produktion für die PIKO-Solarwechselrichter beherbergt der neue Standort auch ein modernes Schulungszentrum, welches sowohl von der KOSTAL Solar Electric als auch von der KOSTAL Industrie Elektrik genutzt wird. Ganz im Sinne unserer Philosophie „Intelligent verbinden.“ bietet es uns den angemessenen Rahmen, um die umfassende Erfahrung in Form von Produkt- und Anwendungslösungen und Qualität „Made by KOSTAL“ zu vermitteln.

Quelle: KOSTAL Solar Electric

Graasten, 13. September 2010, Danfoss Solar Inverters erlebt sehr zufriedenstellende Zuwächse für netzgekoppelte Solar-Wechselrichter, sowohl im privaten, wie auch auf dem gewerblichen Fotovoltaik-Markt. Ein Grund, warum die Produktionskapazität des Unternehmens bereits 2010 ausgebaut und bis Jahresende 1,5 GW erreicht haben wird.

Das starke Wachstum hält an. Um die hohe Nachfrage nach String-Invertern befriedigen zu können, wird das Fertigungsvolumen im Jahr 2011 auf 3,5 GW gesteigert. Darüber hinaus werden für den Bedarfsfall die Voraussetzungen für eine Verdopplung der Montagekapazität innerhalb weniger Monate geschaffen.

Produktion und Logistik von Danfoss Solar Inverters ziehen von Gråsten und Sønderborg in ein Gebäude am Hauptsitz von Danfoss in Nordborg, Dänemark, um. Im Lauf des ersten Quartals 2011 wird die schlanke und hochmoderne Fertigung im neuen Werk aufgenommen werden. Der Umzug wird Ende 2011 abgeschlossen sein.

„Wir konzentrieren uns auf die hohen Ansprüche unserer Kunden und die Absicherung unserer Position unter den führenden Wechselrichter-Lieferanten“, sagt Senior Vice President Morten Buhl Sørensen, der zum Leiter von Danfoss Solar Inverters ernannt wurde und seine Stelle am 1. Oktober antreten wird.

Morten Buhl Sørensen folgt Henrik Raunkjær, der sich anderweitig einer neuen Herausforderung stellt. Morten Buhl Sørensen arbeitet seit 20 Jahren für Danfoss. In den vergangenen acht Jahren leitete er die globale Wertschöpfungskette (Supply Chain) des Wechsel- und Frequenzumrichter-Geschäfts. Seit 2007 ist er Mitglied des Aufsichtsgremiums von Danfoss Solar Inverters.

Quelle: Danfoss Solar Inverters

Neckarsulm, 14. September 2010, Im Juli 2010 hat KACO new energy am Hauptsitz in Neckarsulm ein Automotive-Werk in Betrieb genommen. Mit der Entwicklung von Komponenten für die Automotive-Industrie weitet KACO new energy, Spezialist für Solar-Wechselrichter, seine Geschäftstätigkeit auf eine weitere Zukunftsbranche aus. In dem 1.750 Quadratmeter großen Gebäude entwickelt die Automotive-Sparte von KACO new energy einen kompletten Antriebsstrang für Elektroautos. Zu den Neuentwicklungen gehört auch ein für Volkswagen realisiertes On-board-Batterieladegerät für Elektromobile. Das Gerät ist das erste Ladegerät, das Energie bidirektional überträgt und auch in das öffentliche Netz zurückspeisen kann. Diese Technologie wird es ermöglichen, Elektroautos als Energiespeicher zu nutzen, um kurzfristig benötigte Energie ins öffentliche Netz einzuspeisen.

„Die Elektromobilität wird in wenigen Jahren einen bedeutenden Marktanteil am Autoverkehr haben", ist sich Geschäftsführer Ralf Hofmann sicher. „Mit unserem neuen Werk stellen wir die Kapazitäten in Entwicklung und Fertigung zur Verfügung, die die Automobilwirtschaft zukünftig benötigen wird. Die Automotive-Sparte soll unser zweites Standbein werden.“ KACO new energy verfügt bereits über einen Geschäftsbereich Industrie- und Bahnstromversorgungen, der seit über zehn Jahren Geräte für die Stromversorgung von Schienenfahrzeugen herstellt. Mit den Investitionen in das neue Werk und durch Forschungs- und Entwicklungs-Kooperationen mit kompetenten Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft sichert die Unternehmensführung den Technologievorsprung des Unternehmens. Dazu gehören potente Industrie-Partner für die Batterie- und Motorentwicklung und namhafte wissenschaftliche Begleitung zur Validierung der mit Prototypen gewonnenen Erkenntnisse.

So entwickelt KACO new energy derzeit in Kooperation mit Volkswagen einen On-board Batterielader für das Hybrid-Modell Golf TwinDrive. Neben der Optimierung von Volumen und Gewicht war die Möglichkeit, auch in das Stromnetz zurückspeisen zu können, eine zentrale Anforderung an das neue Gerät. Zukünftige Elektroautos sollen an der normalen 230 Volt Schuko-Steckdose geladen werden können.

„Mittelfristig werden wir sehr viele Elektroautos über ganz Deutschland verteilt haben", sagt Volker Dietrich, Automotive-Bereichsleiter bei KACO new energy. „Da liegt es nahe, die Batterien der Autos als virtuelle Speicher zu nutzen." Ein Großteil der PKWs parkt täglich länger als 23 Stunden. In dieser Zeit werden sie mit regenerativer Energie geladen. Elektroautos könnten aber auch als Energiespeicher fungieren und Energie bei kurzfristig auftretenden Bedarfsspitzen, z. B. in der Mittagszeit, wieder in das Netz zurückspeisen. Dazu ist ein bidirektionales Ladegerät nötig, das Energie in beide Richtungen speisen kann.KACO new energy ist derzeit das erste Unternehmen am Markt, das ein solches Gerät anbietet. „Diese Formen von dezentraler Speicherung sind ein wesentlicher Baustein des zukünftigen, auf erneuerbaren Energien ausgelegten Energienetzes", erklärt Ralf Hofmann das intensive Engagement von KACO new energy in dieser Richtung.

Die wesentlichen „leistungselektronischen“ Komponenten eines Elektroautos bestehen aus

dem Traktionswandler, der die in der Batterie gespeicherte Gleichspannung in Wechselspannung umwandelt und somit für den Vortrieb des Fahrzeuges verantwortlich ist, dem Bordnetzwandler, der die sonstigen im Auto vorhandenen 12 Volt Verbraucher (wie z. B. das Radio) versorgt, und dem Batterieladegleichrichter, der es möglich macht, Elektro- und Hybridautos an einer normalen 230 Volt Netzsteckdose zu laden. Aktuell arbeiten die Automotivspezialisten von KACO new energy an der Integration von Traktionswandler, Batteriegleichrichter und Batterieladegerät in einem Gehäuse. So können die nötigen Schnittstellen zwischen diesen Bauteilen minimiert und potenzielle Fehlerquellen reduziert werden.

Quelle: KACO new energy GmbH

Kahl am Main, 09. September 2010, SINGULUS TECHNOLOGIES (SINGULUS) meldet den Auftragseingang von weiteren SINGULAR Inline-Beschichtungsanlagen. Die Neuaufträge wurden von Kunden aus China erteilt. Weitere aussichtsreiche Projekte sind in Vorbereitung. SINGULUS liefert die erste dieser Maschinen bereits im September aus. Die Beschichtungsanlagen werden sowohl für Aufgaben in der Fertigung von Silizium Solarzellen als auch für die Weiterentwicklung von neuen Solarkonzepten eingesetzt. Das modulare Konzept erlaubt ideal den Einsatz vollkommen neuer Beschichtungsprozesse und bietet dafür eine besondere Flexibilität.

SINGULUS hat bereits eine Inline-Beschichtungsanlage für die Anti-Reflex-Beschichtung von Silizium Solarzellen erfolgreich installiert. Die mit der SINGULAR Anlage beschichteten Zellen aus der Produktion erreichen exzellente Wirkungsgrade. Die Installation und Inbetriebnahme eines ersten Front End Systems, das heißt einer integrierten Fertigungslösung bestehend aus nasschemischen Anlagen des Typs LINEA von SINGULUS STANGL SOLAR sowie einer kombinierten SINGULUS und STANGL Fertigungsstation für Silizium Solarzellen ist ein weiteres Beispiel und ein wichtiger Integrationsschritt für die Automatisierung und Kostenreduktion in der modernen Zellfertigung.

Damit hat SINGULUS einen wichtigen Schritt realisiert, seine Marktposition bei Produktionsanlagen für Solarzellen deutlich auszubauen.

Quelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG