photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Hersteller

Blaubeuren, 17. November 2010, Die FHR Anlagenbau GmbH, eine hundertprozentige Tochter der centrotherm photovoltaics AG, gewinnt einen Auftrag über die Lieferung mehrerer Rolle-zu-Rolle-Beschichtungsanlagen an die Leipziger Solarion AG. FHR Anlagenbau ist ein führender Hersteller von Folienbeschichtungsanlagen im Photovoltaikbereich. Die Anlagen werden im kommenden Jahr ausgeliefert und sind zentraler Bestandteil einer Produktionsanlage für CIGS-Dünnschichtsolarzellen mit einer Jahreskapazität von 20 Megawatt (MW).

Der Auftragswert für die FHR Anlagenbau liegt im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und wird gemäß der centrotherm photovoltaics Firmenpolitik im Auftragsbuch verzeichnet, sobald entsprechende Anzahlungen vorliegen. Gemeinsam mit dem strategischen Investor Walsin Lihwa Corporation aus Taiwan plant die Solarion AG den Ausbau der Produktion auf 180 MW am Standort Leipzig.

„Die CIGS-Technologie hat das höchste Wirkungsgradpotenzial im photovoltaischen Dünnschichtbereich“, erklärt Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG. Dazu kämen weitere Vorteile des Rolle-zu-Rolle-Verfahrens, bei dem eine Kunststoff-Folie über ein Bandlaufwerk mit mehreren Rollen läuft und dabei photovoltaisch beschichtet wird: „Diese flexiblen, leichten und unzerbrechlichen Zellen eignen sich besonders auch für große Industriedächer und Einsatzgebiete wie der Textil-, Auto-, Luft- und Raumfahrtindustrie.“ Bei gekrümmten Oberflächen seien diese mit dem Rolle-zu-Rolle-Verfahren gewonnenen Dünnschichtsolarzellen konkurrenzlos.

Bereits seit 2002 entwickeln die FHR Anlagenbau GmbH und die Solarion AG gemeinsam Technologien und Anlagen zur Herstellung extrem leichter und biegsamer CIGS-Dünnschichtsolarzellen auf Kunststoffsubstraten. „Dass wir mit der vierten Generation dieser Folienbeschichtungsanlagen den Schritt in die Massenproduktion von flexiblen CIGS-Solarzellen in Angriff nehmen, beweist den großartigen Erfolg unserer langjährigen Zusammenarbeit“, freut sich Dr. Reinhard Fendler, Geschäftsführer der FHR Anlagenbau GmbH.

Die FHR Anlagenbau GmbH in Ottendorf-Okrilla ist auf die Entwicklung von innovativen Dünnschichttechnologien und -Anlagen sowie Dienstleistungen im Dünnschichtbereich spezialisiert. Das 1991 in Dresden gegründete Unternehmen gehört seit 2008 zum centrotherm photovoltaics Konzern. Das FHR-Produktportfolio umfasst Vakuumprozessanlagen für F&E-Anwendungen sowie Technologie und Equipment für die Produktion von CIGS-Solarzellen und Solarthermie-Kraftwerke. Ein strategischer Produktschwerpunkt  sind Folienbeschichtungsanlagen für die Herstellung flexibler Solarzellen, organischer Solarzellen und energieeffizienter OLED-Displays. Bei diesen  Rolle-zu-Rolle-Anlagen erarbeitete sich FHR zusammen mit namhaften Industriepartnern und Forschungsinstitutionen eine weltweit führende Technologie- und Marktposition.

Quelle: centrotherm photovoltaics AG

Berlin/Marlboro, 17. November 2010, Evergreen Solar, Hersteller von STRING-RIBBON®- Solarmodulen mit seiner patentierten Technologie zur Herstellung von Siliziumwafern, gab heute den Launch der neuen ES- E Produktserie bekannt. Die neuen Solarmodule verfügen über mehr Leistung und eine größere Spannung für eine höhere Wechselrichter- Kompatibilität. Sie sind auch nach IEC 61701 zertifiziert, also gegen Salzwasser und Salznebel resistent und somit für den Einsatz in Küstenregionen ideal geeignet. Zusätzlich sind sie IEC, TÜV Rheinland und ISO 9001 zertifiziert.

Die Universalmodule der neuen ES-E Serie sind von 210 bis 220W erhältlich. Sie bieten eine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit, sind dabei vielseitig und praktisch auf jedem Dach sowie bei unterschiedlichsten Klimabedingungen einsetzbar. Die Ästhetik der Module wurde ebenfalls optimiert: die Stringverbinder der Vorderseite wurden zwischen den Zell-Strings eingebettet und sind jetzt nicht mehr sichtbar.

„Wie all unsere Produkte, wurden diese Module in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen der Kunden entwickelt. Die höhere Voltzahl ermöglicht es den Installateuren auf eine größere Auswahl an Wechselrichtern zurückzugreifen. Auch können dadurch verschiedene String Längen verwendet und so leichter an unterschiedliche Dachgrößen und spezielle Bauarten angepasst werden“, so Scott Gish, Vice President Sales und Marketing von Evergreen Solar. „Sie liefern auch mehr Energie, ein klarer Vorteil für größere Anlagen bei denen es wichtig ist die Leistung pro Modul zu optimieren und gleichzeitig die Modulgröße leicht handhabbar zu halten“ Hergestellt mit den von Evergreen Solar patentierten String-Ribbon- Wafern, liefern die eleganten schwarzen ES-E Module außergewöhnliche Leistung und zeichnen sich durch eine branchenweit führende Umweltfreundlichkeit aus. Im Vergleich zu allen anderen Silizium- Modulen auf dem Markt liefern ES-E Module mehr Energie, haben den kleinsten CO2-Fußabdruck und die kürzeste Energie-Rückgewinnungszeit, jetzt unter 12 Monaten.

Quelle: Evergreen Solar, Inc.

Los Angeles, 13. Oktober 2010, Solarstrom als Antriebskraft für Elektrofahrräder – mit diesem zukunftsweisenden Energiekonzept präsentiert sich Bosch Solar Energy auf der diesjährigen „Solar Power International 2010“ in Los Angeles, USA. Erstmalig stellt der jüngste Bosch-Geschäftsbereich seine leistungsstarken Dünnschichtsolarmodule in Verbindung mit einem neuartigen Antriebssystem für Elektrofahrräder von Bosch vor. Denn: Auch elektrisch betriebene Fahrräder sind letztendlich nur 100-prozentig umweltfreundlich, wenn der Strom, mit dem sie fahren, aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

Das E-Bike von Bosch Solar Energy

Sogenannte „E-Bikes“ erleichtern dem Fahrer das Treten in die Pedale, indem der Elektromotor beispielsweise an Berghängen unterstützend anspringt. Mit den nach UL 1703 zertifizierten Dünnschichtmodulen vom Typ Bosch Solar Module µm-Si plus NA 1110 kann die acht Amperestunden Lithium- Ionen-Batterie des Elektrofahrrads innerhalb von nur zweieinhalb Stunden aufgeladen werden. Zuverlässig und emissionsfrei versorgen die Bosch- Module den Akku mit Energie – und das nicht nur unter der Sonne Kaliforniens. Die mikromorphen Dünnschichtmodule von Bosch Solar Energy eignen sich auch für den Einsatz in den weniger sonnenreichen Regionen dieser Erde und überzeugen selbst bei nicht optimaler Lichteinstrahlung durch ihre hohen Erträge.

Quelle: Bosch Solar Energy

Torgau, 14. Oktober 2010, Der Solarmodulhersteller AVANCIS feiert im sächsischen Torgau heute das Richtfest für seine zweite Fabrik. Mit dem Neubau erweitert das Unternehmen seine aktuellen Produktionskapazitäten von 20 MWp  pro Jahr um das Fünffache auf 120 MWp jährlich. Bereits im 1. Quartal 2012 soll der Produktionsstart von FAB 2 sein, in der über 200 Arbeitsplätze entstehen und jährlich 850.000 moderne Solarmodule gefertigt werden sollen. Währenddessen läuft FAB 1, die erste Fabrik am Standort, auf Hochtouren.

Die zweite Fabrik von AVANCIS ist der Prototyp einer Fabrikgeneration, mit der das Unternehmen die Industrialisierung seines zukunftsweisenden Produktionsverfahrens vorantreiben will. „Die CIS-Dünnschichttechnologie unserer Solarmodule ist ein vergleichsweise junges Herstellungsverfahren, das bereits jetzt sehr erfolgreich ist und noch über sehr viel weiteres Potenzial zur Kostensenkung und Wirkungsgradverbesserung verfügt“, betont Hartmut Fischer, CEO von AVANCIS. „Die hier entstehende 100-MW-Fabrik ist der Startschuss für die industrielle Groß-Serienfertigung unserer Solarmodule. Die Fabrik wurde von unserem eigenen Planungsteam nach höchsten Ansprüchen konzipiert und erfüllt modernste Standards. Nach dem Vorbild dieser Fabrik werden wir gemeinsam mit unserem Mutterkonzern, Saint-Gobain, weitere Produktionsanlagen in der ganzen Welt bauen“, sagt Hartmut Fischer.

Diese Wachstumsstrategie setzt AVANCIS konsequent um: Gemeinsam mit dem international erfolgreichen Konzern Hyundai Heavy Industries (HHI) hat das Unternehmen gerade die Gründung eines Joint-Ventures zur Herstellung von CIS-Dünnschichtmodulen in Südkorea beschlossen. Bereits zu Beginn des nächsten Jahres sollen nach dem Beispiel von Fab 2 in Torgau die Bauarbeiten an einer dritten Fabrik beginnen. Diese wird ebenfalls eine Produktionskapazität von 100 MWp pro Jahr haben.

Zunächst wird jedoch mit Hochdruck an der Fertigstellung der „ersten Musterfabrik“ in Torgau gearbeitet, die vis-à-vis der bestehenden Fabrik in Torgau entsteht.

Quelle: AVANCIS GmbH & Co. KG

Konstanz, 13. Oktober 2010, Die Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) und die LDK Solar Co., Ltd., Xinyu City, ein global führendes Unternehmen der Photovoltaik-Industrie, haben eine Zusammenarbeit bei der Herstellung von Sunways Solar-Modulen vereinbart. Als zusätzlicher Partner wird LDK Solar die Module auf der Basis von Sunways Solar-Zellen nach Sunways Qualitätskriterien produzieren. Damit nutzt die Sunways AG in Zukunft die Kostenvorteile globaler Arbeitsteilung bei Sicherstellung der bekannt hohen Produktqualität. Der geschlossene Vertrag hat ein Volumen von 30 Megawatt Peak und eine Laufzeit von zunächst einem Jahr; eine Verlängerung wird von beiden Partnern angestrebt.

Sunways AG - Eine Antwort voraus.

Der Vorstandsvorsitzende der Sunways AG, Michael Wilhelm, erläuterte die neue Kooperation: „Die Zusammenarbeit mit LDK Solar eröffnet uns neue vertriebliche Chancen in den nationalen und internationalen Märkten. Die Solarmodule werden durch die zertifizierte Herstellung unserem Premium-Anspruch uneingeschränkt gerecht. Mit dieser Ergänzung unserer Produktpalette ist die Sunways AG für den zunehmenden Wettbewerb im Photovoltaik-Markt gut aufgestellt.“

 

Mit der Erweiterung der Produktpalette reagiert die Sunways AG auf veränderte Sortimentsansprüche ihrer Vertriebspartner und bietet in Zukunft neben den in Deutschland gefertigten Solarmodulen ein weiteres Markenprodukt mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Partner im Endkundenmarkt zu stärken. Die Zusammenarbeit mit LDK Solar folgt der konsequenten Qualitätsorientierung der Sunways AG. So wurde die Materialliste gemeinsam abgestimmt und für die Zukunft laufende Kontrollen vor Ort durch Sunways vereinbart. „In der Modulproduktion bei LDK Solar werden modernste Prozesse entsprechend westlichen Standards eingesetzt. Alle erforderlichen Zertifizierungen durch den TÜV Rheinland, inklusive einer Inspektion vor Ort, wurden erfolgreich bestanden. So können wir unseren Kunden die Top-Qualität liefern, die sie von uns erwarten,“ erklärte Roland Burkhardt, der Technologievorstand der Sunways AG, der den Prozess intensiv begleitete. Die ersten Solarmodule aus dieser neuen Partnerschaft werden dem Markt in wenigen Wochen zur Verfügung stehen.

Quelle: Sunways AG