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Hersteller

Oldenburg/Prenzlau, 25. November 2010, Die aleo solar AG hat das MCS-Zertifikat für ihre poly- und monokristallinen Solarmodule erhalten. Betreiber von Solarstromanlagen mit aleo-Modulen können damit künftig von der Einspeisevergütung in Großbritannien profitieren. Die Zertifizierung erfolgte durch das British Approvals Board for Telecommunications (BABT) in Zusammenarbeit mit dem TÜV-Süd.

Mit dem Zertifikat gemäß dem sogenannten Microgeneration Certification Scheme (MCS) wird die hohe Qualität der Modulproduktion bei aleo solar bestätigt. Seit 2002 werden Solarmodule im Prenzlauer Stammwerk gefertigt, das Unternehmen zählt zu den größten und erfahrensten Modulherstellern in Europa. Zertifiziert sind die aleo-Module S_16, S_17, S_18, S_19, S_24 und S_77.

aleo solar ist in Großbritannien bereits mit einem eigenen Vertrieb vertreten. „Wie schon im übrigen Europa setzen wir auch im britischen Markt auf den engen Kontakt zum Photovoltaik-Installateur“, sagt Norbert Schlesiger, Vertriebsvorstand der aleo solar AG. „Wir unterstützen die Installateure von der Anlagenauslegung bis zum After Sales.“ Neben Solarmodulen liefert aleo solar auch komplette Photovoltaik-Anlagen. In Europa zählen bereits mehr als 1.000 Fachhändler und Installateure zum Partner-Netzwerk von aleo solar.

Seit im April in Großbritannien eine Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien eingeführt wurde, steigt die installierte Solarstromleistung deutlich an. Insbesondere für Aufdachanlagen, Kernsegment der aleo solar AG, gibt es eine attraktive Einspeisevergütung.

Quelle: aleo solar AG

Thalheim, 25. November 2010, Die Calyxo GmbH begrüßt die heute vom Europäischen Parlament in erster Lesung bestätigte Einigung von Rat, Kommission und Parlament hinsichtlich der Neufassung der Elektronikschrottrichtlinie (RoHSRichtlinie).

Photovoltaik-Anlagen, neben anderen Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, bleiben auch in Zukunft vom Anwendungsbereich dieser Richtlinie ausgeschlossen. Die große Mehrheit der Parlamentarier folgt damit der Argumentation, dass diese Technologien eher mit den konventionellen Energieerzeugungstechnologien zu vergleichen sind und nicht in einer Kategorie mit Toastern, Kühlschränken und anderer Haushaltselektronik zu sehen sind.

Mit unserem geschlossenem, vorfinanzierten Lebenszyklusmanagement welches Rücknahme und Recycling unserer Solarmodule in Zukunft sicherstellen wird und im Rahmen von PV CYCLE durch die große Mehrheit der Photovoltaikproduzenten ebenfalls angestrebt wird, stellen wir sicher, dass fachmännisch deinstallierte Photovoltaik-Module nicht im Elektronikschrott landen werden. Diese Einigung wird vom Ministerrat aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr bestätigt werden.

Quelle: Calyxo

Bitterfeld-Wolfen, 24. November 2010, Die IG Metall plant weitere Aktionen bei der Q-Cells-Tochter Solibro. Trotz mehrmaliger Aufforderung und eines Warnstreiks der Solibro-Beschäftigten, ist die Geschäftsleitung nicht bereit mit der IG Metall Tarifverhandlungen aufzunehmen.

„Das Schweigen der Geschäftsleitung wird weitere Aktionen nach sich ziehen. Die Verweigerungshaltung und Ignoranz gegenüber den berechtigten Anliegen der Beschäftigten ist unerträglich,“ so Manfred Pettche, Erster IG Metall-Bevollmächtigte der Verwaltungsstelle Dessau. „Vor allem ärgert die Beschäftigten,“ so Manfred Pettche weiter, „dass eine Berichterstattung über den letzten Warnstreik möglichst verhindert werden sollte. Damit haben die Arbeitgeber zusätzliches Öl ins Feuer gegossen.“

Die Solarindustrie gilt zu Recht als Zukunftsbranche und wird öffentlich gefördert. Die Arbeits- und Leistungsbedingungen in dieser Branche sind aber keineswegs zukunftsweisend: So erhält ein Facharbeiter bei der Q-Cells-Tochter Solibro zur Zeit ein Stundenentgelt von 8,33 Euro brutto. Das Tarifentgelt liegt demgegenüber bei 14 Euro. Während die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie erkannt haben, dass die Niedriglohnstrategie der letzten Jahre in Sachsen-Anhalt gescheitert ist, gilt in der Solarindustrie weiterhin das Prinzip der Dumpinglöhne. Dabei verkennen die Arbeitgeber, dass nur mit guten Tariflöhnen Fachkräfte gehalten und geworben werden können.

Download: Flugblatt der IG Metall zum Streik

Quelle: IG Metall

Konstanz, 25. November 2010 - Vom 10.-11. November 2010 fand der dritte internationale Kongress Bauhaus.SOLAR in Erfurt statt. Die Sunways AG (FWB: SWW; ISIN DE0007332207) unterstützte die Tagung von Architekten, Energieplanern und Teilnehmern aus der Industrie, die sich mit der Zukunft nachhaltigen Bauens beschäftigten. Im Vordergrund standen technische Lösungen für energieeffiziente Bauten und ästhetisches Gebäudedesign. Die Neufassung der EU Richtlinie zur Energieeffizienz von Gebäuden verlangt, dass ab 2020 alle Neubauten mindestens „Fast-Nullenergiehäuser“ sind.

Sunways Photovoltaic Technology

„Der Integration von Photovoltaik in die Gebäudehülle kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Sie wird zu einem integralen Bestandteil des Energiekonzepts und erweitert gleichzeitig die gestalterischen Möglichkeiten von Architekten“ erklärte Hartmut Maurus, selbst Architekt und Fachmann der Sunways AG für gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV) in Erfurt.

Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 die Energieeffizienz von Gebäuden zu steigern. Damit soll die Umwelt entlastet werden, denn Gebäude verbrauchen 40 Prozent der gesamten Energie in den EU-Ländern. Hartmut Maurus erläuterte die Möglichkeiten, die gebäudeintegrierte Photovoltaik in diesem Zusammenhang bietet: Transparente Solarmodule können normale Glasflächen zur Lichtregulierung ersetzen. Nicht-transparente Module mit Silizium-Solarzellen in verschiedenen Farben können auch vollflächig als Ersatz für klassische Fassaden- oder Dachverkleidungen eingesetzt werden. Eine weitere Option sind Solarzellen enthaltende bewegliche Verschattungselemente. Unter Einbeziehung von solchen Photovoltaik-Lösungen sind bereits heute „Plusenergiehäuser“ möglich, die übers Jahr gerechnet mehr Energie produzieren, als sie benötigen.

Ein aktuelles Beispiel für anspruchsvolle Architektur mit gebäudeintegrierter Photovoltaik von Sunways ist das „Haus Gaïta“ von Pascal Gontier in Paris. Das Büro des Architekten und Stadtplaners mit einem Schwerpunkt im Bereich nachhaltige Entwicklung realisierte bereits eine ganze Reihe von Niedrigenergie- und Passivhäusern für verschiedene Träger in Paris und plant zurzeit die Sanierung des Chateau de Longchamp, Sitz des WWF France. Nach Ansicht von Pascal Gontier zeichnen sich moderne energieeffiziente Gebäude nicht nur durch die Integration verschiedener Technologien aus, sondern insbesondere durch neue Möglichkeiten, Funktion und anspruchsvolles Design zu kombinieren.

Ziel bei der Gestaltung des „Haus Gaïta“ war es, eine möglichst optimale Energiebilanz ohne Opfer bei Raumangebot und Wohnkomfort zu erzielen. Ergebnis ist ein Plusenergiehaus mit 280 Quadratmetern Wohnraum auf drei Etagen. Erreicht wurde die positive Energiebilanz durch die Kombination mehrerer Konstruktionsprinzipien: Neben einer entsprechenden Fassadendämmung und Dreifachverglasung besitzt das Gebäude z.B. eine Solarfassade mit Südausrichtung, eine Erdwärmepumpe, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und in die Architektur integrierte Photovoltaik mit Solarmodulen, halbtransparenten Verschattungselementen und Wechselrichtern von Sunways.

Quelle: Sunways AG

Berlin/Marlboro, 23. November 2010, Evergreen Solar, Hersteller von String-Ribbon®-Solarmodulen mit seiner patentierten Technologie zur Herstellung von Siliziumwafern, gab heute bekannt, dass seine ES- A Module das MCS-Zertifikat des britischen Board of Agrément bekommen haben. Somit sind die Module für Solarprojekte geeignet, die durch das „Renewables Cash-Back Scheme“ gefördert werden.

Britisches MCS-Zertifikat und die zuvor erhaltene Salzwasser- und Salznebel-Zertifizierung machen Evergreen Solarmodule ideal für britische Küstenanlagen

Das „Renewables Cash-Back Scheme“ gibt es in Großbritannien seit April 2010. Hauseigentümer und Gemeinden, die Elektrizität mit niedrigem CO2-Ausstoß installieren (dazu gehören auch Solarmodule), werden für den von ihnen erzeugten Strom bezahlt, auch wenn sie diesen selbst nutzen. Für eine öffentliche Förderung von Solarprojekten sind Module mit MCS-Zertifizierung und eine Installation durch MCS-anerkannte Installateure notwendig.

In Mai 2010 hatte Evergreen Solar bekannt gegeben, dass die Module der ES-A Serie die IEC 61701 Salz-Nebel-Zertifizierung erhalten hatten, was sie ideal für den Einsatz in Küstennähe macht. Daher sind Evergreens ES-A Module perfekt geeignet für Anlagen in Großbritannien, das eine Küstenlänge von über 31.000 Kilometer aufweist.

„Die MCS-Zertifizierung bringt uns auf unserem Wachstumskurs in Großbritannien einen großen Schritt voran. Das Zertifikat ist auch ein Beweis für die hohe Produktqualität der Evergreen Module, die dafür bekannt sind, mehr Strom zu liefern und dabei weniger Umweltbelastung zu verursachen“, so Peter Rusch, Vice President Sales für Europa, Afrika und den Nahen Osten. „Angesichts der Tatsache, dass viele britische Solarprojekte in Küstennähe realisiert werden, wird unsere IEC 617001 Salz-Nebel-Zertifizierung wahrscheinlich dazu beitragen, dass ES-A Module für diese Anlagen bevorzugt werden.“

MCS ist ein international anerkanntes und unabhängiges Zertifikat, das Produktqualität und Sicherheit anhand strenger Standards bestimmt. Zur Produktzertifizierung gehören Produkttests sowie eine Bewertung der Produktionsprozesse, Rohstoffe und Personalschulungen.

Quelle: Evergreen Solar, Inc.