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Hersteller

Berlin, 03. Dezember 2010, Der renommierte iF product design award geht an das mikromorphe Dünnschichtsolarmodul der Inventux Technologies AG. Damit wird das rahmenlose Glas/Glas-Modul aus Berlin bereits zum zweiten Mal von einer internationalen Expertenjury für sein Produktdesign ausgezeichnet.

Gewinner des iF product design award 2011

Das International Forum Design kürt jährlich in sechs gleichberechtigt nebeneinander stehenden Wettbewerben herausragende Designleistungen aller Art. Der 1953 eingeführte iF product design award gilt dabei als eine der bekanntesten Kategorien und ist international als Markenzeichen guter Gestaltung anerkannt. Beworben hatten sich in diesem Jahr 2.756 Produkte aus 43 Ländern. Die Inventux Technologies AG gewann im Frühjahr 2010 bereits den red dot design award und reiht sich nun auch hier in die Liste namenhafter Preisträger wie Samsung, Apple oder Sony ein.

"Es ist für uns eine besondere Ehre, aus einem hochqualifizierten Bewerberumfeld eine derart renommierte und international anerkannte Auszeichnung zu erhalten", sagt Christian Plesser, Vorstand Vertrieb und Marketing bei Inventux. "Der Gewinn des iF product design awards bestätigt, dass Inventux mit dem Einsatz hochwertiger Komponenten und dem Fokus auf höchste Verarbeitungsqualität nicht nur seine Technologieführerschaft untermauert, sondern auch designrelevante Innovationen hervorbringt, die den vielfältigen Wünschen unserer Kunden Rechnung tragen".

Der iF product design award 2011 wird in feierlichem Rahmen am Eröffnungstag der CeBIT in Hannover verliehen. Zu diesem Anlass werden darüber hinaus die 50 besten Beiträge des Wettbewerbes bekannt gegeben und mit dem iF gold award ausgezeichnet.

Am gleichen Tag beginnt auch die iF Ausstellung auf dem Messegelände in Hannover bei der alle ausgezeichneten Produkte der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Weitere Informationen über den Designaward und seine Gewinner sind zudem im iF product design yearbook und auf der iF website, der mit 3.5 Millionen Seitenaufrufen pro Monat beliebtesten Designplattformen im Internet, erhältlich.

Quelle: Inventux Technologies AG

Oldenburg/Prenzlau, 02. Dezember 2010, Die aleo solar AG hat die Solarmodule für einen 5,5-Megawatt-Solarpark in Italien für eines der größten Freiflächenprojekte ihrer Unternehmensgeschichte geliefert. Rund 24.000 Module desTyps avim a_18 wurden in Corinaldo (Provinz Marken) installiert. Die avim solar production Co. Ltd. in Gaomi, China, ein Joint Venture-Unternehmen der aleo solar AG, ist Hersteller der Module. Das Freiflächen-Solarkraftwerk mit einem eigens entwickelten Montagesystem aus Schraubankern speist seit dem 4. November 2010 in das öffentliche Netz des Stromversorgers Enel ein.

Es wird mit einem Ertrag von jährlich 7.200.000 Kilowattstunden gerechnet. Dies entspricht einem Jahresverbrauch von mehr als 2.400 italienischen Vier-Personen-Haushalten. Jährlich werden 3.800 Tonnen schädliche CO2-Emissionen vermieden.  

Der Solarpark  „Ancona Solare S.r.L.“ wurde von einem der führenden Solarenergie-Unternehmen Italiens errichtet: General Building S.p.A. mit Sitz in Polverigi hat bereits Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von mehr als 25 Megawatt installiert. Die deutsche IFE Eriksen AG hat über eine zur Unternehmensgruppe Eriksen gehörende Beteiligungsgesellschaft rund 22 Millionen Euro in das Kraftwerk investiert.  

„Die in unserem Joint-Venture hergestellten Module sind speziell auf die Anforderungen von Großprojekten zugeschnitten. Darüber hinaus werden die Module insbesondere für den asiatischen und nordamerikanischen Markt gefertigt. Wir bieten die avim-Module zu speziellen Konditionen bisher ausschließlich für solche Großprojekte an”, betont Norbert Schlesiger, Mitglied des Vorstandes (CSO) der aleo solar AG.

Quelle: aleo solar AG

Mainz/Thessaloniki, 26. November 2010, Die SCHOTT Solar AG baut ihre Aktivitäten in Griechenland, einem der wichtigsten Wachstumsmärkte in Europa, weiter aus. Mit der Eröffnung eines neuen Sales Offices in Thessaloniki setzt das Unternehmen seinen Expansionskurs in Südeuropa fort. SCHOTT Solar ist seit über 10 Jahren in Griechenland präsent. Für 2011 wurden weitere Aufträge abgeschlossen.

"Der griechische Photovoltaik-Markt entwickelt sich rasant: Allein in diesem Jahr wurden schon rund 120 Megawatt Leistung installiert. Wir rechnen damit, dass es im nächsten Jahr 180 bis 200 Megawatt sein werden", sagt Dr. Martin Heming, Vorstandsvorsitzender der SCHOTT Solar AG und ergänzt: "SCHOTT Solar engagiert sich schon seit vielen Jahren in Griechenland. So haben wir mit unseren Partnern vor Ort im Jahr 2004 eine Solaranlage auf dem Dach der Flughafengesellschaft Athens International installiert. Im gleichen Jahr haben wir in der Deutschen Schule Athen (DSA) das damals größte Solardach Griechenlands geschaffen. Anfang 2011 werden wir ein Projekt in einer Größenordnung von zwei Megawatt realisieren. Unser Ziel ist es, mittelfristig einen Marktanteil von fünf bis zehn Prozent in Griechenland zu erreichen."

SCHOTT Solar hat gerade ein neues Vertriebsbüro in Thessaloniki eröffnet, um mehr Nähe zu neuen Kunden und Partnern aufzubauen. "In den letzten Monaten konnten wir viele neue Vertriebspartner von der SCHOTT Solar Qualität überzeugen. Gemeinsam werden wir das große Photovoltaikpotenzial Griechenlands nutzen und interessante Projekte umsetzen", sagt Darios Dimitriou, neuer Sales Manager bei SCHOTT Solar in der griechischen Metropole Thessaloniki. SCHOTT Solar stärkt mit ihren Aktivitäten in Griechenland die Unabhängigkeit vom deutschen Markt und treibt ihre Internationalisierungsstrategie konsequent voran.

Griechenland bietet als Standort für Photovoltaik sehr gute Rahmenbedingungen: Die Globalstrahlung erreicht in Griechenland Werte von 1.400 bis zu 1.700 Kilowattstunden pro Quadratmeter und schafft so ideale klimatische Bedingungen. Zudem stärkt die Neuregelung der Einspeisevergütungen für Solarstrom den griechischen Photovoltaikmarkt. Garantierte Einspeisevergütungen von 40 bis 50 Cent pro Kilowattstunde über 20 Jahre gehören ebenso zu den Neuerungen wie der Beschluss, eine jährliche Deckelung von 0,8 Gigawatt für Neuinstallationen aufzuheben.

Griechenlands Einsatz für die Photovoltaik ist Konjunktur belebend, da Solarenergie ein regionaler Wirtschaftsmotor ist und Arbeitsplätze in Herstellung, vor allem aber in Handel und Handwerk schafft. Außerdem erzeugen Solaranlagen genau dann Strom, wenn hoher Bedarf besteht: im Sommer und zur Mittagszeit benötigen Klima- und Kühlanlagen besonders viel Energie. Griechenland sichert sich damit langfristig die Unabhängigkeit von teuren Energieimporten.

Quelle: SCHOTT Solar AG

Horb a.N., 01. Dezember 2010, Ein positives Fazit zieht DEGERenergie nach einem Jahr Solarboom in Ontario, Kanada: Der deutsche Tracking-Hersteller hat sich dort binnen kurzem als klarer Marktführer in seinem Bereich positioniert. DEGERenergie ist mit mehr als 35.000 installierten Systemen Weltmarktführer für solare Nachführsysteme.

Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 1.200 Systeme von DEGERenergie speisen bereits Solarenergie in das öffentliche Netz von Ontario ein. Weitere 3.000 Systeme – vor allem DEGERtraker 9000NT und 5000HD – werden bis zum Frühjahr 2011 installiert sein. „Damit haben wir in wenig mehr als einem Jahr Nachführsysteme für Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von mehr als 40 Megawatt errichtet“, freut sich Artur Deger, Geschäftsführer von DEGERenergie. „Es gibt keinen Wettbewerber, der auch nur annähernd so große Stückzahlen geliefert und installiert hat.“

Seit Oktober 2009 gilt in Ontario die sogenannte microFIT-Regelung. Demnach erhalten Solarstromproduzenten, die eine Photovoltaik-Anlage mit einer Kapazität von maximal 10 KW betreiben, 80,2 kanadische Cent pro eingespeister Kilowattstunde (kWh) – das entspricht aktuell knapp 59 Euro-Cent. „Dieser Wert ist der mit Abstand höchste im gesamten aktuellen Tarifgefüge weltweit“, erklärt Artur Deger.

Die Folge der Einführung von microFIT war ein wahrer Goldrausch, der vor allem kleinere Investoren – Farmer, Kommunen und öffentliche Institutionen – ergriff. Die Produktion von Solarenergie war in Ontario plötzlich hoch attraktiv geworden.

Allerdings hatte die Provinzregierung die Wirkung ihres microFIT-Programms und den dadurch ausgelösten Run auf die subventionierten Tarife unterschätzt und sah sich schon nach wenigen Monaten gezwungen, die Einspeisevergütungen deutlich zu reduzieren. Eine Entscheidung, die auf massiven Protest potenzieller Solarstromerzeuger und der gesamten Branche stieß – schließlich hatte der Boom eben erst begonnen und zeigte erste positive Folgen auf dem Arbeitsmarkt. Nach Wochen und Monaten der Verunsicherung und zäher Verhandlungen gelten jetzt neue microFIT-Regelungen: Seit dem 2. Juli erhalten microFIT Anlagenbetreiber 64,2 kanadische Cent pro eingespeister Kilowattstunde (kWh), das entspricht knapp 47,6 Euro-Cent – also immer noch sehr attraktive Konditionen. Konsequenz: der Boom läuft weiter.

Schub für heimische Wirtschaft

Und er hilft der heimischen Wirtschaft in Ontario. Denn die Genehmigungen und Einspeisevergütungen sind an klare Bedingungen geknüpft: ein erheblicher Teil der mit den Solarprojekten verbundenen Wertschöpfung muss im Land stattfinden. So fordert die „Domestic Content Compliance“ der Ontario Power Authority (OPA) für microFIT-Projekte, die bis Ende 2010 in Betrieb gehen, dass mindestens 40 Prozent der Projektkosten im Land generiert werden. Ab 1. Januar  2011 muss diese Quote sogar bei mindestens 60 Prozent liegen – diesen Wert fordert OPA im Übrigen auch für größere PV-Projekte, die nicht unter die microFIT-Regelung fallen. Denn auch hierfür gelten attraktive Einspeisevergütungen.

Voraussetzungen früh geschaffen

Die Voraussetzungen, um den Boom in Ontario und die dortige Wirtschaft aktiv zu fördern, hatte DEGERenergie schon sehr früh geschaffen: Das Unternehmen arbeitet seit rund drei Jahren mit kanadischen Vertriebspartnern zusammen und fertigt seit Anfang 2010 die komplette Unterkonstruktion seiner Systeme in Ontario. „Wir erfüllen wir damit bereits die ab 2011 geforderten Bedingungen in Sachen Local Content“, so der Chef von DEGERenergie. Für Vertrieb, Installation und Produktion hat das deutsche Unternehmen rund 20 Partnerfirmen unter Vertrag. Allein DEGERenergie hat damit in 2010 mehr als 50 Arbeitsplätze in Ontario geschaffen.

DEGERenergie wurde 1999 von Artur Deger gegründet und ist heute Weltmarktführer für solare Nachführsysteme. Weltweit sind mehr als 35.000 DEGERenergie-Systeme in über 40 Ländern installiert. Das Unternehmen ist in Spanien, Griechenland und Nordamerika mit eigenen Niederlassungen vertreten und arbeitet in vielen Ländern der Welt mit örtlichen Vertriebs- und Service-Partnern zusammen.

Quelle: DEGERenergie

Hamburg, 25. November 2010, Als einer der weltweit führenden Hersteller von Solarstrommodulen setzt sich Sharp aktiv für die Reduzierung umweltschädlicher Stoffe in der Solarindustrie ein. Auch ohne entsprechende politische Vorgaben erfüllen ab sofort alle Sharp Photovoltaikmodule der NA-Serie die europäische RoHS-Richtlinie Nr. 2002/95/EG.

Die RoHS-Richtlinie (“Restriction of the Use of Certain Hazardous Substances in Electrical Equipment”) begrenzt den Einsatz von gefährlichen Substanzen in allen Elektro- und Elektronikgeräten. Ausgenommen von dieser EU-Umweltvorschrift sind Technologien für erneuerbare Energien. Auch die aktuelle Novellierung der Richtlinie behält die Ausnahmeregelung für Photovoltaikprodukte bei. In der Solarsparte setzt Sharp die Regularien nun auf freiwilliger Basis um: Alle Produkte der Dünnschichtserie erfüllen die RoHS-Kriterien. Bis Anfang 2012 sollen auch Sharps kristalline Photovoltaikmodule der Richtlinie entsprechen.

Sharp entwickelt bereits seit 1980 die Ressourcen schonende Silizium- Dünnschichttechnologie, die ohne Umwelt belastende Materialien auskommt. „Mit unserem Umweltengagement wollen wir weltweit eine Vorbildfunktion einnehmen“, so Peter Thiele, Executive Vice President Sharp Energy Solution Europe (SESE). „Bezogen auf unsere Solaraktivitäten bedeutet das nicht nur, dass wir die Nutzung der Solarenergie weltweit stark vorantreiben. Ebenso müssen die Produkte selbst hohe Umweltstandards erfüllen. Wenn effiziente Dünnschichtmodule ohne Schwermetalle produziert werden können, ist es für uns selbstverständlich, das auch zu tun.“

Die Erfüllung der RoHS Kriterien bei der Dünnschicht-Serie ist für Sharp ein wichtiger Schritt mit Signalwirkung: „Damit beweisen wir, dass die effiziente und kostengünstige Produktion von PV-Modulen auf umweltfreundlicher Basis möglich ist“, so Peter Thiele weiter. „Je stärker wir die Solartechnologie etablieren und je mehr Solaranlagen weltweit installiert werden, umso intensiver muss sich die Branche für die Umweltverträglichkeit jedes einzelnen Moduls einsetzen.“

Die Vermeidung gefährlicher Materialien ist bei Sharp fest in die Umweltstrategie des Unternehmens eingebunden: Auf dem Weg zur „Environmentally Advanced Company“ hat Sharp Umweltschutz und Nachhaltigkeit fest in die Unternehmensziele verankert. Die Super Green Strategy umfasst die Herstellung von Energie sparenden und Energie erzeugenden Produkten in ökologisch fortschrittlichen Fabriken sowie ein verantwortungsbewusstes Recycling. Die Ergebnisse und Ziele des umweltstrategischen Handelns veröffentlicht Sharp in einem jährlichen Environmental and Social Report (Report 2010: http://www.sharp-world.com/corporate/eco/csr_report/index.html).

Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH