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Hersteller

Neckarsulm, 09. Dezember 2010, KACO new energy, einer der größten Hersteller von Solarwechselrichtern weltweit, baut seine internationalen Aktivitäten weiter aus. Das Unternehmen eröffnet in Kürze zwei neue Werke in den USA und Kanada, die den wachsenden nordamerikanischen Markt bedienen werden. Durch die zusätzliche Produktionskapazität will KACO new energy den Marktanteil auf dem nordamerikanischen Markt kräftig ausweiten.

Im neuen Werk in San José, Kalifornien, werden ab Januar 2011 die blueplanet-Wechselrichter der 02-Serie. Zusammen mit dem fast fertig gestellten,  neuen Werk im kanadischen London, Ontario, fertigt KACO new energy dann die komplette Produktpalette für den nordamerikanischen Markt vor Ort. In Kanada werden Zentralwechselrichter der XP-Reihe hergestellt. Das Unternehmen ist damit bestens gerüstet für gesetzliche Auflagen auf dem kanadischen Solarmarkt, der lokale Produzenten favorisiert.

Experten erwarten in den nächsten Jahren zweistellige Wachstumsraten für den US-Markt. „Wir haben großes Vertrauen in die Entwicklung der nordamerikanischen Märkte“, bekräftigt darum Peter Flachsmann, Geschäftsführer von KACO new energy, Inc., San Francisco. Der gleichen Meinung ist auch John Hewetson, Verkaufsleiter von KACO new energy am neuen Standort in Kanada. „Mit den neuen Werken vor Ort werden wir unsere Marktposition kräftig ausbauen können“, sagt Hewetson. Die Produktionserweiterung bringt die KACO Gruppe einen weiteren Schritt näher an das im Frühjahr verkündete Ausbauziel von 10 Gigawatt Produktionskapazität.

Im kanadischen Werk in London, Ontario, werden auf einer Fläche von ca. 2300 Quadratmetern 50 neue Mitarbeiter in Vollzeit arbeiten. Für 2011 ist bereits eine Erweiterung auf 3700 Quadratmeter vorgesehen, um Raum zu schaffen für die Entwicklung neuer länderspezifischer Wechselrichter-Modelle für den nordamerikanischen Markt. Die Investitionen in Nordamerika sind Teil der verstärkten internationalen Ausrichtung des Unternehmens.

Quelle: KACO new energy

Sandvika, 08. Dezember 2010, Die REC Peak Energy Integrated Solution wurde für die Integration in Gebäudedachsysteme entwickelt und verbindet die zuverlässige Leistung der Solarmodule von REC mit dem bewährten SolrifTM Installationssystem. Die Lösung ist sowohl wasserbeständig als auch äußerst ästhetisch, fügt sich hervorragend in bestehende Dachkonstruktionen ein und ersetzt problemlos konventionelle Dachmaterialien. Das Produkt kann im Rahmen eines Dachneubaus oder für einen nachträglichen Einbau verwendet werden. „Mithilfe unserer Peak Energy Integrated Solution werden wir unser Produktportfolio erweitern und maßgeschneiderte Lösungen für private und gewerbliche Kunden bereithalten”, so Åsmund Fodstad, Senior Vice President, Sales and Marketing bei REC Solar.

REC Peak Energy Integrated Series module

Aufgrund der Marktpräsenz von REC Solar von über zehn Jahren und installierten Einheiten mit einer Gesamtleistung von mehreren Megawatt konnte sich die Qualität und Flexibilität des Aluminium SolrifTM Rahmens hervorragend bewähren. Die geringe Profilhöhe erlaubt eine gute Hinterlüftung, trägt zu einer effizienten Leistung bei und ermöglicht die problemlose Kombination mit einer Reihe von Dachmaterialien. Das System lässt sich leicht und schnell wie Dachziegel installieren. Die Konstruktion fördert den Abfluss von Regenwasser und unterstützt das Abgleiten von Schnee, sodass die Module die maximale Energieabgabe selbst bei schwierigen Wetterbedingungen ermöglichen. „Das REC Peak Energy Integrated System ist eine gute Investition sowohl für private als auch gewerbliche Kunden. Die Nutzer profitieren mit dieser Lösung von den höchsten Einspeisetarifen in Frankreich. Wir sind äußerst zufrieden über die Erweitung unseres Produktangebots in einem Wachstumsmarkt von derart großer Bedeutung für unser Unternehmen”, so Jan Jacob Boom-Wichers, Managing Director (Frankreich, Benelux, Großbritannien und Irland) bei REC Solar France.

Die BIPV-Lösung basiert auf rahmenlosen Peak Energy Modulen, die aufgrund einer Vielzahl von Konstruktionsverbesserungen mehr Energie pro Quadratmeter liefern. Die Energieabgabe konnte somit gegenüber früheren Modulen um circa sieben Prozent erhöht werden. Die REC Module übertrafen die Konkurrenz in Bezug auf ihre Energiebilanz  bei einem Vergleichstest des Fachmagazins "Photon" im Jahr 2010. Die Module sind äußerst robust und widerstandsfähig und bleiben selbst bei großen mechanischen Belastungen funktionsfähig. Das neue Produkt ist TÜV-zertifiziert.

Das REC Peak Energy Integrated System ist nun in Frankreich erhältlich und wird im ersten Quartal 2011 auch auf anderen Märkten zur Verfügung stehen. REC beabsichtigt eine Erhöhung der Produktionskapazität für seine REC Peak Energy Integrated Systeme und die Ausweitung seiner BIPV-Produktpalette. Die REC-Partnerunternehmen in Frankreich wurden bereits im Hinblick auf unsere neuesten Systeme geschult. REC wird weitere  Schulungsmaßnahmen für Installateure durchführen und begleiten.

Quelle: REC Solar

Erfurt, 05. Dezember 2010, Die PV Crystalox Solar Gruppe ist einer der weltweit größten unabhängigen Hersteller von Solarsilizium, Siliziumblöcken (Ingots) und Siliziumscheiben für die Solarindustrie. Im Zwischenbericht des Vorstandes zum Verlauf des Geschäftsjahres 2010 zieht die PV Crystalox Solar PLC für dieses Jahr eine gute Bilanz. So lief die Produktion gerade im zweiten Halbjahr mit voller Kapazität und das Versandvolumen für das gesamte Jahr wird bei rund 350 MW liegen.

 

Zulegen konnte PV Crystalox Solar PLC besonders im Scheibenvolumen. So ist es gelungen, den Kundenstamm sowohl vom Volumen als auch geografisch zu erweitern. Besonders im stark expandierenden Markt in Taiwan konnte ein Zuwachs verbucht werden. Die Gruppe geht davon aus, dass der Versand nach Taiwan im vierten Quartal rund ein Fünftel des gesamten Versandvolumens ausmachen wird. Der Verkaufspreis für die dünnen Siliziumscheiben, welche zu Solarzellen verarbeitet werden, ist auch im zweiten Halbjahr weitgehend gleich geblieben. Als sehr erfolgsversprechend kann der Produktionsanstieg bei der Herstellung von Polysilizium in Bitterfeld bewertet werden. Bezogen auf die letzten drei Monate lag die Rate bei 1.200 Tonnen pro Jahr und die durchschnittlichen vollen Herstellkosten liegen unterhalb der durchschnittlichen Einkaufspreise für extern bezogenes Polysilizium.

Ende des ersten Quartals 2011 wird die Ausweitung der Ingot-Produktionsstätte in Milton Park, UK, von 400 auf 500 MW abgeschlossen sein. Mit einer weiteren Kapazitätserweiterung wird Ende des nächsten Jahres 630 MW und Ende 2012 eine Leistung von 800 MW erreicht werden. Das Unternehmen erwartet zum Jahresende 2010 eine Netto-Cash-Bilanz von rund 50 Millionen Euro, die für die geplanten Investitionen zur Verfügung stehen werden.

Das Unternehmen blickt optimistisch in das kommende Wirtschaftsjahr und rechnet auch in den kommenden Jahren mit steigenden Umsätzen.

Quelle: PV Crystalox Solar GmbH

Niestetal, 08. Dezember 2010, Die SMA Solar Technology AG hat für den Sunny Tripower 15000TL und den Sunny Central 630CP Einheitenzertifikate gemäß der Technischen Richtlinie „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“ des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erhalten.

Das Unternehmen bietet mit dem Sunny Central 630CP nicht nur den ersten Zentral-Wechselrichter mit EZE-Zertifikat und vollständiger dynamischer Netzstützung am Markt. SMA ist auch der erste Hersteller, der sowohl für dezentrale als auch für zentrale Anlagenkonzepte zertifizierte Solar-Wechselrichter anbieten kann, die die deutlich erweiterten Anforderungen für Erzeugungsanlagen in der Mittelspannungsebene erfüllen. Erstmals beteiligen sich Solar-Anlagen damit in umfassender Weise an den notwendigen Systemdienstleistungen. Eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass mehr Photovoltaikleistung in die deutschen Stromnetze integriert werden kann. SMA schafft hier ein hohes Maß an Zukunfts- und Investitionssicherheit für Betreiber aller Anlagengrößen, die auf Mittelspannungsebene einspeisen.

SMA SunnyCentral 630CP

Für Bernd Engel, Senior Vice President Technology, sind die Einheitenzertifikate in mehrfacher Hinsicht ein wichtiger Schritt für den Ausbau der Photovoltaik: „Um den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung weiter erhöhen zu können, müssen sich die Erzeugungsanlagen an den Systemdienstleistungen beteiligen, wie z. B. durch Beitrag an der Spannungshaltung auch an entfernten Einspeisepunkten oder durch Beteiligung an der Spannungsstützung auch im Netzfehlerfall. Vor allem wirken Wechselrichter erstmals an der Frequenzstabilisierung im europäischen Verbundnetz mit. Andererseits müssen wir Betreibern von PV-Anlagen ein Maximum an Planungs- und Investitionssichersicherheit bieten. Durch die Erteilung der Einheitenzertifikate für den Sunny Tripower 15000TL und den Sunny Central 630CP erreichen wir beides. Hinzu kommt, dass wir als erster Hersteller nahezu alle Anlagengrößen mit den Zertifikaten abdecken – ob zentrale oder dezentrale PV-Anlage. Für Betreiber ein großer Vorteil“, so Engel.

Die Einheitenzertifikate werden für alle PV-Anlagen benötigt, die in das Mittelspannungsnetz einspeisen und ab 1. April 2011 in Betrieb genommen werden. Sie bilden die Basis für die Anlangenzertifikate, die für Solar-Kraftwerke ab ein MVA oder zwei Kilometern Entfernung zum Netzeinspeisepunkt von den Verteilnetzbetreibern gefordert werden können. Ab diesem Datum müssen Photovoltaik- und Brennstoffzellenanlagen technisch in der Lage sein, sich auch an der vollständigen dynamischen Netzstützung zu beteiligen. Die Erzeugungsanlage darf sich demnach bei Netzfehlern nicht vom Netz trennen. Zusätzlich muss während eines Netzfehlers die Netzspannung durch Einspeisung eines Blindstroms gestützt werden. Sobald der Fehler geklärt ist, setzen die Wechselrichter ihren regulären Einspeisebetrieb fort. Auch in anderen Ländern wie z. B. in Spanien wird dieses Verhalten zukünftig gefordert. „Alle Sunny Tripower-Geräte und die Sunny Central-Wechselrichter der CP-Baureihe erfüllen bereits heute die Anforderungen der vollständigen dynamischen Netzstützung “, so Engel. Für die weiteren Mitglieder beider Produktfamilien rechnet SMA daher in Kürze ebenfalls mit der Erteilung der Zertifikate.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Eberswalde/Nordborg, 03. Dezember 2010, Das Solarsystemhaus Mp-tec GmbH & Co. KG lieferte für einen der ersten dänischen Solarparks Nachführanlagen des Typs Skytrap vom Unternehmenssitz Eberswalde bei Berlin ins dänische Nordborg. Der Solarpark befindet sich aktuell im Bau, für Anfang 2011 ist die Eröffnung geplant. Die dort installierten, einachsig nachgeführten Tracker basieren auf einer optoelektronischen Steuerung und sind eine Eigenentwicklung des Brandenburger Unternehmens. Selbst bei geringer Globalstrahlung reagieren die hochempfindlichen Sensorzellen der Steuerung.

Skytrap richtet die Solarmodule nach dem hellsten und somit energiereichsten Punkt am Himmel aus. "Selbst wenn die Sonne durch Bewölkung verdeckt wird, steigert das Nachführsystem dank dieser Technik die Erträge um bis zu 30 Prozent im Vergleich zu einer statischen Anlage, da Skytrap für den Einsatz in diesen Regionen optimiert wurde", so Roland Wenzel, CTO von Mp-tec.   

Auftraggeber ist die Linak GmbH, ein führender Anbieter für lineare Antriebstechnik, die auch beim Skytrap Anwendung fand. Gemeinsam mit Mp-tec tüftelte ein Entwicklerteam an einem effizienten, langlebigen Antrieb, welcher zudem wartungsfrei sein sollte, um eventuelle Folgekosten zu vermeiden. Vom Ergebnis ist Linak nun so überzeugt, dass das Unternehmen das System selbst einsetzt.

Linaksolarpark in Dänemark

Mit dem durch den Solarpark erzeugten Strom soll die nahegelegene Produktionsstätte von Linak energetisch gespeist werden. Nach Abschluss der Installationsarbeiten werden rund 500 Quadratmeter Solarmodule voraussichtlich 90.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern. Das Unternehmen will mit dem Einsatz erneuerbarer Energien seinen CO2-Ausstoß innerhalb eines Jahres um zehn Prozent minimieren. Dazu setzt Linak neben Photovoltaik künftig auch auf Windkraft, Biogas und den Einsatz von Elektrofahrzeugen.  

Quelle: Mp-tec