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Hanau, 08. August 2012, Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus hat sich gegen eine Erhebung von Einfuhrzöllen in der EU für Solarmodule aus China ausgesprochen. Nach Unternehmensangaben würden Einfuhrzölle bei Solarprodukten für eine Wettbewerbsverzerrung sorgen.

Klarer Eingriff in die Regeln des freien Wettbewerbs

Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender der Geschäftsführung der Heraeus Holding GmbH: "Heraeus stand schon immer in der Tradition der Wahrung des freien Handels ohne staatlich-protektionistische Eingriffe. Daher sehen wir auch im vorliegenden Fall der angestrebten Einfuhrzölle auf Solarmodule chinesischer Produktionen einen klaren Eingriff in die Regeln des freien Wettbewerbs."

Auch würde ein daraus resultierender Handelskrieg zwischen der EU und China für einen zusätzlichen Schaden bei Photovoltaikunternehmen in der europäischen Solarindustrie führen. Schon jetzt werden in den USA Einfuhrzölle von bis zu 250 Prozent auf Solarmodule aus China erhoben.

"Die Interessensbekundungen einzelner Unternehmen, eine vergleichbare Situation wie in den USA zu schaffen, sind kontraproduktiv: Eine Regulierung wäre Wettbewerbsverzerrung und wird nur kurzfristig Wirkung zeigen. Langfristig profitiert kein Unternehmen vom staatlichen Protektionismus", so Heinricht weiter.

 

Innovationen statt staatlicher Eingriffe

Heinricht regte an, eigene Innovationen statt staatlicher Eingriffe als Schlüssel zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit zu betrachten. Nur Innovationen sorgten für den nachhaltigen Erfolg, um sich im wettbewerblichen Umfeld behaupten zu können, führte er aus. So kooperiert Heraeus seit langem eng mit Unternehmen der Photovoltaikindustrie. Das Unternehmen stellt unter anderem eine Silberleitpaste her, die in den Solarmodulen zum Einsatz kommt und ständig weiterentwickelt wird. "Wir arbeiten eng verzahnt mit den Modulherstellern zusammen und haben uns mit einer überwiegend lokalen Produktion in die Wertschöpfungskette auch in China eingefügt", erläutert

Heinricht.

Quelle: Heraeus Holding GmbH

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