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Hamburg, 11. Mai 2011, Der Hamburger Systemhersteller Conergy verstärkt seine Präsenz im amerikanischen Wachstumsmarkt mit der ersten Solaranlage in den USA mit seinen eigenen, in Deutschland gefertigten Premium Modulen. 320 Kilowatt stark ist das Solarprojekt, das Conergy mit seinem hawaiianischen Partner 21st Century auf dem Gebäude der Fujifilm Nordamerika Niederlassung in Oahu im Surferparadies Hawaii realisiert hat.

Conergy AG
Conergy AG

Seine Conergy PowerPlus Premium Module hat der Solarkonzern im vergangenen Jahr in den USA auf den Markt gebracht. Nun produzieren 1.455 Conergy PowerPlus Module auf der Fujifilm Niederlassung jährlich 483.391 Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom aus der hawaiianischen Sonne. Fujifilm Hawaii deckt mit der PowerPlus-Anlage nicht nur einen Großteil des Stromverbrauchs seiner Niederlassung ab, sondern vermeidet zudem jährlich über 500 Tonnen schädlicher CO2 Emissionen.

 

Grüner Investor: Fujifilm setzt mit Solaranlage auf Umwelt- und Klimaschutz auf der Insel

Bei Fujifilm hat das Umdenken in Richtung saubere Energiegewinnung bereits vor Jahren statt gefunden. Der Film- und Fotoriese hat hier ehrgeizige Ziele: Bis 2020 will der Konzern seinen weltweiten Ausstoß von CO2 um ein Drittel senken im Vergleich zu 2005. Mit der neuen PowerPlus Anlage, die zu den größten Hawaiis zählt, beweist Fujifilm erneut sein starkes Engagement für das Thema Nachhaltigkeit.

 

„Die Solaranlage auf dem Dach unserer Niederlassung auf Hawaii hat zweierlei Gründe“, so Ray Hosoda, Präsident von Fujifilm Nordamerika. „Zum einen ist es ein weiterer Schritt in Richtung unserer weltweiten Umweltmission und Klimaziele im Konzern, zum anderen sparen wir erheblich bei unseren Energiekosten. Darüber hinaus hilft uns die PowerPlus Anlage von Conergy und 21st Century natürlich auch, uns unabhängiger zu machen und so die Energiekosten erheblich zu senken. Wir sind zudem mit unserem lokalen Standort eng verbunden und sehen es deshalb als unsere Pflicht an, unseren Beitrag zum Schutz der wunderschönen Natur hier auf der Insel zu leisten.“

 

Die Anlage auf dem Dach von Fujifilm ist das erste gemeinsame Projekt von Conergy und dem lokalen Partner 21st Century – weitere sollen folgen: „Wir haben uns für eine Partnerschaft mit Conergy und für deren Premium Module entschieden, da diese Qualitätsmodule absolut ‚tough’ sind“, so Myron Thomson, CEO bei 21st Century. „Durch ihre Langlebigkeit, Robustheit und die umfangreichen Garantien sorgen sie für gleichbleibend hohe Erträge – auch noch nach vielen Jahren und bei den auf Hawaii vorherrschenden klimatischen Bedingungen mit oftmals starken Winden und salziger Meeresluft. Nachhaltiges Handeln bedeutet auch dauerhaftes Bestehen, somit passt das PowerPlus mit hervorragenden Testergebnissen exakt ins Bild. Und das Fujifilm Projekt ist ja erst der Anfang – wir freuen uns jetzt schon, zusammen mit Conergy die Insel künftig noch grüner zu machen.“

 

Sonne statt Atom: Solar-Champion Hawaii auf dem Weg in eine solare Zukunft

Die Aussichten für die neue solare Partnerschaft sind gut: Durchschnittlich 6 Sonnenstunden am Tag und hohe Einstrahlungswerte von rund 800 W/m² machen das hawaiianische Surferparadies zu einem der attraktivsten Solarstandorte weltweit und ermöglichen Anlagenbesitzern höchste Erträge. Zudem hat das Umdenken in Richtung saubere Energiegewinnung bereits statt gefunden. „Hawaii ist bereits heute ein Solar-Champion und will diesen Bereich auch künftig noch weiter ausbauen“, so Carl Campagna, Conergy Account Manager auf Hawaii. „Bis 2030 will Hawaii 70% des Energiebedarfs der Insulaner über Erneuerbare Energiequellen abdecken. Qualität spielt auf der Insel ebenfalls eine große Rolle. Deshalb war die Anlage für Fujifilm für uns ein Auftakt nach Maß. Wir freuen uns sehr, dass der Konzern sich für unsere Premium Module entschieden hat. An diese Erfolge wollen wir künftig anknüpfen und unser Engagement in der Region verstärken.“

Conergy AG: Solaranlage auf dem Dach von Fujifilm auf Hawaii

Auch in den übrigen Regionen Nordamerikas sehen Experten ein großes Wachstum für die Erneuerbaren und damit auch für die Solarenergie: So erklärte US-Präsident Barack Obama zuletzt in seiner Rede zur Lage der Nation, dass die USA bis 2035 ganze 80% ihres Strombedarfs aus Erneuerbaren Energiequellen decken wollen. Die Solarenergie soll maßgeblich dazu beitragen. Experten sagen der Kraft aus der Sonne ein jährliches Wachstum von knapp 40% bis 2013 voraus. Entgegen den europäischen Solarförderungsmodellen setzen die einzelnen US-Staaten hier jedoch nicht auf ein national einheitliches Modell, sondern auf Regionalprogramme mit erheblichen steuerlichen Entlastungen (Federal Tax Credits) sowie sogenannte Power Purchase Agreements.

Quelle: Conergy AG

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