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Berlin, 15. Dezember 2011, Zur Energie-Roadmap 2050 der EU-Kommission, die heute von EU-Energiekommissar Günther Oettinger vorgestellt wird, erklärt Hans-Josef Fell, Sprecher für Energiepolitik:

Die EU-Kommission hätte ihre Strategie ehrlicherweise "Roadmap 1950" statt "Roadmap 2050" benennen sollen. Atom und Kohle - soll das die Zukunft sein? Damit die EU-Kommission die Zukunft in der Vergangenheit  finden kann, werden die Kosten der Erneuerbaren Energien künstlich hoch und die von Atom- und Kohle runter gerechnet. Die EU-Kommission träumt von dutzenden neuen Atomkraftwerken, die angeblich jetzt sicher werden, sowie von massenweisen scheinbar günstigen CCS-Kraftwerken.

Der EU-Kommission muss jetzt zurück auf Los. Die Basis für die künftige Energiestrategie der Europäischen Union muss ehrlich sein, mit realistischen Zahlen und Szenarien. Die EU-Kommission darf die Realitäten nicht länger ignorieren, denn diese sieht im 21. Jahrhundert anders aus als zu Zeiten als die Europäischen Gemeinschaften unter anderem auf Basis des Vertrages für Kohle und Stahl gegründet wurden.

Die Zukunft der europäischen Energiepolitik müssen die Erneuerbaren Energien sein, wenn Energie sicher, umweltfreundlich und bezahlbar sein soll. Denn Kohle und Atom haben ihre Zukunft hinter sich.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen

Kommentare   

#1 andrzej 2011-12-27 08:37
Ich wüsste nicht das H.Oetinger der Sprecher vom RWE ist.

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