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Berlin, 30. Mai 2012, Zum heute veröffentlichten Abschaltplan für Kohlekraftwerke von Greenpeace erklärt Oliver Krischer, Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz:

"Im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace hat das Ecofys-Beratungsunternehmen einen Abschaltplan für Kohlekraftwerke berechnet. Die Studie von Greenpeace ist ein weiterer Beleg dafür, dass die klimaschädlichen und unflexiblen Kohlekraftwerke im Energiemix keine Zukunft haben. Denn es ist längst klar, dass durch den zunehmenden Ausbau der Erneuerbaren Energien Kohlekraftwerke in immer weniger Betriebsstunden Strom produzieren und damit schon heute nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben sind.

Wir haben bereits vor einiger Zeit einen Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht, durch den alte und ineffiziente Kohlekraftwerke mit geringen Wirkungsgraden zunehmend aus dem Markt gedrängt würden. Es darf nicht sein, dass diese Uraltkraftwerke über 60 Prozent ihrer Energie nutzlos an die Umgebung abgeben. Diese Kraftwerke könnten durch Erneuerbare Energien und hochflexible Gaskraftwerke mit Wärmeauskopplung ersetzt werden.

Doch die Bundesregierung - und allen voran Wirtschaftsminister Rösler - fordert den Neubau von klimaschädlichen Kohlekraftwerken. Statt Millionensummen in fossile Brennstoffanlagen zu investieren, brauchen wir das Geld viel dringender in den Bereichen der Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und dem Ausbau der Netze und Speicher. Doch hier versagt die Bundesregierung. Eine ernstgemeinte Energiewende ohne Atom und Kohle sieht anders aus."

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen

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