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Potsdam, 27. Mai 2011, Vom 15. bis 17. Juni findet in Potsdam unter dem Titel „Green Ventures“ die größte deutsche Kooperationsbörse für Umwelt- und Energietechnik statt. Im Seminaris Seehotel kommen über 200 Unternehmen und Institutionen aus 40 Ländern zusammen, um Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Projekte zu besprechen. Die Bandbreite der Kooperationsbereiche erstreckt sich dabei von Wasser, Luft und Boden über Energie und Bau bis hin zu Recycling und regenerativen Materialien. Das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam organisierte internationale Treffen wird 2011 bereits zum 14. Mal veranstaltet. Schirmherr in diesem Jahr ist Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck.

Konzept mit langjähriger Erfolgsgeschichte

Inzwischen nimmt das jährliche Kontaktforum Green Ventures im Bereich grüne Technik einen festen Platz ein. Seit der Premiere 1998 hat es sich als Erfolgsmodell für weltweite Kooperationsvermittlung bewiesen. „Insgesamt über 3.700 Firmen aus 91 Staaten haben bisher teilgenommen“, resümiert Torsten Stehr, Leiter Innovation/Umwelt bei der IHK Potsdam. „Aus den geführten Gesprächen haben sich eine Reihe gemeinsamer Projekte ergeben, deren Umfang mehrere Millionen Euro beträgt“. 

Brasilien in diesem Jahr Partnerland

Projektentwicklung und -zusammenarbeit steht auch für das diesjährige Partnerland Brasilien im Vordergrund von Green Ventures. Der lateinamerikanische Staat wird mit einer Unternehmerdelegation an der Veranstaltung teilnehmen und im Rahmen von Präsentationen und eines Round-Table-Gesprächs seinen Umweltmarkt vorstellen. Mit einem Umsatz von drei Milliarden US-Dollar ist dieser der größte in Lateinamerika. Firmen aus Deutschland, dem wichtigsten europäischen Lieferland Brasiliens, bietet er zahlreiche Geschäftschancen.

Kolumbien erweitert Kreis lateinamerikanischer Gäste

Neben Brasilien zählt auch Kolumbien zu den lateinamerikanischen Gästen auf den Green Ventures. Das Land reist mit vier Teilnehmern an und wird durch die Organisation International Park of Creativity (IPOC) erstmals eigene umwelttechnische Entwicklungen präsentieren. Es handelt sich dabei um zukunftsweisende Lösungen aus der Molekulartechnik, darunter eine natürliche Methode Erdöl zu entschwefeln.

Exkursionen ergänzen Kooperationsgespräche

Zusätzlich zu gezielt arrangierten bilateralen Gesprächen umfasst das Angebot von Green Ventures auch Exkursionen zu innovativen Anlagen und Unternehmen in der Region Berlin-Brandenburg. Diese liefern den Besuchern der Veranstaltung, die Teil der Cleantech Initiative Ostdeutschland des Bundesinnenministeriums ist, zusätzliche Impulse für eigene Vorhaben.

Quelle: Green Ventures

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