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Berlin/Mailand, 12. Oktober 2011, Global Solar Energy erhält für seine flexiblen Solarmodule das TÜV-Zertifikat „Made in EU“, womit der europäische Ursprung seiner Solarmodule belegt wird. Zukünftig erhalten Solaranlagenbeitreiber in Italien eine zehn Prozent höhere Einspeisevergütung.

Eine Untersuchung der Produktionsstätten durch den TÜV hat bestätigt, dass die Module von Global Solar hohen europäischen Standards entsprechen. Die „Conto Energia 4“, das Programm zur Einspeisevergütung der italienischen Regierung, belohnt Solaranlagen, die mindestens zu 60 Prozent europäischen Ursprungs sind. Damit soll die Verwendung von Komponenten „Made in Europe“ gefördert werden.

„Das Zertifikat macht unsere Module für den italienischen Markt besonders interessant“, so Jean-Noel Poirier, Senior Vice President of Marketing & Business Development von Global Solar Energy. „Der Einspeisevergütungs-Bonus schafft einen Anreiz für Innovation und Produktion innerhalb der EU. Das Ziel ist, Arbeitsplätze in Europa zu schaffen und zu halten anstatt die Verlagerung der Produktion in Niedriglohnländer zu fördern.“  

Am Standort Berlin-Adlershof fertigt das Unternehmen seit August 2011 die derzeit effizientesten flexiblen Solarmodule weltweit. Hierfür werden Solarzellen aus eigener Herstellung verarbeitet. Das Berliner Werk zur Zellproduktion ist seit 2008 in Betrieb, die Produktionskapazität liegt bei 35 MW. Die Konzernzentrale liegt in Tucson im US-Bundesstaat Arizona. Die dortige Modulproduktion verfügt über eine Kapazität von 40 MW. Derzeit sind insgesamt 300 Mitarbeiter an den Unternehmensstandorten beschäftigt.

Die Dünnschicht-Module von Global Solar Energy eignen sich durch ihr geringes Gewicht von 3,5 Kilogramm pro Quadratmeter besonders für Industriedächer, die keine hohen Traglasten erlauben. Sie werden nach dem Aufrollen auf die Dachoberfläche geklebt und benötigen keine Aufständerung. Mit einem Format von 5,74 auf 0,5 Meter hat das neue Modul eine Leistung von bis zu 300 Watt. Durch ein besonderes Mischungsverhältnis von Kupfer, Indium, Gallium und diSelenid erreicht es einen hohen Wirkungsgrad von bis zu 12,6 Prozent und ist damit rund doppelt so effizient wie flexible amorphe Silizium- Solarmodule.       

Quelle: Global Solar Energy

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