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München, 29. Juni 2010 – GE hat bereits im Jahr 2009, und damit ein Jahr früher als geplant, die Sollvorgabe von 5 Milliarden US-Dollar bei den Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen für ecomagination Projekte überschritten. Darüber hinaus will das Unternehmen bis 2015 weitere 10 Milliarden US-Dollar weltweit in diesem Bereich investieren. Alleine in Deutschland stellt GE aktuell zirka 130 Millionen Euro für die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien bereit und schafft damit bis zu 150 neue, vor allem „grüne“ Arbeitsplätze.

Im Rahmen des neuen ecomagination Jahresberichts veröffentlicht GE jetzt die aktuellen Kennzahlen und neue Projekte, zu denen sich das Unternehmen im fünften Jahr seiner ecomagination Initiative verpflichtet hat.

  • GEs Umsatzerlöse mit energiesparenden, umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen haben im Jahr 2009 einen Betrag von 18 Milliarden US-Dollar überschritten.
  • Im Vergleich zum Jahr 2004 wurde die Intensität der Treibhausgase um 39 Prozent reduziert.
  • Auch die CO2-Emissionen, die durch Werke von GE verursacht wurden, sanken gegenüber 2004 um 22 Prozent.

„ecomagination ist konzernweit eine unserer erfolgreichsten Unternehmensstrategien. Würde man den Umsatz separat verbuchen, entsprächen die Erlöse aus ecomagination, die 2009 realisiert wurden, dem Umsatz eines Fortune 130-Unternehmens. Das Umsatzwachstum mit ecomagination Produkten und Dienstleistungen ist fast zweimal so hoch wie das durchschnittliche Gesamtwachstum des Unternehmens“, erläutert Jeff Immelt, Vorsitzender und Chief Executive Officer von GE.

„Selbst in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit haben wir den Umsatz mit ecomagination kontinuierlich erhöht und unsere F+E-Investitionen in diesem Bereich jedes Jahr ausgebaut. Angesichts des durchschlagenden Erfolgs wollen wir uns noch ehrgeizigere Ziele setzen und weitere Maßnahmen in Angriff nehmen. Dies gilt natürlich auch für die deutschsprachigen Länder“, sagt Georg Knoth, CEO & Regional Executive von GE in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Aktivitäten in Deutschland

GE hat im Februar 2010 ein neues Kompetenzzentrum für Stromrichtertechnik beim europäischen Forschungszentrum GE Global Research Europe in Garching bei München eröffnet. Durch den Ausbau der Kapazitäten kann das Unternehmen noch schneller Produkte für erneuerbare Energien auf den Markt bringen. GE stellt dafür 20 zusätzliche, qualifizierte Wissenschaftler und Ingenieure ein und investiert 2010 insgesamt 5 Millionen Euro für die Verdoppelung der Laborfläche und den Ausbau der Infrastruktur. Fortschrittliche Technologien für Stromrichter und Leistungsumformer sind für den Aufbau intelligenter Stromnetze von entscheidender Bedeutung, damit sie die Einspeisung eines höheren Anteils erneuerbarer Energien bewältigen können.

In Deutschland wird GE im Rahmen einer europäischen Initiative zum Aufbau von Standorten für Entwicklung, Produktion und Wartung von Offshore-Windkraftanlagen rund 105 Millionen Euro investieren. Geplant ist die Schaffung eines neuen Technologiezentrums in Hamburg mit Schwerpunkt auf Produkt- und Anwendungsentwicklung sowie der produktnahen Technologieforschung. Zusätzliche Arbeitsplätze werden in Salzbergen am europäischen Hauptsitz für Erneuerbare Energien von GE Energy sowie im Europäischen Forschungszentrum von GE bei München geschaffen. Bis 2016 sollen so in Deutschland 100 neue Arbeitsplätze bei GE entstehen.

Zudem wird der neue Standort von GE Aviation in Regensburg kontinuierlich erweitert. Hier werden Turbinenschaufeln aus einem besonderen Leichtbaustoff für die neue Triebwerksgeneration GEnx entwickelt und gefertigt, der Flugzeugtriebwerke leichter und effizienter macht. Die Triebwerke kommen beispielsweise im Dreamliner von Boeing (787) und einer neuen Version der 747 (747-8) zum Einsatz.

Im Januar hatte GE bereits zusammen mit RWE, Züblin und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin den Start eines 10 Millionen Euro umfassenden Entwicklungsprogramms, das unter der Bezeichnung „ADELE“ (Adiabater Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung) läuft, bekannt gegeben.

Und im letzten Jahr unterzeichnete GE eine Absichtserklärung, um auf dem Campus der Technischen Universität München in Garching ein Kompetenzzentrum zur Fertigung von Kohlefaserverbundwerkstoffen zu etablieren, die in Windturbinen, Flugzeugtriebwerken und Öl- & Gasanwendungen eingesetzt werden. Dafür werden etwa 5 Millionen Euro investiert.

Quelle: GE

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