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Das Bundesumweltministerium will ein Pilotprojekt des Osnabrückers Automobilherstellers Karmann e-Mobil GmbH mit 9,5 Millionen Euro unterstützen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel überreichte heute dem Autobauer eine entsprechende Absichtserklärung.

Das Unternehmen will einen elektrisch angetriebenen Kleintransporter entwickeln, der im Rahmen eines Feldversuches eingesetzt werden soll. Das Projekt ist Teil des Forschungsprogramms Elektromobilität, das die Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturpaketes mit insgesamt 500 Millionen Euro ausgestattet hat.

Gabriel: „Karmann hat angefangen mit Pferdewagen und über mehr als ein Jahrhundert Autolegenden wie den Karmann Ghia oder den VW Cabrio produziert. Es freut mich sehr, dass Karmann nun mit umweltfreundlichen Elektroautos in die Zukunft startet. Mit Hilfe unserer Förderung kann es gelingen, Arbeitsplätze zu erhalten und Karmann neu auf dem Markt zu positionieren.“ Die Karmann e-Mobil GmbH in Osnabrück ist aus dem insolventen Traditionsunternehmen Wilhelm Karmann AG hervorgegangen.

Mit dem FleetExplorer entwickelt Karmann einen Kleintransporter insbesondere für den städtischen Lieferverkehr. Elektrofahrzeuge eignen sich besonders gut für einen Einsatz im Wirtschaftsverkehr.

In vielen Anwendungsfeldern sind die täglich zurückgelegten Distanzen eher gering und durch häufiges Anfahren und Anhalten bei den Auslieferungen gekennzeichnet. Ein Postauto beispielsweise legt täglich rund 30 bis 40 Kilometer zurück. Ein leiser und sauberer Antrieb, wie ihn ein Elektroauto bietet, dient der Akzeptanz und bietet Vorteile z.B. beim Einsatz in Umweltzonen.

Zudem stehen die Fahrzeuge nachts zu festen Zeiten an einem festen Ort und können dann als Stromspeicher zur Pufferung des Elektrizitätsnetzes eingesetzt werden und Strom aus Windkraftanlagen speichern. Dieser Aspekt soll in dem bis Ende 2011 laufenden Projekt untersucht werden. Geplant ist, die Elektrofahrzeuge bei der Deutschen Post und einigen anderen Anwendern im Rahmen eines Feldversuchs in Berlin einzusetzen. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 21,5 Millionen Euro.

Quelle: BMU

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