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Mainz, 13. Dezember 2011, Der Solarmodulhersteller SCHOTT Solar AG konnte mehrere Entwicklungserfolge erzielen, die nun zu einem Ergebnis kombiniert werden. Mit Standard-Produktionsprozessen ist es dem Unternehmen gelungen, eine silberfreie Hocheffizienz-Solarzelle herzustellen, deren Vorderseite mit galvanisch erzeugten Metallkontakten aus Kupfer auskommt. Die Rückseite der Solarzelle wurde mittels PERC-Technologie in Kombination mit Aluminium-Siebdruck passiviert. Mit dem neuen Zelltyp wird im Industrieformat 156 mm x 156 mm ein Wirkungsgrad von nahezu 20 Prozent erreicht. Dies bestätigte das Fraunhofer ISE in einer von SCHOTT Solar beauftragten Messung im Dezember 2011.

SCHOTT-solar-AG

„Die neue Zelle ist ein echter Meilenstein auf dem Weg zu mehr Leistung bei geringeren Produktionskosten“, erläutert Dr. Axel Metz, Leiter Solarzellenentwicklung bei SCHOTT Solar. „Wir haben in den letzten Jahren an allen Ecken und Enden geforscht und gerade in den letzten Monaten tolle Erfolge erzielt. Jetzt ist es uns gelungen, diese guten Ergebnisse in einer neuen Zelle zusammenzuführen. Nun kommt es nur noch darauf an, den Nachweis der Langzeitstabilität zu erbringen.“

Solarzelle kombiniert mehrere innovative Technologien

Mit der Nickel-Kupfer-Galvanik auf der Vorderseite einer multikristallinen Zelle hatte SCHOTT Solar kürzlich im Forschungsprojekt Las VeGaS einen Wirkungsgrad von 18 Prozent erzielt. Gleichzeitig zeichnet sich die neue Zelle durch das in der monokristallinen Rekordzelle angewandte Verfahren für die Rückseitenpassivierung aus: PERC (Passivated Emitter and Rear Contact). Diese SCHOTT-Technologie zeichnet sich insbesondere in Kombination mit Kupfergalvanik durch einen hohen Wirkungsgrad der Zelle und kostengünstige Produktionsprozesse aus. Bei erfolgreichem Nachweis der Langzeitstabilität kann somit künftig auf das teure Silber im Produktionsprozess verzichtet werden.

Quelle: SCHOTT Solar AG

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