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Tempe, 30. November 2011, Der Dünnschicht-Solarmodulhersteller First Solar, Inc. (Nasdaq: FSLR), unterzeichnete als Ausdruck gegen den Klimawandel das 2 C Challenge Communiqué. Die Unterzeichnung fand im südafrikanischen Durban während der Klimadebatte der Vereinten Nationen statt.

"Unser erklärtes Ziel ist die Versorgung der Welt mit sauberer, erschwinglicher Solarenergie zu versorgen. Die Preissenkungen in der Photovoltaik seit Kopenhagen haben die Kosten für erneuerbare Energieversorgung dem Niveau der nicht subventionierten fossilen Brennstoffe angenähert. Wir bitten die Wirtschaftsakteure in Durban, fossile Brennstoffe nicht weiter zu subventionieren und durch Preiserhöhungen von der Verbrennung von Kohlenstoff abzuhalten, damit weitere Fortschritte auf dem Weg zu einer klimaverträglichen Gesellschaft mit Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Quellen erzielt werden können", sagte David Eaglesham, Technischer Direktor von First Solar.

Das "2 C Challenge Communiqué" wurde von der vom britischen Prinz Charles gegründeten Gruppe "The Prince of Wales´s EU Corporate Leaders´ Group on Climate Change" (CLG) initiiert und wird vom Programm für Sustainability Leadership (Führung in nachhaltiger Entwicklung) der Universität Cambridge weiterentwickelt und verwaltet. Das Kommuniqué fordert Regierungen dazu auf, einen Ausweg aus der gegenwärtigen Sackgasse bei internationalen Klimaverhandlungen zu finden und die für ökologisches Wachstum und eine klimaverträgliche Wirtschaft nötigen Schritte auf nationaler Ebene einzuleiten.

Im Kommuniqué wird angemerkt, dass die Regierungen "dauerhafte Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit riskieren", wenn sie nicht handeln, die richtige Handlungsweise würde jedoch "eine Wirtschaft mit geringem Kohlenstoffeinsatz sicherstellen, die tragbarer, effizienter und weniger anfällig für globale Probleme ist." Ohne eine internationale Vereinbarung "hat die Wirtschaft für eine volle Ausschöpfung des Wirtschaftspotenzials unzureichende Klarheit beziehungsweise Handlungssicherheit."

Die Nachfrage nach Solarenergie bleibt auf vielen Märkten aufgrund der künstlich niedrig gehaltenen Preise für konventionelle Energieversorgung durch fossile Brennstoffe gering, die bei der Verbrennung zur Energiegewinnung CO2 ausstoßen. Nach den neuesten Schätzungen der Internationalen Energieagentur wurden im Jahr 2010 fossile Brennstoffe weltweit mit 409 Milliarden US-Dollar subventioniert, eine Erhöhung im Vergleich zum Jahr 2009, in dem die Subventionen 300 Milliarden US-Dollar betrugen. Mehr als die Hälfte der Subventionen wurden für Ölprodukte aufgewandt.

Quelle: First Solar, Inc.

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