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Frankfurt/Oder, 17. April 2012, Der Dünnschicht-Solarmodulhersteller plant bis zum vierten Quartal dieses Jahres die Schließung der Solarmodulproduktion in Frankfurt/Oder. Bereits im Februar hat First Solar angekündigt, weltweit die Produktion zu drosseln. Zudem wurde auch in diesem Monat Kurzarbeitergeld für die dortigen Beschäftigten beantragt.

Nun folgt nach dieser Ankündigung aller Voraussicht nach die Schließung des Werkes im Osten. Die IG Metall Ostbrandenburg erwartet eine Massenentlassung. Über 1.200 Jobs stehen auf dem Spiel. First Solar zieht sich aus Deutschland zurück. Die Gewerkschaft wird daher eine Betriebsversammlung einberufen, um Entlassungen zu verhindern. Ob dies gelingt mag bezweifelt werden. Der Betrieb in Frankfurt/Oder soll bis Oktober 2012 abgewickelt werden, so First Solar.

Das die Solarbranche nun mit Erektionsstörungen zu kämpfen hat, ist den beiden Spitzendoktoren Rösler und Röttgen zu verdanken, die im Februar 2012 die drastische Senkung der Solarförderung angekündigt hatten. Einer erektilen Dysfunktion hätte vorgebeugt werden können, wäre die Medikation von den Doktoren entsprechend umgestellt worden. Die drastische Absetzung der Medikation bringt entsprechende Nebenwirkungen mit sich. Hauptsache die Doktoren RöRö bekommen am Morgen noch ihre Cafe Latte hoch.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Kommentare   

#1 Orakel 2012-04-18 18:00
Es gab zuletzt 4 größere Insolvenzen deutscher Solarhersteller innerhalb weniger wochen, trotz des Rekordzubaus der letzten beiden Jahre in Deutschland.
Unter den 10 führenden Herstellern von Solaranlagen war letztes Jahr kein einziges deutsches Unternehmen mehr, und zur Zeit steht fast allen deutschen Produzenten von Solaranlagen das Wasser finanziell bis zum Hals. Selbst der langjährige Musterknabe Solarworld ist letztes Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Angesichts hoher Überkapazitäten auf dem Weltmarkt wird sich der Preisdruck auch noch einige Zeit weiter fortsetzten, und kaum einer der deutschen Hersteller hat die finanzielle Substanz diese Phase durch zu stehen, bis Photovoltaik in einigen Jahren in südlichen Länder konkurrenzfähig zu konventionell erzeugtem Strom sein wird.

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