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Finanzierung/Investition

Freiburg, 5. Januar 2009 - Die S.A.G. Solarstrom AG, Freiburg, hat zum Jahresende 2009 über ihre Projektgesellschaft Solar Stribro s.r.o. eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 20 Mio. € für ihr 13,65 MWp Photovoltaik-Projekt in Stribro (Tschechien) erhalten. Nach dieser von der youmex AG, Frankfurt, kurzfristig arrangierten Zwischenfinanzierung erwartet die S.A.G. Solarstrom AG zudem den zeitnahen Abschluss einer langfristigen Endfinanzierung des Projektes, das ein Investitionsvolumen von über 60 Mio. € hat.

Die 13,65 MWp-Photovoltaik-Anlage auf einem ehemaligen Militärgelände in Stribro im Bezirk Pilsen war das bislang größte fertig gestellte Freiflächen-PV-Projekt in Tschechien. "Die hohe Qualität unserer Anlagen und der gute Ruf unseres Unternehmens erleichtern die Finanzierung auch von Großprojekten mittlerweile erheblich. Daher mussten und müssen wir, anders als zum Teil vom Markt erwartet, dieses interessante Projekt nicht um jeden Preis verkaufen, sondern können ohne Zeitdruck die wirtschaftlich attraktivste Option wählen“, erläutert Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG.

Damit verbessere man zugleich auch die Voraussetzungen, um das für 2010 geplante Wachstum sicher zu erreichen. „Nach der realisierten Erreichung unserer Ziele für 2009 rechnen wir für 2010 mit einem gesteigerten Umsatz von 190 bis 210 Mio. € und einem deutlich verbesserten EBIT zwischen 8 und 11 Mio. €“, so Kuhlmann.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

DCM Deutsche Capital Management AG

München, 04. Januar 2010 - Das Münchner Emissionshaus DCM AG hat die Anfang Oktober aufgelegte „DCM Energy GmbH & Co. Solar 3 KG“ mit einem Eigenkapital von 9,1 Millionen Euro geschlossen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt inklusive des zugesagten Fremdkapitals rund 35 Millionen Euro.

Für ihren dritten Solarfonds schnürte die DCM ein Paket, das dem weitreichenden Sicherheitsbedürfnis der Investoren Rechnung trägt. Investiert wurde in neun feststehende Photovoltaik-Anlagen auf Dächern ausgewählter deutscher Logistikzentren der Einzelhandelsketten ALDI Süd und ALDI Nord. Die Anlagen gingen bereits alle ans Netz und sicherten sich damit die Einspeisevergütungen nach dem Energieeinspeisegesetz (EEG) 2009. Somit kann die Fondsgesellschaft über die Fondslaufzeit von 20 Jahren für alle Anlagen die unvermindert hohen Einspeisevergütungen – in der Spitze bis 43 Cent je Kilowattstunde – vereinnahmen.

Bei der Ermittlung der an den Generalunternehmer Pohlen Gruppe zu zahlenden Kaufpreise der einzelnen Anlagen beschritt die DCM Neuland: Durch ein erfolgsabhängiges, flexibles Kaufpreismodell für die Photovoltaik-Anlagen nimmt DCM den Zulieferer mit in die Verantwortung und schafft, zusammen mit der Beteiligung der Pohlen Gruppe an den Mehrerlösen, zusätzliche Qualitätsanreize. „Erstmals ist ein Zulieferer damit nicht nur Verkäufer von Solar-Modulen, sondern liefert genau genommen Erlöspotenziale. Mit der Verpflichtung diese zu erreichen, steht er in der Verantwortung für den Gesamtertrag des Fonds – ein Umstand, der die Gesamtinvestitionssicherheit für den Investor nachhaltig erhöht“, erklärt der für die Konzeption der DCM Solar 3 KG verantwortliche Konzeptionär Rainer Brings.

Zudem übernimmt Pohlen die Gewähr für die Bauausführung, die laufende Wartung sowie den Rückbau bzw. die Verwertung nach Laufzeitende im Jahr 2029. Verbindliche Pachtverträge und Einspeiseverträge mit den Energieversorgern über die gesamte Fondslaufzeit sind ebenfalls abgeschlossen.

Auch Claus Hermuth, Vorstandsvorsitzender der DCM AG, ist von dem Solarkonzept überzeugt: „Wir sehen Solarfonds mit starken Partnern und ausgereiften Konzepten auch für 2010 als interessante Assetklasse an, die dem Wunsch des Anlegers nach verlässlichen, ökologisch erzeugten Rückflüssen Rechnung trägt.“ DCM plant daher, noch im ersten Quartal 2010 einen weiteren Solarfonds aufzulegen.

Die Münchner DCM Deutsche Capital Management AG zählt zu den führenden unabhängigen Emissionshäusern am deutschen Kapitalanlagemarkt. Das Investitionsvolumen beträgt seit Firmengründung mehr als 4,6 Milliarden Euro.

Quelle: DCM Deutsche Capital Management AG

Mainz, 16. Dezember 2009 - Anleger des Trend Capital-Solarfonds Sonne Italiens GmbH & Co. KG können eine höhere Rendite erwarten. Fondsmanager Peter Käsberger ist es gelungen, den Einkaufspreis der Solarmodule um eine halbe Millionen Euro zu senken. Eine neue Quelle für Wetterdaten wurde ausgewertet und das Ertragsgutachten überarbeitet. Beides steigert die bisher prognostizierte Rendite um 17 Prozent. Dies entspricht einer um 1,7 Millionen Euro erhöhten Ausschüttung während der Laufzeit von 20 Jahren.

„Wir legen ein besonderes Augenmerk auf die Qualität und das Zusammenspiel der einzelnen Anlagenelemente“, betont Peter Käsberger, Geschäftsführer der Trend Capital Neue Energien GmbH. „Für den reibungslosen Betrieb eines Solarparks werden die Grundlagen in der Planungsphase geschaffen.“ So konnten durch Spielräume in der Umsetzung günstigere Einkaufspreise und eine höhere Effizienz der eingesetzten Baugruppe realisiert werden.

Das neue Ertragsgutachten von meteocontrol basiert auf Wetterdaten des italienischen Militärs, die erst vor kurzem freigegeben wurden. Das neue Ergebnis von 1.579 KWh wurde aber vorsichtshalber mit dem alten Gutachten verrechnet und für die Prognose der Durchschnittswert von 1.544 KWh zugrunde gelegt.

Zwischenfinanzierung sichert Baubeginn bereits im März 2010

Der Fonds investiert in den Bau eines acht Megawatt großen Solarkraftwerkes 30 Kilometer südlich von Turin. Trend Capital sichert durch eine Zwischenfinanzierung in Höhe von vier Millionen Euro, dass der Bau und die Arbeiten an der Anlage planmäßig beginnen können.

Den Betrieb wird die Anlage ab Mai 2010 aufnehmen. Anleger können sich an dem Fonds mit Einlagen ab 5.000 Euro zuzüglich Agio beteiligen. Die Trend Capital GmbH & Co. Sonne Italiens KG prognostiziert Ausschüttungen von 15% pro Jahr, dies nahezu steuerfrei. Ausgeschüttet werden soll bereits nach dem ersten Betriebsjahr. Trend Capital Neue Energien GmbH ist ein Unternehmen der Trend Capital AG, gegründet im Jahr 2001. Geschäftsführer Peter Käsberger befasst sich seit mehr als zehn Jahren mit regenerativer Energiegewinnung. Er begleitet alle relevanten Projektphasen und Prozesse von der Planung, Konzeption und Umsetzung bis hin zur Projektüberwachung.

Quelle: Trend Capital AG

2,4 MWp von COLEXON übergeben

Hamburg, 22. Dezember 2009 - Erneut stellt COLEXON, der Spezialist für große Photovoltaik-Aufdachanlagen, seine Kompetenz unter Beweis: Auf den Dächern der sächsischen BMG Baugruppen- und Modulfertigung GmbH Glauchau wurden am 16. Dezember 2009 drei Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 2,4-MWp in Betrieb genommen.

Dank individueller Unterkonstruktion der COLEXON-Ingenieure wird ein überdurchschnittlicher Energieertrag erzielt. Das neue Solarkraftwerksportfolio auf den Dächern der BMG, projektiert von der COLEXON Energy AG, besteht aus insgesamt drei Einzelanlagen an Standorten in Glauchau. Diese wurden am 16. Dezember in Betrieb genommen. Baubeginn der insgesamt 24.000 m2 großen Kraftwerke war im Juli dieses Jahres. Insgesamt verbaute COLEXON 33.400 Dünnschichtmodule von Spezialist First Solar.

Effiziente Bauweise

Eine besondere Herausforderung für COLEXON stellte die maximale Dachlast von jeweils 15 kg/m2 dar. Hierfür entwickelten die Photovoltaik-Experten von COLEXON in Zusammenarbeit mit SC-SolarCraft eine innovative Unterkonstruktion in Leichtbauweise. Darüber hinaus ermöglicht die Konstruktion eine überaus effiziente Nutzung der vorhandenen Dachfläche. Diese verursacht bei einer Aufständerung der Module von nur zehn Grad eine äußerst geringe Verschattung und schafft somit Platz für insgesamt mehr Module auf dem Dach. Auf eine aufwändige Durchdringung der Dachhaut konnte verzichtet werden.

Optimale Rendite

Diese Ingenieursleistung der COLEXON-Anlage ist zum einen individuell auf die besonderen Anforderungen der Anlagen in Sachsen zugeschnitten. Zum anderen versetzt diese effiziente Aufdachkonstruktion in Verbindung mit den First Solar-Modulen COLEXON in die Lage, den Kunden auch im kommenden Jahr trotz der zu erwartenden politischen Entwicklungen attraktive Renditen zu bieten.

Wachstumskurs 2010

Das Projektportfolio Glauchau ist für COLEXON einer von mehreren Gründen optimistisch ins nächste Jahr zu blicken. Zum Jahresende 2009 hat die Gesellschaft ihre finanzielle Flexibilität mit der Sicherung umfassender liquider Mittel ausweiten können. Die im Dezember abgeschlossene Working Capital Finanzierung über 21 Millionen Euro bildet einen wichtigen Schritt zur Finanzierung des operativen Wachstums für 2010. Mit der neu gewonnen finanziellen Sicherheit und gewohnt innovativen Lösungsansätzen für Investoren wie etwa in Glauchau sieht sich COLEXON schon jetzt gut aufgestellt, um auch in den kommenden Jahren überdurchschnittlich zu wachsen.

Quelle: COLEXON AG

Freudenstadt, 15. Dezember 2009 - Hinter den Investitionen in Millionenhöhe steckt unternehmerische Weitsicht: Weil die Umsätze im Maschinenbau drastisch gefallen sind, suchen die Freudenstädter Maschinenbauer Wege, um Kompetenzen und Wertschöpfung ins Haus zu holen.

Der Pressen- und Laminieranlagen-Hersteller investierte deshalb in diesem Jahr rund 3,3 Millionen Euro in neue Werkzeugmaschinen. Auf ihnen sollen zum einen Heiz- und Kühlplatten für Maschinen der Solar- und Kreditkartenindustrie in Eigenregie gefertigt werden. Zum anderen wollen die Schwarzwälder künftig vor allem Walzen und Hydraulikzylinder sämtlicher Bauarten, die hauptsächlich im Holz- und Leiterplattenbereich zum Einsatz kommen, komplett inhouse fertigen. Mit Hilfe des 800.000 Euro teuren CNC-Drehzentrums des Chemnitzer Herstellers Niles- Simmons, Typenreihe N30x4500, will Bürkle künftig größere Werkstücke bearbeiten.

Produktionsleiter Erich Hermann erklärt: „Auf dieser Maschine können wir bis zu einer Länge von 4500 mm Stahlteile fräsen, bohren und drehen.“ Beim Vorgängermodell war bei 3000 mm Bearbeitungslänge Schluss. 20 Prozent der Walzen, die hier gefertigt werden, musste Bürkle bisher zukaufen. Diese 600.000 Euro Wertschöpfung generieren die Lackmaschinenspezialisten nun selbst. Pro Jahr laufen mehr als 1000 Walzen und zwischen 200 und 250 Hydraulikzylinder auf der neuen N30, die einen Lebenszyklus von mindestens zwölf Jahren hat. Vorteil für Bürkles Kunden: Speziell bei den Walzen steckt hinter dem ausgebauten Teilespektrum eine Qualitätssteigerung. Ist die neue Anlage doch in der Lage, sofort nach der Bearbeitung das Werkstück im Toleranzbereich von einem hundertstel Millimeter zu vermessen.

Eine weitere Million Euro fließt in ein Portalbearbeitungszentrum der Marke Unisign aus den Niederlanden. Diese Maschine vom Typ Uniport 6000 schaffte Bürkle an, um Heizund Kühlplatten selbst fertigen zu können. Die bisher im Volumen zwischen vier und sechs Millionen Euro zugekauften Stahlplatten setzt der Anlagenbauer vor allem in der Photovoltaik- sowie in der Kreditkartenindustrie ein. Jährlich sollen allein auf dieser Anlage bis zu 450 Heiz- und Kühlplatten mit einer Länge von bis zu 6000 mm produziert werden.

In Kombination mit der ebenfalls erworbenen Tiefbohrmaschine des italienischen Herstellers I.M.S.A. (Typ MF 2500BB) für eine Million Euro kann Bürkle den gesamten Herstellungsprozess der bis zu zwei Tonnen schweren Stahlplatten vollautomatisch abbilden.

So arbeitet sich die I.M.S.A.bis zu einer Bohrtiefe von 2500 mm beidseitig in das Werkstück hinein, wobei der Durchmesser der Bohrung zwischen 20 und 26 mm liegt. Bis zu 120 laufende Meter umfasst das komplette Kanalnetz der ausgehöhlten Platte, in dem später Thermoöl fließt und für die passende Temperatur sorgt. Dabei gilt die Kompetenz des Tiefbohrens für den Maschinenbau als Königsklasse. „Nur wenige trauen sich zu, dieses Know-how inhouse zu entwickeln und anzuwenden“, weiß Hermann. Zwei bis drei Jahre müsse ein Anlagenbauer aufbringen, um effektiv und fehlerfrei liefern zu können, meint der Produktionsleiter. Auch Bürkle testete mit Vorlieferanten und Werkzeugmaschinenherstellern, bis klar war, künftig die Tiefbohrtechnologie selbst auszuführen.

„Dieser Wissensvorsprung ist ein Wettbewerbsvorteil“, kommentiert Bürkle-Chef Hans-Joachim Bender die hinzugewonnene Fertigungstiefe. Der Ingenieur rechnet mit weiteren 300.000 Euro an Werkzeugkosten für die drei Anlagen, für neue Fundamente mussten bereits 200.000 Euro investiert werden, so dass Bürkle im Krisenjahr 2009 in Summe rund 3,3 Millionen Euro in neue Herstellungstechnologien investiert. Die Laufzeiten der Maschinen, die im Dreischichtbetrieb eingesetzt werden sollen, betragen zwischen acht und zehn Jahren. Weiteres Einsparpotenzial sieht Hermann in den Rüstzeiten, die teilweise um bis zu 80 Prozent sinken.

Quelle: ROBERT BÜRKLE GmbH