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Finanzierung/Investition

München, 10. Januar 2010 - Der Europäische Verband der Energie? und Umweltschutzberater (EVEU) kritisiert den Stopp der Förderprogramme für Gebäudesanierung der Kreditanstalt für Wiederaufbau und fordert von der Bundesregierung eine sofortige Freigabe der Finanzmittel und die Wiederaufnahme der Förderprogramme. „Die Förderprogramme der KfW leisten einen wichtigen Beitrag zur energetischen Gebäudesanierung und damit zur nachhaltigen Reduktion des CO2?Ausstosses in Deutschland“, sagt EVEU Geschäftsführer Franz Sedlmeier.

Wie bekannt wurde, hat die Staatsbank KfW die Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren vorläufig gestoppt. Das bestätigte das zuständige Bundesbauministerium am Donnerstag. Hintergrund für den ungewöhnlichen Schritt ist der bislang vom Parlament noch nicht verabschiedete Bundeshaushalt für das Jahr 2010.

Franz Sedlmeier fordert Planungssicherheit für Bauherren und Hausbesitzer und kritisiert das Einfrieren der Fördermittel in Zeiten des Klimawandels als „fatales politisches Signal.“ Die energetische Sanierung des Gebäudebestands zählt zu den zentralen Herausforderungen des Klimaschutzes in Deutschland. 75 Prozent der Häuser und Wohnungen in Deutschland wurden vor 1979 errichtet. Deutsche Privathaushalte sind für ca. 40 Prozent des CO2?Ausstosses verantwortlich, Autos gerade einmal für 12 Prozent. „Hier liegt nach wie vor enormes Energieeinsparpotenzial brach“, erklärt Franz Sedlmeier. „Die CO2?Einsparungen durch die KfW?Programme belaufen sich auf über 3,8 Mio. t jährlich.“

Neben der Verbesserung des Klimaschutzes seien die Förderprogramme auch für das heimische Handwerk von Bedeutung. „Eine Verunsicherung der Bürger führt schlagartig zu Auftragsrückgängen bei kleinen und mittelständischen Handwerksbetrieben“, befürchtet Franz Sedlmeier. 2009 betrug die Förderung durch die KfW rund 8,7 Milliarden Euro.

Der EVEU fordert deshalb nun rasches Handeln von Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) und den verantwortlichen Haushaltspolitikern im Ministerium und im Bundestag. „Die Gelder müssen schnellstmöglich freigegeben werden“, fordert Sedlmeier.

Quelle: EVEU

Konstanz, 08. Januar 2010 - Die Gebr. Schmid GmbH & Co. wird mit 1,25 Millionen Euro die Photovoltaik-Forschung an der Universität Konstanz fördern. Die Mittel werden innerhalb den nächsten fünf Jahre zur Verfügung gestellt werden. Rektor Prof. Ulrich Rüdiger und Christian Schmid, Geschäftsführer des Freudenstädter Unternehmens, haben einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Die Schmid-Group stellt unter anderem schlüsselfertige Solarzellenfabriken her.

Das Geld ist nicht zweckgebunden, das bedeutet, die Konstanzer Physiker entscheiden, für was die 1,25 Millionen Euro eingesetzt werden. „Was konkret erforscht wird, entscheidet die Wissenschaft“, machte Rektor Ulrich Rüdiger deutlich. Er dankte dem Schwarzwälder Unternehmen für dessen Engagement, das für die Universität Konstanz einen weiteren Auftrieb in der Solarzellenforschung bedeutet und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Christian Schmid begründete den Einsatz der Schmid Group mit dem Umstand, dass der Standort Deutschland nur mit einer herausragenden Forschungslandschaft überleben könne, auf deren Grundlage innovative Produkte für den Weltmarkt umgesetzt werden. In der Universität Konstanz sieht er dafür den geeigneten Partner.

Bereits jetzt laufen gemeinsame Projekte zwischen der Konstanzer Photovoltaik-Abteilung im Fachbereich Physik und dem Unternehmen aus dem Schwarzwald. Für Prof. Giso Hahn, den Leiter der rund 40köpfigen Photovoltaik-Abteilung im Fachbereich Physik, ist das Umfeld an der Universität Konstanz ideal für solche Kooperationen. In den Laboren vor Ort wird sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung betrieben. Die zusätzlichen Mittel sollen dazu verwendet werden, Neuentwicklungen anzustoßen.

Quelle: Gebr. Schmid GmbH & Co.

München, 05. Januar 2010 - Der Münchener Projektentwickler und finanzierer Green City Energy GmbH hat in weniger als drei Monaten alle Anteile des Bio und Solar Fonds II platziert: Knapp 380 Kommanditisten haben sich mit insgesamt 4,25 Mio. Euro beteiligt und profitieren künftig mit einer prognostizierten Rendite von etwa 7 Prozent vom Ertrag aus Sonne und Biogas. Durch den Bio und Solar Fonds II werden Investitionen in Höhe von über 16 Mio. Euro für die Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien ausgelöst.

"Mit unseren Projekten und grünen Geldanlagen stärken wir regionale Wirtschaftskreisläufe und tragen zum Ausbau einer dezentralen Energieversorgung bei", erläutert Thomas Prudlo von Green City Energy. "Zudem bieten wir eine interessante Anlageform, die nicht von volatilen Finanzmärkten abhängig ist."

Quelle: Green City Energy GmbH

Conergy AG

Hamburg, 07. Januar 2010 - Die Conergy Deutschland GmbH, einer der führenden Anbieter von Produkten und Lösungen um die Solarstromerzeugung, hat den Verkauf zweier Photovoltaik-Großprojekte in Bayern erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen veräußerte die beiden Solarparks "Dettenhofen" und "Oberostendorf" an ein deutsches Emissionshaus.

Insgesamt umfasst das Portfolio mit den Photovoltaik-Parks in Dettenhofen (Landsberg am Lech) und Oberostendorf (Ostallgäu) eine Gesamtspitzenleistung von über 5,7 Megawatt. Das Investitionsvolumen der Parks liegt im zweistelligen Millionenbereich. Mit der Fertigstellung der zwei Großprojekte ist Conergy mit insgesamt 16 Großprojekten im Umfang von über 38 Megawatt an süddeutschen Standorten vertreten.

"Wir freuen uns über das Vertrauen der Investoren, die weiterhin auf das sichere und nachhaltige Investment in Solarstrom setzen und Conergy erneut als zuverlässigen Partner gewählt haben", sagt Norbert Apfel, Geschäftsführer der Conergy Deutschland GmbH. "Gemeinsam mit dem Investor haben wir in Süddeutschland bereits vier Großprojekte mit einer Leistung von 15 MW realisiert und sind zuversichtlich, die Zusammenarbeit künftig weiter zu stärken. Gerade Bayern und Baden-Württemberg bieten aufgrund der hohen Einstrahlungswerte und der guten Unterstützung auf regionaler Ebene hervorragende Bedingungen für den Ausbau der Photovoltaik", unterstreicht Apfel. Beide Projekte wurden bereits im November an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.

Zusammen produzieren die Parks jährlich über sechs Gigawattstunden Solarstrom, genug um rund 1.800 Haushalte in der Region zu versorgen. Davon profitiert auch die Umwelt: Über die Laufzeit vermeiden die beiden Großanlagen über 72.000 Tonnen des Klima schädigenden CO2. Für den 3,2 Megawatt-Solarpark in Dettenhofen verbauten Conergy Installateure auf einer Fläche von rund 10 Hektar 43.500 Dünnschichtmodule, 11 Conergy Wechselrichter des Typs IPG 280 K und 27 km des Conergy eigenen Gestellsystems Conergy SolarLinea. In Oberostendorf wurden für den Solarpark mit einer Spitzenleistung von 2,5 MW auf 7,7 Hektar Fläche insgesamt 11.516 Stück Rammpfosten, 33.894 Stück Dünnschichtmodule und Gestellsysteme in einer Länge von 21 Kilometer installiert. Der Solarpark wurde in nur 14-wöchiger Bauzeit fertig gestellt.

Conergy erweitert Betriebsführung um weitere 5,7 MWp

Für beide Parks übernimmt Conergy über die Unternehmenstochter Conergy Services GmbH auch die technische Betriebsführung. Jan Hofferbert, Teamleiter Technical Management bei Conergy: "Wir betreuen derzeit Projekte im Umfang von rund 80 MWp in ganz Deutschland und sind froh, mit den neuen Projekten die technische Betriebsführung für weitere 5,7 MWp zu übernehmen. Auf Basis der langfristig geschlossenen Verträge werden wir uns im Interesse unseres Kunden um alle technischen Belange rund um seine Parks kümmern. Dies umfasst die Überwachung, Wartung und Inspektion sowie die Pflege der Flächen." Conergy bietet neben der technischen Betriebsführung auch Services im Bereich der kaufmännischen Betriebsführung an.

Quelle: Conergy Deutschland GmbH

Frankfurt, 05. 2010 - Die S.A.G. Solarstrom AG hat am 22. Dezember 2009 das größte Photovoltaik-Solarkraftwerk mit einer Leistung von 13,65 MWp in Tschechien in Betrieb genommen und ans Netz gebracht. Das Investitionsvolumen beträgt über 60 Mio. EUR. Die youmex AG hat in Rekordzeit von nur 5 Wochen die Projektfinanzierung arrangiert und die Auszahlung einen Tag vor Jahresultimo 2009 abgewickelt.

Die S.A.G. Solarstrom AG hat in Tschechien eine 13,65 MWp-Photovoltaik-Anlage auf einem ehemaligen Militärgelände in Stribro im Bezirk Pilsen errichtet. Zum Einsatz kamen dabei Premium-Module von Yingli sowie der neue Kaco Wechselrichter Powador XP350-HV TL. Bei der ortsspezifischen Sonneneinstrahlung wird die Anlage rund 13.650 000 kWh jährlich produzieren - damit können mehr als 3.100 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden.

"Bislang wurde die Projektgesellschaft Solar Stribro s.r.o. durch die S.A.G. Solarstrom AG über Gesellschafterdarlehen refinanziert, die der S.A.G. möglichst schnell wieder zur Verfügung stehen sollten", so Kai Hartmann, Head of Structured Finance der youmex AG. "Die Aufgabenstellung zur Ablösung von Gesellschaftermitteln durch eine Projektfinanzierung in Höhe von 20 Mio. Euro während bzw. kurz nach Fertigstellung war eine sportliche Herausforderung, die uns und dem durch uns involvierten Bankenkonsortium enormen Spaß gemacht hat."

Stribro ist mit 13,65 MWp das bislang größte Einzelprojekt der Freiburger Photovoltaik-Spezialisten. "Wir können aufgrund unserer optimierten Beschaffung und Logistik mittlerweile jedoch auch noch deutlich größere Projekte realisieren", so Dr. Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG. "Tschechien gehört neben Deutschland und Italien zu unseren Kernzielmärkten in 2009, deshalb freuen wir uns, dass wir nun in Stribro unser erstes Projekt in Tschechien realisieren konnten".

Tschechien ist aufgrund hoher Sonneneinstrahlung und einer attraktiven Einspeisevergütung, die aufgrund der Fertigstellung in 2009 für 20 Jahre garantiert ist, ein interessanter Investitionsstandort. Photovoltaik-Anlagen über 30 kWp erhalten für den eingespeisten Strom pro KWh 12,79 Tschechische Kronen (CZK), das entspricht knapp 0,48 EUR.

Quelle: youmex AG