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Finanzen

 

Hohenstein-Ernstthal, 03. April 2012, Der Anlagenhersteller Roth & Rau AG ist Ende März an der Frankfurter Wertpapierbörse vom Prime Standard in den Entry Standard gewechselt. Das Photovoltaik-Unternehmen begründet das Downlisting damit, dass nur noch geringe Kapitalmarktinteresse nach der Übernahme durch die Meyer Burger Technology AG bestehen.

Der Entry Standard sieht die Veröffentlichung des testierten Jahresabschlusses innerhalb von sechs Monaten sowie eines Zwischenberichts innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres/Halbjahres vor. Darüber hinaus gilt im Entry Standard die Verpflichtung zur unverzüglichen Veröffentlichung wesentlicher Unternehmensnachrichten oder -umstände, die für die Bewertung des Wertpapiers oder des Unternehmens bedeutsam sein können („Quasi-Ad-hoc-Pflicht“).

Quelle: Roth & Rau AG

 

Erlangen, 19. März 2012, Volker Böhm, der bestellte Insolvenzverwalter der Solar Millennium AG, hat nun weitere Beteiligungen des Unternehmens an Investoren veräußert.

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Damit ewirbt die Schoeller Renewables GmbH (Pullach) die Anteile der PV Power Holding GmbH, an der die Solar Millennium AG mit über 50 Prozent beteiligt war. Die PV Power Holding GmbH entwickelt Photovoltaikprojekte in Italien.

Zudem wurden die Anteile der Blue Tower GmbH an die Concord Blue Engineering GmbH (Düsseldorf) veräußert, an der die Solar Millennium mit über 75 Prozent beteiligt war. Die Blue Tower GmbH vermarktet die sogenannte „Blue-Tower-Technologie“, mit der durch Zersetzung von Biomasse klimaneutrales Gas gewonnen werden kann.

Über den Kaufpreis schweigen sich die Parteien aus.

Quelle: Solar Millennium AG

 

Bonn, 08. März 2012, Das Investmentunternehmen mit Fokus auf Erneuerbare Energien Murphy&Spitz Green Capital AG (WKN: A0KPM6), stellt die Frühphasenförderung von jungen Unternehmen (Start Ups) aus dem Bereich Erneuerbare Energien ein. Murphy&Spitz Green Capital zieht damit die Konsequenzen aus dem zunehmend schwieriger werdenden Marktumfeld für Innovationen im Erneuerbare Energien-Sektor.

„Durch die geplante EEG-Novellierung ist der Frühfinanzierung von Erneuerbare Energien-Unternehmen endgültig der Boden entzogen. Politischer Willkür ist offenbar Tür und Tor geöffnet“, erläutert Andrew Murphy, Vorstand der Murphy&Spitz Green Capital AG.

Vorstand und Aufsichtsrat planen, das Geschäftsmodell der Gesellschaft zu wandeln. Sie soll zukünftig als Finanzdienstleister für nachhaltige Geldanlagen und über die Murphy&Spitz Green Energy AG als langfristiger Energieproduzent agieren. Vorstand und Aufsichtsrat werden den Aktionären den entsprechenden Beschluss auf der diesjährigen Hauptversammlung im Mai vorschlagen.
 
Das Unternehmen will daher zukünftig im Rahmen seiner Tätigkeit als Finanzdienstleister für nachhaltige Geldanlagen die Unterstützung von Zukunftstechnologien im Bereich der regenerativen Energien fortsetzen. Vorstand und Aufsichtsrat werden auf der Hauptversammlung vorschlagen, die Satzung entsprechend zu ändern und den Status der Unternehmensbeteiligungsgesellschaft an das Wirtschaftsministerium zurück zu geben. Die bestehenden Beteiligungen an der Eisenbeiß Solar AG, der KBB Kollektorbau GmbH und Murphy&Spitz Green Energy AG sollen weiterhin gehalten werden.

Quelle: Murphy&Spitz Green Capital AG

 

Kahl am Main, 14. März 2012, Der Maschinenlieferant für Solarprodukte Singulus Technologies AG, konnte bereits am ersten Zeichnungstag der platzierten Unternehmensanleihe das Emissionsvolumen erreichen. Die Anleihe, mit einem Emissionsvolumen von rund 60 Mio. Euro, wurde in Deutschland, Österreich und Luxemburg sowie im Wege einer Privatplatzierung in angrenzenden Ländern platziert.

Dr.-Ing. Stefan Rinck, Vorsitzender des Vorstands der Singulus Technologies Aktiengesellschaft: „Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz auf unsere Anleihe und werten die starke Nachfrage als Vertrauen in unser Unternehmen und unsere zukunftsfähigen Technologien für Blu-ray, Solar und Halbleitertechnik.“

Die Unternehmensanleihe ist mit 7,75 Prozent pro Jahr verzinst und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die Anleihe wurde sowohl von institutionellen als auch von Privatanlegern nachgefragt. Hierdurch konnte eine breite Streuung der Investorenbasis erreicht werden. Wegen der vorzeitigen Schließung der Zeichnung wird voraussichtlich bereits ab dem 14. März 2012 ein Handel per Erscheinen in der Anleihe im Open Market der Deutsche Börse AG im Segment „Entry Standard für Anleihen“ der Frankfurter Wertpapierbörse eröffnet werden (ISIN: DE000A1MASJ4 / A1MASJ). Ausgabe- und Valutatag bleibt der 23. März 2012.

Die Nettoerlöse aus der Begebung der Anleihe werden von der Singulus Technologies Aktiengesellschaft für die Finanzierung von größeren Projekten im Geschäftsbereich Solar, den Ausbau der Systempartnerschaft mit Herstellern von Dünnschichtsolarzellen, die Entwicklung neuer Produkte für den Geschäftsbereich Solar und die Entwicklung von Produktionsanlagen für die nächste Generation Blu-ray Discs verwendet. Ferner beabsichtigt SINGULUS den Aufbau neuer Geschäftsfelder im Bereich der Vakuum-Beschichtungs-technologie durch Forschung und Entwicklung sowie durch Akquisitionen von Unternehmen oder Unternehmensteilen.

Ziel von SINGULUS ist es, sich in der Silizium- und Dünnschicht-Solartechnik an führender Stelle als Maschinenlieferant sowie als Entwicklungspartner für neue Zellkonzepte zu positionieren und im Optical Disc Bereich die Marktführerführerschaft für Dual-Layer Blu-ray Disc Fertigungsanlagen auszubauen. Zusätzlich prüft das Unternehmen Branchen und Arbeitsgebiete, in denen auf Basis des vorhandenen Know-hows im Bereich Vakuumbeschichtung weitere Marktsegmente erschlossen werden können.

Quelle: Singulus Technologies AG

 

Freiburg, 08. März 2012, Der Photovoltaik-Projektentwickler S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) schließt einen Darlehensvertrag mit einem Bankenkonsortium für die langfristige Projektfinanzierung eines 48 MW Solarprojektes ab. Das Bankenkonsortium besteht aus den Banken Deutsche Bank AG, Bayerische Landesbank, Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale und der KfW IPEX-Bank. Die Darlehenssumme beträgt 118 Mio. Euro. Das Darlehen benütigt die S.A.G. Solarstrom AG für ein Solarprojekt in Serenissima (Norditalien) mit einer Gesamtleistung von 48 MW.

Das Darlehen zu marktadäquaten Konditionen hat eine Laufzeit von 17 Jahren. Die Auszahlung steht unter Vorbehalt der Erfüllung üblicher Auszahlungsbedingungen. Darlehensnehmer ist die italienische Projektgesellschaft Enersol s.r.l., Rovigo, die im Zuge des Closings mit dem Käufer des Projektes an ihn übergehen wird. Ein europäischer Finanzinvestor hatte die 48 MW Solaranlage Serenissima zum 31. Dezember 2011 erworben.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG