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Finanzen

Bundesumweltminister Gabriel hat den Vorschlag der EU-Kommission zur Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungs- und Schwellenländern begrüßt. Gabriel: „Damit wird die EU ihrer Vorreiterrolle gerecht und bringt Bewegung in die Diskussion, um einen erfolgreichen Abschluss der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember zu ermöglichen. Es ist wichtig, dass wir uns jetzt in der Vorbereitungsphase mit konkreten Zahlen befassen. Damit kann die EU im Oktober ihre weitere Verhandlungslinie festklopfen.“ Die Kommission schlägt vor, dass die EU bis zu 15 Mrd. Euro pro Jahr zur Verfügung stellt.

Die EU-Kommission hat einen Finanzbedarf für Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern in Höhe von ca. 100 Mrd. Euro errechnet. Dies entspreche seinen Erwartungen, betonte Gabriel. Wirtschaftlich fortgeschrittene Staaten, insbesondere Industrieländer, sollen diesen gewaltigen wirtschaftlichen Umbau mit bis zu 50 Mrd. Euro pro Jahr unterstützen, die EU soll davon 15 Mrd. Euro übernehmen. Die Entwicklungsländer verlangen für einen erfolgreichen Abschluss der Klimakonferenz in Kopenhagen konkrete Finanzzusagen der Industrieländer.

Nach dem Vorschlag müssen entsprechend dem jährlich steigenden Bedarf auch die Finanzhilfen steigen. Laut EU-Kommission muss der Gesamtbedarf durch Eigenleistungen der Entwicklungsländer, private Investitionen und öffentliche Finanztransfers vor allem aus Industrieländern gedeckt werden. Nach Einschätzung der EU-Kommission müssen letztere bis 2020 auf eine Summe von 22 bis 50 Mrd. Euro ansteigen; davon sind etwa 2 bis 15 Mrd. Euro von der EU bereitzustellen.

Dieser Beitrag ist abhängig von den eigenen Leistungen der Entwicklungsländer. Aufgebracht werden soll die Summe von Industrie- und Schwellenländern auf Grundlage eines international vereinbarten Beitragsschlüssels, der zum einen auf dem Wohlstand eines Landes, andererseits verursacherbezogen auf seinen Emissionen aufbaut. Zur Gegenfinanzierung sind insbesondere die Erlöse aus der Versteigerung der EU-Emissionshandelszertifikate heranzuziehen.

Quelle: BMU

Die steigende Nachfrage nach netzgekoppelten Danfoss-Solarwechselrichtern ist dieses Jahr stark angestiegen. Danfoss bereitet sich für das Jahr 2010 auf weiteres Wachstum vor, in dem die Produktionskapazitäten auf 1 Gigawatt (GW) erhöht werden.

Danfoss

“Trotz der Auswirkungen der Finanzkrise auf den europäischen Photovoltaikmarkt können wir dieses Jahr einen hohen Anstieg im Verkauf verzeichnen, der sich bis Jahresende fortsetzen wird. Die 3-phasigen TripleLynx Wechselrichter von 10-15 kW sind ein großer Erfolg in sowohl kleinen als auch großen Installationen und auch die Nachfrage nach dem UniLynx Produktprogramm für private Anwendungen hat unsere Erwartungen übertroffen." so Geschäftsführer Henrik Raunkjær.

Die Expansion der Wechselrichterproduktion wird in die Produktionsstätten von Danfoss in Graasten, Dänemark verlegt – nahe der Deutschen Grenze und 15 km von dem bisherigen Standort in Sonderburg - und voraussichtlich gegen Ende des ersten Quartals 2010 abgeschlossen sein.

Weitere Pläne hat das Unternehmen für die Entwicklungs-, Verkaufs- und Marketingabteilung sowie für die Verwaltung, die ebenfalls nach Graasten verlegt werden. Danfoss schafft hiermit genügend Platz für die Erweiterung des Wechselrichtergeschäfts.

“Unser Ziel ist es zu den führenden Wechselrichteranbietern in der Photovoltaikindustrie zu gehören – die Erhöhung der Produktionskapazität 2010 ist ein wichtiger Schritt bei unseren Expansionsplänen.”, sagt Henrik Raunkjær.

Quelle: Danfoss Solar Inverters

Enerqos, führender italienischer Anbieter schlüsselfertiger BIPV-Solarsysteme und Solaranlagen, hat einen neuen Investor gewonnen. Climate Change Capital Private Equity (CPE), ein auf den "Clean Tech" Sektor spezialisierter Investmentfond mit einem Volumen von 200 Millionen Euro und Sitz in London, Peking und Washington DC, beteiligt sich am Kapital von Enerqos mit einem Investment von über 10 Millionen Euro. Zugleich tritt Bruno Derungs, Partner von CPE, dem Aufsichtsrat von Enerqos bei.

Ziel des Deals ist es, Enerqos zusätzliche finanzielle Ressourcen zur Weiterentwicklung neuer Projekte wie der Installation leistungsstarker Solaranlagen in Italien, Griechenland und Frankreich zur Verfügung zu stellen.

Marco Landi, Mitbegründer und Vorsitzender von Enerqos, erklärt: "Die Unterstützung durch einen strategischen Partner wie CPE, einen der einflussreichsten "Clean Tech" Investmentfonds, ist von entscheidender Bedeutung für Enerqos. Das Vertrauen, das CPE uns schenkt, unterstreicht die Relevanz unseres Geschäftsmodels und zeigt, dass die Arbeit, die wir bisher gemacht haben, anerkannt wird. Wir sind stolz über diesen neuen Partner, der es uns erlauben wird, unsere Unternehmenspläne auf internationaler Ebene erfolgreich umzusetzen."

Bruno Derungs, Partner bei Climate Change Capital Private Equity, kommentiert: "Nach eingehender Prüfung des Marktes hat CPE Enerqos als einen der vielversprechendsten EPC-Anbieter auf dem Solarmarkt in Europa erkannt und bestätigt. Diese Positionierung ist zurückzuführen auf das starke Management der Gesellschaft auf globaler Ebene, ihre Präsenz auf den wachstumsstärksten Märkten in Europa sowie ihre differenzierten und qualitativ hochwertigen Produkte und Dienstleistungen."

Enerqos wurde bei diesem Geschäft von Gianni, Origoni, Grippo e Partners und CPE von Watson, Farley and William begleitet.

Quelle: Enerqos

Die Manz Automation AG, einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, plant die vollständige Übernahme des Tochterunternehmens Intech Machines Co. Ltd.

Derzeit hält das Reutlinger Unternehmen daran einen Anteil von 75,6%. Voraussichtlich wird sich das Investitionsvolumen für den Kauf der restlichen Anteile auf rund 6 Mio. € belaufen. Die Gesellschaft beabsichtigt, den Übernahmeprozess auf Grundlage der taiwanesischen Gesetzgebung bis Anfang 2010 abzuschließen.

Aus der Transaktion erwartet der Vorstand vielfältige Chancen für die Manz-Gruppe. So können durch ein späteres Delisting der Tochtergesellschaft Verwaltungsaufwendungen für die bestehende Börsennotierung reduziert werden. Zudem sichert sich Manz mit der Aufstockung der Beteiligungsquote zusätzliche Ergebnisanteile.

Durch die vollständige Übernahme gewinnt die Gesellschaft die erforderliche Entscheidungsfreiheit, um Unternehmensstrategien, Vertriebsstrukturen, Produktionsprozesse und Produktinnovationen zielgerecht umsetzen zu können. Auch die konsequente Nutzung von Kostenvorteilen in Asien wird dadurch verstärkt. Im Ergebnis erwartet die Gesellschaft daraus eine erhebliche Verbesserung der Wettbewerbsposition.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, begründet diesen strategischen Schritt: „Wir haben uns im vergangenen Jahr mit dem Erwerb der Intech Machines den Zugriff auf die Technologie zur Herstellung nasschemischer Prozessanlagen gesichert. Dadurch sind wir in der Lage, für die LCD-Industrie und Solar-Industrie wesentliche Produktionsschritte abzudecken. Mit der Übernahme der restlichen Anteile sichern wir uns dieses Know-how nun vollständig. Gleichzeitig verbessern wir damit unsere Chancen, die Position im stark wachsenden asiatischen Markt weiter festigen zu können.“

Auch durch den Beschluss des Arbeitskreises Aktienindizes vom 3. September 2009 wird die internationale Visibilität der Gesellschaft bei Investoren und Kunden verbessert. Demnach werden die Aktien der Manz Automation AG ab dem 21. September 2009 wieder im TecDAX notieren. Der Index umfasst auf Basis der Marktkapitalisierung des Streubesitzes und der Liquidität der Aktie die 30 größten Technologiewerte.

Quelle: Manz Automation AG

Die KGAL (KG Allgemeine Leasing GmbH & Co.) und das Solartechnologieunternehmen systaic AG haben sich auf die Übernahme eines Kraftwerks-Portfolios verständigt. Hierzu übliche Detailprüfungen sollen noch im laufenden Quartal abgeschlossen werden. Die fotovoltaischen Anlagen verfügen über eine Gesamtleistung von ca. 32 MW. Neben bereits kommunizierten Projekten auf Sardinien umfasst das Portfolio auch Fotovoltaikkraftwerke in Spanien. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf mehr als 150 Millionen Euro.

Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG

„Nachhaltige Investitionsmöglichkeiten in Solarparks werden von Anlegerseite stark nachgefragt“, erklärt Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL. „Daher freuen wir uns, mit der systaic AG einen äußerst verlässlichen Partner in diesem Bereich zu haben, der vielfach bewiesen hat, dass er technisch exzellente fotovoltaische Anlagen termingerecht realisieren kann.“

Die Vereinbarung umfasst sowohl bereits vollständig realisierte, als auch zurzeit im Bau befindliche und noch im laufenden Jahr fertig zu stellende Solarstromkraftwerke der SYSTAIC-Gruppe. Das aktuelle Übereinkommen setzt die im letzten Jahr mit dem Verkauf mehrerer Fotovoltaikkraftwerke in Spanien begonnene Zusammenarbeit mit der KGAL fort.

„Wir freuen uns sehr darüber, im Bereich der Solarkraftwerke erneut mit der KGAL zu kooperieren“, so Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. „Die Vereinbarung mit diesem renommierten und europaweit führenden Finanzdienstleister deckt einen erheblichen Teil unserer Umsatzplanung bis Ende 2009 ab.

Darüber hinaus wurden bereits weitere von uns zu errichtende Kraftwerksprojekte von der KGAL optioniert. Hierin zeigt sich auch die Richtigkeit unserer professionellen Aufstellung im Solarkraftwerksgeschäft zusammen mit unserer Tochtergesellschaft Enerparc. Durch unser starkes Netzwerk mit internationalen Projektentwicklungspartnern verfügen wir über eine umfangreiche Auftragspipeline für 2010, die weiteres Wachstum erwarten lässt.“

Quelle: systaic AG