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Finanzen

Hamburg, 15. Dezember 2009 - Die Hesse Newman Capital AG steigt in den Markt für Solarfonds ein. In Kooperation mit der Alpine-Energie Gruppe entwickelt das Hamburger Emissionshaus ab sofort eigene Solaranlagen-Projekte. Investitionsfokus sind Photovoltaik-Anlagen in Italien, Spanien und Deutschland.

Alpine-Energie sichert als Projektentwickler und Generalunternehmer die Errichtung und Inbetriebnahme der Solarkraftwerke. Hesse Newman Capital arrangiert die Finanzierung aus Fremd- und Eigenkapital.

Neben dem Ankauf schlüsselfertiger Anlagen erweitert Hesse Newman Capital mit der neuen Kooperation seinen Kreis potenzieller Geschäftspartner im Bereich der regenerativen Energien. So finden ab sofort auch Projektentwickler in Hesse Newman Capital einen Ansprechpartner, der eine Gesamtlösung mit einem renommierten Full-Service-Anbieter inklusive Endfinanzierung durch das Emissionshaus anbieten kann.

„Die Assetklasse Erneuerbare Energien gehört zu den stärksten Wachstumssegmenten im Bereich der geschlossenen Fonds.“, erklärt Marc Drießen, Vorstand der Hesse Newman Capital AG. „Neben dem Erwerb schlüsselfertiger Anlagen können wir durch die Kooperation mit Alpine-Energie zusätzlich Projektentwicklern die Finanzierung und fachgerechte Realisierung der Projekte mit  erfahrenen Partnern bieten.“

Quelle: Hesse Newman Capital AG

Hamburg, 08. Dezember 2009 - Im kommenden Monat wird der erste Solarfonds von Neitzel & Cie. in den Vertrieb gehen. Mit dem Geschlossenen Fonds Solarenergie Nord investiert das Hamburger Emissionshaus in norddeutsche Photovoltaik-Anlagen. Erstes Zielinvestitionsobjekt soll der Solarpark Meldorf in Schleswig-Holstein mit 7,4 Megawatt Gesamtleistung sein.

Die Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe mit ca. 3,4 Megawatt erfolgt noch im Dezember 2009, die zweite Ausbaustufe mit ca. 4,0 Megawatt wird bis 30. März 2010 in Betrieb genommen. Das geplante Investitionsvolumen des Fonds beläuft sich auf maximal 36,5 Millionen Euro, wobei das Emissionskapital bis zu 10 Millionen Euro betragen soll. Bei einer geplanten Laufzeit von 20 Jahren startet der Fonds bei anfänglich hohen Ausschüttungen von knapp zehn Prozent.

Anschließende Auszahlungen werden mit ca. 8 Prozent, ansteigend bis auf 22 Prozent, prognostiziert. Anleger können ab einer Mindestbeteiligung von 10.000 Euro (zzgl. drei Prozent Agio) eine Gesamtausschüttung von prognostizierten 205 Prozent erwarten.

Das Emissionshaus Neitzel & Cie. war bisher auf geschlossene maritime Beteiligungen spezialisiert. Bei der Erweiterung ihres Produktangebots um Solarfonds setzt Geschäftsführer Bernd Neitzel auf ein überzeugendes Gesamtkonzept. „In das Projekt sind langjährige Netzwerkpartner eingebunden, die großes eigenes Interesse am Erfolg des Fondsproduktes haben.“

In Zusammenarbeit mit der erfahrenen Hamburger SunEnergy als Generalübernehmer und technischen Betriebsführer sowie den Spezialisten der Husumer Q 1, verantwortlich für die kaufmännische Betriebsführung, sind sehr gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Beteiligungsangebot im Segment Solarenergie geschaffen worden. Ein weiterer Vorteil sind die Preise für Module in Deutschland, sie fallen deutlich niedriger aus als in Spanien und Italien. „Bei dem Solarenergie Nord haben wir konservativ kalkuliert.“, so Neitzel weiter, „dabei ist der Erlös für den Verkauf der Anlage noch nicht inbegriffen.“

Mit dem Solarfonds hat sich Neitzel & Cie. für die Vorteile des Standorts Norddeutschland entschieden. „Aus der Region und für die Region, denn natürlich sprechen wir mit unseren Partnern von Q 1 auch besonders die Bürger der Region mit dieser Investition an.“, so Neitzel. Der Norden bietet viele sonnige Flächen und empfängt jährlich bis zu 1071 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das Emissionshaus setzt in Meldorf auf die professionelle Expertise von SunEnergy und auf polykristalline Hochleistungsmodule von Hyundai und die Wechselrichter des Herstellers SolarMax by Sputnik Engeneering, mit denen zusätzliche Effizienzsteigerungen bei der Stromerzeugung erreichbar sind. Der Verkaufsprospekt wird in Kürze der BaFin zur Genehmigung vorgelegt.

Quelle:  Neitzel & Cie.

Reutlingen, 10. Dezember 2009 – Die Manz Automation AG, einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, hat in den letzten Wochen mehrere Aufträge im Gesamtvolumen von mehr als 15 Mio. EUR gewonnen. Die größten Bestellungen erhielt der Reutlinger Maschinenbauer von mehreren bedeutenden chinesischen Solarzellen-Herstellern. Bestandteil dieser Aufträge sind neben Automatisierungssystemen auch komplette Backend-Linien zur Herstellung kristalliner Solarzellen sowie mehrere Wafertester der neuesten Generation.

In den Backend-Produktionslinien kommen unter anderem die neu entwickelten HAP 2400 High-Accuracy-Printer von Manz zum Einsatz. Diese sind – mit einem Durchsatz von über 2.400 Solarzellen pro Stunde – die schnellsten und genausten Hochpräzisionsdrucker im Markt zur Erzeugung von Frontseitenkontakten für selektive Emitter-Zellen. Zudem wird der Wirkungsgrad der Solarzellen durch den Einsatz der Doppeldrucktechnologie nochmals erhöht.

Voraussetzung für diese Aufträge waren die erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den vergangenen Monaten, einhergehend mit umfangreichen Versuchsreihen im unternehmenseigenen Technologie- und Trainingscenter, welche die zuverlässige Funktion und Effizienzsteigerung der neu entwickelten Systeme belegten. Entscheidend für die Auftragserteilung war zudem die lokale Präsenz durch Produktions- und Servicestandorte in Asien.

Gleichzeitig konnte ein Folgeauftrag eines großen taiwanesischen PV-Herstellers für die Lieferung von Automations-Equipment gewonnen werden. Hierbei handelt es sich um einen langjährigen Kunden, der auch beim weiteren Ausbau seiner Fertigungskapazität weiterhin auf das bewährte Manz-Equipment setzt.

Die Auslieferung der Bestellungen wird innerhalb des ersten Halbjahrs 2010 erfolgen.

Aufgrund der spürbaren Schwierigkeiten im Markt für Dünnschichttechnologie hat sich die Manz Automation mit einem Großkunden über die Neustrukturierung eines bestehenden Auftrags verständigt. Dies hat folgende Auswirkungen: Alle bereits gefertigten Laserstrukturierungsmaschinen werden noch in diesem Jahr ausgeliefert und sich damit positiv im Umsatz- und Ertrag widerspiegeln. Für den restlichen Auftragswert wird Manz einen leicht positiven Einmaleffekt realisieren, der ebenfalls noch im Geschäftsjahr 2009 umsatz- und ertragswirksam wird.

Unter Berücksichtigung der Neuaufträge sowie den getroffenen Vereinbarungen mit dem langjährigen Großkunden beläuft sich der Auftragsbestand auf derzeit 65,3 Mio. EUR. Weitere große Aufträge aus dem Bereich Solar und LCD werden derzeit verhandelt, deren Abschluss in den ersten Monaten des neuen Jahres erwartet wird.

 

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation, sieht durch die Neuaufträge die F&E-Strategie bestätigt und blickt sehr zuversichtlich in die Zukunft: „Mit unseren hocheffizienten und hochintegrierten Maschinen haben wir neue Maßstäbe gesetzt. Insbesondere unser Backend zeichnet sich durch zahlreiche Innovationen aus, die den Wirkungsgrad der Solarzellen signifikant erhöhen und den Produktionsprozess optimieren. Damit werden wir unserer Rolle als Innovationsmotor gerecht und bieten der Branche die notwendigen Technologien, um nun nach der Krise wieder erfolgreich und profitabel am Markt agieren zu können.“ Er ergänzt: „Die akquirierten Neuaufträge beleben unser Geschäft erheblich und bestätigen unsere Unternehmensstrategie, insbesondere in Forschung und Entwicklung zu investieren.“

Quelle: Manz Automation AG

Pfäffikon, 08. Dezember 2009 – Um die Finanzierung des Oerlikon Konzerns nachhaltig auf eine tragfähige Grundlage zu stellen, hat das Unternehmen am 25. November 2009 seinen Syndikatsbanken einen ganzheitlichen Restrukturierungsvorschlag unterbreitet, der die Finanzierung des Unternehmens nachhaltig sicherstellen soll.

Dieser Vorschlag beinhaltet die Stundung der Rückzahlung der festen Tranche (Term Loan) und des Revolving Kredits, verringerte Zinssätze und die Umwandlung von Teilen der Bankschulden in eine Kapitalbeteiligung an OC Oerlikon. Der Vorschlag sieht darüber hinaus eine substantielle Herabsetzung des aktuellen Aktienkapitals mit anschliessender Kapitalerhöhung vor.

Die Renova Group, mit 45 Prozent Aktienbesitz und Hauptaktionär des Oerlikon Konzerns, hat seine Bereitschaft erklärt, an einer Kapitalerhöhung teilzunehmen und als „Underwriter“ aufzutreten. Die Finalisierung der Details des Restrukturierungs- und Refinanzierungsprogramms in Zusammenarbeit mit den Syndikatsbanken wird bis Ende Februar 2010 erwartet. Die anschliessende Kapitalerhöhung ist innerhalb der ersten Jahreshälfte 2010 vorgesehen.

Weiter gibt Oerlikon eine ausserordentliche Abschreibung im Solar-Segment in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags (CHF) bekannt. Aufgrund eines Technologiesprungs in der Herstellung der Produktionsanlagen und im Produktdesign sowie eines weiterhin schwierigen Marktumfelds haben Management und Verwaltungsrat beschlossen, die Bewertung des Lagerbestands entsprechend anzupassen. Diese Abschreibung hat keinen Einfluss auf die Barbestände bzw. den Geldfluss des Konzerns im aktuellen Geschäftsjahr.

Quelle: OC Oerlikon Management AG

Dipl.-Ing. Roland Lacher, Vorsitzender des Vorstandes

Kahl am Main, 07. Dezember 2009 - Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG aus Kahl, erwirbt die restlichen 49 % an der STANGL Semiconductor Equipment AG (STANGL), Fürstenfeldbruck bei München. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute am 07.12.2009 unterzeichnet. SINGULUS erwartet das Closing zum Ende des Jahres und besitzt nach der Übernahme 100 % der Anteile von STANGL.

Es ist SINGULUS damit gelungen, den Kauf der STANGL-Anteile gegenüber früheren Planungen vorzuziehen und einen deutlich niedrigeren Kaufpreis als für die erste Tranche von 2007 zu bezahlen.

Durch die endgültige Akquisition von STANGL schafft SINGULUS die Voraussetzungen, um noch schneller im Segment Solar zu expandieren. „STANGL war die erste Akquisition außerhalb unseres traditionellen Arbeitsgebietes der Optical Disc Produktionsanlagen. Wir haben damit sofort den strategisch sehr wichtigen Marktzugang zur Photovoltaik-Industrie möglich gemacht. Wir werden uns deutlicher auf das Systemgeschäft mit Produktionsanlagen für Solarzellen konzentrieren und unser Know how in der Beschichtungs- und Automatisierungstechnik sowie im Systemgeschäft einbringen“, sagte Roland Lacher, Vorstandsvorsitzender der SINGULUS TECHNOLOGIES AG.

Roland Lacher weiter:“ Die Nachfrage von Kunden konzentriert sich immer mehr auf verbesserte Zellkonzepte mit höheren Wirkungsgraden und Fertigungstechnologien mit gleichzeitig sinkenden Herstellkosten. Die geforderten Verbesserungen betreffen alle Fertigungsschritte in der Silizium– und auch Dünnschicht–Solartechnik. SINGULUS und STANGL kooperieren mit führenden Zellherstellern bei der Entwicklung neuer Technologien und neuer Anlagenkonzepte“.

SINGULUS TECHNOLOGIES wird zusammen mit STANGL das Solargeschäft konsequent ausbauen. STANGL ist einer der wichtigen Anbieter nasschemischer Anlagen für die kristalline Silizium-Solartechnik als auch für die Dünnschicht-Solartechnik.  In Kombination mit den Anlagen von STANGL bietet SINGULUS TECHNOLOGIES mit der Nasschemie, der Vakuumbeschichtung sowie dem Wafer-Handlingsystem wichtige Anlagenbaugruppen einer Fertigungslinie für kristalline Silizium Solarzellen an. Auch für die Dünnschicht-Solartechnik werden neue Fertigungsverfahren integriert und angeboten.

Ziel ist es, bei Produktionsanlagen und -Systemen für Solarzellen in den nächsten Jahren die Position auszubauen und am kommenden Wachstum in diesem Markt zu partizipieren.

Quelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG