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Finanzen

Frankfurt, 05. 2010 - Die S.A.G. Solarstrom AG hat am 22. Dezember 2009 das größte Photovoltaik-Solarkraftwerk mit einer Leistung von 13,65 MWp in Tschechien in Betrieb genommen und ans Netz gebracht. Das Investitionsvolumen beträgt über 60 Mio. EUR. Die youmex AG hat in Rekordzeit von nur 5 Wochen die Projektfinanzierung arrangiert und die Auszahlung einen Tag vor Jahresultimo 2009 abgewickelt.

Die S.A.G. Solarstrom AG hat in Tschechien eine 13,65 MWp-Photovoltaik-Anlage auf einem ehemaligen Militärgelände in Stribro im Bezirk Pilsen errichtet. Zum Einsatz kamen dabei Premium-Module von Yingli sowie der neue Kaco Wechselrichter Powador XP350-HV TL. Bei der ortsspezifischen Sonneneinstrahlung wird die Anlage rund 13.650 000 kWh jährlich produzieren - damit können mehr als 3.100 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden.

"Bislang wurde die Projektgesellschaft Solar Stribro s.r.o. durch die S.A.G. Solarstrom AG über Gesellschafterdarlehen refinanziert, die der S.A.G. möglichst schnell wieder zur Verfügung stehen sollten", so Kai Hartmann, Head of Structured Finance der youmex AG. "Die Aufgabenstellung zur Ablösung von Gesellschaftermitteln durch eine Projektfinanzierung in Höhe von 20 Mio. Euro während bzw. kurz nach Fertigstellung war eine sportliche Herausforderung, die uns und dem durch uns involvierten Bankenkonsortium enormen Spaß gemacht hat."

Stribro ist mit 13,65 MWp das bislang größte Einzelprojekt der Freiburger Photovoltaik-Spezialisten. "Wir können aufgrund unserer optimierten Beschaffung und Logistik mittlerweile jedoch auch noch deutlich größere Projekte realisieren", so Dr. Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG. "Tschechien gehört neben Deutschland und Italien zu unseren Kernzielmärkten in 2009, deshalb freuen wir uns, dass wir nun in Stribro unser erstes Projekt in Tschechien realisieren konnten".

Tschechien ist aufgrund hoher Sonneneinstrahlung und einer attraktiven Einspeisevergütung, die aufgrund der Fertigstellung in 2009 für 20 Jahre garantiert ist, ein interessanter Investitionsstandort. Photovoltaik-Anlagen über 30 kWp erhalten für den eingespeisten Strom pro KWh 12,79 Tschechische Kronen (CZK), das entspricht knapp 0,48 EUR.

Quelle: youmex AG

Freiburg, 5. Januar 2009 - Die S.A.G. Solarstrom AG, Freiburg, hat zum Jahresende 2009 über ihre Projektgesellschaft Solar Stribro s.r.o. eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 20 Mio. € für ihr 13,65 MWp Photovoltaik-Projekt in Stribro (Tschechien) erhalten. Nach dieser von der youmex AG, Frankfurt, kurzfristig arrangierten Zwischenfinanzierung erwartet die S.A.G. Solarstrom AG zudem den zeitnahen Abschluss einer langfristigen Endfinanzierung des Projektes, das ein Investitionsvolumen von über 60 Mio. € hat.

Die 13,65 MWp-Photovoltaik-Anlage auf einem ehemaligen Militärgelände in Stribro im Bezirk Pilsen war das bislang größte fertig gestellte Freiflächen-PV-Projekt in Tschechien. "Die hohe Qualität unserer Anlagen und der gute Ruf unseres Unternehmens erleichtern die Finanzierung auch von Großprojekten mittlerweile erheblich. Daher mussten und müssen wir, anders als zum Teil vom Markt erwartet, dieses interessante Projekt nicht um jeden Preis verkaufen, sondern können ohne Zeitdruck die wirtschaftlich attraktivste Option wählen“, erläutert Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG.

Damit verbessere man zugleich auch die Voraussetzungen, um das für 2010 geplante Wachstum sicher zu erreichen. „Nach der realisierten Erreichung unserer Ziele für 2009 rechnen wir für 2010 mit einem gesteigerten Umsatz von 190 bis 210 Mio. € und einem deutlich verbesserten EBIT zwischen 8 und 11 Mio. €“, so Kuhlmann.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Freiburg, 23. Dezember 2009 - Die S.A.G. Solarstrom AG hat heute beschlossen, im Rahmen der Hauptversammlungs-Ermächtigung vom 13. Juli 2009 das derzeit laufende Aktienrückkaufprogramm zeitlich und bezüglich des Umfangs zu erweitern und mit Beginn des heutigen Tages bis zum 30. April 2010 weitere maximal 500.000 eigene Aktien zurückzukaufen.

Dieser Beschluss erfolgte aufgrund der aktuell guten Geschäftsentwicklung und der positiven Erwartungen für das nächste Geschäftsjahr. In ihrer Meldung vom gestrigen Tage hatte die S.A.G. Solarstrom AG ihre  Prognose für das Gesamtjahr 2009 mit einem Umsatz zwischen 125 Mio. € und 140 Mio. € und einem EBIT zwischen 5 Mio. € und 8 Mio. € bestätigt und für das Geschäftsjahr 2010 einen  Umsatz zwischen 190 Mio. € und 210 Mio. € und ein EBIT zwischen 8 Mio. € und 11 Mio. € angekündigt.

Neben den in der Zeit vom 2. Juli 2009 bis zum 10. Juli 2009 erworbenen 15.378 S.A.G.-Aktien hat das Unternehmen seit dem 17. Juli 2009 bis zum Ablauf des gestrigen Tages bereits insgesamt  529.557 eigene Aktien erworben. Da 7.735 Aktien im August 2009 zur Bedienung von Wandlungsrechten eingesetzt wurden, hatte die S.A.G. Solarstrom AG mit Ablauf des gestrigen Tages demnach 537.200 eigene Aktien im Bestand. Mit der unabhängigen Durchführung des erweiterten Aktienrückkaufprogramms wurde erneut die CloseBrothers Seydler Bank, Frankfurt/Main, beauftragt.

Die Bank darf im Rahmen des Programms täglich nicht mehr als 25 % des durchschnittlichen Handelsvolumens an allen deutschen Wertpapierbörsen an den jeweils dem Handelstag vorangegangenen zwanzig Handelstagen nicht überschreiten. Der Erwerbspreis darf das arithmetisches Mittel der Eröffnungskurse im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main an den fünf Börsentagen vor Eingehen der Verpflichtung zum Erwerb eigener Aktien um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.

Die so erworbenen Aktien dürfen nach der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 13. Juli 2009 zu allen gesetzlichen Zwecken verwandt werden, insbesondere dürfen sie gegen Sachleistung veräußert werden, insbesondere auch im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen und dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen und Unternehmensbeteiligungen. Ferner dürfen sie auch in anderer Weise als über die Börse oder über ein Bezugsangebot unter Wahrung des Bezugsrechts aller Aktionäre veräußert werden, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Abs. 3 S. 4 AktG).

Die Gesellschaft kann eigene Aktien, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben werden, auch zur Erfüllung von Wandel- oder Optionsrechten bzw. im Rahmen eines Aktienoptionsplans verwenden. In den genannten Beispielsfällen kann auch das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden.

„Die S.A.G. Solarstrom AG befindet sich nach wie vor auf einem ertragsorientierten Wachstumskurs. Die Fortsetzung des Rückkaufprogrammes  erlaubt es uns, bei  strategischem Bedarf auf eigene Aktien, die auf dem derzeitigen Kursniveau erworben werden können, zurückgreifen zu können. Wie schon im August geschehen, können wir die Aktien zudem auch zur Erfüllung von Wandel- oder Optionsrechten verwenden. Damit vermeiden wir bei der Nutzung  der eigenen Aktien eine Verwässerung und steigern so die Attraktivität der S.A.G.-Aktien“, so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

DCM Deutsche Capital Management AG

München, 04. Januar 2010 - Das Münchner Emissionshaus DCM AG hat die Anfang Oktober aufgelegte „DCM Energy GmbH & Co. Solar 3 KG“ mit einem Eigenkapital von 9,1 Millionen Euro geschlossen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt inklusive des zugesagten Fremdkapitals rund 35 Millionen Euro.

Für ihren dritten Solarfonds schnürte die DCM ein Paket, das dem weitreichenden Sicherheitsbedürfnis der Investoren Rechnung trägt. Investiert wurde in neun feststehende Photovoltaik-Anlagen auf Dächern ausgewählter deutscher Logistikzentren der Einzelhandelsketten ALDI Süd und ALDI Nord. Die Anlagen gingen bereits alle ans Netz und sicherten sich damit die Einspeisevergütungen nach dem Energieeinspeisegesetz (EEG) 2009. Somit kann die Fondsgesellschaft über die Fondslaufzeit von 20 Jahren für alle Anlagen die unvermindert hohen Einspeisevergütungen – in der Spitze bis 43 Cent je Kilowattstunde – vereinnahmen.

Bei der Ermittlung der an den Generalunternehmer Pohlen Gruppe zu zahlenden Kaufpreise der einzelnen Anlagen beschritt die DCM Neuland: Durch ein erfolgsabhängiges, flexibles Kaufpreismodell für die Photovoltaik-Anlagen nimmt DCM den Zulieferer mit in die Verantwortung und schafft, zusammen mit der Beteiligung der Pohlen Gruppe an den Mehrerlösen, zusätzliche Qualitätsanreize. „Erstmals ist ein Zulieferer damit nicht nur Verkäufer von Solar-Modulen, sondern liefert genau genommen Erlöspotenziale. Mit der Verpflichtung diese zu erreichen, steht er in der Verantwortung für den Gesamtertrag des Fonds – ein Umstand, der die Gesamtinvestitionssicherheit für den Investor nachhaltig erhöht“, erklärt der für die Konzeption der DCM Solar 3 KG verantwortliche Konzeptionär Rainer Brings.

Zudem übernimmt Pohlen die Gewähr für die Bauausführung, die laufende Wartung sowie den Rückbau bzw. die Verwertung nach Laufzeitende im Jahr 2029. Verbindliche Pachtverträge und Einspeiseverträge mit den Energieversorgern über die gesamte Fondslaufzeit sind ebenfalls abgeschlossen.

Auch Claus Hermuth, Vorstandsvorsitzender der DCM AG, ist von dem Solarkonzept überzeugt: „Wir sehen Solarfonds mit starken Partnern und ausgereiften Konzepten auch für 2010 als interessante Assetklasse an, die dem Wunsch des Anlegers nach verlässlichen, ökologisch erzeugten Rückflüssen Rechnung trägt.“ DCM plant daher, noch im ersten Quartal 2010 einen weiteren Solarfonds aufzulegen.

Die Münchner DCM Deutsche Capital Management AG zählt zu den führenden unabhängigen Emissionshäusern am deutschen Kapitalanlagemarkt. Das Investitionsvolumen beträgt seit Firmengründung mehr als 4,6 Milliarden Euro.

Quelle: DCM Deutsche Capital Management AG

2,4 MWp von COLEXON übergeben

Hamburg, 22. Dezember 2009 - Erneut stellt COLEXON, der Spezialist für große Photovoltaik-Aufdachanlagen, seine Kompetenz unter Beweis: Auf den Dächern der sächsischen BMG Baugruppen- und Modulfertigung GmbH Glauchau wurden am 16. Dezember 2009 drei Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 2,4-MWp in Betrieb genommen.

Dank individueller Unterkonstruktion der COLEXON-Ingenieure wird ein überdurchschnittlicher Energieertrag erzielt. Das neue Solarkraftwerksportfolio auf den Dächern der BMG, projektiert von der COLEXON Energy AG, besteht aus insgesamt drei Einzelanlagen an Standorten in Glauchau. Diese wurden am 16. Dezember in Betrieb genommen. Baubeginn der insgesamt 24.000 m2 großen Kraftwerke war im Juli dieses Jahres. Insgesamt verbaute COLEXON 33.400 Dünnschichtmodule von Spezialist First Solar.

Effiziente Bauweise

Eine besondere Herausforderung für COLEXON stellte die maximale Dachlast von jeweils 15 kg/m2 dar. Hierfür entwickelten die Photovoltaik-Experten von COLEXON in Zusammenarbeit mit SC-SolarCraft eine innovative Unterkonstruktion in Leichtbauweise. Darüber hinaus ermöglicht die Konstruktion eine überaus effiziente Nutzung der vorhandenen Dachfläche. Diese verursacht bei einer Aufständerung der Module von nur zehn Grad eine äußerst geringe Verschattung und schafft somit Platz für insgesamt mehr Module auf dem Dach. Auf eine aufwändige Durchdringung der Dachhaut konnte verzichtet werden.

Optimale Rendite

Diese Ingenieursleistung der COLEXON-Anlage ist zum einen individuell auf die besonderen Anforderungen der Anlagen in Sachsen zugeschnitten. Zum anderen versetzt diese effiziente Aufdachkonstruktion in Verbindung mit den First Solar-Modulen COLEXON in die Lage, den Kunden auch im kommenden Jahr trotz der zu erwartenden politischen Entwicklungen attraktive Renditen zu bieten.

Wachstumskurs 2010

Das Projektportfolio Glauchau ist für COLEXON einer von mehreren Gründen optimistisch ins nächste Jahr zu blicken. Zum Jahresende 2009 hat die Gesellschaft ihre finanzielle Flexibilität mit der Sicherung umfassender liquider Mittel ausweiten können. Die im Dezember abgeschlossene Working Capital Finanzierung über 21 Millionen Euro bildet einen wichtigen Schritt zur Finanzierung des operativen Wachstums für 2010. Mit der neu gewonnen finanziellen Sicherheit und gewohnt innovativen Lösungsansätzen für Investoren wie etwa in Glauchau sieht sich COLEXON schon jetzt gut aufgestellt, um auch in den kommenden Jahren überdurchschnittlich zu wachsen.

Quelle: COLEXON AG