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Finanzen

 

Wuxi/Schaffhausen, 16. August 2012, Drama bei Suntech: Noch Ende Juli dieses Jahres vermutete der weltgrößte Solarmodulhersteller Suntech, dass dieser durch eine Investition in das Unternehmen Global Solar Fund (GSF) aus Luxemburg betrogen worden sei. Es ging um nicht weniger als 560 Mio. Euro. Angeblich sollte dieses Investment, dass im Mai 2012 platziert wurde, durch eine deutsche Staatsanleihe abgesichert gewesen sein. Damals hatte der Solarhersteller eine Zahlungsverpflichtung mit insgesamt 554,2 Mio. Euro abgegeben und GSF sollte als Sicherheit dafür eine deutsche Staatsanleihe Höhe von 560 Mio. Euro anbieten.

Suntech Power

Erst viel später hat Suntech das Investment von externen Beratern überprüfen lassen. Dabei stellte sich heraus, dass die Staatsanleihe nie exsistent war. Das vermutete zumindest Suntech auf Grund von Berateraussagen. CEO und Gründer von Suntech Dr. Zhengrong Shi war darüber sehr enttäuscht. Worüber eigentlich? Darüber, dass innerhalb des Unternehmens keine Vorabprüfung stattgefunden hat oder über die Machenschaften von GSF? Im Anschluß reichte Suntech mehrere Klagen ein.

Das Unternehmen konnte die richterliche Anordnung erwirken, die weltweiten Anlagen des Fonds GSF Capital und dessen Geschäftsführers, Javier Romero, einzufrieren und diese von einem unabhängigen, vom Gericht berufenen Manager überwachen zu lassen. Weiterhin hat der genannte Manager bereits im Namen des Gerichts Romero als Geschäftsführer des Fonds Sicar, einem aktiven Teilhaber des Global Solar Fund (GSF), abgelöst, wodurch er die Kontrolle über den Fonds übernehmen konnte.

Was Shi später zum Fall GSF und seinem ersten Erfolg vor Gericht sagen wird: „Es ist unsere oberste Priorität, die Interessen unserer Aktionäre zu schützen." Diese Einsicht kommt spät, viel zu spät. Nun räumt Shi seinen Platz. Kommt dies auf Druck der Aktionäre? Reine Spekulation! Shi räumt seinen Platz und gibt sein Amt als Vorstandsvorsitzender auf. Der bisherige Finanzvorstand David King löst Shi ab und Nachfolgerin von King wird Anlin Ting-Mason. Shi übernimmt zukünftig die Aufgaben des Vorsitzenden im Verwaltungsrat und bleibt als Strategievorstand dem Unternehmen treu. Er begründet seinen Rücktritt damit, dass die Solarbranche an einem kritischen Punkt angekommen und seine Peron wohl besser in der strategischen Entwicklung aufgehoben sei.

Quelle: Suntech

 

München, 08. August 2012, Der weltweit größte Rückversicherer Munich Re plant verstärkt eine Investition in erneuerbare Energien und in die Stromnetze. In den nächsten drei bis fünf Jahren plant das Unternehmen, das besser unter den Marken Ergo, DAS und DKV bekannt sein dürfte, eine Investition in Erneuerbare Energien in Höhe von 2,5 Mrd. Euro sowie in die Infrastruktur der Stromnetze in Höhe von weiteren 1,5 Mrd. Euro. Noch in diesem Halbjahr konnte die Gruppe einen Gewinn von 1,6 Mrd. Euro und somit deutlich mehr als die Hälfte der Zielmarke von rund 2,5 Mrd. Euro erreichen.

Die Gruppe versichert Produkte von Solarunternehmen (z.B. Solarmodule) und investiert neben Solar- und Windparks auch in Gas- und Stromnetze. Derzeit ist das Unternehmen am Übertragungsnetzbetreiber Amprion beteiligt. Bisher wurde über 600 Mio. Euro in diese Bereiche investiert.

Quelle: Munich Re

 

Berlin, 01. August 2012, Laut einer aktuellen Studie des Photovoltaik-Marktplatzes Milk the Sun (www.milkthesun.de) können die Kosten in Form von Versicherungsbeiträgen für die meisten Photovoltaikversicherungen um durchschnittlich 10 Prozent bei gleicher oder besserer Leistung gesenkt werden.

Milk the Sun

Die Marktanalysen der europäischen Online-Börse für die Solarindustrie haben ergeben, dass die jährlichen Versicherungsbeiträge von 9 aus 10 verglichenen PV-Versicherungen deutlich zu hoch sind, über geringe Deckungssummen verfügen und somit unnötige Kosten für den Solaranlagenbetreiber verursachen. Die größten Ausschläge ergaben sich bei Solarstromanlagen, die seit mehr als zwei Jahren am Netz sind. Gerade bei diesen könnten, aufgrund der Kostenreduktionen bei der Gestehung, deutliche Einsparungen bei einer neuen Versicherung erzielt werden.

Der Anbietermarkt bei der Absicherung und auch die hinterlegten Versicherungsprodukte sind extrem intransparent. Dies betrifft sowohl die Beitragsermittlung als auch die Gestaltung der vertraglichen Vereinbarungen. In der Preisgestaltung wird häufig mit schadenabhängigen Vorausrabatten gearbeitet, welche schon nach dem ersten kleineren Schadensfall entfallen.

Eine transparente und effiziente Lösung findet der Anlagenbetreiber frei zugänglich im Internet, u.a. unter www.milkthesun.com/deu/versicherungsrechner. Sogenannte Versicherungsrechner ermöglichen es, Versicherungsbedingungen und Beitragshöhe, speziell auf die eigene Anlage zugeschnitten, tagesaktuell zu berechnen. So erhalten User eine unabhängige Vergleichsmöglichkeit, mit der sie kostenlos und unverbindlich ihre Photovoltaik-Versicherung benchmarken können.

Quelle: Milk the Sun

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Gründau, 05. August 2012, Das innovative Photovoltaik Anzeige System  Solarfox® ist ein ideales Instrument für Bürgersolarvereine oder Genossenschaften, um die eigenen Investitionen in Erneuerbare Energien zu visualisieren und neue Mitglieder vor Ort zu gewinnen.

Solarfox - Display für Solarstromanlagen

Die Umstellung unseres Energiesystems auf Erneuerbare Energie ist klimapolitisch notwendig, ökonomisch sinnvoll und bietet vielfältige Umsetzungsmöglichkeiten. Im Besonderen für kleinere, dezentrale Akteure wie zum Beispiel Kommunen, Stadtwerke, Landwirte oder auch Genossenschaften.

Immer mehr öffentliche Gebäude werden durch das Engagement der Genossenschaften mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Hier bietet sich die Gelegenheit im Eingangsbereich ein gut verständliches Photovoltaik Anzeige System zu realisieren. z.B. in Form einer Photovoltaik Anzeige, diese erklärt, was getan wurde, wie die Stromerzeugung funktioniert und wie viel Energie man heute umweltschonend produziert. Dioe Photovoltaik Anzeige visualisiert auch  wie hoch die CO2-Vermeidung ist und welches weitergehende Engagement die Energiegenossenschaft zukünftig plant.

Der Anbieter SOLARFOX® aus Gründau bei Frankfurt hat hierfür ein aufsehenerregendes Photovoltaik-Anzeigesystem entwickelt, mit dem man der Solarstromanlage gewissermaßen bei der Arbeit zusehen kann. Das innovative Solar Display SOLARFOX® ist eine neuartige Photovoltaik Anzeige Tafel, welche es erlaubt, die Ertragsdaten von Solarstromanlagen in einer attraktiven und für jedermann verständlichen Weise zu präsentieren. Die neuartige Photovoltaik Anzeige bedient sich anschaulicher Grafiken und Diagramme und ermöglicht auch eine Gegenüberstellung von Stromertrag und Stromverbrauch, eine Monats- und Jahresverlaufsansicht, die eingesparte CO2 Menge und viele weitere Funktionen. Solarfox® setzt die neuartige Photovoltaik Anzeige bereits weltweit ein und bietet zahlreiche Möglichkeiten technische Beschreibungen und komplexe Zusammenhänge der erneuerbaren Energien verständlich darzustellen.

Die Photovoltaik Anzeige Solarfox® informiert anschaulich und leicht verständlich über alles, was man über die Solaranlage wissen möchte. Alle Informationen werden nicht in trockenen Zahlenkolonnen präsentiert, sondern in farbenfroh animierten Diagrammen und Grafiken. Auch wer technisch völlig unbedarft ist, versteht die Zusammenhänge daher ohne Schwierigkeiten. Auf diese Weise kommt die  Solartechnik endlich dort an, wo sie hingehört: mitten im Leben.

Solarfox® sucht permanent nach Verbesserungsvorschlägen und Ideen. Dabei Arbeitet das Team von Solarfox sehr eng mit Bürgersolarvereinen und Energiegenossenschaften zusammen um das Photovoltaik Anzeige System Solarfox® ständig zu verbessern und erweitern.

Die Bürgersolarvereine profitieren zudem von einer umfangreichen Förderung, denn die Photovoltaik Anzeige von Solarfox® wird in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Kindergärten und Kirchen mit einem Zuschuss von insgesamt  2.400 Euro durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert.

Quelle: SOLEDOS GmbH

 

Bonn, 23. Juli 2012, Beim Photovoltaikunternehmen SolarWorld AG hat sich das Risiko auf Grund der schwierigen Marktsituation in der Solarbranche im Laufe des zweiten Quartals erhöht. Möglicherweise hätten Finanzkennzahlen nicht erreicht werden können, die äußerst kreditrelevant sind. Das Unternehmen hat deswegen mit seinen Kreditgebern bestehende Kreditvereinbarungen über 375 Millionen Euro neu verhandelt. Die Finanzkennzahlen wurden daraufhin angepasst und erlauben dem Unternehmen nun eine größere Flexibilität.

SolarWorld AG

Mit diesen Vereinbarungen konnte die SolarWorld ihre finanzielle Stabilität weiter festigen und verfügt zum Ende des zweiten Quartal 2012 über eine Liquidität von 320 Mio. Euro. Zusätzlich wurden über 130 Mio. Euro an Kreditverbindlichkeiten getilgt.

Der Vorstandsvorsitzende der SolarWorld AG, Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, hingegen hält 27,84 Prozent der Aktien und verzichtet auf sein Gehalt und weitere Zahlungen (Wir berichteten: SolarWorld - Asbeck verzichtet auf Kohle)

Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck: „Für den Erfolg der SolarWorld werde ich zudem einen persönlichen finanziellen Beitrag leisten und so lange auf mein Gehalt und Dividende verzichten, bis der Konzern wieder profitabel ist.“
 
Quelle: SolarWorld AG