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Murcia, 24. Oktobee 2011, Der Präsident der Region Murcia, Ramón Luis Valcárcel, und Klaus Gehrlicher, Gründer und CEO des deutschen Photovoltaikunternehmens Gehrlicher Solar AG, trafen sich am 20. Oktober, um umfangreiche Investitionen in die Solarenergie im Laufe der nächsten fünf Jahre anzukündigen.

Klaus Gehrlicher (Mitte) während seiner Rede in Murcia

Während des Treffens erläuterte Klaus Gehrlicher die Investitionen, die das Unternehmen in der Region Murcia im Laufe der nächsten fünf Jahre geplant hat und dankte der Provinzregierung für ihre Unterstützung der Photovoltaik.

Klaus Gehrlicher: „Die Strategie der Gehrlicher Solar España lautet, in der Region Murcia weiter zu expandieren. In den kommenden zwei Jahren werden wir kleinere Solaranlagen ebenso entwickeln wie größere Projekte mit einer Gesamtkapazität von 200 bis 400 MWp.“

Darüber hinaus stellte Klaus Gehrlicher fünf Projekte mit einer Gesamtleistung von 12 MWp vor, die das Unternehmen in diesem Jahr in der Region realisiert hat. Drei davon wurden bereits in den Gemeinden Lorca, Cartagena und Murcia an das Stromnetz angeschlossen. Der Netzanschluss der anderen zwei Anlagen, die sich in Lorca befinden, ist bis Ende 2011 geplant. Die fünf Freiflächenanlagen bedeuten eine Investition in Höhe von rund 32 Millionen Euro in der Region Murcia.

Francisco Espín, Geschäftsführer der Niederlassung der Gehrlicher Solar España in Bullas/Murcia, hob den Ursprung des Unternehmens in der Provinz Murcia hervor und präsentierte weitere Solarparks in mehreren spanischen Provinzen. Insgesamt hat die Gehrlicher Solar España im Jahr 2011 Solaranlagen, vornehmlich Freiflächenanlagen, mit einer Gesamtleistung von 23 MWp installiert.

Espín gab außerdem einen Ausblick auf die Geschäfte des Unternehmens in Südamerika, welche von der Gehrlicher Solar España gesteuert werden: „Aktuell starten wir unseren Expansionsprozess in Südamerika, genauer gesagt in Brasilien, wo wir seit Dezember 2010 mit einer Niederlassung präsent sind. Wir werden in Kürze mit dem Bau der ersten Photovoltaikanlage auf einem Fußballstadion in Lateinamerika beginnen – der Anlage auf dem Pituaçu Stadion in Salvador de Bahía mit 403 kWp Leistung. Unser nächster Zielmarkt ist Chile, wo wir gerade dabei sind, eine Niederlassung aufzubauen.“

Quelle: Gehrlicher Solar AG

Brilon, 17. Oktober 2011, Das Solarunternehmen solarhybrid AG, das sich auf den Bau von Solargroßkraftwerken spezialisiert hat, erhält von der Creditreform Rating AG die Note BBB+.

Solarhybrid AG

Das Unternehmen hat in einem mehrere Wochen dauernden, strikten Bewertungsprozess in umfänglichem Maße Informationen zur Geschäftstätigkeit, seinen Märkten, dem derzeitigen Geschäftsgang, sowie zur Vermögens- und Ertragslage Auskunft erteilt. Als Teil des Audits wurden insbesondere das Projektmanagement, die Unternehmenssteuerung und das Risikomanagement sowie die Reporting- und Steuerungssysteme analysiert.

Albert Klein, CFO von solarhybrid: „Die solarhybrid AG überzeugt durch hohe Ertragskraft, schlanke, flexible Strukturen, geringe Fixkosten und kein Lagerrisiko. Das positive Rating ist eine Auszeichnung für unser junges Unternehmen. Es unterstreicht, dass unser Wachstum auf einem starken Fundament steht und wir gut gewappnet sind für immer größere Solarprojekte.“

Quelle: solarhybrid AG

Bitterfeld-Wolfen, 12. Oktober 2011, Q-Cells International Finance B.V. lädt Inhaber der Teilschuldverschreibungen (492.500.000 Euro / 1,375 Prozent) der Wandelanleihe zu einer Gläubigerversammlung nach Frankfurt ein. Die Wandelanleihe wird Ende Februar 2012 fällig.

Q-Cells SE

Gegenstand der Versammlung ist die Beschlussfassung über die Bestellung eines gemeinsamen Vertreters der Inhaber der Wandelschuldverschreibung nach Maßgabe der Bestimmungen des deutschen Schuldverschreibungsgesetzes 2009 (SchVG) mit der Befugnis, mit Wirkung für sämtliche Inhaber bestimmte Rechte, insbesondere die Zustimmung zu einer Laufzeitverlängerung der Anleihe für einen bestimmten Zeitraum, konzentriert wahrzunehmen.

Die Einladung der Anleiheinhaber zur Gläubigerversammlung wird im Laufe des heutigen Tages im elektronischen Bundesanzeiger, auf der Homepage der Börse Luxemburg sowie über Bloomberg und Reuters veröffentlicht.

Wie bereits früher bekanntgegeben, aktualisiert Q-Cells derzeit ihre Geschäftsplanung und lässt diese von externen Beratern validieren. Außerdem sind Berater mit der Prüfung von Finanzierungsoptionen für die der Q-Cells Gruppe beauftragt. Sollte der Abschluss dieser Prüfungen ergeben, dass gegebenenfalls weitere Maßnahmen mit Blick auf die Wandelschuldverschreibung aus der Sicht der Anleiheinhaber und von Q-Cells sinnvoll und erforderlich sind, könnte bei entsprechender weiterer Beschlussfassung der Anleiheinhaber die Bestellung des gemeinsamen Vertreters dazu dienen, die rechtssichere Umsetzung derartiger Maßnahmen zu unterstützen. In Vorgesprächen hat ein Inhaber eines wesentlichen Teils der ausstehenden Wandelschuldverschreibung die Zustimmung zur Bestellung des gemeinsamen Vertreters mit den genannten Befugnissen in Aussicht gestellt.

Quelle: Q-Cells SE

Blaubeuren, 14. Oktober 2011, Die CENTROSOLAR Group AG präsentiert sich nach eigener Darstellung als eine der führenden Anbieter von Photovoltaik-Dachanlagen in Europa. Um das weitere Wachstum zu finanzieren, so die Gesellschaft in einer Erklärung, sollte eine Unternehmensanleihe aufgelegt werden. Beworben wurde diese Anleihe durch die CENTROSOLAR Group AG als sichere Aktien-Anleihe ohne Kursrisiko.

"Diese Werbung ist aber nach unserer Einschätzung alles andere als zutreffend", so Rechtsanwalt und BSZ e.V. Vertrauensanwalt Christian Luber, LL.M., M.A., von der auf Kapitalmarktrecht spezialisierten BSZ e.V. Anlegerschutzkanzlei CLLB Rechtsanwälte. Denn zum einen handelt es sich nicht um eine Aktienanleihe, sondern um eine Inhaberschuldverschreibung mit den sich hieraus für den Anleger ergebenden Konsequenzen. Zum anderen ist die Anleihe auch nicht sicher und ohne Kursrisiko. Die Anleihe hat in einem guten halben Jahr bereits einen Viertel ihres Wertes eingebüsst, der Kurs steht zurzeit bei ca. 75 % (Stand 30.09.2011). Von einer Anleihe ohne Kursrisiko kann somit keine Rede sein."

Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte prüft zurzeit, inwieweit die CENTROSOLAR Group AG hierfür in Haftung genommen werden kann. Rechtsanwalt und BSZ e.V. Vertrauensanwalt Luber rät den betroffenen Anlegern, sich von auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Anwälten anwaltlich beraten zu lassen.

Es bestehen daher gute Gründe, der BSZ e.V. Interessengemeinschaft „CENTROSOLAR Group AG" beizutreten.

Quelle: BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein

Erlangen/Brilon, 08. Oktober 2011, Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) und die solarhybrid AG schaffen die Voraussetzungen für den Bau großer Sonnenkraftwerke in den USA ab dem Jahr 2013. Die Unternehmen einigten sich in der Nacht zum Donnerstag grundsätzlich darauf, dass solarhybrid von Solar Millennium das Projektportfolio im Südwesten Amerikas im Umfang von 2,25 Gigawatt (GW) übernimmt und dort mit modernster Photovoltaik-Technologie Solarkraftwerke zur Stromversorgung von Millionen von Menschen errichtet. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Solar Millennium AG neben dem Rückfluss ihrer gesamten US-Projektinvestitionen einen maßgeblichen Anteil am Gewinn bei Realisierung der US-Kraftwerke erhält.

Solar Millennium AG

Beide Gesellschaften rechnen noch im Oktober 2011 mit einem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen, in deren Rahmen solarhybrid bereits erste Zahlungen auf den Kaufpreis geleistet hat. Die Transaktion steht unter anderem unter dem Vorbehalt einer weiterhin positiven Due Diligence-Prüfung durch solarhybrid. Die Einbeziehung weiterer Industriepartner in das Projekt ist möglich. Über die näheren Bedingungen der Transaktion haben die Gesellschaften Stillschweigen vereinbart.

Die solarhybrid AG tätigt die Transaktion durch die 100prozentige Tochtergesellschaft solarhybrid USA LLC, die unter anderem als Generalunternehmer das Engineering, den Komponenteneinkauf und den Bau der Kraftwerke (EPC) übernehmen wird. Bei der Technologie-Umstellung wird solarhybrid USA die Projektentwicklungskapazitäten der Solar Millennium Gruppe soweit wie möglich nutzen.

Ausbau des Kerngeschäfts

Solar Millennium wird sich im Zuge der Vereinbarung auf die Realisierung bereits geplanter und neuer Solarthermie- und Hybridkraftwerke in Europa, Asien, Nordafrika und Lateinamerika konzentrieren und seine entsprechenden Technologie-Plattformen erweitern. Erst am vergangenen Freitag hatte das Unternehmen mit seinen Partnern das neue spanische Solarkraftwerk Andasol 3 eingeweiht. In den USA steht das Unternehmen als Projektpartner bereit, wenn dort die Nachfrage nach speicherbarer Solarenergie wieder wächst, auf die sich das Unternehmen mit seiner Parabolrinnen-Technologie spezialisiert hat.

Dr. Christoph Wolff, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG, erklärte: „Die Vereinbarung über die US-Projekte ist für Solar Millennium und seine Aktionäre wirtschaftlich und strategisch ein Gewinn. Sie sichert die Werthaltigkeit unserer Projektinvestitionen in den USA, beteiligt Solar Millennium angemessen an den künftigen Ergebnissen der dortigen Solarkraftwerke und gibt dem Unternehmen eine klare Struktur.“

Solarhybrid rechnet aus heutiger Sicht mit dem Baustart für das erste US-Projekt im Jahr 2013. Dabei handelt es sich um das Solarstrom-Kraftwerk Blythe in Kalifornien mit einer Leistung von einem Gigawatt, welches in Abschnitten von 250 Megawatt errichtet werden soll.

Nachtrag zur Anleihe 8 geplant

Der Vorstand der Solar Millennium AG hat beschlossen, vor dem Hintergrund der Vereinbarung mit der solarhybrid AG kurzfristig bei der Aufsichtsbehörde BaFin einen weiteren Nachtrag zum Emissionsprospekt der Anleihe 8 des Unternehmens einzureichen.  Der derzeit gültige Prospekt hatte als einen der Gründe für das Angebot der Anleihe die Vor- und Zwischenfinanzierung von Kraftwerksprojekten in den USA genannt.

Quelle: Solar Millennium AG