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Bitterfeld-Wolfen, 19. Dezember 2011, Die Soventix GmbH, ein Unternehmen der Sovello AG, veräußerte im Dezember vier Solarparks in Italien mit einer Leistung von insgesamt 6 MW an einen Luxemburger Fonds für über 20 Mio. Euro.

Der Luxemburger Fonds IKAV SICAV FIS ecoprime TK I, welcher vom Institut für Kapitalanlagen und Versicherungslösungen GmbH (IKaV) entwickelt, strukturiert und aufgelegt wurde, erwirbt für Versicherungen und Pensionskassen europäische Solarkraftwerke.

Um den reibungslosen Betrieb der Anlagen und damit deren Wirtschaftlichkeit über die gesamte Laufzeit zu sichern, wurde ein Vertrag über Service und Betriebsführung abgeschlossen, welcher von der ecoprime GmbH für den Fonds überwacht wird.

"Für uns war es wichtig, neben qualitativ hochwertigen Solarkraftwerken auch eine professionelle Serviceleistung über deren mindestens 20-jährige Betriebszeit einzukaufen. Dabei weisen die ersten Anlagen, die wir im November von Soventix gekauft haben, sehr zufriedenstellende Performance-Daten auf", so Constantin von Wasserschleben, geschäftsführender Gesellschafter von IKaV.
 
Im November 2011 hatte IKaV weitere Solarparks von Soventix in Italien erworben. Thorsten Preugschas, Geschäftsführer von Soventix: "Wir freuen uns, dass wir IKaV als Geschäftspartner gewinnen konnten und werden die erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen."
 
Die von Soventix als Generalunternehmer errichteten Solarkraftwerke haben eine Nennleistung von insgesamt knapp sechs Megawatt Peak (MWp). Die einzelnen Anlagen befinden sich in der Region Umbrien in den Provinzen Perugia und Terni. Die Anlagen wurden bereits im Juli und August 2011 in Betrieb genommen.

Dabei hat die Soventix GmbH als Generalunternehmer europäische Qualitätskomponenten verwendet. So wurden in den sechs Solarkraftwerken insgesamt 27.500 Module der Sovello AG verbaut. Diese verfügen über das "Made in Europe"-Zertifikat entsprechend den Vorschriften des "Conto Energia IV" und sichern dem Investor damit eine um zehn Prozent erhöhte Einspeisevergütung. Mit dem jährlichen Stromertrag der sechs Anlagen von etwa 7,9 Millionen Kilowattstunden können rechnerisch rund 2.000 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden.

Parallel zur Errichtung der Anlagen hat Soventix gerade ein weiteres Portfolio über knapp 4 MW in Italien fertiggestellt, welches nun in die Vermarktung geht.
 
Quelle: Soventix GmbH

Erlangen, 15. Dezember 2011, Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) hat die Unternehmensanleihe 8 für Neuzeichnungen vorzeitig geschlossen. Ursprünglicher wesentlicher Zweck der Anleihe war die Finanzierung der solarthermischen Kraftwerksprojekte im Südwesten der USA.

Solar Millennium AG 
In einem Nachtrag zum Anleiheprospekt wurde bereits vor einigen Wochen der Wechsel der Technologie von Solarthermie zu Photovoltaik dokumentiert. Die anschließend eingeleiteten Verhandlungen über eine Veräußerung der Projektpipeline dauern an.
 
Mit der Schließung der Anleihe schafft der Vorstand der Solar Millennium AG in dieser Situation Klarheit für zeichnungswillige Investoren. Geleistete Zahlungen, denen bisher keine Depoteinbuchung gegenübersteht, werden zurücküberwiesen.
 
Quelle: Solar Millennium AG

 

München, 05. Dezember 2011, Die BayWa AG geht mal wieder in der Solarbranche auf Einkaufstour. Die BayWa r.e, ein Tochterunternehmen der BayWa AG, in der alle Geschäftsaktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien gebündelt sind, kauft für 8 Mio. Euro einen Photovoltaik-Fachgroßhandel in Südtirol. Das Großhandelsunternehmen Tecno Spot GmbH mit Sitz in Bruneck, gehört nun mit einer 70%-Beteiligung der BayWa r.e, die restlichen 30% verbleiben im Besitz der Gremes GmbH. Die Gremes GmbH ist der eigentliche Eigentümer der italienischen Tecno Spot GmbH. Der neue Geschäftsführer bleibt der alte - Gert Gremes.

Neben dem Basiskaufpreis von rund 8,0 Mio. Euro, einigten sich die Unternehmen zuzüglich auf eine erfolgsabhängige Komponente von maximal 14,5 Mio. Euro, die über die nächsten drei Jahre ausgezahlt wird. Der Kauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

„Mit dem Erwerb von Tecno Spot ist die BayWa in allen wesentlichen europäischen Ländern im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv. Wir sind mittlerweile eines der führenden Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich erneuerbare Energien in Europa geworden“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG, Klaus Josef Lutz.
 
„Gerade die Märkte in Südeuropa sind für den BayWa Konzern sehr attraktiv, da die hohen Einstrahlungswerte und die langen Einstrahlungszeiten es ermöglichen sehr bald ohne staatliche Förderung auszukommen. Dies unterstreicht die Vorteilhaftigkeit von Photovoltaik. Wir erwarten innerhalb kurzer Zeit Netzparität in Italien“, ergänzt der für Energie bei der BayWa zuständige Vorstand Roland Schuler. Das Marktvolumen in Italien wird auf 3 bis 5 Gigawatt Zubau pro Jahr in den nächsten Jahren geschätzt.
 
Das 1998 gegründete Unternehmen Tecno Spot deckt als etablierter Premiumanbieter die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Systemintegration für den Großhandel von Photovoltaikanlagen ab. Es handelt sich um ein marktetabliertes wachstumsstarkes Unternehmen, das im letzten Geschäftsjahr 2010 über 50 MW an PV-Anlagen vertrieben und einen Umsatz von rund 146 Mio. Euro erwirtschaftet hat. Das Unternehmen konnte seine Mitarbeiterzahl in den letzten drei Jahren auf 30 verdoppeln. Seit 2008 ist Tecno Spot mit seiner Tochtergesellschaft GE-TEC GmbH in Österreich sowie seit 2009 mit der Eröffnung von Tecnospot Solar USA Inc. auf dem amerikanischen Markt tätig.
 
Quelle: BayWa r.e GmbH

Wörrstadt/Mainz 14. Dezember 2011, Über Kapitalmarktprodukte wollen Fred Jung und Matthias Willenbacher künftig private Anleger stärker am Umbau unseres Energiesystems beteiligen. Sie setzen damit ihre regionale Strategie fort, die sie seit Gründung der juwi-Gruppe vor 15 Jahren erfolgreich verfolgt haben. Ziel ist es, die Versorgung einer Region mit 100% erneuerbarer Energie möglichst schnell zu realisieren und dabei zusätzlich die örtliche Wirtschaftskraft zu verbessern: Beispielsweise durch erhöhte Wertschöpfung, aber auch durch Schaffung von Arbeitsplätzen.

juwi-Gruppe

„Jeder soll die Möglichkeit erhalten, vom Ausbau der erneuerbaren Energien zu profitieren, indem er sich an solchen Anlagen in einer Region beteiligt“, erläutert Matthias Willenbacher die Motivation, Kapitalmarktprodukte aufzulegen. „Wir wollen damit möglichst vielen Menschen die Gelegenheit bieten, den persönlichen Überzeugungen zum Thema sichere und umweltfreundliche Energie Taten folgen zu lassen. Was bei anderen Kapitalanlagen meist offen bleibt, ist hier festgelegt: Klare Investitionsgrundsätze für eine ökologisch sinnvolle Geldanlage“, ergänzt Fred Jung.

Ab sofort können Wertpapiere gezeichnet werden, die unter dem Titel „juwi RegioEnergie I Festzins“ angeboten werden. Herausgegeben werden diese von einer neu gegründeten Gesellschaft, die mit dem Geld der Anleger Anteile an Projektgesellschaften erwirbt und so in verschiedene erneuerbare Energien (z.B. Windparks, Solar- oder Biogasanlagen) investiert. Eine Zeichnung ist bereits ab 1.000 Euro möglich. Die Wertpapiere werden ins persönliche Depot eingebucht. Die für die gesamte Laufzeit festgelegten Zinsen (5,75% p.a. für 5 Jahre und 6,75% p.a. für 9 Jahre Laufzeit) werden jährlich über das jeweilige Wertpapierdepot ausgezahlt.

Das Gesamtemissionsvolumen beträgt zehn Millionen Euro. Erneuerbare Energien sind ein riesiger Zukunftsmarkt: Bereits heute werden über 20 Prozent des Stroms von Windrädern, Solaranlagen, Wasser- und Bioenergie-Anlagen erzeugt. Bis 2050 sollen es nach dem Willen der Bundesregierung 80 Prozent sein. Von diesen guten Aussichten können jetzt auch diejenigen profitieren, die nicht die Möglichkeit haben, eigene Anlagen zu errichten – etwa zur Nutzung von Solarstrom auf dem Dach oder zum Heizen mit Holzpellets.

Die Emittentin der Anleihen ist die neu gegründete juwi RegioEnergie I GmbH & Co. KG. Besonderheit der Anleihen ist eine Selbstverpflichtung der Emittentin in Form von Investitionsgrundsätzen. In diesen Vorgaben ist festgeschrieben, dass die Investition in ein Portfolio von Projektgesellschaften mit einem Mix verschiedener Technologien und Anlagen erfolgen soll, um die wirtschaftliche Entwicklung zu stabilisieren und Risiken aus Einzelanlagen zu streuen. Der regionale Ansatz sieht vor, dass die Anlagen vorrangig in einem Radius von 100 Kilometern um Wörrstadt (Rheinhessen) stehen. Investitionen im Ausland sind ausgeschlossen. Auch muss die Projektentwicklungsphase abgeschlossen sein, um Risiken und Unwägbarkeiten des normalen Projektentwicklungsgeschäfts weitestgehend zu minimieren.

Um eine hohe Qualität bei der Betreuung der Anleger sicherzustellen, haben Fred Jung und Matthias Willenbacher in Mainz die juwi Invest GmbH gegründet.

Quelle: juwi Invest

 

München, 05. Dezember 2011, Das Solarunternehmen REC (Renewable Energy Corporation) bietet allen Solaranlagenbetreibern, die Solarmodule von REC im Zeitraum 01. Dezember 2011 bis zum 31. März 2012 montieren, eine kostenlose Allgefahrenversicherung inklusive Ertragsausfall an. Die Solarstromanlagen sind dann für die nächsten 24 Monate gegen von außen einwirkenden Gefahren versichert.

Die Allgefahrenversicherung ist ideal für die Absicherung einer Solaranlage, denn sie schließt die häufigsten Schäden ein. Dazu gehören zum einen Gefahren durch Naturereignisse wie zum Beispiel Sturm, Hagel, Frost oder Schneedruck. Zum anderen sind auch Schäden, die durch Brand, Blitzschlag, Kurzschluss und Überspannung sowie Diebstahl, Vandalismus und Fahrlässigkeit verursacht werden können, abgesichert. Die Versicherung umfasst dabei alle zur Anlage gehörenden Komponenten wie Solarmodule, Wechselrichter, Verkabelung und Überspannungsschutzeinrichtungen. Berücksichtigt werden auch Ertragsausfälle, die eine Beschädigung der Anlage nach sich ziehen kann.

„Mit unserem Angebot möchten wir Verbraucher dazu ermuntern, die in der Branche ruhigeren Wintermonate für die Installation einer Solaranlage zu nutzen“, erklärt Gonzalo de la Viña, Managing Director von REC Solar Deutschland. „Darüber hinaus behalten wir auch immer die Bedürfnisse der Solarteure im Blick“, so de la Viña weiter. „Die kostenfreie Versicherung ist nicht zuletzt ein weiteres sehr gutes Verkaufsargument, das andere Serviceleistungen klug ergänzt.“ Über das REC-Referenzforum beispielsweise können Installateure Echtzeit-Daten der von ihnen installierten REC-Anlagen abrufen und auswerten und so ihre Kunden noch gezielter und umfassender beraten.

Quelle: REC

PS: Wer keine Solarmodule von REC montieren lässt aber dennoch von allen Vorteilen einer Allgefahrenversicherung profitieren möchte, der kann sich unter www.rosa-photovoltaik.de informieren.