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Finanzen

 

München, 05. Dezember 2011, Die BayWa AG geht mal wieder in der Solarbranche auf Einkaufstour. Die BayWa r.e, ein Tochterunternehmen der BayWa AG, in der alle Geschäftsaktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien gebündelt sind, kauft für 8 Mio. Euro einen Photovoltaik-Fachgroßhandel in Südtirol. Das Großhandelsunternehmen Tecno Spot GmbH mit Sitz in Bruneck, gehört nun mit einer 70%-Beteiligung der BayWa r.e, die restlichen 30% verbleiben im Besitz der Gremes GmbH. Die Gremes GmbH ist der eigentliche Eigentümer der italienischen Tecno Spot GmbH. Der neue Geschäftsführer bleibt der alte - Gert Gremes.

Neben dem Basiskaufpreis von rund 8,0 Mio. Euro, einigten sich die Unternehmen zuzüglich auf eine erfolgsabhängige Komponente von maximal 14,5 Mio. Euro, die über die nächsten drei Jahre ausgezahlt wird. Der Kauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

„Mit dem Erwerb von Tecno Spot ist die BayWa in allen wesentlichen europäischen Ländern im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv. Wir sind mittlerweile eines der führenden Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich erneuerbare Energien in Europa geworden“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG, Klaus Josef Lutz.
 
„Gerade die Märkte in Südeuropa sind für den BayWa Konzern sehr attraktiv, da die hohen Einstrahlungswerte und die langen Einstrahlungszeiten es ermöglichen sehr bald ohne staatliche Förderung auszukommen. Dies unterstreicht die Vorteilhaftigkeit von Photovoltaik. Wir erwarten innerhalb kurzer Zeit Netzparität in Italien“, ergänzt der für Energie bei der BayWa zuständige Vorstand Roland Schuler. Das Marktvolumen in Italien wird auf 3 bis 5 Gigawatt Zubau pro Jahr in den nächsten Jahren geschätzt.
 
Das 1998 gegründete Unternehmen Tecno Spot deckt als etablierter Premiumanbieter die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Systemintegration für den Großhandel von Photovoltaikanlagen ab. Es handelt sich um ein marktetabliertes wachstumsstarkes Unternehmen, das im letzten Geschäftsjahr 2010 über 50 MW an PV-Anlagen vertrieben und einen Umsatz von rund 146 Mio. Euro erwirtschaftet hat. Das Unternehmen konnte seine Mitarbeiterzahl in den letzten drei Jahren auf 30 verdoppeln. Seit 2008 ist Tecno Spot mit seiner Tochtergesellschaft GE-TEC GmbH in Österreich sowie seit 2009 mit der Eröffnung von Tecnospot Solar USA Inc. auf dem amerikanischen Markt tätig.
 
Quelle: BayWa r.e GmbH

 

München, 05. Dezember 2011, Das Solarunternehmen REC (Renewable Energy Corporation) bietet allen Solaranlagenbetreibern, die Solarmodule von REC im Zeitraum 01. Dezember 2011 bis zum 31. März 2012 montieren, eine kostenlose Allgefahrenversicherung inklusive Ertragsausfall an. Die Solarstromanlagen sind dann für die nächsten 24 Monate gegen von außen einwirkenden Gefahren versichert.

Die Allgefahrenversicherung ist ideal für die Absicherung einer Solaranlage, denn sie schließt die häufigsten Schäden ein. Dazu gehören zum einen Gefahren durch Naturereignisse wie zum Beispiel Sturm, Hagel, Frost oder Schneedruck. Zum anderen sind auch Schäden, die durch Brand, Blitzschlag, Kurzschluss und Überspannung sowie Diebstahl, Vandalismus und Fahrlässigkeit verursacht werden können, abgesichert. Die Versicherung umfasst dabei alle zur Anlage gehörenden Komponenten wie Solarmodule, Wechselrichter, Verkabelung und Überspannungsschutzeinrichtungen. Berücksichtigt werden auch Ertragsausfälle, die eine Beschädigung der Anlage nach sich ziehen kann.

„Mit unserem Angebot möchten wir Verbraucher dazu ermuntern, die in der Branche ruhigeren Wintermonate für die Installation einer Solaranlage zu nutzen“, erklärt Gonzalo de la Viña, Managing Director von REC Solar Deutschland. „Darüber hinaus behalten wir auch immer die Bedürfnisse der Solarteure im Blick“, so de la Viña weiter. „Die kostenfreie Versicherung ist nicht zuletzt ein weiteres sehr gutes Verkaufsargument, das andere Serviceleistungen klug ergänzt.“ Über das REC-Referenzforum beispielsweise können Installateure Echtzeit-Daten der von ihnen installierten REC-Anlagen abrufen und auswerten und so ihre Kunden noch gezielter und umfassender beraten.

Quelle: REC

PS: Wer keine Solarmodule von REC montieren lässt aber dennoch von allen Vorteilen einer Allgefahrenversicherung profitieren möchte, der kann sich unter www.rosa-photovoltaik.de informieren.

Bonn, 22. November 2011, Die Murphy&Spitz Green Energy AG hat mit Wirkung zum 1. Januar 2011 den tschechischen Solarpark Buzzing purple lines s.r.o. erworben. Mit dem Kauf des Solarparks mit einer Leistung von 1.225 kWpeak erweitert das Unternehmen seine Energieerzeugungskapazität auf rund 2.500 kWpeak. Der Kauf wurde  mit der Projektfinanzierung durch ein lokales Kreditinstitut und Eintragung der Murphy&Spitz Green Energy AG ins Handelsregister abgeschlossen.

Strenge Investitionskriterien

Investitionskriterium war neben der soliden technischen Ausführung die hohe Wirtschaftlichkeit der Anlage. Der Kaufpreis des Solarparks berücksichtigt daher die derzeit in der Tschechischen Republik gültige Sondersteuer von 26 Prozent auf Solarstromtarife. Philipp Spitz, Vorstand der Murphy&Spitz Green Energy AG, erläutert: "Der Kaufpreis bezieht die tschechische Sondersteuer auf die Festvergütung für die solare Stromerzeugung mit ein. So haben wir einen attraktiven Preis für diesen überdurchschnittlich profitablen Solarpark erzielt. Mit dem Kauf zum 1. Januar 2011 erhält Murphy&Spitz Green Energy außerdem die vollständigen Erträge des Jahres 2011." Der rückwirkende Kauf zum 1. Januar 2011 ermöglichte Murphy&Spitz Green Energy, einen signifikanten Anteil der eingesetzten Eigenmittel aus den liquiden Mitteln der Buzzing purple lines s.r.o. zu decken. Langfristig profitiert Murphy&Spitz Green Energy zudem von dem in der Tschechischen Republik gültigen Inflationsausgleich auf den garantierten Einspeisetarif.

Der Solarpark Buzzing purple lines mit einer Spitzenleistung von 1.225 kWpeak liegt nahe der Stadt Brno in der sonnenreichsten Region der Tschechischen Republik. Er wurde im Jahr 2009 mit Trina Solar-Modulen und dezentralen SMA-Wechselrichtern errichtet und Ende 2009 in Betrieb genommen. Der auf 20 Jahre festgeschriebene Einspeisetarif wird jährlich abhängig von der Inflation um mindestens zwei Prozent erhöht und liegt aktuell bei 13,32 CZK, umgerechnet 0,52 Euro (Stand: 18. November 2011, Quelle: EZB) pro erzeugter kWh. Die für das Jahr 2011 prognostizierten Jahreserträge hat der Solarpark bereits in den ersten drei Quartalen erbracht.

Die Murphy&Spitz Green Energy AG erwirbt und betreibt Großanlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie. Derzeit betreibt Murphy&Spitz Green Energy neun Solarkraftwerke mit einer Spitzenleistung von über 2.500 kWpeak in Deutschland und der Tschechischen Republik. Mit ihnen erzeugt das Unternehmen über 2,5 Millionen kWh reinen Sonnenstrom pro Jahr. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte Murphy&Spitz Green Energy ein deutlich positives Ergebnis. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Murphy&Spitz Green Capital AG (WKN: A0KPM6), die als Beteiligungsgesellschaft auf Erneuerbare Energien und Nachwachsende Rohstoffe fokussiert ist.

Quelle: Murphy&Spitz Green Energy AG

 

Dornach, 02. Dezember 2011, Im November dieses Jahres veräußerte die Gerhlicher Solar AG an den Investor White Owl Capital AG zwei Solarparks in Frankreich. Die Solarparks haben eine Gesamtleistung von 4,5 MW und befinden sich in der Nähe der französischen Stadt Villeneuve-sur-Lot. Die White Owl Capital AG, ein auf erneuerbare Energien spezialisierter Investor, erwarb schon mehrere Solarparks von Gehrlicher Solar in den Ländern Spanien und Italien.  

Gehrlicher Solar AG

Tobias Pehle, Vorstand der White Owl Capital AG, sagt: „Wir freuen uns, dass sich schon jetzt eine hervorragende Performance der Anlagen abzeichnet. Die hohe technische Expertise von Gehrlicher Solar ermöglicht unseren Investoren ein sicheres und zugleich renditestarkes Investment. Wir planen, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Gehrlicher Solar auch in Zukunft mit weiteren gemeinsamen Projekten voranzutreiben.“ Klaus Gehrlicher, Vorstandsvorsitzender der Gehrlicher Solar AG, ergänzt: „Aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten wir die Solaranlagen deutlich schneller als geplant realisieren. Wir freuen uns, erneut die White Owl Capital AG als Geschäftspartner gewonnen zu haben.“

Innerhalb weniger Wochen hat Gehrlicher Solar insgesamt 59.520 Module des Herstellers First Solar, sieben SMA-Wechselrichter sowie die eigene Unterkonstruktion Gehrtec Base verbaut. Dr. Wolfgang Rosenberg, Geschäftsführer der Gehrlicher Solar France SAS: „Mit einem jährlichen Stromertrag von rund 5,5 Millionen Kilowattstunden können die Anlagen rechnerisch rund 1.600 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Trotz veränderter gesetzlicher Rahmenbedingungen sehen wir weiterhin Potenzial für die Solarenergie in Frankreich. Unser Fokus wird dabei vor allem auf größeren Dachanlagen und dem Vertriebsgeschäft liegen.“

Quelle: Gehrlicher Solar AG

Oldenburg/Prenzlau, 15. November 2011, Die aleo solar AG [ISIN: DE000A0JM634] hat neben Premium-Solarmodulen für einen 1-Megawatt-Solarpark in der italienischen Stadt Vittorio Veneto auch ein komplettes Servicepaket zur Finanzierung geliefert. Die Stadt Vittorio Veneto ist Betreiber des Solarkraftwerkes.

aleo solar AG

„Wir haben mit dem Installateur und aleo-Partner Ailita Engineering S.r.l. sowie der Bank BIIS - Banca Infrastrutture Innovazione e Sviluppo – eine Zweckgesellschaft gegründet, um neben der technischen auch eine finanzielle Lösung zu bieten“, erklärt Giovanni Buogo, Sales Manager Europe der aleo solar AG. Der Bürgermeister von Vittorio Veneto, Gianantonio Da Re, führt aus: „Eine sichere Finanzierung und die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern stand für uns als öffentliche Institution im Vordergrund des Ausschreibungsverfahrens und des Projekts. aleo solar und seine Partner haben Qualität geliefert – in Bezug auf die Produkte und den Service in allen Phasen des Projektes.“

Der Solarpark speist seit Mai 2011 grünen Strom ins öffentliche Netz ein. Der aleo-Partner Ailita Engineering S.r.l. sorgte für eine fachgerechte Installation der Module. Die Bauzeit betrug weniger als zwei Monate. Es wird mit einem Jahresertrag von 1.200.000 bis 1.250.000 Kilowattstunden gerechnet.

Quelle: aleo solar AG