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Finanzen

 

Hamburg/München, 09. Januar 2012, Erneut hat die Gehrlicher Solar AG zwei Solarparks mit einer Gesamtleistung von 11,4 MW an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft CEE verkauft. Die Conetwork Erneuerbare Energien Holding GmbH & Co. KGaA (CEE) erweitert damit ihr Photovoltaik-Portfolio, dass mittlerweile über 70 MW beinhaltet. Die Solarparks liegen bei Ebern (Unterfranken) sowie bei Rohr (Thüringen).

Gehrlicher Solar AG

Beide Projekte wurden im Dezember 2011 in Betrieb genommen und stehen kurz vor der Fertigstellung. In Ebern kann eine Nennleistung von rund 7,1 Megawatt Solarstrom und in Rohr von 4,3 Megawatt in die örtlichen Netze eingespeist werden. Im Park Ebern kamen First Solar-Module und im Park Rohr Sunowe-Module zum Einsatz. Beide Parks wurden mit Siemens-Wechselrichtern ausgestattet.   

Projektentwickler, Generalunternehmer und technischer Betriebsführer für die neuen  Freiflächenanlagen ist die Gehrlicher Solar AG. Von dieser hat CEE seit 2008 bereits vier Photovoltaikparks erworben. Die kaufmännische Leitung für die beiden jüngsten Parks übernimmt CEE.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Gehrlicher Solar als einem unserer wichtigsten Partner im Photovoltaik-Sektor zwei weitere Solarparks in Bayern und Thüringen umsetzen“, sagt Detlef Schreiber, CEO von CEE. „Die erfolgreiche Zusammenarbeit bei den nun insgesamt sechs Parks möchten wir auch bei zukünftigen PV-Vorhaben fortsetzen.“ Klaus Gehrlicher, Vorstandsvorsitzender der Gehrlicher Solar AG, fügt hinzu: „Auch wir sind sehr zufrieden mit dem guten Verlauf der Verhandlungen und freuen uns, die beiden Solarparks an die CEE übergeben zu können.“

CEE hat sich auf Investments in erneuerbare Energien spezialisiert. Die Hamburger verfügen bereits über ein diversifiziertes Portfolio in den Segmenten Photovoltaik, Windenergie, Biomasse und Geothermie. Neben dem kontinuierlichen Ausbau des Portfolios an Energieerzeugungsprojekten, wird sich CEE künftig auch verstärkt in der Förderung neuer Nachhaltigkeitstechnologien engagieren. Teil dieses Engagements ist die im November dieses Jahres geschlossene strategische Partnerschaft mit RWE Innogy: CEE hat sich mit 25 Mio. Euro in den Innogy Renewables Technology Fund I (IRTF I) eingebracht und 25,1 Prozent an der Komplementärin des Fonds, der Innogy Venture Capital GmbH, übernommen. Ziel ist es, das Portfolio des Fonds gemeinsam von bisher neun auf bis zu vierzehn Technologieunternehmen auszubauen. Das Fondsvolumen beläuft sich aktuell auf insgesamt 115 Mio. Euro.

Quelle: Gehrlicher Solar AG

 

Freiburg, 05. Januar 2012, Das Solarunternehmen S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) verkaufte gegen Ende des letzten Jahres das 48 MW Solarprojekt „Serenissima“ an einen institutionellen Investor. Das Projekt in Norditalien wurde im August 2011 fertiggestellt und in Betrieb genommen worden.

Der Vertrag mit dem Investor steht unter den üblichen aufschiebenden Bedingungen. Die Vertragsunterzeichnung war ein wichtiger Schritt im Verkaufsprozess des bislang größten Projektes in der Unternehmensgeschichte der S.A.G. Solarstrom AG.Er dokumentiert die Flexibilität und Vertriebsstärke des Freiburger Solarspezialisten. Die finale Abwicklung und Kaufpreiszahlung, die im dreistelligen Millionenbereich liegt, sowie die Übertragung der Gesellschaftsanteile wird im ersten Quartal 2012 erfolgen.

„Serenissima ist sowohl technisch als auch vertrieblich ein wichtiger Meilenstein für die S.A.G. Solarstrom AG. Wir haben unser bislang größtes Projekt knapp vier Monate vor dem ursprünglich geplanten Termin ans Netz gebracht, speisen über ein eigens errichtetes Umspannwerk direkt in das Hochspannungsnetz ein. Die Anlage zeigt die erwartete sehr hohe Performance und nun haben wir das Projekt auch wie geplant zeitgerecht zu Ende 2011 verkauft“, so Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG. „Das ist der außergewöhnlichen Leistung des gesamten S.A.G.-Teams geschuldet. Bis zur Fertigstellung und bis zum Anschluss der PV-Anlage an das Stromnetz war unser Technik-Team unermüdlich im Einsatz. Und unser Vertriebs- und das Finanzierungsteam haben ohne Rücksicht auf Sonn- und Feiertage das Projekt in 2011 bis einschließlich 31. Dezember vorangetrieben.“

In den Verhandlungen hatte sich ein europäischer Finanzinvestor gegen weitere Interessenten als Käufer des attraktiven Projektes durchgesetzt. Der Abschluss des Verkaufes mit dem institutionellen Investor,  die Übertragung der Gesellschaftsanteile der Projektgesellschaft mit ihrer  Finanzierung sowie die Kaufpreiszahlung an die S.A.G. Solarstrom-Gruppe wird im ersten Quartal 2012 erfolgen.

„Wir haben mit einigen Interessenten sehr lange und intensiv über das Projekt verhandelt und uns auch gegen Angebote entschieden“, erläutert Oliver Günther, Vertriebsvorstand der S.A.G. Solarstrom AG. „Insbesondere das neue Conto Energia und die zunehmend schwierige Rahmenbedingungen in der Solarbranche haben die Verhandlungen in die Länge gezogen. Aber Serenissima ist ein hoch attraktives Projekt, deshalb haben wir uns bewusst die Zeit genommen, um mit dem richtigen Investor den passenden Preis zu verhandeln, wobei hier auch die neuen italienischen Solarsteuern berücksichtigt werden mussten“, so Günther weiter.

„Die Finanzierungsbedingungen insbesondere für Projekte dieser Größenordnung haben sich im Jahresverlauf zunehmend verschlechtert“,  so Christoph Koch, Finanzvorstand der S.A.G. Solarstrom AG. „Die Zusage der Zwischenfinanzierung in Höhe von 80 Mio. Euro durch den Deutsche Bank Konzern mitten in der Finanz- und sich abzeichnenden Bankenkrise war ein wirklich großer Erfolg und Vertrauensbeweis, auch wenn die Finanzierungskosten aufgrund der europäischen Schulden- und daraus resultierenden Bankenkrise hoch und im Jahresverlauf leider noch deutlich gestiegen sind“, erklärt Koch.

Mit diesem Projekt  hat die S.A.G. Solarstrom AG unter Beweis gestellt, dass sie aus gutem Grund zu den führenden unabhängigen Anbietern für Photovoltaik-Anlagen in Europa gehört. „Deshalb sind wir überzeugt, dass wir auch in einem sich abzeichnend sehr herausfordernden Jahr 2012 unsere Marktposition behaupten können“, so Dr. Kuhlmann abschließend.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

Erlangen, 15. Dezember 2011, Die Solar Millennium AG (ISIN DE0007218406) hat die Unternehmensanleihe 8 für Neuzeichnungen vorzeitig geschlossen. Ursprünglicher wesentlicher Zweck der Anleihe war die Finanzierung der solarthermischen Kraftwerksprojekte im Südwesten der USA.

Solar Millennium AG 
In einem Nachtrag zum Anleiheprospekt wurde bereits vor einigen Wochen der Wechsel der Technologie von Solarthermie zu Photovoltaik dokumentiert. Die anschließend eingeleiteten Verhandlungen über eine Veräußerung der Projektpipeline dauern an.
 
Mit der Schließung der Anleihe schafft der Vorstand der Solar Millennium AG in dieser Situation Klarheit für zeichnungswillige Investoren. Geleistete Zahlungen, denen bisher keine Depoteinbuchung gegenübersteht, werden zurücküberwiesen.
 
Quelle: Solar Millennium AG

 

Bitterfeld-Wolfen, 19. Dezember 2011, Die Soventix GmbH, ein Unternehmen der Sovello AG, veräußerte im Dezember vier Solarparks in Italien mit einer Leistung von insgesamt 6 MW an einen Luxemburger Fonds für über 20 Mio. Euro.

Der Luxemburger Fonds IKAV SICAV FIS ecoprime TK I, welcher vom Institut für Kapitalanlagen und Versicherungslösungen GmbH (IKaV) entwickelt, strukturiert und aufgelegt wurde, erwirbt für Versicherungen und Pensionskassen europäische Solarkraftwerke.

Um den reibungslosen Betrieb der Anlagen und damit deren Wirtschaftlichkeit über die gesamte Laufzeit zu sichern, wurde ein Vertrag über Service und Betriebsführung abgeschlossen, welcher von der ecoprime GmbH für den Fonds überwacht wird.

"Für uns war es wichtig, neben qualitativ hochwertigen Solarkraftwerken auch eine professionelle Serviceleistung über deren mindestens 20-jährige Betriebszeit einzukaufen. Dabei weisen die ersten Anlagen, die wir im November von Soventix gekauft haben, sehr zufriedenstellende Performance-Daten auf", so Constantin von Wasserschleben, geschäftsführender Gesellschafter von IKaV.
 
Im November 2011 hatte IKaV weitere Solarparks von Soventix in Italien erworben. Thorsten Preugschas, Geschäftsführer von Soventix: "Wir freuen uns, dass wir IKaV als Geschäftspartner gewinnen konnten und werden die erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen."
 
Die von Soventix als Generalunternehmer errichteten Solarkraftwerke haben eine Nennleistung von insgesamt knapp sechs Megawatt Peak (MWp). Die einzelnen Anlagen befinden sich in der Region Umbrien in den Provinzen Perugia und Terni. Die Anlagen wurden bereits im Juli und August 2011 in Betrieb genommen.

Dabei hat die Soventix GmbH als Generalunternehmer europäische Qualitätskomponenten verwendet. So wurden in den sechs Solarkraftwerken insgesamt 27.500 Module der Sovello AG verbaut. Diese verfügen über das "Made in Europe"-Zertifikat entsprechend den Vorschriften des "Conto Energia IV" und sichern dem Investor damit eine um zehn Prozent erhöhte Einspeisevergütung. Mit dem jährlichen Stromertrag der sechs Anlagen von etwa 7,9 Millionen Kilowattstunden können rechnerisch rund 2.000 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden.

Parallel zur Errichtung der Anlagen hat Soventix gerade ein weiteres Portfolio über knapp 4 MW in Italien fertiggestellt, welches nun in die Vermarktung geht.
 
Quelle: Soventix GmbH

Wörrstadt/Mainz 14. Dezember 2011, Über Kapitalmarktprodukte wollen Fred Jung und Matthias Willenbacher künftig private Anleger stärker am Umbau unseres Energiesystems beteiligen. Sie setzen damit ihre regionale Strategie fort, die sie seit Gründung der juwi-Gruppe vor 15 Jahren erfolgreich verfolgt haben. Ziel ist es, die Versorgung einer Region mit 100% erneuerbarer Energie möglichst schnell zu realisieren und dabei zusätzlich die örtliche Wirtschaftskraft zu verbessern: Beispielsweise durch erhöhte Wertschöpfung, aber auch durch Schaffung von Arbeitsplätzen.

juwi-Gruppe

„Jeder soll die Möglichkeit erhalten, vom Ausbau der erneuerbaren Energien zu profitieren, indem er sich an solchen Anlagen in einer Region beteiligt“, erläutert Matthias Willenbacher die Motivation, Kapitalmarktprodukte aufzulegen. „Wir wollen damit möglichst vielen Menschen die Gelegenheit bieten, den persönlichen Überzeugungen zum Thema sichere und umweltfreundliche Energie Taten folgen zu lassen. Was bei anderen Kapitalanlagen meist offen bleibt, ist hier festgelegt: Klare Investitionsgrundsätze für eine ökologisch sinnvolle Geldanlage“, ergänzt Fred Jung.

Ab sofort können Wertpapiere gezeichnet werden, die unter dem Titel „juwi RegioEnergie I Festzins“ angeboten werden. Herausgegeben werden diese von einer neu gegründeten Gesellschaft, die mit dem Geld der Anleger Anteile an Projektgesellschaften erwirbt und so in verschiedene erneuerbare Energien (z.B. Windparks, Solar- oder Biogasanlagen) investiert. Eine Zeichnung ist bereits ab 1.000 Euro möglich. Die Wertpapiere werden ins persönliche Depot eingebucht. Die für die gesamte Laufzeit festgelegten Zinsen (5,75% p.a. für 5 Jahre und 6,75% p.a. für 9 Jahre Laufzeit) werden jährlich über das jeweilige Wertpapierdepot ausgezahlt.

Das Gesamtemissionsvolumen beträgt zehn Millionen Euro. Erneuerbare Energien sind ein riesiger Zukunftsmarkt: Bereits heute werden über 20 Prozent des Stroms von Windrädern, Solaranlagen, Wasser- und Bioenergie-Anlagen erzeugt. Bis 2050 sollen es nach dem Willen der Bundesregierung 80 Prozent sein. Von diesen guten Aussichten können jetzt auch diejenigen profitieren, die nicht die Möglichkeit haben, eigene Anlagen zu errichten – etwa zur Nutzung von Solarstrom auf dem Dach oder zum Heizen mit Holzpellets.

Die Emittentin der Anleihen ist die neu gegründete juwi RegioEnergie I GmbH & Co. KG. Besonderheit der Anleihen ist eine Selbstverpflichtung der Emittentin in Form von Investitionsgrundsätzen. In diesen Vorgaben ist festgeschrieben, dass die Investition in ein Portfolio von Projektgesellschaften mit einem Mix verschiedener Technologien und Anlagen erfolgen soll, um die wirtschaftliche Entwicklung zu stabilisieren und Risiken aus Einzelanlagen zu streuen. Der regionale Ansatz sieht vor, dass die Anlagen vorrangig in einem Radius von 100 Kilometern um Wörrstadt (Rheinhessen) stehen. Investitionen im Ausland sind ausgeschlossen. Auch muss die Projektentwicklungsphase abgeschlossen sein, um Risiken und Unwägbarkeiten des normalen Projektentwicklungsgeschäfts weitestgehend zu minimieren.

Um eine hohe Qualität bei der Betreuung der Anleger sicherzustellen, haben Fred Jung und Matthias Willenbacher in Mainz die juwi Invest GmbH gegründet.

Quelle: juwi Invest